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Schlesisches Museum
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Veranstaltungen im Schlesischen Museum
 von April bis Juni 2017

AUSSTELLUNGEN

Verfolgte Kunst. Der j├╝dische K├╝nstler Heinrich Tischler und sein Breslauer Kreis

 Die Ausstellung wird vom 8. April bis zum 9. Juli 2017 im Schlesischen Museum gezeigt

Die Er├Âffnung findet am Freitag,  dem 7. April 2017, um 19.00 Uhr statt

Die erfolgreich im Kulturhauptstadtjahr 2016 in Kooperation mit dem St├Ądtischen Museum Breslau pr├Ąsentierte Ausstellung ist ab dem 8. April im Schlesischen Museum zu sehen: Die Schau soll zur Wiederentdeckung der bislang nur wenig bekannten jungen j├╝dischen K├╝nstlergeneration beitragen, die das Breslauer Kunstleben w├Ąhrend der 1920er Jahre auf vielf├Ąltige Weise bereicherte.
Im Mittelpunkt der Ausstellung steht der vielseitige Maler, Graphiker und Architekt Heinrich Tischler (1892-1938), dessen Nachla├č von seiner Frau Else 1939 nach London gerettet werden konnte. Dort entdeckte und erwarb Ende der 1960er ein deutscher Privatsammler die faszinierenden Bilder. 2001/02 verkaufte er das meiste davon dem Schlesischen Museum. Ein derart umfangreiches, k├╝nstlerisch vielseitiges Bildkonvolut eines j├╝dischen K├╝nstlers ist heute eine Rarit├Ąt. Tischlers Auseinandersetzung mit den Themen seiner Zeit, vor allem mit der Situation nach 1933, sind ein herausragendes Zeitzeugnis.
Die Ausstellung begleitet den K├╝nstler - flankiert von Arbeiten seiner K├╝nstlerfreunde und -kollegen - bei seiner Suche nach einer eigenen Bildsprache zwischen den modernen Kunsttendenzen seiner Zeit. Tischlers ausdrucksstarkes, vor allem vom Expressionismus bestimmtes Werk stellt die Lebenssituationen der Menschen in den wirtschaftlich und politisch schwierigen 1920er Jahren in den Mittelpunkt. H├Âhepunkt der Ausstellung sind seine  Ausneinandersetzungen mit der j├╝dischen Glaubenswelt und seine bissigen Karrikaturen  und anklagenden Bilder, mit denen er auf die Unterdr├╝ckung und Verfolgung der j├╝dischen Bev├Âlkerung nach 1933 reagierte.
Er selbst starb 1938 in Breslau an den Folgen einer einmonatigen Internierung im KZ Buchenwald. Auch viele seiner K├╝nstlerkollegen konnten sich nicht mehr rechtzeitig durch Emigration retten. Was sich bereits von ihrem Schaffen in ├Âffentlichen Museen befand, wurde mitsamt anderen Kunstwerken im Zuge der Aktion ÔÇ×Entartete Kunst" entfernt und vernichtet. Die Zerstreuung privater j├╝discher Kunstsammlungen sowie der Krieg und seine Folgen sorgten ebenfalls daf├╝r, da├č heute von vielen K├╝nstlern und ihren Werken kaum noch etwas bekannt ist.
F├╝r die Ausstellung im Schlesischen Museum sind etwa 200 Exponate zusammengetragen worden. Erg├Ąnzend werden mediale Informationen ├╝ber Architekturbeitr├Ąge j├╝discher K├╝nstler sowie einige Rarit├Ąten j├╝discher Kultur aus Schlesien geboten. Dar├╝ber hinaus liegt ein reich bebilderter Katalog (271 Seiten, Text deutsch und polnisch) mit zahlreichen Biographien und einem einleitenden Text der Kuratorin Dr. Johanna Brade vor. (Preis: ÔéČ 15,00)

Sonderausstellung “Achtung, Zug” vom 1. September 2017

Wenn am 1. September 2017 die Sonderausstellung ÔÇ×Achtung Zug!" zur Geschichte der Eisenbahn in Schlesien ├Âffnet, wird erstmals das gro├če Modell der G├Ârlitzer Bahnhofsanlage in Betrieb genommen. Seit 2002 arbeitet der geb├╝rtige G├Ârlitzer Ingo Wobst an dem Modell im Ma├čstab 1:87. Es reicht vom Viadukt ├╝ber den Hauptbahnhof und endet kurz vor dem Brautwiesentunnel. Das fertiggestellte Modell wird den 20 Meter langen Ausstellungssaal des Schlesischen Museums ausf├╝llen und die Hauptattraktion sein. Allein der Abschnitt der Eisenbahnbr├╝cke ├╝ber die Nei├če ist 5,50 Meter lang. Im Mittelpunkt steht das Bahnhofsgeb├Ąude, wie es im September 1917 eingeweiht wurde und heute noch in Nutzung ist.
Ingo Wobst legt gro├čen Wert darauf, da├č sein Modell in allen Details die bauliche Situation von vor Zoo Jahren wiedergibt. Selbst die Innengestaltung der Geb├Ąude entspricht den historischen Pl├Ąnen, die der Modellbauer akribisch auswertet, umrechnet und ma├čstabgerecht nachzeichnet. Ihm ist es wichtig, dass sein Modell einen Eindruck von der Stadtgeschichte und vor allem auch von den Leistungen der Architekten, Bauleute und Eisenbahner vermittelt.
So pa├čt die Anlage in das Ausstellungskonzept von Kurator Dr. Martin K├╝gler. Die Schau wird 175 Jahre Eisenbahngeschichte in Schlesien nachzeichnen - mit originalen Objekten, historischen Pl├Ąnen und Fotografien, Modellen und Filmen. Sonderpr├Ąsentationen und Veranstaltungen begleiten die Ausstellung, die bis zum 30. August 2018 zu sehen sein wird.

Wanderausstellung und Exkursionen zum Reformationsjubil├Ąum 2017

Tour der Ausstellung ÔÇ×500 Jahre evangelisches Leben in Schlesien”
Nach ihrer Pr├Ąsentation im Schlesischen Museum zu G├Ârlitz gehtdie Ausstellung in mehreren Ausf├╝hrungen gleichzeitig auf Wanderschaft inPolen und Deutschland. Die n├Ąchsten Stationen sind:

26. M├Ąrz bis 8. Oktober 2017
Haus Schlesien in K├Ânigswinter

3. bis 30. April 2017
Schlesische Bibliothek in Kattowitz/Katowice

26. M├Ąrz bis 7. Mai 2017
Taufhalle der Friedenskirche zur Heiligen Dreifaltigkeit
in Schweidnitz/
Świdnica

10. bis 31. Mai 2017
Kirche St. Maria Magdalena in Breslau/
Wrocław

1. bis 30. Juni 2017
Beskiden-Bibliothek in Bielitz-Biala/Bielsko-Biala

Es sind bereits weitere Pr├Ąsentationen in Hirschberg (Jelenia G├Âra), Liegnitz (Legnica), Oppeln (Opole) und Waldenburg (Walbrzych) geplant; ferner wird die Ausstellung im S├Ąchsischen Landtag in Dresden, beim Bundestreffen der Schlesier im Juni in Hannover, in Leverkusen, Mosbach, K├Âthen und Cottbus zu sehen sein. In K├╝rze erscheinen Brosch├╝ren in deutscher und polnischer Sprache, in der die Texte und Abbildungen der Ausstellung wiedergegeben sind. Die Pr├Ąsentation ist Bestandteil eines gr├Â├čeren Au5stellungsprojekts des Deutschen Kulturforums ├Âstliches Europa in Potsdam mit dem Titel ÔÇ×Reformation im ├Âstlichen Europa”.

Zu Gast in G├Ârlitzer Kirchen. Veranstaltungsreihe des Schlesischen Museums und der Kulturreferentin

Samstag, 29. April 2017, 15.00 Uhr
F├╝hrungen in der Kreuzkirche und Christuskirche
Die Entstehung der evangelischen Kreuzkirche im Jahre 1916 in der G├Ârlitzer S├╝dstadt und der Christuskirche 1938 in Rauschwalde verweisen auf das Wachstum der Stadt und ihrer Bev├Âlkerung seit der Gr├╝nderzeit. Beide Kirchbauten beeindrucken durch ihre markante, moderne Architektur.
- Kosten: ÔéČ 7,00 (inkl. Bustransfer)
- Anmeldung: bis 21. April, Telefon +49 3581 8791-0, kontakt@schlesisches-museum.de
- Treffpunkt: 15 Uhr Kreuzkirche, Erich-M├╝hsam-Stra├če 1

Tagesfahrten der Kulturreferentin f├╝r Schlesien und der Kirchlichen Stiftung Evangelisches Schlesien in G├Ârlitz

Dienstag, 25. April 2017
Evangelische Grenzg├Ąnger. Tagesfahrt nach Lissa/Leszno und Fraustadt/Wschowa in Wielkopolska/Gro├čpolen
Jenseits der Grenzen von Schlesien fanden evangelische Glaubensfl├╝chtlinge in der Zeit der Gegenreformation Zuflucht. So ber├╝hmte Namen wie Valerius Herberger, Johann Heermann, Johann Amos Comenius sind mit den beiden St├Ądten verbunden.

Freitag, 19. Mai 2017
Natur und Kultur im Bartschtal. Tagesfahrt nach Protsch/Pracze
 Die Fahrt f├╝hrt in das St├Ądtchen Trachenberg/Zmigr├Âd in der fr├╝heren Standesherrschaft Trachenberg und weiter zur Kulturscheune von Bettina Harnischfeger nach Protsch/Pracze. Das Dorf liegt inmitten der W├Ąlder des Bartschtales unweit des St├Ądtchens Sulau/Sul├Âw, wo die Gastgeberin aufgewachsen und ihr Vater der letzte evangelische deutsche Pfarrer gewesen ist.
-
Anmeldung/Information: Kirchliche Stiftung Ev. Schlesien, Telefon +49 3581 744-205, evschlesien@kkvsol.net

MUSEUM F├ťR KINDER UND JUGENDLICHE

Museumsp├Ądagogisches Programm zur Sonderausstellung ÔÇ×Verfolgte Kunst. Der j├╝dische K├╝nstler Heinrich Tischler und sein Breslauer Kreis”

bis 23. Juni 2017
J├╝dische Lebenswelten in der Kunst
Zahlreiche Kunstwerke Heinrich Tischlers enthalten Hinweise zur j├╝dischen Lebens- und Glaubenswelt. Wir begeben uns auf die Suche nach Bildmotiven, die uns Wissenswertes ├╝ber das Judentum und den j├╝dischen Alltag verraten.
- f├╝r Klassenstufen 3 bis 7, Dauer: 60 Minuten, Kosten: ÔéČ 30

Wachsam in schweren Zeiten - Wie ExpressionismusZeichen setzte
Gewalt und Diskriminierung gegen├╝ber der j├╝dischen Bev├Âlkerung waren vor und vor allem nach 1933 wichtige Themen in Heinrich Tischlers Kunst. Er bediente sich dabei oft expressionistischer Stilmittel. Was vermochten gerade diese so deutlich ausdr├╝cken? Wie verstehen wir die Botschaften heute?
- f├╝r Klassenstufen 8 bis 12, Dauer: 60 Minuten, Kosten: ÔéČ 30
- Anmeldung/Information: Sylvia Wackernagel, +49 3581 8791-128, swackernagel@schlesisches-museum.de

Informieren Sie sich auf www.schlesisches-museum.de unter ÔÇ×Kinder & Teens" ├╝ber weitere Vermittlungsangebote! Hier sind auch unsere Programme f├╝r Kindergeburtstage zu finden.

APRIL

Sonnabend, 01.04.2017
17.00 bis 22.00 Uhr
Eintritt: ÔéČ 7.00,Vorverkauf und erm.: ÔéČ 5,00

Kulturreferentin                 
Literatur

Verschiedene Veranstaltungsorte in der G├Ârlitzer Altstadt und Zgorzelec
9. Schlesisches Nach(t)lesen
Ungew├Âhnliche Orte laden zu einem literarischen Spaziergang ein. Bekannte Pers├Ânlichkeiten tragen Texte von deutschen und polnischen, ausw├Ąrtigen und einheimischen Autoren vor. In diesem Jahr sind auch sorbische Literatur und Sprache zu erleben. Jeweils zur vollen und halben Stunde werden die 10- bis 15-min├╝tigen Vorf├╝hrungen wiederholt.

- Eine Veranstaltung der Kulturreferentin in Kooperation mit den Stadtbibliotheken G├Ârlitz und Zgorzelec.
- Vorverkauf ab 20. M├Ąrz im Schlesischen Museum und bei i-vent

Mittwoch, 05.04.2017
15.00 Uhr
Eintritt: ÔéČ 10,00 (inkl. Kaffee und Kuchen)
Reservierung:
+49 3581 8791-0
kontakt@schlesisches-museum.de

Kaffee & Kultur - nat├╝rlich schlesisch

Juden in G├Ârlitz

F├╝r rund neunzig Jahre, von 1847 bis 1938, bl├╝hte in G├Ârlitz eine j├╝dische Gemeinde. Ihr Mittelpunkt war die 1911 eingeweihte neue Synagoge. Dr. Markus Bauer berichtet aus einer Zeit, in der j├╝dische Kaufleute und Unternehmer, ├ärzte und Anw├Ąlte, K├╝nstler und Literaten im gesellschaftlichen Leben der Stadt eine wichtige Rolle spielten.

Freitag, 07.04.2017
19.00 Uhr

Ausstellungser├Âffnung

Verfolgte Kunst.
Der j├╝dische K├╝nstler Heinrich Tischler und sein Breslauer Kreis
 Die Ausstellung widmet sich der jungen j├╝dischen K├╝nstlergeneration im Breslau der 192oer-Jahre, die trotz der schwierigen Zeit das aufbl├╝hende Kunstleben in der schlesischen Metropole bereicherte.

Sonnabend, 08.04.2017
13.00 bis 15.00 Uhr

Kosten: ÔéČ 3,00

Kreativ im Museum

Ei, es wachst und klebt! Verzierungstechniken zu Ostern
Offene Ostereier-Werkstatt f├╝r Junge und Junggebliebene
.

Sonnabend, 08.04.2017
ab 15.00 Uhr
Eintritt frei

Untermarkt 4

Rock und Klassik im Goldenen Baum
Ab 15 Uhr treten Jugendbands auf (Eintritt frei), am Abend erklingt klassische Musik.
Informationen: www.goerlitz-rockt.de

Donnerstag, 13. und 20.04.2017
14.00  bis 15.00 Uhr
Kosten: ÔéČ 2.00

Osterferien im Museum

Wo ist nur das Lamm geblieben?
Begleitete Oster-Rallye f├╝r Kinder ab 6 Jahren

Sonntag, 23.04.2017
 

Kulturreferentin
Exkursion

Die Richthofens in Schlesien - Spuren einer 400-j├Ąhrigen Familiengeschichte

Die Tagesfahrt f├╝hrt nach Mertsch├╝tz/Mierczyce, Bersdorf/ Targoszyn und Gro├č Rosen
Rogo┼║nica zu fr├╝heren Familiensitzen der von Richthofens. Der Name Gro├č Rosen ist seit 1940 mit dem nationalsozialistischen Konzentrationslager und seinen ├╝ber 100 Au├čenlagern verbunden. Die Besichtigung der KZ-Gedenkst├Ątte ist geplant sowie der Besuch in der Bildungsst├Ątte der St. Hedwig-Stiftung auf Schloss Muhrau/Morawa und der evangelischen Friedenskirche in Jauer/Jawor.
Die Exkursion begleiten Dr. Annemarie Franke und Dr. Jasper von Richthofen

- Ein Angebot von Kulturreferentin und G├Ârlitz-Tourist
- Anmeldung/Information: +49 3581 764747, m.buchwald@goerlitz-tourist.de

Sonnabend, 29.04.2017
14.00 Uhr
Kosten: ÔéČ 2,00

Schlesischer SaTOURday

J├╝dische Lebenswelten in der Kunst
Interaktiver Museumsrundgang f├╝r Kinder ab 8 Jahren

MAI

Mittwoch, 03.05.2017
15.00 Uhr
Eintritt: ÔéČ 10,00 (inkl. Kaffee und Kuchen)
Reservierung:
+49 3581 8791-0

Kaffee & Kultur - nat├╝rlich schlesisch

J├╝disches. K├╝nstlerleben in Breslau
Kuratorin Dr. Johanna Brade f├╝hrt in die Sonderausstellung ÔÇ×Verfolgte Kunst" ein. Anhand zahlreicher Bilder berichtet sie Wissenswertes und Spannendes zur vergessenen j├╝dischen K├╝nstlergeneration Breslaus der 1920er-Jahre.

Freitag, 05.05.2017
15.00 Uhr
Kosten: ÔéČ 3,00

F├╝hrung in leichter Sprache

Wer sind die Menschen hinter der Kunst?
Bei einem Museums-Rundgang sprechen wir ├╝ber Menschen in Schlesien. Einige waren K├╝nstlerinnen und K├╝nstler. In ihren Bildern sehen wir, was sie interessiert hat: St├Ądte, Landschaften, Dinge oder Menschen. Was erz├Ąhlen sie uns? (Dauer: 45 Minuten)

Sonntag, 07.05.2017
 

Kulturreferentin
Exkursion

Heinrich Tischler und das j├╝dische Breslau
Begleitend zur Ausstellung ÔÇ×Verfolgte Kunst" laden Kuratorin Dr. Johanna Brade und Kulturreferentin Dr. Annemarie Franke zu einem Tagesausflug nach Breslau ein. Geplant ist die Besichtigung der Synagoge ÔÇ×Zum Wei├čen Storch" und des Alten J├╝dischen Friedhofs mit den beeindruckenden Grabdenkm├Ąlern bedeutender j├╝discher Pers├Ânlichkeiten Breslaus. Es schlie├čt sich ein Rundgang auf dem Neuen J├╝dischen Friedhof an, wo sich das Grab des K├╝nstlers Tischler und Gedenktafeln f├╝r ermordete K├╝nstlerfreunde befinden.
- Ein Angebot von Kulturreferentin und G├Ârlitz-Tourist
-
Anmeldung/Information: +49 3581 764747, m.buchwald@goerlitz-tourist.de

Sonntag, 21.05.2017
 

Freier Eintritt und F├╝hrungen

Internationaler Museumstag unter dem Motto ÔÇ×Spurensuche. Mut zur Verantwortung!"
Heute ist der Museumsbesuch kostenlos. Um 14 Uhr l├Ądt Kuratorin Dr. Johanna Brade zur F├╝hrung durch die Ausstellung ÔÇ×Verfolgte Kunst” ein.
Um 15.00 Uhr erleben Sie Live-Speaker vor ausgew├Ąhlten Objekten im Museum. Die Museumsscouts von der Scultetus-Oberschule G├Ârlitz sprechen aus, wor├╝ber man sonst nicht (gern) spricht.

JUNI

Donnerstag, 01.06.2017
19.00 Uhr
Eintritt: ÔéČ 6,00, erm.: ÔéČ 3,50

Kulturreferentin
Kino im Sch├Ânhof

Wir sind Juden aus Breslau
Film von Karin Kaper und Dirk Szuszies

Der Film dokumentiert das Schicksal von vierzehn Jugendlichen aus dem Breslau der 193oer Jahre, die den Holocaust ├╝berlebt und in Israel, den USA, England, Frankreich und Deutschland ein neues Leben gef├╝hrt haben. Eine deutsch-polnische Jugendgruppe entdeckt 80 Jahre sp├Ąter mit ihnen gemeinsam die Erinnerungen an Breslau und den Nationalsozialismus. Der Filmvorf├╝hrung (rio Minuten) folgt ein Gespr├Ąch mit den Regisseuren.

Sonnabend, 03.06.2017
15.00 Uhr
Eintritt: Kinder ÔéČ 2,00 (bis 6 Jahre frei),
Erwachsene ÔéČ 5,00
Familien ÔéČ 8,00

Puppenspiel

Einen Mond f├╝r Leonore
Kurz nach dem Internationalen Kindertag l├Ądt J├╝rgen Rassek vom L├Âwenecker-Theaterchen Berlin zu einem poetischen und musikalischen Handpuppenspiel ein. Es handelt von einem Sternenanz├╝nder, der jeden Abend die Sterne zum Leuchten bringt, und dem Mond, der ihm eines Tages von Prinzessin Leonore im fernen K├Ânigreich am Meer erz├Ąhlt.

Mittwoch, 07.06.2017
10.00 Uhr

Kulturreferentin
Zeitzeugengespr├Ąch f├╝r Sch├╝ler/innen Vortrag

├ťberleben in Breslau 1945-47
Ursula Waage erlebte als junge Frau in Breslau die Festungsk├Ąmpfe und die ersten Nachkriegsjahre. Aus ihren Tagebuchnotizen entstand 6o Jahre sp├Ąter ein Buch, das jetzt auch in polnischer ├ťbersetzung vorliegt. Eine Lesereise der Autorin nach Polen f├╝hrt im Juni ├╝ber G├Ârlitz, wo sie Sch├╝ler/innen ihre Geschichte erz├Ąhlt.
- In Kooperation mit dem Joliot-Curie-Gymnasium G├Ârlitz

Mittwoch, 07.06.2017
15.00 Uhr
Eintritt: ÔéČ 10,00 (inkl. Kaffee und Kuchen)
Reservierung:
+49 3581 8791-0

Kaffee & Kultur - nat├╝rlich schlesisch

Neues Leben in der Synagoge in Reichenbach/ Dzier┼╝oni├│w
Die private Stiftung ÔÇ×Beiteinu Chaj - Unser Haus lebt" verfolgt seit 2004 das Ziel, die Synagoge von Reichenbach zu bewahren und zu restaurieren, um sie als Gotteshaus, Museum und Bildungszentrum zu nutzen. Dr. Annemarie Franke spricht ├╝ber die Geschichte der Synagoge: Sie wurde vor der Zerst├Ârung in der Pogromnacht 1938 gerettet und war nach dem Zweiten Weltkrieg Heimat f├╝r die neue j├╝dische Gemeinde im polnischen Rychbach (ab 1946
Dzier┼╝oni├│w). Seit den 1980er Jahren stand die Synagoge leer.

Sonnabend, 10.06.2017

Kulturreferentin
Exkursion

Auf R├╝bezahls Spuren - Kulturgeschichtliche Wanderung auf den Reiftr├Ąger
Im westlichen Riesengebirge liegt der Reiftr├Ąger (Szrenica 1362 m). Die Tour f├╝hrt zun├Ąchst per Sessellift auf den Berg, dann zu Fu├č zur Elbquelle und zu den Schneegruppen (Sniehe Kotiy). Andrzej Paczos, Geograf und Naturkundler, geleitet ├╝ber die ca.15 km lange Strecke (H├Âhenunterschiede bis 55o m) mit Erfahrung, Sachkenntnis und Geschichten vom R├╝bezahl.
- Ein Angebot von Kulturreferentin und G├Ârlitz-Tourist
- Anmeldung/Information: +49 3581 764747, m.buchwald@goerlitz-tourist.de

Freitag, 16.06.2017
20.00 Uhr

Eintritt frei

Vortrag

G├Ârlitz im Zeitalter der Reformation
Dr. Christian Speer, Halle/Saale

Der Begriff ÔÇ×Reformation" ist schneller dahergesagt als erkl├Ąrt. Der Vortrag beschreibt aus der Perspektive von G├Ârlitzern des fr├╝hen 16. Jahrhunderts, was ÔÇ×Reformation" bedeutete, was sich im Alltag der Menschen ├Ąnderte und was unver├Ąndert blieb. Ebenso soll erkl├Ąrt werden, warum den Zeitgenossen das Wort ÔÇ×Reformation" so wie wir es heute gebrauchen - fremd war.

-
├ľffentlicher Vortrag zum Auftakt der Jahrestagung der Stiftung Kulturwerk Schlesien

Sonntag, 18.06.2017
15.00 Uhr
Eintritt: ÔéČ 5,00; erm.: ÔéČ 4,50

F├╝hrung

Spurensuche zur vergessenen j├╝dischenK├╝nstlerszene Breslaus
F├╝hrung durch die Ausstellung ÔÇ×Verfolgte Kunst” mit Kuratorin Dr. Johanna Brade.

Sonntag, 18.06.2017
19.00 Uhr
Eintritt: ÔéČ 15,00; erm.: ÔéČ 10,00

Konzert
in der
Synagoge, Otto-M├╝ller-Stra├če

Bente Kahan zu Gast in G├Ârlitz
Das Schlesische Museum und die Kulturreferentin f├╝r Schlesien laden gemeinsam mit dem F├Ârderverein G├Ârlitzer Synagoge e.V. zu einem Konzert der norwegisch-j├╝dischen K├╝nstlerin Bente Kahan ein. Sie stellt ein neues Programm mit von ihr vertonten Texten und Gedichten der Schriftstellerin Ilse Weber vor.
- Begleitveranstaltung zur Ausstellung ÔÇ×Verfolgte Kunst"
-
Reservierung und Kartenvorverkauf: Schlesisches Museum, +49 3581 8791-0,
  kontakt@schlesisches-museum.de

Museumsf├╝hrung am Montag

ganzj├Ąhrig jeden Montag, 10.00 Uhr,
Teilnahme: ÔéČ 8,00; erm├Ą├čigt ÔéČ 6,00

KULTURREFERENTIN

Im August 2013 hat Dr. Annemarie Franke als Kuturreferentin am Schlesischen Museum zu G├Ârlitzihre Wirkungsst├Ątte im Haus zum Goldenen Baum am Untermarkt 4 eingenommen und freut sich, seitdem am Museum arbeiten zu k├Ânnen. Die Arbeit ihrer Vorg├Ąnger war ihr bekannt ├╝ber die fr├╝here berufliche T├Ątigkeit f├╝r die Stiftung Kreisau f├╝r Europische Verst├Ąndigung. Das Schlesische Museum z├Ąhlt schon lange zu ihren Lieblingsorten auf der deutsch-polnischen Landkarte. Als Kulturreferentin f├╝r Schlesien in der Doppelstadt G├Ârlitz-Zgorzelec wird Dr. Franke sich bem├╝hen, zu einem lebendigen Kulturaustausch und vor allem vielen Begegnungen ber die Grenzen hinweg beizutragen.
Dr. Franke hat in Bonn und Berlin Neuere und Neueste Geschichte mit Schwerpunkt Osteuropa, Russistik und Politikwissenschaften studiert. Das Rheinland ist ihre Heimat, aber seit den friedlichen Revolutionen 1989 hat es sie immer st├Ąrker in den Osten Deutschlands und Europas gezogen. 2001 wurde Kreisau/Krzyowa zu ihrem Lebensmittelpunkt und somit Niederschlesien zur Wahlheimat. Da├č die polnischen Nachbarn, Kollegen und Freunde sich die deutsche Vergangenheit Schlesiens zu eigen machen und sie als gemeinsames europisches Kulturerbe pflegen wollen, hat Frau Franke immer wieder beeindruckt. Gerne will sie die vielf├Ąltigen M├Âglichkeiten der kulturellen Breitenarbeit mit Veranstaltungen, Newsletter, Projekten und Exkursionen nutzen, um oft weniger bekannte, deshalb aber nicht weniger interessante Initiativen und Orte zu pr├Ąsentieren.

EXKURSIONEN

Barockes Glas aus Schlesien
Tagesfahrt nach Lindava und Nov├Ż Bor/CZ am Donnerstag, 13. Oktober 2016

Die Herstellung von Glas hat auf beiden Seiten des Riesengebirges eine lange, bis ins Mittelalter zur├╝ckreichende Tradition. Stets waren die Glash├╝tten in B├Âhmen und Schlesien eng miteinander verflochten - wirtschaftlich, aber auch famili├Ąr. Die Exkursion f├╝hrt in das Zentrum der b├Âhmischen Glasherstellung im 19. und 20. Jahrhundert, die nordb├Âhmischen Orte Lindava/Lindenau und Novy Bor/Haida, einst Sitz der ber├╝hmten Fabrik von Friedrich Egermann. In Lindava wurde 1992 in einer alten Textilfabrik eine Glasbl├Ąserwerkstatt eingerichtet. Dort stellt die Firma Ajeto modernes, k├╝nstlerisches Glas her. Die Werkstatt ist f├╝r Besucher konzipiert. So k├Ânnen die Exkursionsteilnehmer das Blasen von Glas in verschiedensten Formen beobachteten. Zus├Ątzlich wird ein Blick in die ansonsten nicht ├Âffentliche Schleifwerkstatt und die Musterkollektion geboten.
Nach dem Mittagessen in Lindava geht die Fahrt nach Novy Bor in das dortige Glasmuseum, das die Geschichte der Glasherstellung im Raum Haida dokumentiert und moderne Glaskunst zeigt. Bei einem Besuch des Ateliers von Karel W├╝nsch zeigt der Glask├╝nstler die Herstellung von ungew├Âhnlichen Trinkgl├Ąsern, Leuchtern und anderen Objekten aus Glas. Den Abschlu├č der Exkursion bildet ein Besuch der Firma Crystalex mit der Gelegenheit zum Einkauf von modernem Gebrauchsglas.

NEUERSCHEINUNGEN

Neuerscheinungen
Die Publikationen des Schlesischen Museums widmen sich zwei historischen Themenkreisen, die bisher nicht zusammenh├Ąngend erforscht und publiziert worden sind. Beide Neuerscheinungen sind im Museumsladen erh├Ąltlich.
Mit der Publikation ÔÇ×Heimat und Fremde” gab Martina Pietsch f├╝nfzehn Beitr├Ąge einer Tagung vom Februar 2009 heraus, die sich mit Migration, Bev├Âlkerungswandel und St├Ądtebau in G├Ârlitz/Zgorzelec seit 1933 befa├čten.
Es ist ein Kompendium zur j├╝ngsten Geschichte der deutsch-polnischen Doppelstadt entstanden.
Kulturreferent Maximilian Eiden publizierte unter dem Titel ÔÇ×Von Schlesien nach Israel” eine Vortragsreihe, die in den Jahren 2008 bis 2009 am Schlesischen Museum stattfand. Acht Autoren gehen dem Schicksal jener j├╝dischen Schlesier nach, denen die Flucht vor dem Holocaust nach Israel gelang. Es wird ihr Beitrag zum sozialen und kulturellen Leben ihrer neuen Heimat, des Staates Israel sichtbar.

Martina Pietsch (Hg.): Heimat und Fremde. Migration und Stadtentwicklung in G├Ârlitz und Zgorzelec seit 1933. 164 Seiten, Abbildungen und Diagramme, Preis: ÔéČ 13,90

Maximilian Eiden (Hg.): Von Schlesien nach Israel. Juden aus einer deutschen Provinz zwischen Verfolgung und Neuanfang. 112 Seiten, Abbildungen, Preis: ÔéČ 12,80

Barockes Glas aus Schlesien
[Die Publikation erscheint anl├Ą├člich der Ausstellung “Barockes Glas aus Schlesien/┼Ül─ůskie szk┼éo barokow”, 11.06.-31.07.2016 Muzeum Karkonoskie w Jeleniej G├│rze, 20.08.-20.11.2016 Schlesisches Museum zu G├Ârlitz]
Verlag Gunter Oettel
ISBN 978-3-944560-28-1
Preis: ÔéČ 17,00

NEUERWERBUNGEN

Ein Kubikmeter Hirschberger Spitzen

Dank der gro├čz├╝gigen Unterst├╝tzung von Familie Dr. Hans-Joachim Vits konnte k├╝rzlich eine besonders umfangreiche Sammlung Hirschberger Spitzen erworben werden — in zw├Âlf Koffern und Kisten befindet sich fast ein Kubikmeter dieser feinen Textilien!
Die Spitzen sind in den 1920er und 1930er Jahren in Hirschberg und Umgebung angefertigt worden. Sie stammen aus dem Bessmg072015bitz von Hedwig Freiin von Dobeneck (1877-1956). Zusammen mit Margarete Bardt hatte sie 1906 in Hirschberg die privaten ÔÇ×Schulen f├╝r k├╝nstlerische Nadelarbeiten" gegr├╝ndet. Von 1911 bis 1922/23 ├╝bernahm F├╝rstin Mary Teresia (Daisy) von Pless die Werkst├Ątten, die in diesen Jahren als ÔÇ×Spitzenschulen der F├╝rstin von Pless" firmierten. Die ehemaligen Eigent├╝merinnen leiteten weiterhin die Schulen. Sp├Ąter wurden sie wieder durch Hedwig von Dobeneck ├╝bernommen, mu├čten aber 1935 infolge wirtschaftlicher Schwierigkeiten geschlossen werden.
Die weit mehr als eintausend Einzelst├╝cke sind in verschiedenen Techniken ausgef├╝hrt und meist von sehr guter Qualit├Ąt. Es handelt es sich dabei um B├Ąnder und Borten, Applikationen (Kragen, R├╝schen), Hauben, Schleier, Taschent├╝cher sowie Platzdeckchen und Untersetzer. Auch eine spitzenbesetzte Taufgarnitur (Kleid, Haube, Kissen) ist darunter. Die Sammlung stammt aus Restbest├Ąnden fr├╝herer Verkaufs stellen in Hirschberg und Warmbrunn. An vielen Arbeiten sind noch die Etiketten mit Muster- bzw. Modellnummern und Preisen befestigt.

Eine Auswahl der ÔÇ×Spitzenwerke" stellt das Museum zeitweilig im Nordhof vor.
- 23. Juni bis 16. Juli, Eintritt: ÔéČ 1,00 bzw. Museumsticket

Doppelte Freude ├╝ber geteilte Keramiksammlung

Seit ├╝ber 50 Jahren sammeln Hans-Martin K├╝hn und seine Frau Bunzlauer Keramik. Dabei bevorzugten sie handgefertigte Produkte aus der Oberlausitz und dem Bezirk Bunzlau; serielle Fabrikware erwarben sie hingegen nur zu Vergleichszwecken. Es entstand eine Sammlung von rund 800 Keramiken, die die Entwicklung vom einfachen Braungeschirr zu der bunt dekorierten Keramik Bunzlauer Art in der Zeit von etwa 1900 bis 1945 dokumentiert.
Das Ehepasmg072015aar K├╝hn mu├čte sich nun aus Platzgr├╝nden von einem gro├čen Teil der Sammlung trennen. Sie boten die Kollektion dem Muzeum Ceramiki w Boles
┼éawcu (Keramikmuseum Bunzlau) an, wo man einer ├ťbernahme gern zustimmte. Direktorin Anna Bober-Tubaj schlug ihrerseits dem Schlesischen Museum vor, sich die Sammlung zu teilen. Dieses gro├čz├╝gige Angebot ist ein Zeichen f├╝r die seit mehreren Jahren bestehende gute und freundschaftliche Kooperation der beiden Museen und wurde von G├Ârlitzer Seite sehr gern angenommen.
Somit kehrt ein Teil der Keramiken nach Bunzlau zur├╝ck, der andere kommt nach G├Ârlitz. Dank der wi├čenschaftlichen Aufarbeitung und Inventarisierung der Sammlung durch das Ehepaar K├╝hn ist es beiden Museen m├Âglich, jeweils einen ├ťberblick ├╝ber den gesamten Bestand zu haben und sich bei Bedarf gegenseitig St├╝cke auszuleihen.

Einen Einblick in die Produktvielfalt bietet unsere Pr├Ąsentation im Nordhof, die anl├Ą├člich des Schlesischen Tippelmarktes eingerichtet wird.
- 17. Juli bis 28. August, Eintritt: ÔéČ 1,00 bzw. Museumsticket, das w├Ąhrend des Tippelmarktes (18./19. Juli) erm├Ą├čigt ist.

Texte und Fotos sind den aktuellen Museumsinformationen entnommen!

DER F├ľRDERVEREIN DES SCHLESISCHEN MUSEUMS

Verein der Freunde und F├Ârderer des Schlesischen Museums zu G├Ârlitz – Landesmuseum Schlesien e. V.

In Deutschland w├Ąchst das Interesse an Kultur und Geschichte Schlesiens. Schlesien war und ist eine Kulturregion von hohem Rang. Dies ├╝berzeugend darzustellen und zur Geltung zu bringen, ist im Schlesischen Museum zu G├Ârlitz gelungen. Das Museum will au├čer den heimatvertriebenen Schlesiern und deren Nachkommen selbstverst├Ąndlich auch Menschen ansprechen, die keinen pers├Ânlichen Bezug zu Schlesien haben. Der Verein der Freunde und F├Ârderer m├Âchte das Museum weithin bekannt machen, um viele Menschen auf dieses, wie Johann Wolfgang von Goethe sich ausdr├╝ckte, ÔÇ×zehnfach intere├čante Land” hinzuweisen. Die Mitglieder des Vereins, gleichsam die Botschafter des Museums, erhalten durch die ÔÇ×Mitteilungen aus dem Schlesischen Museum zu G├Ârlitz” Informationen ├╝ber das Geschehen im Museum. Der Verein veranstaltet in G├Ârlitz Vortragsabende unter dem Titel ÔÇ×Das besondere Objekt”. Durch Spenden erm├Âglicht er dem Museum das Erwerben weiterer intere├čanter Objekte. Das Museum mit finanziellen Mitteln beim Erwerb von dinglichem Kulturgut zu unterst├╝tzen, ist eine besonders wichtige Aufgabe des F├Ârdervereins. Schon jetzt sind die Mittel der ├Âffentlichen Hand zum Ankauf von Exponaten zur Verf├╝gung stellt, ├Ąu├čerst gering. Die Haushaltslage macht es nicht wahrscheinlich, da├č ich an dieser Situation mittelfristig etwas ├Ąndert. Vielmehr steht zu bef├╝rchten, da├č in den kommenden Jahren keine investiven Mittel mehr bereitgestellt werden. Um so wichtiger ist die Hilfe, die die Freunde des Museums ├╝ber ihren F├Ârderverein ihrem Schlesischen Museum geben k├Ânnen. Verst├Ąrken auch Sie die Wirksamkeit des F├Ârdervereins mit Ihrer Mitgliedschaft und Ihren Spenden. Jeder noch so kleine Betrag ist willkommen.

Der Verein bem├╝ht sich ferner darum, Freunde f├╝r das Museum im heute polnischen Schlesien zu gewinnen, etwa durch Vorlesewettbewerbe f├╝r Sch├╝ler mit dem Fach Deutsch und eine Einladung der Wettbewerbsteilnehmer nach G├Ârlitz.
Der Verein der Freunde und F├Ârderer l├Ądt jeden an der weiteren Entwicklung des Schlesischen Museums Intere├čierten ein, Mitglied zu werden. Die Mitgliedschaft kann ├╝ber die Postanschrift

Schlesisches Museum zu G├Ârlitz
Postfach 300 461
02809 G├Ârlitz

beantragt werden.

Bankverbindung f├╝r Spenden

Kontonummer: 40 550 / IBAN: DE65850501000000040550
BLZ: 850 501 00 / BIC: WELADED1GRL
Sparka├če Oberlausitz-Niederschlesien

Zur Vereinfachung der Korrespondenz mit den Mitgliedern, aber auch zur Einsparung von Portoauslagen werden die Vereinsmitglieder herzlich gebeten, ihr Emailadre├čen - soweit vorhanden - dem Vereinsvorsitzenden Dr. Klaus Schneider, Elsterstra├če 40, 04109 Leipzig oder k.schneider-glogau at t-online.de mitzuteilen