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Schlesisches Museum
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Veranstaltungen im Schlesischen Museum
 von Juli bis September 2018

AUSSTELLUNGEN

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Sonderausstellung “Achtung, Zug” vom 2. September 2017 bis 2. September 2018

Am 22. Mai 1842 begann auch in Schlesien das Eisenbahnzeitalter: auf der Strecke Breslau — Ohlau wurde der regelmäßige Zugverkehr aufgenommen. Der 175. Jahrest

EINLADUNG

Das schlesischen Museum lädt seine Freunde herzlich ein zur Ausstellungseröffnung am Freitag,
den 1. September 201
7, um 19.00 Uhr, Brüderstrae 8.

Begrüßung:
Direktor Dr. Markus Bauer

Fachliche Einführung
Dr. Martin Kügler M.A.

Musikalische Umrahmung:
 PhilMehr!
Philharmonische Brücken e.V.Görlitz

ag ist nur eines von zahlreichen Jubiläen, die die schlesische Eisenbahn und Görlitz in diesem Jahr feiern können. 170 Jahre zurück liegen die Einweihung des ersten Bahnhofs in Görlitz und die Aufnahme des regulären Zugverkehrs nach Dresden, Berlin und über Kohlfurt nach Breslau am 1. September1847. Am 6. September1917, vor 100 Jahren, wurde das Empfangsgebäude des neuen und bis heute genutzten Bahnhofs in Görlitz eröffnet. Diese Jubiläen sind Anlaß für die Ausstellung, in der die Entwicklung des Eisenbahnverkehrs in Schlesien und seine Bedeutung für Görlitz gezeigt werden.
Die Schau führt den Besuchern den raschen Ausbau des Eisenbahnnetzes innerhalb Schlesiens vor Augen. Schnell war die Anbindung an Fernstreckenziele wie Berlin, Wien und Warschau hergestellt. Besonders im oberschlesischen Bergbau- und Hüttenrevier expandierte der Schienenverkehr. Wichtig waren aber auch die zahlreichen Nebenstrecken und Privatbahnen, die insbesondere im Riesengebirge und in der Grafschaft Glatz unter schwierigsten topografischen Bedingungen entstanden.
Für die Region Görlitz spielt die Eisenbahn bis heute eine elementare wirtschaftliche Rolle, da sich hier nach 1847 eine umfangreiche Waggonbauindustrie ansiedelte, in der zahlreiche technische Innovationen entwickelt wurden. So entstand u.a. in den 1930er Jahren der Schnelltriebwagen „Fliegender Hamburger". Bis heute ist der Waggonbau in Görlitz und Nieskye einer der wichtigsten Industriezweige der Region, wovon zahlreiche Waggonmodelle in den Maßstäben von HO bis 1:10 zeugen.
Vor allem werden in derAusstellung die beiden Jubiläen der Görlitzer Bahnhöfe gewürdigt. Ein eigens hergestelltes Modell zeigt den ersten Bahnhof von 1847. Das zentrale Ausstellungsobjekt aber ist ein 18 m langes und 2,5 m breites originalgetreues Architekturmodell (Maßstab1:87) der Görlitzer Bahnhofsanlage im Zustand von 1917. Es wurde von Ingo Wobst in jahrelangerArbeit hergestellt und ist nun erstmals in voller Größe zu sehen.
Zahlreiche Fotos, Dokumente, historische und aktuelle Filme sowie Hörstationen erläutern zusätzlich die Geschichte der Eisenbahn in Schlesien und der Görlitzer Bahnhöfe von 1842 bis heute.
DieAusstellung wird während ihrer Laufzeit durch mehrere Sonderpräsentationen ergänzt.

VERANSTALTUNGEN IM  ZUSAMMENHANG MIT DER AUSSTELLUNG ACHTUNG  ZUG!

Museumspädagogische Programme

An die Arbeit, fertig, los! Aus dem Leben eines Bahnarbeiters
An die Arbeit, fertig, los! Aus dem Leben eines Bahnarbeiters In einer interaktiven Ausstellungsbegleitung begeben sich die Kinder auf eine Entdeckungsreise durch die Eisenbahngeschichte. Erst wenn jedes Kind eine Warnweste angelegt hat, kann die Schule des Sehens beginnen: Was hatte ein Eisenbahnschaffner vor über 5o Jahren alles bei sich? Was mußte beim Tunnelbau beachtet werden?

- für Kita- und Vorschulgruppen
- Kosten: € 20,00

Über Stock und Stein - Was die Eisenbahn alles kann!
Damit der Ausstellungsbesuch zu einem unvergeßlichen Erlebnis wird, können die Kinder ein Abteil eines preußischen Waggons begehen und das maßstabsgetreue Modell der Görlitzer Bahnhofsanlage näher bestaunen. Zum Ausklang versuchen sie sich selbst im Bau eines kleinen Streckennetzes und lassen gemeinsam eine Lok fahren.

- f
ür Grundschulklassen und Hortgruppen
- Kosten: € 2,00 pro Kind

Mit der Eisenbahn voraus! Industrialisierung und die Folgen
Welche Folgen die Industrialisierung in Europa für Mensch und Umwelt hatte, läßt sich besonders gut am Beispiel der Eisenbahngeschichte nachvollziehen. In einer dialogischen Ausstellungsbegleitung diskutieren die Jugendlichen die Bedeutung der Eisenbahn für die Region um Görlitz. Eine ideale Ergänzung zum Unterricht!
- ab Klassenstufe 8
- Kosten: € 30,00

Terminvereinbarung und Information:
 Sylvia Wackernagel, +49 3581 87 91128 swackernagel@schlesisches-museum.de

Publikationen zur Ausstellung
Es erscheinen ein Kalender für 2018 mit Bildern vom Modell der ‘Görlitzer Bahnhofsanlage,
ein Adventskalender, eine Broschüre über die Ausstellung und weitere Produkte.

Informationen und Bestellung:
Online Shop unter www.schlesisches-museum.de

Waggonbau in Schlesien

6. Juli bis 2. September 2018

Diesem wichtigen Wirtschaftszweig widmet sich eine zusätzliche Sonderpräsentation mit Fotografien, Modellen und Waggonschildern. Historische und zum größten Teil bisher unbekannte Fotografien aus dem Werksarchiv der Waggon- und Maschinenbau-Aktiengesellschaft (WUMAG) in Görlitz belegen die großen technischen Leistungen dieses Unternehmens. Die einmalige Sammlung, bestehend aus ca. 5000 Glasplatten, dokumentiert jeden Waggontyp, der in Görliwaggonsmg2018tz von 1890 bis 1945 gebaut wurde. Das wohl weitgehend vollständige Archiv wurde kürzlich von dem heutigen Eigentümer der WUMAG, der Fa. Bombardier Transportation GmbH, Standort Görlitz, auf Vermittlung des Schlesischen Museums dem Verkehrsmuseum Dresden kostenlos überlassen. Dort soll der gesamte Bestand in den nächsten Jahren digitalisiert, verzeichnet und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
Im Schlesischen Museum ist nun schon eine erste umfangreiche Auswahl zu sehen, die durch Bilder von den Werks- und Produktionsanlagen vor allem aus den 1920er Jahren ergänzt werden. Modelle der Waggons aus der Sammlung von Ingo Wobst veranschaulichen die gezeigten Bilder.
Aber nicht nur in Görlitz wurden Waggons und Lokomotiven gebaut. Dies dokumentieren über 200 Waggonschilder von schlesischen, wie auch anderen deutschen und internationalen Firmen aus dem 19. und 20. Jahrhundert - eine Leihgabe des Muzeum Regionalne w Lubaniu/Regionalmuseum in Lauban. Sie stammen zum überwiegenden Teil aus dem Reichsbahnausbesserungswerk Lauban (bis 1945) bzw. dem
Zakłady Naprawcze Taboru Kolejowego (ZNTK) Luba() der Polnischen Staatsbahnen PKP (bis 2000). Dort wurden über 100 Jahre lang Waggons aus Deutschland, Polen und den angrenzenden Ländern repariert und manchmal auch stillgelegt, so daß die Waggonschilder dort verblieben.

500 Jahre evangelisches Leben in Schlesien
Wanderausstellung bleibt dauerhaft in Breslau

Das Schlesische Museum freut sich, daß auf Bitte der Diözese Breslau der Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen die zweisprachige deutsch- polnische Wanderausstellung „Kirchfahrer, Buschprediger und betende Kinder. 500 Jahre evangelisches Leben in Schlesien” einen festen Ort gefunden hat. Im Jubiläumsjahr der Reformation waren drei Ausstellungsversionen produziert worden, von denen eine jetzt als Dauerleihgabe im Eingangsbereich zur Aula des Evangelischen Martin-Luther-Zentrums für Diakonie und Bildung in Breslau aufgestellt wurde.
Am 12. Mai 2018 wurde im diakonischen Zentrum an der Martin-Luther-Straße eine neue Behindertenwerkstatt für Erwachsene übergeben und zugleich die Ausstellung eröffnet. Zu den Feierlichkeiten waren aus Görlitz Dr. Annemarie Franke, Co-Autorin der Ausstellung und Kulturreferentin für Schlesien, sowie Superintendent Martin Herche angereist. Bischof Waldemar Pytel wies darauf hin, daß zwar das Jubiläumsjahr der Reformation abgelaufen sei, aber im Juni 2018 ein für Niederschlesien wichtiges 500. Jubiläum gefeiert wird: Die erste Predigt nach lutherischer Lehre in Schlesien wurde 1518 in Neukirch an der Katzbach auf der Burg derer von Zedlitz gehalten.
Vom 22. Juli bis 30. August 2018 wird im Muzeum Regionalne w Jaworze/Regionalmuseum Jauer eine zweite Version der Wanderausstellung zu sehen sein. Dr. Annemarie Franke betonte, daß sie zahlreiche Kirchen und Denkmäler abbildet, die heute in Schlesien erhalten sind und das Interesse der Besucher wecken können.

Barockes Glas aus Schlesien

Gegenseitige Leihgaben bereichern die Görlitzer und Hirschberger Ausstellungen

Schon in der Barockzeit wurden die kunstvoll geformten und mit höchster künstlerischer Qualität geschnittenen Gläser aus dem Raum Hirschberg europaweit hoch geschätzt. Die Gefäße aus farblosem, sogenanntem „weißen” Glas wurden von den örtlichen Glasschneidern mit Hoch- und Tiefschnitt aufwändig verziert. Unter den Künstlern ragt insbesondere Friedrich Winter (1652 Rabishau/Rębiszów - 1708 Hermsdorf/Sobieszów) hervor, von dem das Schlesische Museum einige Objekte besitzt. Dagegen fehlen in seiner Sammlung frühe farblose Glaserzeugnisse, die an die als Vorbild dienenden Arbeiten aus Bergkristall erinnern.
Auf Vorschlag von GabrielaZawi
ła, der Direktorin des Muzeum Karkonoskie w Jeleniej Górze/Riesengebirgsmuseum in Hirschberg, erhielt das Schlesische Museum leihweise einen schalenförmigen Pokal aus der Zeit um 1670, der mit seiner Struktur und Qualität die Erzeugnisse aus Bergkristall nachahmt. Im Gegenzug entleiht das Görlitzer Museum einen von Friedrich Winter um 1690 gestalteten Pokal. Beide Museen können so ihre Ausstellungen zur (Früh-) Geschichte des schlesischen Glases durch hochwertige Objekte ergänzen.
Der bis Mai 2019 befristete Objektetausch stellt eine Fortsetzung der über zehnjährigen guten und erfolgreichen Kooperation- wie zuletzt 2016 mit der großen Ausstellung „Barockes Glas aus Schlesien” - dar.

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Wanderausstellung “Sonderzüge in den Tod”

(vom 3. Februar bis zum 1. Mai 2018)

Die Wanderausstellung „Sonderzüge in den Tod. Die Deportationen mit der Deutschen Reichsbahn” wurde in den Jahren 2008 bis 2015 in 44 Städten gezeigt. In diesem Projekt setzte sich die Deutsche Bahn AG mit der Geschichte ihrer Vorläuferorganisation in der Zeit des Nationalsozialismus auseinander. Eine Auswahl der Ausstellungstafeln ist nun im Schlesischen Museum zu sehen, um hier die Schau „Achtung Zug!” um ein wichtiges, unumgehbares Kapitel zu ergänzen. Die Dokumente zeigen, wie die Deutsche Reichsbahn in den nationalsozialistischen Staat und seine verbrecherischen Ziele eingebunden war.
Ohne die Mitwirkung von Eisenbahnern an der fahrplanmäßigen Durchführung der Transporte wären die systematische Ermordung der europäischen Juden sowie der Völkermord an Sinti und Roma nicht möglich gewesen. Insgesamt wurden im Zweiten Weltkrieg mehr als drei Millionen Menschen mit Zügen zu den nationalsozialistischen Vernichtungsstätten transportiert. Die Ausstellung möchte auch an das unermeßliche Leid erinnern, das diesen Menschen zugefügt wurde. Das Schlesische Museum zu Görlitz hat die Dokumentation mit Informationen über das Schicksal der jüdischen Bevölkerung in Schlesien und insbesondere in der Region um Görlitz ergänzt. Dabei richtet sich der Blick vor allem auf das Geschehen in Breslau und im Lager Tormersdorf bei Rothenburg.
Die frühere Wanderausstellung entstand auf Grundlage der 2002 eröffneten Dauerausstellung im DB Museum in Nürnberg und in Kooperation mit der Stiftung Neue Synagoge - Centrum Judaicum sowie dem Deutschen Technikmuseum in Berlin.

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Brückenbau mit erster Stützkonstruktion, 2. Hälfte 1907.
Muzeum Karkonoskie w Jeleniej Górze

Die TT-Anlage des Görlitzer Modelleisenbahnvereins e.V.

Sonderpräsentation vom 1. bis 24. Juni 2018bahnhofgörlitz

Die etwa 7x4 Meter große Modellanlage im Maßstab 1:120 (TT) stellt eine imaginäre Landschaft in der DDR der 1970er/80er Jahre dar. Den Mittelpunkt bildet der Bahnhof „Grenzingen”, der überall in der DDR hätte existieren können. Die zweigleisige Hauptstrecke sorgt für einen regen Zugbetrieb. Eine eingleisige Nebenbahn führt in die nahe gelegene Bergwelt. Auf den Schienen verkehren zeitgemäße Zuggarnituren der Deutschen Reichsbahn. Zahlreiche Details laden zum Entdecken von charakteristischen Szenen des DDR-Alltags ein.
Auf der Anlage wurde auch ein Bahnbetriebswerk errichtet. Dazu gehören ein achtgleisiger Ringlokschuppen mit Drehscheibe sowie Anlagen zur Besindung, Bekohlung oder Aufnahme von Kühlwasser. Auch Schlackegruben sind vorhanden.
Die Anlage kann während der Öffnungszeiten des Museums besichtigt werden. An den Wochenenden lassen die Vereinsmitglieder von 13.00 bis 17.00 Uhr ihre Züge fahren.

PROJEKTE

Neue Gedenktafel erinnert an die Deportation der schlesischen Juden 1941-1944

Fünfzehn Jahre lang hat Rita Kratzenberg daran gearbeitet, ein Familienvermächtnis zu erfüllen: Am Odertorbahnhof in Breslau sollte eine Gedenktafel an die Deportation der Breslauer Juden in der NS-Zeit erinnern. Auch Frau Kratzenbergs Großeltern waten darunter. Ihre Mutter, selbst keine Jüdin, hat die Deportation mitangesehen. Die schrecklichen Szenen ließen sie zeit ihres Lebens nicht mehr los.
Am 13. April 2018 war es endlich soweit - die Gedenktafel timt Odertorbahnhof wurde eingeweiht. Das Schlesische Museum zu Görlitz hatte die Initiative dazu ergriffen und führte gemeinsam mit dem Muzeum MiejskieWrocławia/Städtisches Museum in Breslau und der dortigen Jüdischen Gemeinde das Projekt durch. Die Tafel wurde vom Breslauer BildhaueStanis
ław Wysocki gestaltet. Bei der Enthüllung sprachen Maria Bering als Vertreterin der Kulturbeauftragten derBundesregierung (die das Projekt finanziert hat), und Jacek Ossowski, Vorsitzender des Breslauer Stadtrats.
Bei einem anschließenden Empfang im Breslauer Rathaus trat die jüdisch-norwegische Sängerin Bente Kahan auf. Ihre Stiftung hatte wesentlichen Anteil am Gelingen des Vorhabens. Aus Israel war Dr. Tamar Cohn-Gazit angereist. Die Tagebücher ihres Großvaters, des Breslauer Historikers Willy Cohn, gehören zu den eindrücklichsten Zeugnissen der Judenverfolgung in NS-Deutschland. Willy Cohn und seine Familie waren unter den ersten, die vom  Odertorbahnhof deportiert und anschließend ermordet wurden. Über 7.000 Menschen, Juden aus Breslau und anderen niederschlesischen Städten, wurden von hier in Güterzügen in die Lager und Vernichtungsstätten im Osten verbracht. Kaum einer hat überlebt.

VORANKÜNDIGUNG

Der Kulturherbst mit moderner und mittelalterlicher Kunst

In diesem Herbst finden zwei attraktive Kunst-Präsentationen im Schlesischen Museum statt: Den Auftakt macht die Sonderausstellung „Alexander Camaro und Breslau - eine Hommage” (Vernissage 18.10.). Der als Alexander Kaczmarofski (1901-1992) in Breslau geborene Künstler gilt als der bedeutendste Schüler des legendären Expressionisten Otto Mueller. Es lag daher nahe, sein Schaffen parallel zu einer in Berlin stattfindenden Otto-Mueller-Schau zu würdigen. Im Mittelpunkt stehen die vielfältigen Inspirationen für Camaros Werk durch die ebenso poetischen wie geheimnisumwitterten Welten seiner Breslauer Erinnerungsorte. Die Ausstellung wurde von der Berliner Camaro Stiftung initiiert und maßgeblich mit Leihgaben unterstützt.
Ab dem 2. November wird der Quaternio Verlag Luzern das Faksimile des „Breslauer Psalters” in Görlitz vorstellen. Die um 1256 entstandene und heute im Fitzwilliam Museum (Cambridge) aufbewahrte Handschrift begeistert durch ihre überaus prächtige und erzählfreudige Ausstattung der 150 Psalmen. Bei ihrer Entstehung wirkten italienische und schlesische Buchmaler mit deutschen Schreibern zusammen. Auftraggeberin war vermutlich Anna von Böhmen (1204-1268), die Schwiegertochter der HI. Hedwig. Es ist für das Museum eine einmalige Gelegenheit, mittelalterliche Bilderwelten auf hohem Niveau zu zeigen.

JULI

Mittwoch, 04.07.2018
15.00 Uhr
Eintritt: € 10,00 (inkl. Kaffee und Kuchen)
Reservierung:
+49 3581 8791-0
kontakt@schlesisches-museum.de

Kaffee & Kultur - natürlich schlesisch

Bolko von Hochberg - Komponist und Kunstmäzen

In Görlitz wird der Name Bolko von Hochberg (1856-1936) in erster Linie mit der Stadthalle und den von ihn begründeten Schlesischen Musikfestspielen verbunden. Weniger bekannt ist sein kompositorisches Schaffen. Eleni Ioannidou, Sopranistin und Vorsitzende des Verein Ars Augusta, hat seine Vokalmusik wiederentdeckt. In einem Projekt, gefördert durch die Kulturreferentin für Schlesien, wurden von Hochbergs Biografie erforscht und seine Musik einstudiert. Eleni Ioannidou und Dr. Annemarie Franke stellen Musikbeispiele vor und machen mit dem Komponisten und Förderer der schlesischen Musikkultur bekannt.

AUGUST

Mittwoch, 01.08.2018
15.00 Uhr
Eintritt: € 10,00 (inkl. Kaffee und Kuchen)
Reservierung:
+49 3581 8791-0
kontakt@schlesisches-museum.de
 

Kaffee & Kultur - natürlich schlesisch

Waggonbau in Schlesien

Kurator Dr. Martin Kügler führt durch die aktuelle Sonderpräsentation, in der sich alles um die Geschichte dieses wichtigen Industriezweiges dreht. Zahlreiche historische Fotos aus dem Archiv der WUMAG, über 200 Waggonschilder und Modelle sind ausgestellt.

Montag, 13.08.2018
19.30 Uhr
- Eintritt: € 12,00; erm.: € 8,00
- Reservierung: Tel.: +49 3581 8791-0

Kulturreferentin
Veranstaltungsort: Nordhof im Schlesischen Museum
 
Opern-Pasticcio

Rübezahls Musikalischer Garten - Der musikalische Berggeist und andere Opernfiguren der europäischen Romantik
Bereits zum 10. Mal führen junge Opernsänger aus Mittel- und Osteuropa die Arien und Duette aus wiederentdeckten Werken über den Berggeist Rübezahl auf. Während eines Meisterkurses in Buchwald (Bukowiec) im Hirschberger Tal proben sie die Musik von u .a. Louis Spohr, Carl Maria von Weber, Friedrich von Flotow oder Hans Sommer und stellen die Ergebnisse in Görlitz vor. Die Leitung hat Małgorzata Mierczak, Opernsängerin und Musikwissenschaftlerin in Salzburg und gebürtig aus Karpacz/Krummhübel.
- Veranstaltung der Kulturreferentin in Kooperation mit dem Verband der Riesengebirgsgemeinden (Związek Gmin Karkonoskich)

Sonnabend, 18.08.2018
-
Anmeldung/Information:
Telefon: +49 3581 764747,
m.buchwald@goerlitz-tourist.de

Kulturreferentin
Exkursion

Reise nach Bethlehem im Wald bei Kuks

Nachdem im Sommer 2017 das „schlesische Bethlehem" bei Kloster Grüssau Ziel einer Tagesfahrt war, besuchen wir nun das Pendant auf der böhmischen Seite des Gebirgskammes. Die Fahrt führt in das ostböhmische Kuks an der oberen Elbe mit seiner barocken Schloß- und Hospitalanlage. Hier treffen wir auf das Werk des „böhmischen Michelangelo" Matthias Braun. Im nahe gelegenen Bethlehem hat der Bildhauer am Sandsteinfelsen biblische Figuren geschaffen, die berühmte Braun-Krippe.
- Ein Angebot der Kulturreferentin in Kooperation mit dem Krippenverein Schirgiswalde e.V. und Görlitz-Tourist.

Donnerstag, 23.08.2018
19.00 Uhr
Eintritt: € 5,00; erm.: € 3,00
Eingang Fischmarkt 5

Filmpremiere

Die Zackenbahn — von Hirschberg in Schlesien nach Grünthal in Böhmen

Die bis 1902 errichtete und schon 20 Jahre später elektrifizierte Bahnstrecke ist eine der schönsten Schlesiens. Ihr Name geht auf den Fluß Zacken zurück. Zwischen Hirschberg (Jelenia Góra) und Grünthal (ab 1918 Polaun/CZ, seit den 195oer JahrenKořenov/CZ) bewältigt die Zackenbahn eine Steigung von 40 %o. In Jakobsthal (Jakuszyce) erreicht sie den mit 886 m NN am höchsten gelegenen Bahnhof Polens. Filmproduzent und Eisenbahnfan Frank Buttig (ELCH-MEDIA Berlin) hat die Fahrt im Frühjahr 2018 in einem 70minütigen Film festgehalten. Technische und historische Erläuterungen zur Strecke gibt Wolfgang Domeyer. Der Film ist auf DVD erhältlich.

Freitag, 31.08.2018
19.00 Uhr
Eintritt: € 5,00; erm.: € 3,00
Eingang Fischmarkt

Vortrag

Wolf-Dieter Fiedler: Die Eisenbahn in Oberschlesien - Lokomotive der Wirtschaftsentwicklung

Die rasante Entwicklung des oberschlesischen Bergbau- und Industriereviers seit den 1830er Jahren ging mit dem Ausbau der Eisenbahn einher. Wolf-Dieter Fiedler spricht über die Bedeutung der Bahn in unterschiedlichen Wirtschaftsbereichen und erläutert den Einfluß des dirigierenden Ministers Karl Georg Graf von Hoym sowie der Minister des Berg- und Hüttendepartements Friedrich Anton von Heynitz und Friedrich Wilhelm Graf von Reden.

SEPTEMBER

Mittwoch. 05.09.2018
15.00 Uhr
Eintritt: € 10,00 (inkl. Kaffee und Kuchen)
Reservierung:
+49 3581 8791-0
kontakt@schlesisches-museum.de

Kaffee & Kultur - natürlich schlesisch

Wandern mit Caspar David Friedrich

Anneke Hesp aus den Niederlanden ist begeisterte Wanderin und führt seit vielen Jahren Gruppenreisen auf den Spuren großer Dichter und Künstler in Europa durch. Aus diesen Erfahrungen sind handliche Wanderführer mit Routenbeschreibung, Karten und Hintergrundinformationen entstanden, so zu Van Gogh, Simone de Beauvoir und Gerhart Hauptmann. Nun wird sie ihre neusten Wandertipps vorstellen: mit Caspar David Friedrich durch Pommern, Schlesien und die Sächsische Schweiz.

Sonntag, 09.09.2018
10.00 bis 18.00 Uhr
Eintritt frei

Tag des offenen Denkmals

Wir laden in den Schönhof und das Haus zum Goldenen Baum ein! Der Schönhof ist das bedeutendste Bürgerhaus der Renaissance in Görlitz. Im heutigen Museumsgebäude sind die Decken- und Wandmalereien sowie Wandputze des 16. Jahrhunderts erhalten. Im Haus zum Goldenen Baum, heute Verwaltungsgebäude, ist die typische Struktur der spätgotischen Hallenhäuser in Görlitz erkennbar. Die Zentralhalle wird von einem Netzrippengewölbe aus der Zeit um 1500 überspannt.

Freitag, 14.09.2018
19.00 Uhr
Eintritt: € 3,00
Eingang Fischmarkt 5

Kulturreferentin

Buchvorstellung

Hans Pleschinski: Wiesenstein

Anfang diesen Jahres entdeckte das Feuilleton der großen Tageszeitungen und Radiosender Gerhart Hauptmann neu - Auslöser war das Buch „Wiesenstein" von Hans Pleschinski. Der Münchner Autor hat in seinen Vorarbeiten nm 0 Seiten des Hauptmann-Werkes studiert. In seinem Roman stellt er die letzte Lebenszeit des Dichters in seiner Villa Wiesenstein im Riesengebirge zwischen Februar1945 und Juni 1946 dar. Hans Pleschinski wird nach der Lesung in Görlitz erstmals aus seinem Roman am Schauplatz des Geschehens lesen - im Gerhart-Hauptmann-Haus in Agnetendorf.
- Eine Veranstaltung der Kulturreferentin und des Senfkorn-Verlags

Sonnabend, 22.09.2018
- Anmeldung/Information:
Telefon: +49 3581 764747,
m.buchwald@goerlitz-tourist.de

Kulturreferentin

Exkursion

Entlang historischer Grenzen — zwischen Polen, Brandenburg und Schlesien

Die Tagesfahrt führt durch den Norden der historischen Provinz Schlesien nach Krossen an der Oder (Krosno n.0.), nach Schwiebus (Świebodzin) und zur Zisterzienserabtei in Paradies. Unterwegs erkunden wir den historischen Grenzverlauf in der heutigen Wojewodschaft Lebuser Land im Norden von Grünberg (Zielona Góra). In Krossen beeindruckt das teilsanierte Piastenschloß mit seiner stadthistorischen Ausstellung in rekonstruierten Rittersälen. Schwiebus, historisch schlesische Enklave in Brandenburg, ist heute bekannt durch die weithin sichtbare 36 Meter hohe KönigJesu-Statue vor der Stadt. Bereits auf historischem Gebiet Großpolens liegt die Zisterzienserabtei Paradies.
- Ein Angebot von Kulturreferentin und Görlitz-Tourist

Museumsführung am Montag

ganzjährig jeden Montag, 10.00 Uhr,
Teilnahme: € 8,00; ermäßigt € 6,00

Führungen durch die Ausstellung „Achtung Zug!"

Sonntags, 8. Juli, 22. Juli, 19. August, 2. September, jeweils 15.00 Uhr
- Teilnahme: € 5,00, ermäßigt € 4,50

Ferienveranstaltungen

Frag uns! Alles über die schlesische Eisenbahn
Interaktiver Rundgang & Atelier

Mittwochs, 4. Juli, 11. Juli, 1. August, 8. August, jeweils 14.00 Uhr
Nur noch bis zum
2. September ist die Ausstellung „Achtung Zug!" zu bestaunen. Nutzen wir die Chance, sie in den Sommerferien zu sehen. Ein Highlight ist das Architekturmodell des Görlitzer Bahnhofs von Ingo Wobst. Was macht es so besonders? Fragen wir doch den Experten höchstpersönlich! Im Anschluß sind die Kinder herzlich dazu eingeladen, sich selbst im Modellbau zu versuchen.
- für Kinder von 7 bis 12 Jahre
- Kosten: € 2,00

KULTURREFERENTIN

Mit Ablauf des Monats Juli 2018 beendetDr. Annemarie Franke als Kuturreferentin am Schlesischen Museum zu Görlitzihre erfolgreiche, auf fünf Jahre angelegte Tätigkeit. Die Nachfolgerin wird Agnieszka Bormann.
Sie ist die erste Kulturreferentin mit polnischer Herkunft und zugleich starker lokaler Verankerung und von Beruf Germanistin und Kulturmanagerin. Ursprünglich kommt Agnieszka Bormann aus der Region um Kielce in Polen. 2005 hat sie Görlitz zu ihrer Wahlheimat auserkoren. Durch Studium, Arbeit, Familie und doppelte Staats-bürgerschaft in Deutschland und Polen gleichermaßen zu Hause, ist ihr Alltag von gelebter Bikulturalität geprägt.
Aufbauend auf ihren Erfahrungen im Projektmanagement und in deutsch-polnischen Kooperationen möchte sie mit ihrem breiten Netzwerk an regionalen und internationalen Kontakten eine nachhaltig wirksame Vermittlungsarbeit leisten, deutsch¬polnische Begegnung ermöglichen, Wissensaustausch fördern und auch Projekte Dritter fachlich begleiten. Sie will dabei die zahlreichen Facetten der Vergangenheit und noch mehr der Gegenwart Schlesiens vorstellen und insbesondere seine heutigen Bewohner ihre Geschichten erzählen lassen. Am meisten interessiert sie die kleinen Orte des ländlich geprägten Schlesiens mit ihren häufig noch versteckten Perlen der Kulturgeschichte, mit ihren Menschen, die oft ein altes Haus oder Handwerk wiederbeleben, die deutsche Vergangenheit ihres Ortes pflegen, aufarbeiten und schließlich als Element der eigenen Identität begreifen.
Viel Erfolg mit der Arbeit am Schlesischen Museum!

NEUERSCHEINUNGEN

Neuerscheinungen
Die Publikationen des Schlesischen Museums widmen sich zwei historischen Themenkreisen, die bisher nicht zusammenhängend erforscht und publiziert worden sind. Beide Neuerscheinungen sind im Museumsladen erhältlich.
Mit der Publikation „Heimat und Fremde” gab Martina Pietsch fünfzehn Beiträge einer Tagung vom Februar 2009 heraus, die sich mit Migration, Bevölkerungswandel und Städtebau in Görlitz/Zgorzelec seit 1933 befaßten.
Es ist ein Kompendium zur jüngsten Geschichte der deutsch-polnischen Doppelstadt entstanden.
Kulturreferent Maximilian Eiden publizierte unter dem Titel „Von Schlesien nach Israel” eine Vortragsreihe, die in den Jahren 2008 bis 2009 am Schlesischen Museum stattfand. Acht Autoren gehen dem Schicksal jener jüdischen Schlesier nach, denen die Flucht vor dem Holocaust nach Israel gelang. Es wird ihr Beitrag zum sozialen und kulturellen Leben ihrer neuen Heimat, des Staates Israel sichtbar.

Martina Pietsch (Hg.): Heimat und Fremde. Migration und Stadtentwicklung in Görlitz und Zgorzelec seit 1933. 164 Seiten, Abbildungen und Diagramme, Preis: € 13,90

Maximilian Eiden (Hg.): Von Schlesien nach Israel. Juden aus einer deutschen Provinz zwischen Verfolgung und Neuanfang. 112 Seiten, Abbildungen, Preis: € 12,80

Barockes Glas aus Schlesien
[Die Publikation erscheint anläßlich der Ausstellung “Barockes Glas aus Schlesien/Śląskie szkło barokow”, 11.06.-31.07.2016 Muzeum Karkonoskie w Jeleniej Górze, 20.08.-20.11.2016 Schlesisches Museum zu Görlitz]
Verlag Gunter Oettel
ISBN 978-3-944560-28-1
Preis: € 17,00

NEUERWERBUNGEN

Ein Kubikmeter Hirschberger Spitzen

Dank der großzügigen Unterstützung von Familie Dr. Hans-Joachim Vits konnte kürzlich eine besonders umfangreiche Sammlung Hirschberger Spitzen erworben werden — in zwölf Koffern und Kisten befindet sich fast ein Kubikmeter dieser feinen Textilien!smg072015b
Die Spitzen sind in den 1920er und 1930er Jahren in Hirschberg und Umgebung angefertigt worden. Sie stammen aus dem Besitz von Hedwig Freiin von Dobeneck (1877-1956). Zusammen mit Margarete Bardt hatte sie 1906 in Hirschberg die privaten „Schulen für künstlerische Nadelarbeiten" gegründet. Von 1911 bis 1922/23 übernahm Fürstin Mary Teresia (Daisy) von Pless die Werkstätten, die in diesen Jahren als „Spitzenschulen der Fürstin von Pless" firmierten. Die ehemaligen Eigentümerinnen leiteten weiterhin die Schulen. Später wurden sie wieder durch Hedwig von Dobeneck übernommen, mußten aber 1935 infolge wirtschaftlicher Schwierigkeiten geschlossen werden.
Die weit mehr als eintausend Einzelstücke sind in verschiedenen Techniken ausgeführt und meist von sehr guter Qualität. Es handelt es sich dabei um Bänder und Borten, Applikationen (Kragen, Rüschen), Hauben, Schleier, Taschentücher sowie Platzdeckchen und Untersetzer. Auch eine spitzenbesetzte Taufgarnitur (Kleid, Haube, Kissen) ist darunter. Die Sammlung stammt aus Restbeständen früherer Verkaufs stellen in Hirschberg und Warmbrunn. An vielen Arbeiten sind noch die Etiketten mit Muster- bzw. Modellnummern und Preisen befestigt.

Eine Auswahl der „Spitzenwerke" stellt das Museum zeitweilig im Nordhof vor.
- 23. Juni bis 16. Juli, Eintritt: € 1,00 bzw. Museumsticket

Doppelte Freude über geteilte Keramiksammlung

Seit über 50 Jahren sammeln Hans-Martin Kühn und seine Frau Bunzlauer Keramik. Dabei bevorzugten sie handgefertigte Produkte aus der Oberlausitz und dem Bezirk Bunzlau; serielle Fabrikware erwarben sie hingegen nur zu Vergleichszwecken. Es entstand eine Sammlung von rund 800 Keramiken, die die Entwicklung vomsmg072015a einfachen Braungeschirr zu der bunt dekorierten Keramik Bunzlauer Art in der Zeit von etwa 1900 bis 1945 dokumentiert.
Das Ehepaar Kühn mußte sich nun aus Platzgründen von einem großen Teil der Sammlung trennen. Sie boten die Kollektion dem Muzeum Ceramiki w Boles
ławcu (Keramikmuseum Bunzlau) an, wo man einer Übernahme gern zustimmte. Direktorin Anna Bober-Tubaj schlug ihrerseits dem Schlesischen Museum vor, sich die Sammlung zu teilen. Dieses großzügige Angebot ist ein Zeichen für die seit mehreren Jahren bestehende gute und freundschaftliche Kooperation der beiden Museen und wurde von Görlitzer Seite sehr gern angenommen.
Somit kehrt ein Teil der Keramiken nach Bunzlau zurück, der andere kommt nach Görlitz. Dank der wißenschaftlichen Aufarbeitung und Inventarisierung der Sammlung durch das Ehepaar Kühn ist es beiden Museen möglich, jeweils einen Überblick über den gesamten Bestand zu haben und sich bei Bedarf gegenseitig Stücke auszuleihen.

Einen Einblick in die Produktvielfalt bietet unsere Präsentation im Nordhof, die anläßlich des Schlesischen Tippelmarktes eingerichtet wird.
- 17. Juli bis 28. August, Eintritt: € 1,00 bzw. Museumsticket, das während des Tippelmarktes (18./19. Juli) ermäßigt ist.

Texte und Fotos sind den aktuellen Museumsinformationen entnommen!

DER FÖRDERVEREIN DES SCHLESISCHEN MUSEUMS

Verein der Freunde und Förderer des Schlesischen Museums zu Görlitz – Landesmuseum Schlesien e. V.

In Deutschland wächst das Interesse an Kultur und Geschichte Schlesiens. Schlesien war und ist eine Kulturregion von hohem Rang. Dies überzeugend darzustellen und zur Geltung zu bringen, ist im Schlesischen Museum zu Görlitz gelungen. Das Museum will außer den heimatvertriebenen Schlesiern und deren Nachkommen selbstverständlich auch Menschen ansprechen, die keinen persönlichen Bezug zu Schlesien haben. Der Verein der Freunde und Förderer möchte das Museum weithin bekannt machen, um viele Menschen auf dieses, wie Johann Wolfgang von Goethe sich ausdrückte, „zehnfach intereßante Land” hinzuweisen. Die Mitglieder des Vereins, gleichsam die Botschafter des Museums, erhalten durch die „Mitteilungen aus dem Schlesischen Museum zu Görlitz” Informationen über das Geschehen im Museum. Der Verein veranstaltet in Görlitz Vortragsabende unter dem Titel „Das besondere Objekt”. Durch Spenden ermöglicht er dem Museum das Erwerben weiterer intereßanter Objekte. Das Museum mit finanziellen Mitteln beim Erwerb von dinglichem Kulturgut zu unterstützen, ist eine besonders wichtige Aufgabe des Fördervereins. Schon jetzt sind die Mittel der öffentlichen Hand zum Ankauf von Exponaten zur Verfügung stellt, äußerst gering. Die Haushaltslage macht es nicht wahrscheinlich, daß ich an dieser Situation mittelfristig etwas ändert. Vielmehr steht zu befürchten, daß in den kommenden Jahren keine investiven Mittel mehr bereitgestellt werden. Um so wichtiger ist die Hilfe, die die Freunde des Museums über ihren Förderverein ihrem Schlesischen Museum geben können. Verstärken auch Sie die Wirksamkeit des Fördervereins mit Ihrer Mitgliedschaft und Ihren Spenden. Jeder noch so kleine Betrag ist willkommen.

Der Verein bemüht sich ferner darum, Freunde für das Museum im heute polnischen Schlesien zu gewinnen, etwa durch Vorlesewettbewerbe für Schüler mit dem Fach Deutsch und eine Einladung der Wettbewerbsteilnehmer nach Görlitz.
Der Verein der Freunde und Förderer lädt jeden an der weiteren Entwicklung des Schlesischen Museums Intereßierten ein, Mitglied zu werden. Die Mitgliedschaft kann über die Postanschrift

Schlesisches Museum zu Görlitz
Postfach 300 461
02809 Görlitz

beantragt werden.

Bankverbindung für Spenden

Kontonummer: 40 550 / IBAN: DE65850501000000040550
BLZ: 850 501 00 / BIC: WELADED1GRL
Sparkaße Oberlausitz-Niederschlesien

Zur Vereinfachung der Korrespondenz mit den Mitgliedern, aber auch zur Einsparung von Portoauslagen werden die Vereinsmitglieder herzlich gebeten, ihr Emailadressen - soweit vorhanden - dem Vereinsvorsitzenden Dr. Klaus Schneider, Elsterstraße 40, 04109 Leipzig oder
k.schneider-glogau at t-online.de mitzuteilen