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Schlesisches Museum
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Veranstaltungen im Schlesischen Museum
 von April bis Juni 2018

AUSSTELLUNGEN

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Sonderausstellung “Achtung, Zug” vom 2. September 2017 bis 2. September 2018

Am 22. Mai 1842 begann auch in Schlesien das Eisenbahnzeitalter: auf der Strecke Breslau — Ohlau wurde der regelmäßige Zugverkehr aufgenommen. Der 175. Jahrest

EINLADUNG

Das schlesischen Museum lädt seine Freunde herzlich ein zur Ausstellungseröffnung am Freitag,
den 1. September 201
7, um 19.00 Uhr, Brüderstrae 8.

Begrüßung:
Direktor Dr. Markus Bauer

Fachliche Einführung
Dr. Martin Kügler M.A.

Musikalische Umrahmung:
 PhilMehr!
Philharmonische Brücken e.V.Görlitz

ag ist nur eines von zahlreichen Jubiläen, die die schlesische Eisenbahn und Görlitz in diesem Jahr feiern können. 170 Jahre zurück liegen die Einweihung des ersten Bahnhofs in Görlitz und die Aufnahme des regulären Zugverkehrs nach Dresden, Berlin und über Kohlfurt nach Breslau am 1. September1847. Am 6. September1917, vor 100 Jahren, wurde das Empfangsgebäude des neuen und bis heute genutzten Bahnhofs in Görlitz eröffnet. Diese Jubiläen sind Anlaß für die Ausstellung, in der die Entwicklung des Eisenbahnverkehrs in Schlesien und seine Bedeutung für Görlitz gezeigt werden.
Die Schau führt den Besuchern den raschen Ausbau des Eisenbahnnetzes innerhalb Schlesiens vor Augen. Schnell war die Anbindung an Fernstreckenziele wie Berlin, Wien und Warschau hergestellt. Besonders im oberschlesischen Bergbau- und Hüttenrevier expandierte der Schienenverkehr. Wichtig waren aber auch die zahlreichen Nebenstrecken und Privatbahnen, die insbesondere im Riesengebirge und in der Grafschaft Glatz unter schwierigsten topografischen Bedingungen entstanden.
Für die Region Görlitz spielt die Eisenbahn bis heute eine elementare wirtschaftliche Rolle, da sich hier nach 1847 eine umfangreiche Waggonbauindustrie ansiedelte, in der zahlreiche technische Innovationen entwickelt wurden. So entstand u.a. in den 1930er Jahren der Schnelltriebwagen „Fliegender Hamburger". Bis heute ist der Waggonbau in Görlitz und Nieskye einer der wichtigsten Industriezweige der Region, wovon zahlreiche Waggonmodelle in den Maßstäben von HO bis 1:10 zeugen.
Vor allem werden in derAusstellung die beiden Jubiläen der Görlitzer Bahnhöfe gewürdigt. Ein eigens hergestelltes Modell zeigt den ersten Bahnhof von 1847. Das zentrale Ausstellungsobjekt aber ist ein 18 m langes und 2,5 m breites originalgetreues Architekturmodell (Maßstab1:87) der Görlitzer Bahnhofsanlage im Zustand von 1917. Es wurde von Ingo Wobst in jahrelangerArbeit hergestellt und ist nun erstmals in voller Größe zu sehen.
Zahlreiche Fotos, Dokumente, historische und aktuelle Filme sowie Hörstationen erläutern zusätzlich die Geschichte der Eisenbahn in Schlesien und der Görlitzer Bahnhöfe von 1842 bis heute.
DieAusstellung wird während ihrer Laufzeit durch mehrere Sonderpräsentationen ergänzt.

VERANSTALTUNGEN IM  ZUSAMMENHANG MIT DER AUSSTELLUNG ACHTUNG  ZUG!

Museumspädagogische Programme

An die Arbeit, fertig, los! Aus dem Leben eines Bahnarbeiters
An die Arbeit, fertig, los! Aus dem Leben eines Bahnarbeiters In einer interaktiven Ausstellungsbegleitung begeben sich die Kinder auf eine Entdeckungsreise durch die Eisenbahngeschichte. Erst wenn jedes Kind eine Warnweste angelegt hat, kann die Schule des Sehens beginnen: Was hatte ein Eisenbahnschaffner vor über 5o Jahren alles bei sich? Was mußte beim Tunnelbau beachtet werden?

- für Kita- und Vorschulgruppen
- Kosten: € 20,00

Über Stock und Stein - Was die Eisenbahn alles kann!
Damit der Ausstellungsbesuch zu einem unvergeßlichen Erlebnis wird, können die Kinder ein Abteil eines preußischen Waggons begehen und das maßstabsgetreue Modell der Görlitzer Bahnhofsanlage näher bestaunen. Zum Ausklang versuchen sie sich selbst im Bau eines kleinen Streckennetzes und lassen gemeinsam eine Lok fahren.

- f
ür Grundschulklassen und Hortgruppen
- Kosten: € 2,00 pro Kind

Mit der Eisenbahn voraus! Industrialisierung und die Folgen
Welche Folgen die Industrialisierung in Europa für Mensch und Umwelt hatte, läßt sich besonders gut am Beispiel der Eisenbahngeschichte nachvollziehen. In einer dialogischen Ausstellungsbegleitung diskutieren die Jugendlichen die Bedeutung der Eisenbahn für die Region um Görlitz. Eine ideale Ergänzung zum Unterricht!
- ab Klassenstufe 8
- Kosten: € 30,00

Terminvereinbarung und Information:
 Sylvia Wackernagel, +49 3581 87 91128 swackernagel@schlesisches-museum.de

Publikationen zur Ausstellung
Es erscheinen ein Kalender für 2018 mit Bildern vom Modell der ‘Görlitzer Bahnhofsanlage,
ein Adventskalender, eine Broschüre über die Ausstellung und weitere Produkte.

Informationen und Bestellung:
Online Shop unter www.schlesisches-museum.de

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Wanderausstellung “Sonderzüge in den Tod”

(vom 3. Februar bis zum 1. Mai 2018)

Die Wanderausstellung „Sonderzüge in den Tod. Die Deportationen mit der Deutschen Reichsbahn” wurde in den Jahren 2008 bis 2015 in 44 Städten gezeigt. In diesem Projekt setzte sich die Deutsche Bahn AG mit der Geschichte ihrer Vorläuferorganisation in der Zeit des Nationalsozialismus auseinander. Eine Auswahl der Ausstellungstafeln ist nun im Schlesischen Museum zu sehen, um hier die Schau „Achtung Zug!” um ein wichtiges, unumgehbares Kapitel zu ergänzen. Die Dokumente zeigen, wie die Deutsche Reichsbahn in den nationalsozialistischen Staat und seine verbrecherischen Ziele eingebunden war.
Ohne die Mitwirkung von Eisenbahnern an der fahrplanmäßigen Durchführung der Transporte wären die systematische Ermordung der europäischen Juden sowie der Völkermord an Sinti und Roma nicht möglich gewesen. Insgesamt wurden im Zweiten Weltkrieg mehr als drei Millionen Menschen mit Zügen zu den nationalsozialistischen Vernichtungsstätten transportiert. Die Ausstellung möchte auch an das unermeßliche Leid erinnern, das diesen Menschen zugefügt wurde. Das Schlesische Museum zu Görlitz hat die Dokumentation mit Informationen über das Schicksal der jüdischen Bevölkerung in Schlesien und insbesondere in der Region um Görlitz ergänzt. Dabei richtet sich der Blick vor allem auf das Geschehen in Breslau und im Lager Tormersdorf bei Rothenburg.
Die frühere Wanderausstellung entstand auf Grundlage der 2002 eröffneten Dauerausstellung im DB Museum in Nürnberg und in Kooperation mit der Stiftung Neue Synagoge - Centrum Judaicum sowie dem Deutschen Technikmuseum in Berlin.

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Brückenbau mit erster Stützkonstruktion, 2. Hälfte 1907.
Muzeum Karkonoskie w Jeleniej Górze

Sonderzüge in den Tod

Zweite Sonderpräsentation zur Ausstellung „Achtung Zug” bis  2. Februar bis 1. Mai 2018

In den Jahren 2008/2009 wurde auf mehreren deutschen Bahnhöfen oder in ihrer unmittelbaren Umgebung die Wanderausstellung „Sonderzüge in den Tod. Die Deportationen mit der Deutschen Reichsbahn" gezeigt. Mit diesem Projekt setzte sich die Deutsche Bahn AG mit ihrer Unternehmensgeschichte in der Zeit des Nationalsozialismus auseinander. Ein Teil dieser Ausstellung ist nun im Schlesischen Museum zu sehen, um die Schau „Achtung Zug!" über die Entwicklung der Eisenbahn in Schlesien seit 1842 um ein wichtiges, unumgehbares Kapitel zu ergänzen. Die Dokumente zeigen, wie die Deutsche Reichsbahn in den nationalsozialistischen Staat und seine verbrecherischen Ziele eingebunden war.

Ohne die Mitwirkung von Eisenbahnern an der fahrplanmäßigen Durchführung der Transporte wären die systematische Ermordung der europäischen Juden sowie der Völkermord an Sinti und Roma nicht möglich gewesen. Insgesamt wurden im Zweiten Weltkrieg mehr als drei Millionen Menschen aus fast ganz Europa mit Zügen zu den nationalsozialistischen Vernichtungsstätten transportiert. Die Ausstellung will an das unermeßliche Leid erinnern, das diesen Menschen zugefügt wurde.

Die Deutsche Bahn AG erarbeitete das Konzept der 2008 entstandenen Wanderausstellung in Kooperation mit dem Centrum Judaicum und dem Deutschen Technikmuseum in Berlin. Sie beruht auf der im Museum der Deutschen Bahn in Nürnberg gezeigten Dauerausstellung zur Geschichte der Reichsbahn im Nationalsozialismus.

Die Zackenbahn im Modell

Sonderpräsentation vom 5. bis 27. Mai 2018

Der Verein Schlesische Gebirgsbahn e.V. hat über viele Jahre hinweg die Strecke von Hirschberg nach Grünthal (ab 1918 Polaun, heute Kofenov/CZ), die sogenannte Zackzackenbahnenbahn, erforscht und in Miniatur nachgebildet. So entstanden detailgetreue Modelle der einzelnen Bahnhöfe und wichtigen Streckenabschnitte, die nun im SMG präsentiert werden.
Die knapp 49 Kilometer lange Zackenbahn wurde zwischen 1891 und 1902 gebaut. Die Strecke steigt ab Petersdorf/Piechowice (ca. 400 m über NN) steil an, erreicht mit dem Bahnhof Jacobsthal/Jakuszyce den höchsten Punkt (ca. 886 m über NN) und endet in Kofenov auf ca. 700 m über NN. Damit wardie Zackenbahn die am höchsten gelegene Eisenbahnstrecke Preußens, auf der sich auch der höchste Signalmast Deutschlands befand. Markante Teilstrecken sind der schmale Moltke-Einschnitt bei Niederschreiber-hau oder die Iser-Brücke.
Die schwierige Topografie der Strecke mit der enormen Steigung von 40
  (1 :25) war für die Entwicklung des Güterverkehrs hinderlich. So wurde die Strecke zwischen 1911 und 1923 als eine der ersten in Deutschland elektrifiziert. Ab 1927 kamen elektrische Triebwagen der DR-Baureihe ET 89 mit dem Spitznamen „Rübezahl" zum Einsatz.
Während der Präsentation im SMG stellen die Vereinsmitglieder an den Wochenenden die Modellanlage vor und lassen originalgetreue Züge aus verschiedenen Zeiten fahren. So können Besucher eine der schönsten und bekanntesten Strecken Schlesiens erleben und sich zu einer Fahrt mit der echten Zackenbahn anregen lassen.

Die TT-Anlage des Görlitzer Modelleisenbahnvereins e.V.

Sonderpräsentation vom 1. bis 24. Juni 2018bahnhofgörlitz

Die etwa 7x4 Meter große Modellanlage im Maßstab 1:120 (TT) stellt eine imaginäre Landschaft in der DDR der 1970er/80er Jahre dar. Den Mittelpunkt bildet der Bahnhof „Grenzingen”, der überall in der DDR hätte existieren können. Die zweigleisige Hauptstrecke sorgt für einen regen Zugbetrieb. Eine eingleisige Nebenbahn führt in die nahe gelegene Bergwelt. Auf den Schienen verkehren zeitgemäße Zuggarnituren der Deutschen Reichsbahn. Zahlreiche Details laden zum Entdecken von charakteristischen Szenen des DDR-Alltags ein.
Auf der Anlage wurde auch ein Bahnbetriebswerk errichtet. Dazu gehören ein achtgleisiger Ringlokschuppen mit Drehscheibe sowie Anlagen zur Besindung, Bekohlung oder Aufnahme von Kühlwasser. Auch Schlackegruben sind vorhanden.
Die Anlage kann während der Öffnungszeiten des Museums besichtigt werden. An den Wochenenden lassen die Vereinsmitglieder von 13.00 bis 17.00 Uhr ihre Züge fahren.

MUSEUM  MAL  ANDERS

Museumsführungen für Menschen mit Demenz

Viele Studien belegen, daß Menschen mit einer Demenz oft noch lange über Bilder und Musik ansprechbar sind und sich dadurch ihre Lebenszufriedenheit außerhalb der alltäglichen Betreuungssituation erhöhen kann.
So wurden im Schlesischen Museum zu Görlitz in enger Zusammenarbeit mit einer studentischen Projektgruppe der Fakultät Sozialwissenschaften der Hochschule Zittau/Görlitz während des Sommersemesters 2017 zwei Führungslinien entwickelt, die diesen Menschen die kulturelle Teilhabe ermöglicht. Über den Austausch von freien Assoziationen und Emotionen der Teilnehmenden wird ihr Zugang zu Kunst und anderen Museumsobjekten unterstützt. Eine wichtige Voraussetzung ist ein geschützter und gleichzeitig öffentlicher Rahmen, den das Museum gewährleistet.
Da die Ausstellungsstücke schlesische Kultur und Geschichte vermitteln, können zuweilen auch Erinnerungen eingebracht werden. Wichtig ist es, den Menschen einen angenehmen Moment zu verschaffen — ein Stück Lebensqualität.
Mehrere Probedurchläufe fanden bereits statt — und 2018 wird es weitergehen! Gefördert wird das Kooperationsprojekt von der Stadtwerke Görlitz AG und der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien.
Das Angebot richtet sich an alle ambulanten, teilstationären und stationären Einrichtungen der Altenhilfe sowie an pflegende Angehörige.
— Anmeldung und Information: Sylvia Wackernagel,
kultur-und-demenz@hszg.de

EXKURSIONEN

Angebote der Kulturreferentin in Kooperation mit Görlitz-Tourist und weiteren Partnern
— Anmeldung/Information: +49 3581 764747, m.buchwald@goerlitz.de

Sonnabend, 21. April

Mit der Zackenbahn durch Rübezahls Reich
Wir besuchen das Riesengebirgsmuseum (Muzeum Karkonoskie) in Hirschberg/Jelenia Göra. Danach geht es weiter auf der Strecke der ZackenlAhn über Schreiberhau/Szklarska Por0a nach Tannwald/Tanvald auf der tschechischen Seite des Riesengebirges.

Sonntag, 6. Mai

Die Richthofens — Spuren einer 400-jährigen Familiengeschichte
Dr. Annemarie Franke und Dr. Jasper von Richthofen begleiten die Fahrt zu früheren Sitzen der Adelsfamilie in Mertschütz/Mierczyce, Bersdorf/Targoszyn und Groß Rosen/Rogoźnica. Geplant sind Besuche der KZ-Gedenkstätte Groß Rosen, in der Bildungsstätte der St. Hedwig-Stiftung auf Schloß Muhrau/Morawa und der evangelischen Friedenskirche in Jauer/Jawor.
In Kooperation mit dem Kulturhistorischen Museum Görlitz

Sonnabend, 19. Mai

Kulturgeschichtliche Wanderung auf den Zobtenberg (Ślęża)
Der Zobten war Ausgangspunkt für die Besiedlung des Landes, ein Kultplatz für Kelten, Germanen und Slawen. Vor allem aber ist er ein beliebtes Ausflugsziel, früher wie heute. Wir wandern bis auf 718 m.

Dienstag, 29. Mai

Breslau und die Anfänge der Sozialdemokratie in Schlesien
Ziel der Tagesfahrt sind Schauplätze der Geschichte der Weimarer Republik und der Verfolgung der Sozialdemokraten nach 1933. Ein wichtiges Exkursionsziel ist das Grab von Ferdinand Lassalle, dem Begründer der Sozialdemokratie, auf dem jüdischen Friedhof.
In Zusammenarbeit mit dem SPD-Ortsverein Görlitz

Samstag, 9. Juni

Johannes Avenarius in Greiffenberg/GryfówŚłąski  und im Haus Wiesenstein in Agnetendorf/Jagniątków
Johannes Avenarius ist bekannt für seine Ausmalung der Paradieshalle in Gerhart Hauptmanns Haus Wiesenstein. Während der Exkursion erfahren wir mehr über sein dichterisches Werk und seine Beziehung zu Hauptmann. Die Reise begleitet Christian Henke, der seit 2014 drei Bücher über Avenarius verfaßt hat.

VORANKÜNDIGUNG

Waggonbau in Schlesien

Sonderpräsentation vom 6. Juli bis 2. September 2018

In der letzten Sonderpräsentation zur Ausstellung „Achtung Zug!" werden zahlreiche Waggonschilder aus der Sammlung des Regionalmuseums Lauban/Muzeum Regionalne w Lubaniu, historische Fotos von Waggons des Görlitzer Waggonbaus und Modelle gezeigt.

APRIL

Dienstag - Donnerstag, 3.-5.04.2018
14.00 Uhr
Für Kinder ab 7 Jahren
Kosten: € 3,00

Osterferien im Museum

Wo ist nur das Lamm geblieben?
Auf der Suche nach verlorenen Lämmern erkunden wir schlesische Osterbräuche und erwecken einen Küchenhandschuh mit Stempeldruck zu neuem Leben.

Mittwoch, 04.04.2018
15.00 Uhr
Eintritt: € 10,00 (inkl. Kaffee und Kuchen)
Reservierung:
+49 3581 8791-0
kontakt@schlesisches-museum.de

Kaffee & Kultur - natürlich schlesisch

Poesie auf Schlesisch.

Erinnerungen an den Dichter Karl von Holtei
Die Gedichtzeile „Heem wihl ihch, suste weiter nischt, ock heem!" („Heim will ich, sonst nichts, nur heim!") ist schon zur Redensart unter Schlesiern geworden. Sie stammt aus einem Gedicht Karl von Holteis (1798-188o), der den schlesischen Dialekt in die Literatur einführte. Anläßlich seines 220. Geburtstages erinnert Wolf-Dieter Fiedler an dessen bewegtes Leben und vielseitiges Werk.

Freitag, 06.04.2018
10.00 bis 18.00 Uhr

Komm' rum-Tag von ZVON und VVO

Inhaber eines Komm' rum-Tickets können zum ermäßigten Eintrittspreis das Museum besichtigen, Gäste unter 16 Jahren haben freien Eintritt. Es finden Führungen durch die Ausstellung „Achtung Zug!" statt: Um io:3o Uhr und 14:30 Uhr sind Kinder herzlich eingeladen, um 11 Uhr und 15 Uhr ältere Besucher (ohne Aufpreis).

Mittwoch, 11.04.2018
17.00 Uhr
— Eintritt: € 6,50 Euro (inkl. individueller Museumsbesuch am Folgetag)
— Anmeldung erbeten: +49 3581420980, info@vhs-goerlitz.de

Vortragsreihe „Schlesien für Einsteig und Fortgeschrittene”

Dr. Johanna Brade:
Berühmte Künstler in und aus Schlesien
In Kurzporträts werden bekannte Persönlichkeiten der älteren und neueren Kunstgeschichte vorgestellt. Einige stammten wie Adolph von Menzel oder Friedrich Lessing aus Schlesien, kamen aber erst in Berlin und Düsseldorf zu Ruhm. Andere vermittelten, wie der Barockkünstler Michael Willmann, wichtige Impulse aus anderen Regionen nach Schlesien.
In Kooperation mit der VHS Görlitz

Donnerstag, 12.04.2018
19.00 Uhr
Eintritt frei

Synagoge an der Otto-Müller-Straße

Eröffnung der Literaturtage an der Neiße
Zum dritten Mal laden wir gemeinsam mit der Görlitzer Kulturservicegesellschaft, dem Deutschen Kulturforum östliches Europa in Potsdam und den Stadtbibliotheken in Görlitz und Zgorzelec zu internationalen Literaturtagen in die Europastadt ein. Zur Eröffnung diskutieren die Autoren Uwe- Karsten Heye, Olga Tokarczuk und Najem Wali die Frage „Sharing Europe — Wie viele Grenzen verträgt Europa?”.
Moderation: Dr. Veronika Priesmeyer-Tkocz
Programm: www.literaturtage.eu

MAI

Mittwoch, 02.05.2018
15.00 Uhr
Eintritt: € 10,00 (inkl. Kaffee und Kuchen)
Reservierung:
+49 3581 8791-0
kontakt@schlesisches-museum.de

Kaffee & Kultur - natürlich schlesisch

Die Zackenbahn und ihr Modell
Die Zackenbahn von Hirschberg/Jelenia Göra nach Korenov (das vormalig österreichische Grünthal bzw. tschechische Polaun) ist bis heute eine der wenigen Zugverbindungen über die Sudeten. Die topographisch schwierige Strecke war von großer Bedeutung für die Wirtschaft und den Riesengebirgstourismus. Dr. Martin Kügler stellt die Zackenbahn vor und zeigt Bilder der Modellanlage, die ab 5. Mai im Museum zu sehen sein wird.

Sonnabend, 05.05.2018
13.00 bis 19.00 Uhr
Eintritt: € 5,00, ermäßigt € 3,00
Eintritt frei für Gäste unter 16 Jahren sowie für
SZ- Card-Inhaber und ihre Begleitperson

Museumsfest/SZ-Card-Tag

Mit Volldampf! Museumsfest zur Ausstellung „Achtung Zug!”
Das Thema Eisenbahn ist vielfältig, faszinierend, unerschöpflich und deshalb wird sich bei unserem Museumsfest alles darum drehen! Wir laden ein zu Bahnreisen in Literatur, Film und Musik. Die Görlitzer Band Pimienta Blanca wird für den richtigen Rhythmus sorgen. Unsere Ausstellungen und Vorträge bieten Wissenswertes und Erstaunliches. Junge Gäste können sich selbst als Eisenbahner ausprobieren! Miniatureisenbahnen und große Modelllandschaften werden Sie faszinieren: Das Modell der Görlitzer Bahnanlagen von 1917 kann gemeinsam mit Modellbauer Ingo Wobst erkundet werden.
Höhepunkt des Nachmittags ist die Präsentation der originalgetreu nachgebildeten Zackenbahn, die von Hirschberg/ Jelenia Góra nach Kořenov (vormals Grünthal bzw. Polaun) führt. Der Verein Schlesische Gebirgsbahn e.V. schuf die raumfüllende Modellanlage, die bis zum 27. Mai im Museum gezeigt wird.
Siehe auch Tagespresse und www.schlesisches-museum.de

Dienstag, 08.05.2018
19.00 Uhr
Eintritt frei
Eingang Fischmarkt 5

Vortrag

Wolfgang Domeyer:
Die Zackenbahn von 1891 bis 2018
Eisenbahn-Fachmann Wolfgang Domeyer hat mit einigen Mitstreitern jahrelang die Geschichte der Zackenbahn erforscht. Zusammen mit Dr. Martin Kügler berichtet er von der Entwicklung dieser landschaftlich schönen Strecke. Neben vielen Informationen wird auch manche Anekdote zu hören sein.

Mittwoch, 09.05.2018
17.00 Uhr
— Eintritt: € 6,50 Euro (inkl. individueller Museumsbesuch am Folgetag)
— Anmeldung erbeten: +49 3581420980, info@vhs-goerlitz.de

Vortragsreihe „Schlesien für Einsteig und Fortgeschrittene”

Dr. Markus Bauer:
Tausend Jahre schlesische Geschichte
Über Jahrhunderte lag Schlesien im Spannungsfeld unterschiedlicher Kulturen. Das hat das Land reich gemacht und war zugleich Quell von Konflikten und Kriegen. Der Vortrag gibt einen Überblick über die historische Entwicklung vom Mittelalter bis in die Gegenwart
In Kooperation mit der VHS Görlitz

Sonntag, 13.05.2018
10.00 bis 18.00 Uhr
Eintritt frei mit Führung

Internationaler Museumstag unter dem Motto „Netzwerk Museum: Neue Wege, neue Besucher”

Heute ist der Museumsbesuch kostenlos. Um 10.00 Uhr lädt Museumsdirektor Dr. Markus Bauer zu einem Rundgang durch die ständige Ausstellung ein.

JUNI

Mittwoch, 06.06.2018
15.00 Uhr
Eintritt: € 10,00 (inkl. Kaffee und Kuchen)
Reservierung:
+49 3581 8791-0
kontakt@schlesisches-museum.de

Kaffee & Kultur - natürlich schlesisch

„Der kühnen Bahn nun folgen wir, die uns geführt Lassalle”. Zur Geschichte der Arbeiterbewegung in Schlesien
Die schlesische Arbeiterbewegung hat bedeutende Persönlichkeiten hervorgebracht: von Wilhelm Wolff (dem Marx den 1. Band des „Kapitals" widmete) über Ferdinand Lassalle, den Begründer der Sozialdemokratie, bis Paul Löbe, den langjährigen Präsidenten des Reichstags und Alterspräsidenten des 1. Bundestags 1949. Dr. Markus Bauer erzählt von wichtigen Ereignissen wie dem Aufstand der schlesischen Weber 1844, dem großen Bergarbeiterstreik von 1889, dem Aufbrechen der „polnischen Frage" in Oberschlesien im frühen 20. Jahrhundert, dem Görlitzer Parteitag der SPD 1921 und dem Widerstand gegen die NS-Diktatur.
In Zusammenarbeit mit dem SPD Ortsverein Görlitz

Mittwoch, 13.06.2018
17.00 Uhr  8

Eintritt: € 6,50 (inkl. individueller Museumsbesuch am Folgetag)

Vortragsreihe „Schlesien für Einsteig und Fortgeschrittene”

Dr. Martin Kügler:
Feiner Schliff und guter Ton — Kunsthandwerk in Schlesien
Das Kunsthandwerk Schlesiens umfaßt alle Materialbereiche: Gold und Silber, unedle Metalle, Keramik, Glas und Textilien. Jeder Bereich hatte eine besondere Blütezeit, von der die überkommenen Objekte zeugen. Dr. Martin Kügler stellt Exponate in der Dauerausstellung vor und erläutert die historische und stilistische Entwicklung, aber auch die Techniken und die wirtschaftliche Bedeutung der verschiedenen Kunsthandwerke von ca.1500 bis heute.
In Kooperation mit der VHS Görlitz

Donnerstag, 14.06.2018
18.15 Uhr
Eintritt frei
Eingang Fischmarkt 5

Vortrag

Roland Skupin:
Die Entwicklung der „Automatischen Mittelpufferkupplung” für die europäischen Eisenbahnen
Früher mußten Eisenbahnwaggons von Hand miteinander gekoppelt werden; mit der automatischen Kupplung geschah dasbeim Aufeinandertreffen der Waggons selbsttätig. Roland Skupin berichtet über die langjährigen Arbeiten an dieser Erfindung und ihre Erprobung in der Versuchsanlage in Görlitz- Schlauroth.

Sonnabend, 30.06.2018
14.00 Uhr
Kosten: € 2,00

Schlesischer SaTOURday

Über Stock und Stein — Was die Eisenbahn alles kann!
In einem interaktiven Rundgang durch die Sonderausstellung „Achtung Zug!" erfahren Kinder zwischen 7 und 12 Jahren, welche Veränderungen die Erfindung der Eisenbahn mit sich brachte. Beim Bau eines Modellbahn-Streckennetzes testen sie ihr Geschick und gestalten eigene kleine Häuser.

Museumsführung am Montag

ganzjährig jeden Montag, 10.00 Uhr,
Teilnahme: € 8,00; ermäßigt € 6,00

KULTURREFERENTIN

Im August 2013 hat Dr. Annemarie Franke als Kuturreferentin am Schlesischen Museum zu Görlitzihre Wirkungsstätte im Haus zum Goldenen Baum am Untermarkt 4 eingenommen und freut sich, seitdem am Museum arbeiten zu können. Die Arbeit ihrer Vorgänger war ihr bekannt über die frühere berufliche Tätigkeit für die Stiftung Kreisau für Europische Verständigung. Das Schlesische Museum zählt schon lange zu ihren Lieblingsorten auf der deutsch-polnischen Landkarte. Als Kulturreferentin für Schlesien in der Doppelstadt Görlitz-Zgorzelec wird Dr. Franke sich bemühen, zu einem lebendigen Kulturaustausch und vor allem vielen Begegnungen ber die Grenzen hinweg beizutragen.
Dr. Franke hat in Bonn und Berlin Neuere und Neueste Geschichte mit Schwerpunkt Osteuropa, Russistik und Politikwissenschaften studiert. Das Rheinland ist ihre Heimat, aber seit den friedlichen Revolutionen 1989 hat es sie immer stärker in den Osten Deutschlands und Europas gezogen. 2001 wurde Kreisau/Krzyowa zu ihrem Lebensmittelpunkt und somit Niederschlesien zur Wahlheimat. Daß die polnischen Nachbarn, Kollegen und Freunde sich die deutsche Vergangenheit Schlesiens zu eigen machen und sie als gemeinsames europisches Kulturerbe pflegen wollen, hat Frau Franke immer wieder beeindruckt. Gerne will sie die vielfältigen Möglichkeiten der kulturellen Breitenarbeit mit Veranstaltungen, Newsletter, Projekten und Exkursionen nutzen, um oft weniger bekannte, deshalb aber nicht weniger interessante Initiativen und Orte zu präsentieren.

NEUERSCHEINUNGEN

Neuerscheinungen
Die Publikationen des Schlesischen Museums widmen sich zwei historischen Themenkreisen, die bisher nicht zusammenhängend erforscht und publiziert worden sind. Beide Neuerscheinungen sind im Museumsladen erhältlich.
Mit der Publikation „Heimat und Fremde” gab Martina Pietsch fünfzehn Beiträge einer Tagung vom Februar 2009 heraus, die sich mit Migration, Bevölkerungswandel und Städtebau in Görlitz/Zgorzelec seit 1933 befaßten.
Es ist ein Kompendium zur jüngsten Geschichte der deutsch-polnischen Doppelstadt entstanden.
Kulturreferent Maximilian Eiden publizierte unter dem Titel „Von Schlesien nach Israel” eine Vortragsreihe, die in den Jahren 2008 bis 2009 am Schlesischen Museum stattfand. Acht Autoren gehen dem Schicksal jener jüdischen Schlesier nach, denen die Flucht vor dem Holocaust nach Israel gelang. Es wird ihr Beitrag zum sozialen und kulturellen Leben ihrer neuen Heimat, des Staates Israel sichtbar.

Martina Pietsch (Hg.): Heimat und Fremde. Migration und Stadtentwicklung in Görlitz und Zgorzelec seit 1933. 164 Seiten, Abbildungen und Diagramme, Preis: € 13,90

Maximilian Eiden (Hg.): Von Schlesien nach Israel. Juden aus einer deutschen Provinz zwischen Verfolgung und Neuanfang. 112 Seiten, Abbildungen, Preis: € 12,80

Barockes Glas aus Schlesien
[Die Publikation erscheint anläßlich der Ausstellung “Barockes Glas aus Schlesien/Śląskie szkło barokow”, 11.06.-31.07.2016 Muzeum Karkonoskie w Jeleniej Górze, 20.08.-20.11.2016 Schlesisches Museum zu Görlitz]
Verlag Gunter Oettel
ISBN 978-3-944560-28-1
Preis: € 17,00

NEUERWERBUNGEN

Ein Kubikmeter Hirschberger Spitzen

Dank der großzügigen Unterstützung von Familie Dr. Hans-Joachim Vits konnte kürzlich eine besonders umfangreiche Sammlung Hirschberger Spitzen erworben werden — in zwölf Koffern und Kisten befindet sich fast ein Kubikmeter dieser feinen Textilien!smg072015b
Die Spitzen sind in den 1920er und 1930er Jahren in Hirschberg und Umgebung angefertigt worden. Sie stammen aus dem Besitz von Hedwig Freiin von Dobeneck (1877-1956). Zusammen mit Margarete Bardt hatte sie 1906 in Hirschberg die privaten „Schulen für künstlerische Nadelarbeiten" gegründet. Von 1911 bis 1922/23 übernahm Fürstin Mary Teresia (Daisy) von Pless die Werkstätten, die in diesen Jahren als „Spitzenschulen der Fürstin von Pless" firmierten. Die ehemaligen Eigentümerinnen leiteten weiterhin die Schulen. Später wurden sie wieder durch Hedwig von Dobeneck übernommen, mußten aber 1935 infolge wirtschaftlicher Schwierigkeiten geschlossen werden.
Die weit mehr als eintausend Einzelstücke sind in verschiedenen Techniken ausgeführt und meist von sehr guter Qualität. Es handelt es sich dabei um Bänder und Borten, Applikationen (Kragen, Rüschen), Hauben, Schleier, Taschentücher sowie Platzdeckchen und Untersetzer. Auch eine spitzenbesetzte Taufgarnitur (Kleid, Haube, Kissen) ist darunter. Die Sammlung stammt aus Restbeständen früherer Verkaufs stellen in Hirschberg und Warmbrunn. An vielen Arbeiten sind noch die Etiketten mit Muster- bzw. Modellnummern und Preisen befestigt.

Eine Auswahl der „Spitzenwerke" stellt das Museum zeitweilig im Nordhof vor.
- 23. Juni bis 16. Juli, Eintritt: € 1,00 bzw. Museumsticket

Doppelte Freude über geteilte Keramiksammlung

Seit über 50 Jahren sammeln Hans-Martin Kühn und seine Frau Bunzlauer Keramik. Dabei bevorzugten sie handgefertigte Produkte aus der Oberlausitz und dem Bezirk Bunzlau; serielle Fabrikware erwarben sie hingegen nur zu Vergleichszwecken. Es entstand eine Sammlung von rund 800 Keramiken, die die Entwicklung vomsmg072015a einfachen Braungeschirr zu der bunt dekorierten Keramik Bunzlauer Art in der Zeit von etwa 1900 bis 1945 dokumentiert.
Das Ehepaar Kühn mußte sich nun aus Platzgründen von einem großen Teil der Sammlung trennen. Sie boten die Kollektion dem Muzeum Ceramiki w Boles
ławcu (Keramikmuseum Bunzlau) an, wo man einer Übernahme gern zustimmte. Direktorin Anna Bober-Tubaj schlug ihrerseits dem Schlesischen Museum vor, sich die Sammlung zu teilen. Dieses großzügige Angebot ist ein Zeichen für die seit mehreren Jahren bestehende gute und freundschaftliche Kooperation der beiden Museen und wurde von Görlitzer Seite sehr gern angenommen.
Somit kehrt ein Teil der Keramiken nach Bunzlau zurück, der andere kommt nach Görlitz. Dank der wißenschaftlichen Aufarbeitung und Inventarisierung der Sammlung durch das Ehepaar Kühn ist es beiden Museen möglich, jeweils einen Überblick über den gesamten Bestand zu haben und sich bei Bedarf gegenseitig Stücke auszuleihen.

Einen Einblick in die Produktvielfalt bietet unsere Präsentation im Nordhof, die anläßlich des Schlesischen Tippelmarktes eingerichtet wird.
- 17. Juli bis 28. August, Eintritt: € 1,00 bzw. Museumsticket, das während des Tippelmarktes (18./19. Juli) ermäßigt ist.

Texte und Fotos sind den aktuellen Museumsinformationen entnommen!

DER FÖRDERVEREIN DES SCHLESISCHEN MUSEUMS

Verein der Freunde und Förderer des Schlesischen Museums zu Görlitz – Landesmuseum Schlesien e. V.

In Deutschland wächst das Interesse an Kultur und Geschichte Schlesiens. Schlesien war und ist eine Kulturregion von hohem Rang. Dies überzeugend darzustellen und zur Geltung zu bringen, ist im Schlesischen Museum zu Görlitz gelungen. Das Museum will außer den heimatvertriebenen Schlesiern und deren Nachkommen selbstverständlich auch Menschen ansprechen, die keinen persönlichen Bezug zu Schlesien haben. Der Verein der Freunde und Förderer möchte das Museum weithin bekannt machen, um viele Menschen auf dieses, wie Johann Wolfgang von Goethe sich ausdrückte, „zehnfach intereßante Land” hinzuweisen. Die Mitglieder des Vereins, gleichsam die Botschafter des Museums, erhalten durch die „Mitteilungen aus dem Schlesischen Museum zu Görlitz” Informationen über das Geschehen im Museum. Der Verein veranstaltet in Görlitz Vortragsabende unter dem Titel „Das besondere Objekt”. Durch Spenden ermöglicht er dem Museum das Erwerben weiterer intereßanter Objekte. Das Museum mit finanziellen Mitteln beim Erwerb von dinglichem Kulturgut zu unterstützen, ist eine besonders wichtige Aufgabe des Fördervereins. Schon jetzt sind die Mittel der öffentlichen Hand zum Ankauf von Exponaten zur Verfügung stellt, äußerst gering. Die Haushaltslage macht es nicht wahrscheinlich, daß ich an dieser Situation mittelfristig etwas ändert. Vielmehr steht zu befürchten, daß in den kommenden Jahren keine investiven Mittel mehr bereitgestellt werden. Um so wichtiger ist die Hilfe, die die Freunde des Museums über ihren Förderverein ihrem Schlesischen Museum geben können. Verstärken auch Sie die Wirksamkeit des Fördervereins mit Ihrer Mitgliedschaft und Ihren Spenden. Jeder noch so kleine Betrag ist willkommen.

Der Verein bemüht sich ferner darum, Freunde für das Museum im heute polnischen Schlesien zu gewinnen, etwa durch Vorlesewettbewerbe für Schüler mit dem Fach Deutsch und eine Einladung der Wettbewerbsteilnehmer nach Görlitz.
Der Verein der Freunde und Förderer lädt jeden an der weiteren Entwicklung des Schlesischen Museums Intereßierten ein, Mitglied zu werden. Die Mitgliedschaft kann über die Postanschrift

Schlesisches Museum zu Görlitz
Postfach 300 461
02809 Görlitz

beantragt werden.

Bankverbindung für Spenden

Kontonummer: 40 550 / IBAN: DE65850501000000040550
BLZ: 850 501 00 / BIC: WELADED1GRL
Sparkaße Oberlausitz-Niederschlesien

Zur Vereinfachung der Korrespondenz mit den Mitgliedern, aber auch zur Einsparung von Portoauslagen werden die Vereinsmitglieder herzlich gebeten, ihr Emailadreßen - soweit vorhanden - dem Vereinsvorsitzenden Dr. Klaus Schneider, Elsterstraße 40, 04109 Leipzig oder
k.schneider-glogau at t-online.de mitzuteilen