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Schlesisches Museum
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Veranstaltungen im Schlesischen Museum
 -  bis
September 2017 -

AUSSTELLUNGEN

Verfolgte Kunst. Der jüdische Künstler Heinrich Tischler und sein Breslauer Kreis

 Die Ausstellung wird vom 8. April bis zum 9. Juli 2017 im Schlesischen Museum gezeigt

Die Eröffnung findet am Freitag,  dem 7. April 2017, um 19.00 Uhr statt

Die erfolgreich im Kulturhauptstadtjahr 2016 in Kooperation mit dem Städtischen Museum Breslau präsentierte Ausstellung ist ab dem 8. April im Schlesischen Museum zu sehen: Die Schau soll zur Wiederentdeckung der bislang nur wenig bekannten jungen jüdischen Künstlergeneration beitragen, die das Breslauer Kunstleben während der 1920er Jahre auf vielfältige Weise bereicherte.
Im Mittelpunkt der Ausstellung steht der vielseitige Maler, Graphiker und Architekt Heinrich Tischler (1892-1938), dessen Nachlaß von seiner Frau Else 1939 nach London gerettet werden konnte. Dort entdeckte und erwarb Ende der 1960er ein deutscher Privatsammler die faszinierenden Bilder. 2001/02 verkaufte er das meiste davon dem Schlesischen Museum. Ein derart umfangreiches, künstlerisch vielseitiges Bildkonvolut eines jüdischen Künstlers ist heute eine Rarität. Tischlers Auseinandersetzung mit den Themen seiner Zeit, vor allem mit der Situation nach 1933, sind ein herausragendes Zeitzeugnis.
Die Ausstellung begleitet den Künstler - flankiert von Arbeiten seiner Künstlerfreunde und -kollegen - bei seiner Suche nach einer eigenen Bildsprache zwischen den modernen Kunsttendenzen seiner Zeit. Tischlers ausdrucksstarkes, vor allem vom Expressionismus bestimmtes Werk stellt die Lebenssituationen der Menschen in den wirtschaftlich und politisch schwierigen 1920er Jahren in den Mittelpunkt. Höhepunkt der Ausstellung sind seine  Ausneinandersetzungen mit der jüdischen Glaubenswelt und seine bissigen Karrikaturen  und anklagenden Bilder, mit denen er auf die Unterdrückung und Verfolgung der jüdischen Bevölkerung nach 1933 reagierte.
Er selbst starb 1938 in Breslau an den Folgen einer einmonatigen Internierung im KZ Buchenwald. Auch viele seiner Künstlerkollegen konnten sich nicht mehr rechtzeitig durch Emigration retten. Was sich bereits von ihrem Schaffen in öffentlichen Museen befand, wurde mitsamt anderen Kunstwerken im Zuge der Aktion „Entartete Kunst" entfernt und vernichtet. Die Zerstreuung privater jüdischer Kunstsammlungen sowie der Krieg und seine Folgen sorgten ebenfalls dafür, daß heute von vielen Künstlern und ihren Werken kaum noch etwas bekannt ist.
Für die Ausstellung im Schlesischen Museum sind etwa 200 Exponate zusammengetragen worden. Ergänzend werden mediale Informationen über Architekturbeiträge jüdischer Künstler sowie einige Raritäten jüdischer Kultur aus Schlesien geboten. Darüber hinaus liegt ein reich bebilderter Katalog (271 Seiten, Text deutsch und polnisch) mit zahlreichen Biographien und einem einleitenden Text der Kuratorin Dr. Johanna Brade vor. (Preis: € 15,00)

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Sonderausstellung “Achtung, Zug” vom 2. September 2017 bis 2. September 2018

Am 22. Mai 1842 begann auch in Schlesien das Eisenbahnzeitalter: auf der Strecke Breslau — Ohlau wurde der regelmäßige Zugverkehr aufgenommen. Der 175. Jahrest

EINLADUNG

Das schlesischen Museum lädt seine Freunde herzlich ein zur Ausstellungseröffnung am Freitag,
den 1. September 201
7, um 19.00 Uhr, Brüderstrae 8.

Begrüßung:
Direktor Dr. Markus Bauer

Fachliche Einführung
Dr. Martin Kügler M.A.

Musikalische Umrahmung:
 PhilMehr!
Philharmonische Brücken e.V.Görlitz

ag ist nur eines von zahlreichen Jubiläen, die die schlesische Eisenbahn und Görlitz in diesem Jahr feiern können. 170 Jahre zurück liegen die Einweihung des ersten Bahnhofs in Görlitz und die Aufnahme des regulären Zugverkehrs nach Dresden, Berlin und über Kohlfurt nach Breslau am 1. September1847. Am 6. September1917, vor 100 Jahren, wurde das Empfangsgebäude des neuen und bis heute genutzten Bahnhofs in Görlitz eröffnet. Diese Jubiläen sind Anlaß für die Ausstellung, in der die Entwicklung des Eisenbahnverkehrs in Schlesien und seine Bedeutung für Görlitz gezeigt werden.
Die Schau führt den Besuchern den raschen Ausbau des Eisenbahnnetzes innerhalb Schlesiens vor Augen. Schnell war die Anbindung an Fernstreckenziele wie Berlin, Wien und Warschau hergestellt. Besonders im oberschlesischen Bergbau- und Hüttenrevier expandierte der Schienenverkehr. Wichtig waren aber auch die zahlreichen Nebenstrecken und Privatbahnen, die insbesondere im Riesengebirge und in der Grafschaft Glatz unter schwierigsten topografischen Bedingungen entstanden.
Für die Region Görlitz spielt die Eisenbahn bis heute eine elementare wirtschaftliche Rolle, da sich hier nach 1847 eine umfangreiche Waggonbauindustrie ansiedelte, in der zahlreiche technische Innovationen entwickelt wurden. So entstand u.a. in den 1930er Jahren der Schnelltriebwagen „Fliegender Hamburger". Bis heute ist der Waggonbau in Görlitz und Nieskye einer der wichtigsten Industriezweige der Region, wovon zahlreiche Waggonmodelle in den Maßstäben von HO bis 1:10 zeugen.
Vor allem werden in derAusstellung die beiden Jubiläen der Görlitzer Bahnhöfe gewürdigt. Ein eigens hergestelltes Modell zeigt den ersten Bahnhof von 1847. Das zentrale Ausstellungsobjekt aber ist ein 18 m langes und 2,5 m breites originalgetreues Architekturmodell (Maßstab1:87) der Görlitzer Bahnhofsanlage im Zustand von 1917. Es wurde von Ingo Wobst in jahrelangerArbeit hergestellt und ist nun erstmals in voller Größe zu sehen.
Zahlreiche Fotos, Dokumente, historische und aktuelle Filme sowie Hörstationen erläutern zusätzlich die Geschichte der Eisenbahn in Schlesien und der Görlitzer Bahnhöfe von 1842 bis heute.
DieAusstellung wird während ihrer Laufzeit durch mehrere Sonderpräsentationen ergänzt.

VERANSTALTUNGEN IM  ZUSAMMENHANG MIT DER AUSSTELLUNG ACHTUNG  ZUG!

15.10.2017-14.1.2018
„Von Hirschberg nachLöwenberg — der Bau der Bobertalbahn 1906-1909". Historische Fotografien aus dem Muzeum Karkonoskie w jeleniej Görze/Riesengebirgsmuseum Hirschberg

Januar/Februar 2018:
Waggonschilder aus der Sammlung des Muzeum Regionalne w Lubaniu/ Regionalmuseums Lauban

Mai 2018:
Modellanlage der Zackenbahn von Hirschberg nach Grünthal/Polaun des Vereins Schlesische Gebirgsbahnen, Dresden (mit Fahrbetrieb an den Wochenenden)

Veranstaltungshinweis
15.10.
Aktionstag mit Angeboten für Eisenbahnfreunde jeden Alters und SZ-Card-Inhaber, Eröffnung der ersten Sonderpräsentation
Informationen über Vorträge, Exkursionen und andere Veranstaltungen in der Tagespresse und unter www.schlesisches-museum.de

Ausstellungsführungen
24.9., 15.10., 5.11., 26.11. 2017 und 1.1.2018
sowie nach Vereinbarung: Dr. Martina Pietsch, +49 3581 87 91132,
mpietsch@schlesisches-museum.de

Museumspädagogische Programme
An die Arbeit, fertig, los! Aus dem Leben eines Bahnarbeiters

  • für Kita- und Vorschulgruppen
    Über Stock und Stein —Was die Eisenbahn alles kann!
  • für Grundschulklassen und Hortgruppen
    Mit der Eisenbahn voraus! Industrialisierung und die Folgen
  • ab Klassenstufe 8

Kosten: € 30,00, Dauer: ca.1,5 h
Terminvereinbarung und Information:
 Sylvia Wackernagel, +49 3581 87 91128 swackernagel@schlesisches-museum.de

Publikationen zur Ausstellung
Es erscheinen ein Kalender für 2018 mit Bildern vom Modell der ‘Görlitzer Bahnhofsanlage,
ein Adventskalender, eine Broschüre über die Ausstellung und weitere Produkte.

Informationen und Bestellung:
Online Shop unter www.schlesisches-museum.de

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Brückenbau mit erster Stützkonstruktion, 2. Hälfte 1907.
Muzeum Karkonoskie w Jeleniej Górze

Veranstaltungen bis zum Jahreswechsel 2017/18

Freitag, 1. September, 19.00 Uhr
Ausstellungseröffnung: Achtung Zug! 175 Jahre Eisenbahn in Schlesien

Samstag, 2. September, 18 Uhr
Vortrag von Dipl.-Ing. Wilfried Rettig: Eisenbahnknoten Görlitz
Eintritt frei

Mittwoch, 6. September, 15 Uhr
Kaffee & Kultur - natürlich schlesisch
Wolf-Dieter Fiedler: Auf den Zug aufspringen! Görlitz wird an das Eisenbahnnetz angeschlossen
Eintritt: 10 € (inkl. Kaffee und Kuchen)

Donnerstag, 7. September, 19 Uhr (Eingang Fischmarkt 5)
Filmabend: „loo Jahre Bahnhof Görlitz" und „Skandinavien erleben" Produktionen von Frank Buttig (ELCH-MEDIA Berlin)
Eintritt: 5 € (inkl. Getränk)

Samstag, 9. September
Exkursion zur Dampflokparade im Industrie- und Eisenbahnmuseum Jaworzyna
Śląnska / Königszelt
Abfahrt: 8 Uhr, Platz des 17. Juni, Preis: 44 €
(inkl. Bus, Eintritt, Sonderfahrten)
Anmeldung/Information: Tel. 03581 / 87910,
kontakt@schlesisches-museum.de

Sonntag, 24. September:15 Uhr
Rundgang durch die Ausstellung „Achtung Zug!"
mit Klaus-Dieter Hübel
Eintritt: 5 €, ermäßigt 4,50 €

Dienstag, 3. Oktober, 14 Uhr
Herbstferien im Museum
Über Stock und Stein
- Was die Eisenbahn alles kann!
für Kinder zwischen 6 und 12 Jahren, Kosten: 2 € pro Kind

Mittwoch, 4. Oktober, 15 Uhr
Kaffee & Kultur - natürlich schlesisch
Dr. Martina Pietsch: Geschichten von der Eisenbahn
Eintritt: 10 € (inkl. Kaffee und Kuchen)

Donnerstag, 5. Oktober, 14 Uhr
Herbstferien im Museum
Über Stock und Stein
- Was die Eisenbahn alles kann!
für Kinder zwischen 6 und 12 Jahren, Kosten: 2 € pro Kind

Sonntag, 15. Oktober
Aktionstag zur Ausstellung „Achtung Zug!"
u.a. 11 Uhr Eröffnung der Sonderpräsentation „Die Bobertalbahn Mit der Eisenbahn von Hirschberg nach Löwenberg"
Eintritt: 6 €, ermäßigt 4 €, Eintritt frei für Inhaber der SZ-Card und eine Begleitperson

Mittwoch, 25.10_19 Uhr (Eingang Fischmarkt 5) Zug um Zug! Weinverkostung mit Staatsweingut Schloss Wackerbarth
Eintritt: 15 €

Mittwoch, 1. November, 15 Uhr
Kaffee & Kultur - natürlich schlesisch
Dr. Martin Kügler: Bedeutende Eisenbahnstrecken in Schlesien
Eintritt: 10 € (inkl. Kaffee und Kuchen)

Sonntag, 5. November, 15 Uhr
Führung durch die Sonderausstellung „Die Bobertalbahn - Mit der Eisenbahn von Hirschberg nach Löwenberg"
mit Michalina Cieslicki
Eintritt: 5 €, ermäßigt 4,50 €

Samstag, 11. November
Exkursion zum Industrie- und Eisenbahnmuseum Jaworzyna Śląnska / Königszelt, Fahrt mit der Dampflok nach Breslau
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bfahrt: 7 Uhr, Platz des 17. Juni, Preis: 53 € (inkl. Bus, Eintritt, Sonderfahrten nach Breslau und zurück)
Anmeldung/Information: Tel. 03581 / 87910,
kontakte@schlesisches-museum.de

Freitag, 17. November, 19 Uhr (Eingang Fischmarkt 5)
Vortrag von Wolf-Dieter Fiedler: Auf den Zug aufspringen! Görlitz wird an das Eisenbahnnetz angeschlossen
Eintritt: 5 €

Sonntag, 26. November, 15 Uhr
Rundgang durch die Ausstellung „Achtung Zug!”
mit Klaus-Dieter Hübel
Teilnahme: 5 €, ermäßigt 4,50 €

Mittwoch, 6. Dezember, 15 Uhr
Kaffee & Kultur - natürlich schlesisch
Robert Zoschke: Feuerbüchse, Dampfpfeife und Schienenräumer? Rätselhafte Eisenbahn
Eintritt: 10 € (inkl. Kaffee und Kuchen)

Vorschau:

Montag, 1. Januar 2018, 15 Uhr
Rundgang durch die Ausstellung „Achtung Zug!”
mit Wolf-Dieter Fiedler
Eintritt: 5 €, ermäßigt 4,50 €

AKTIVITÄTEN ZUM REFORMATIONSJUBILÄUM

Wanderausstellung und Exkursionen zum Reformationsjubiläum 2017

Tour der Ausstellung „500 Jahre evangelisches Leben in Schlesien”
Nach ihrer Präsentation im Schlesischen Museum zu Görlitz gehtdie Ausstellung in mehreren Ausführungen gleichzeitig auf Wanderschaft inPolen und Deutschland. Die nächsten Stationen sind:

26. März bis 8. Oktober 2017
Haus Schlesien in Königswinter

3. bis 30. April 2017
Schlesische Bibliothek in Kattowitz/Katowice

26. März bis 7. Mai 2017
Taufhalle der Friedenskirche zur Heiligen Dreifaltigkeit
in Schweidnitz/
Świdnica

10. bis 31. Mai 2017
Kirche St. Maria Magdalena in Breslau/
Wrocław

1. bis 30. Juni 2017
Beskiden-Bibliothek in Bielitz-Biala/Bielsko-Biala

Es sind bereits weitere Präsentationen in Hirschberg (Jelenia Göra), Liegnitz (Legnica), Oppeln (Opole) und Waldenburg (Walbrzych) geplant; ferner wird die Ausstellung im Sächsischen Landtag in Dresden, beim Bundestreffen der Schlesier im Juni in Hannover, in Leverkusen, Mosbach, Köthen und Cottbus zu sehen sein. In Kürze erscheinen Broschüren in deutscher und polnischer Sprache, in der die Texte und Abbildungen der Ausstellung wiedergegeben sind. Die Präsentation ist Bestandteil eines größeren Au5stellungsprojekts des Deutschen Kulturforums östliches Europa in Potsdam mit dem Titel „Reformation im östlichen Europa”.

MUSEUM FÜR KINDER UND JUGENDLICHE

Museumspädagogisches Programm zur Sonderausstellung „Achtung Zug!"

An die Arbeit, fertig, los!Aus dem Leben eines Bahnarbeiters
 - für Kita- und Vorschulgruppen

Über Stock und Stein - Was die Eisenbahn alles kann!
 - für Grundschulklassen und Hortgruppen

Mit der Eisenbahn voraus!Industrialisierung und die Folgen
- ab Klassenstufe 8

- Kosten: € 30,00
- Anmeldung und Information: Sylvia Wackernagel,
+49 3581 8791-128, swackernagel@schlesisches-museum.de

Informieren Sie sich auf www.schlesisches-museum.de unter „Kinder & Teens" über weitere Vermittlungsangebote!
Hier sind auch unsere Programme für Kindergeburtstage zu finden.

SEPTEMBER

Freitag, 01.09.2017
19.00 Uhr

Ausstellungseröffnung

Achtung Zug!179 Jahre Eisenbahn in Schlesien

2017 ist das Jubiläumsjahr der schlesischen Eisenbahn und insbesondere für Görlitz.1842 wurde die erste Bahnlinie von Breslau nach Ohlau eröffnet,1847 und 1917 entstanden die Bahnhofsgebäude in Görlitz. Die Ausstellung zeigt die rasche Entwicklung des Schienenverkehrs in Schlesien und seine Bedeutung für Görlitz.

Mittwoch, 06.09.2017
15.00 Uhr
Eintritt: € 10,00 (inkl. Kaffee und Kuchen)
Reservierung:
+49 3581 8791-0
kontakt@schlesisches-museum.de

Kaffee & Kultur - natürlich schlesisch

Auf den Zug aufspringen!Görlitz wird an das Eisenbahnnetz angeschlossen

Seit dem Bau des Bahnhofes und des Neiße-Viadukts 1847 war Görlitz gut in das expandierende schlesische Eisenbahnnetz eingebunden. Mit dem Zug gelangte man nach Dresden, Breslau und Berlin.
Wolf - Dieter Fiedler spricht über die Bedeutung der Eisenbahn für Görlitz.

Sonnabend, 09.09.2017

Exkursion

Dampflokparade im Industrie- und Eisenbahnmuseum Königszelt

Die Paraden historischer Dampfrösser imMuzeum Przemysłu i Kolejnictwa na Śłąska in Jaworzyna  Śłąska(Königszelt) ziehen stets viele Eisenbahnfans an. Wir laden zu einer Fahrt zu dieser Veranstaltung ein
- Anmeldung/Information: +49 3581 8791-0,  kontakt@schlesisches-museum.de

Sonnabend/Sonntag, 16-17.09.2017
13.00 bis 15.00 Uhr

Kosten: € 3,00

Kulturreferentin

Landpartie

Landpartie zur Gräfin von Reden. Künstlerischer Herbst in Buchwald
Zum vierten Mal laden wir zu einem deutsch-polnischen Wochenende mit Parkführungen, Musik, Vorträgen, Literatur und Ausstellungen nach Buchwald (Bukowiec) ein. Im Mittelpunkt des Programms steht das 180. Jubiläum der Ankunft der TirolerGlaubensflüchtlinge im Hirschberger Tal. Gräfin Friederike von Reden, Hausherrin auf Schloß Buchwald, hatte sich gegenüber dem preußischen König Friedrich Wilhelm III. dafür stark gemacht, die 416 Protestanten aus dem Zillertal in Erdmannsdo (My
ślakowice) und Seidorf   (Sosnówka) anzusiedeln.
- Eine Veranstaltung des Verbands der Riesengebirgsgemeinden (Zwiazek Gmin Karkonoskich), der Kulturreferentin und des Kulturforums Östliches Europa in Potsdam.
- Informationen: +49 3581 8791-116,afranke@schlesisches-museum.de

Sonntag, 24.09.2017
15.00 Uhr
Teilnahme: € 5,00, erm. € 4,50
 

Führung

Rundgang durch die Ausstellung „Achtung Zug!" mit Klaus-Dieter Hübel.

Sonnabend, 30.09.2017

Exkursion

Jugendstil in Hirschberg
Anläßlich seiner Ausstellung „Jugendstil in Hirschberg" (1.9. bis 3.12.2017) lädt das Muzeum Karkonoskie (Riesengebirgsmuseum) zu einem Besuch nach Hirschberg ein. Auf dem Programm stehen die Besichtigung der Ausstellung und eine themenbezogene Stadtführung. Dabei wird das Rathaus mit den nicht-öffentlichen Bereichen (Ratssaal mit Arbeiten der Warmbrunner Holzschnitz-schule) besucht. Auch ein Abstecher zum großen Hirschberger Flohmarkt ist möglich.
- Anmeldung/Information: kontaktg@schlesisches-museum.de, +49 3581 8791-0

Vorschau: Aktionstag „Achtung Zug!"

am Sonntag, den 15. Oktober 2017mit Eröffnung der ersten Sonderpräsentation "Von Hirschberg nach Löwenberg - historische Fotos vom Bau der Strecke 1911/12" (und Vergünstigungen für SZ-Card-Inhaber)

Museumsführung am Montag

ganzjährig jeden Montag, 10.00 Uhr,
Teilnahme: € 8,00; ermäßigt € 6,00

KULTURREFERENTIN

Im August 2013 hat Dr. Annemarie Franke als Kuturreferentin am Schlesischen Museum zu Görlitzihre Wirkungsstätte im Haus zum Goldenen Baum am Untermarkt 4 eingenommen und freut sich, seitdem am Museum arbeiten zu können. Die Arbeit ihrer Vorgänger war ihr bekannt über die frühere berufliche Tätigkeit für die Stiftung Kreisau für Europische Verständigung. Das Schlesische Museum zählt schon lange zu ihren Lieblingsorten auf der deutsch-polnischen Landkarte. Als Kulturreferentin für Schlesien in der Doppelstadt Görlitz-Zgorzelec wird Dr. Franke sich bemühen, zu einem lebendigen Kulturaustausch und vor allem vielen Begegnungen ber die Grenzen hinweg beizutragen.
Dr. Franke hat in Bonn und Berlin Neuere und Neueste Geschichte mit Schwerpunkt Osteuropa, Russistik und Politikwissenschaften studiert. Das Rheinland ist ihre Heimat, aber seit den friedlichen Revolutionen 1989 hat es sie immer stärker in den Osten Deutschlands und Europas gezogen. 2001 wurde Kreisau/Krzyowa zu ihrem Lebensmittelpunkt und somit Niederschlesien zur Wahlheimat. Daß die polnischen Nachbarn, Kollegen und Freunde sich die deutsche Vergangenheit Schlesiens zu eigen machen und sie als gemeinsames europisches Kulturerbe pflegen wollen, hat Frau Franke immer wieder beeindruckt. Gerne will sie die vielfältigen Möglichkeiten der kulturellen Breitenarbeit mit Veranstaltungen, Newsletter, Projekten und Exkursionen nutzen, um oft weniger bekannte, deshalb aber nicht weniger interessante Initiativen und Orte zu präsentieren.

NEUERSCHEINUNGEN

Neuerscheinungen
Die Publikationen des Schlesischen Museums widmen sich zwei historischen Themenkreisen, die bisher nicht zusammenhängend erforscht und publiziert worden sind. Beide Neuerscheinungen sind im Museumsladen erhältlich.
Mit der Publikation „Heimat und Fremde” gab Martina Pietsch fünfzehn Beiträge einer Tagung vom Februar 2009 heraus, die sich mit Migration, Bevölkerungswandel und Städtebau in Görlitz/Zgorzelec seit 1933 befaßten.
Es ist ein Kompendium zur jüngsten Geschichte der deutsch-polnischen Doppelstadt entstanden.
Kulturreferent Maximilian Eiden publizierte unter dem Titel „Von Schlesien nach Israel” eine Vortragsreihe, die in den Jahren 2008 bis 2009 am Schlesischen Museum stattfand. Acht Autoren gehen dem Schicksal jener jüdischen Schlesier nach, denen die Flucht vor dem Holocaust nach Israel gelang. Es wird ihr Beitrag zum sozialen und kulturellen Leben ihrer neuen Heimat, des Staates Israel sichtbar.

Martina Pietsch (Hg.): Heimat und Fremde. Migration und Stadtentwicklung in Görlitz und Zgorzelec seit 1933. 164 Seiten, Abbildungen und Diagramme, Preis: € 13,90

Maximilian Eiden (Hg.): Von Schlesien nach Israel. Juden aus einer deutschen Provinz zwischen Verfolgung und Neuanfang. 112 Seiten, Abbildungen, Preis: € 12,80

Barockes Glas aus Schlesien
[Die Publikation erscheint anläßlich der Ausstellung “Barockes Glas aus Schlesien/Śląskie szkło barokow”, 11.06.-31.07.2016 Muzeum Karkonoskie w Jeleniej Górze, 20.08.-20.11.2016 Schlesisches Museum zu Görlitz]
Verlag Gunter Oettel
ISBN 978-3-944560-28-1
Preis: € 17,00

NEUERWERBUNGEN

Ein Kubikmeter Hirschberger Spitzen

Dank der großzügigen Unterstützung von Familie Dr. Hans-Joachim Vits konnte kürzlich eine besonders umfangreiche Sammlung Hirschberger Spitzen erworben werden — in zwölf Koffern und Kisten befindet sich fast ein Kubikmeter dieser feinen Textilien!smg072015b
Die Spitzen sind in den 1920er und 1930er Jahren in Hirschberg und Umgebung angefertigt worden. Sie stammen aus dem Besitz von Hedwig Freiin von Dobeneck (1877-1956). Zusammen mit Margarete Bardt hatte sie 1906 in Hirschberg die privaten „Schulen für künstlerische Nadelarbeiten" gegründet. Von 1911 bis 1922/23 übernahm Fürstin Mary Teresia (Daisy) von Pless die Werkstätten, die in diesen Jahren als „Spitzenschulen der Fürstin von Pless" firmierten. Die ehemaligen Eigentümerinnen leiteten weiterhin die Schulen. Später wurden sie wieder durch Hedwig von Dobeneck übernommen, mußten aber 1935 infolge wirtschaftlicher Schwierigkeiten geschlossen werden.
Die weit mehr als eintausend Einzelstücke sind in verschiedenen Techniken ausgeführt und meist von sehr guter Qualität. Es handelt es sich dabei um Bänder und Borten, Applikationen (Kragen, Rüschen), Hauben, Schleier, Taschentücher sowie Platzdeckchen und Untersetzer. Auch eine spitzenbesetzte Taufgarnitur (Kleid, Haube, Kissen) ist darunter. Die Sammlung stammt aus Restbeständen früherer Verkaufs stellen in Hirschberg und Warmbrunn. An vielen Arbeiten sind noch die Etiketten mit Muster- bzw. Modellnummern und Preisen befestigt.

Eine Auswahl der „Spitzenwerke" stellt das Museum zeitweilig im Nordhof vor.
- 23. Juni bis 16. Juli, Eintritt: € 1,00 bzw. Museumsticket

Doppelte Freude über geteilte Keramiksammlung

Seit über 50 Jahren sammeln Hans-Martin Kühn und seine Frau Bunzlauer Keramik. Dabei bevorzugten sie handgefertigte Produkte aus der Oberlausitz und dem Bezirk Bunzlau; serielle Fabrikware erwarben sie hingegen nur zu Vergleichszwecken. Es entstand eine Sammlung von rund 800 Keramiken, die die Entwicklung vomsmg072015a einfachen Braungeschirr zu der bunt dekorierten Keramik Bunzlauer Art in der Zeit von etwa 1900 bis 1945 dokumentiert.
Das Ehepaar Kühn mußte sich nun aus Platzgründen von einem großen Teil der Sammlung trennen. Sie boten die Kollektion dem Muzeum Ceramiki w Boles
ławcu (Keramikmuseum Bunzlau) an, wo man einer Übernahme gern zustimmte. Direktorin Anna Bober-Tubaj schlug ihrerseits dem Schlesischen Museum vor, sich die Sammlung zu teilen. Dieses großzügige Angebot ist ein Zeichen für die seit mehreren Jahren bestehende gute und freundschaftliche Kooperation der beiden Museen und wurde von Görlitzer Seite sehr gern angenommen.
Somit kehrt ein Teil der Keramiken nach Bunzlau zurück, der andere kommt nach Görlitz. Dank der wißenschaftlichen Aufarbeitung und Inventarisierung der Sammlung durch das Ehepaar Kühn ist es beiden Museen möglich, jeweils einen Überblick über den gesamten Bestand zu haben und sich bei Bedarf gegenseitig Stücke auszuleihen.

Einen Einblick in die Produktvielfalt bietet unsere Präsentation im Nordhof, die anläßlich des Schlesischen Tippelmarktes eingerichtet wird.
- 17. Juli bis 28. August, Eintritt: € 1,00 bzw. Museumsticket, das während des Tippelmarktes (18./19. Juli) ermäßigt ist.

Texte und Fotos sind den aktuellen Museumsinformationen entnommen!

DER FÖRDERVEREIN DES SCHLESISCHEN MUSEUMS

Verein der Freunde und Förderer des Schlesischen Museums zu Görlitz – Landesmuseum Schlesien e. V.

In Deutschland wächst das Interesse an Kultur und Geschichte Schlesiens. Schlesien war und ist eine Kulturregion von hohem Rang. Dies überzeugend darzustellen und zur Geltung zu bringen, ist im Schlesischen Museum zu Görlitz gelungen. Das Museum will außer den heimatvertriebenen Schlesiern und deren Nachkommen selbstverständlich auch Menschen ansprechen, die keinen persönlichen Bezug zu Schlesien haben. Der Verein der Freunde und Förderer möchte das Museum weithin bekannt machen, um viele Menschen auf dieses, wie Johann Wolfgang von Goethe sich ausdrückte, „zehnfach intereßante Land” hinzuweisen. Die Mitglieder des Vereins, gleichsam die Botschafter des Museums, erhalten durch die „Mitteilungen aus dem Schlesischen Museum zu Görlitz” Informationen über das Geschehen im Museum. Der Verein veranstaltet in Görlitz Vortragsabende unter dem Titel „Das besondere Objekt”. Durch Spenden ermöglicht er dem Museum das Erwerben weiterer intereßanter Objekte. Das Museum mit finanziellen Mitteln beim Erwerb von dinglichem Kulturgut zu unterstützen, ist eine besonders wichtige Aufgabe des Fördervereins. Schon jetzt sind die Mittel der öffentlichen Hand zum Ankauf von Exponaten zur Verfügung stellt, äußerst gering. Die Haushaltslage macht es nicht wahrscheinlich, daß ich an dieser Situation mittelfristig etwas ändert. Vielmehr steht zu befürchten, daß in den kommenden Jahren keine investiven Mittel mehr bereitgestellt werden. Um so wichtiger ist die Hilfe, die die Freunde des Museums über ihren Förderverein ihrem Schlesischen Museum geben können. Verstärken auch Sie die Wirksamkeit des Fördervereins mit Ihrer Mitgliedschaft und Ihren Spenden. Jeder noch so kleine Betrag ist willkommen.

Der Verein bemüht sich ferner darum, Freunde für das Museum im heute polnischen Schlesien zu gewinnen, etwa durch Vorlesewettbewerbe für Schüler mit dem Fach Deutsch und eine Einladung der Wettbewerbsteilnehmer nach Görlitz.
Der Verein der Freunde und Förderer lädt jeden an der weiteren Entwicklung des Schlesischen Museums Intereßierten ein, Mitglied zu werden. Die Mitgliedschaft kann über die Postanschrift

Schlesisches Museum zu Görlitz
Postfach 300 461
02809 Görlitz

beantragt werden.

Bankverbindung für Spenden

Kontonummer: 40 550 / IBAN: DE65850501000000040550
BLZ: 850 501 00 / BIC: WELADED1GRL
Sparkaße Oberlausitz-Niederschlesien

Zur Vereinfachung der Korrespondenz mit den Mitgliedern, aber auch zur Einsparung von Portoauslagen werden die Vereinsmitglieder herzlich gebeten, ihr Emailadreßen - soweit vorhanden - dem Vereinsvorsitzenden Dr. Klaus Schneider, Elsterstraße 40, 04109 Leipzig oder
k.schneider-glogau at t-online.de mitzuteilen