logoneu

Willkommen Ostdeutsche Museen - Aktuelles Aktueller Bericht § 96 BVFG  -Neue § 96-KonzeptionOstpreußisches Landesmuseum Westpreußisches Landesmuseum - Kulturreferat Regionalmuseum Krockow Donauschwäbisches Zentralmuseum  Schlesisches Museum Pommersches Landesmuseum Ostdeutsche Galerie Links Impressum

Pommersches Landesmuseum
Veranstaltungen

Museumsveranstaltungen

Kontakte

Sammlungen

Dauerausstellung

Zur Dauerausstellung des Pommerschen Landesmuseums gehören drei Ausstellungsbereiche:
Naturkunde (im Aufbau),
Landesgeschichte (im Aufbau)
Gemäldegalerie

Die Naturgeschichte Pommerns im Grauen Kloster erfährt der Besucher im Zeitraffer. Millionen von Jahren durchschreitet er bis zum heutigen Landschaftsbild. Er erlebt Saurier bis zur Eiszeit, die Urmeere bis zur heutigen Küstenlinie. Ein Wissenschaftsabenteuer für alle!
Die Ausstellung gibt darüber hinaus einen eindrucksvollen Einblick in die wechselvolle Geschichte Pommerns von der  Ur- und Frühgeschichte zum Mittelalter mit Hansezeit, sie zeigt Reformations- und Universitätsgeschichte und die Landesgeschichte vom 17. bis ins 20. Jahrhundert.
Im klassizistischen Quistorp-Gebäude präsentiert die Dauerausstellung auf 1.100 qm etwa 200 hochkarätige Werke mit Werken von international herausragenden Künstlern Meistern wie
Frans Hals
Caspar David Friedrich
Philipp Otto Runge
Vincente van Gogh
Max Liebermann

Alexej von Jawlensky: Farben der Seele

Mit einer Leihgabe aus Privatbesitz wird die Galerie im Expressionismusbereich wesentlich bereichert. Es handelt sich um ein Konvolut von 22 Ölgemälden und vier Lithografien (Kopf I-IV) des bedeutenden russischen Malers Alexej von Jawlensky (1864–1941): „Heilandsgesicht: Der Tod II”, „Variation: Duft und Frische”, zwei „Abstrakte
Köpfe” sowie 17 der späten „Meditationen”.jawlensky

1914 entstehen in der Schweiz die ersten Serienbilder. Um 1917 inspiriert ihn die Freundin Galka Scheyer zur Serie der „Mystischen Köpfe”, aus der sich wenig später die „Heilandsgesichte” und 1918 die „Abstrakten Köpfe” entwickeln. Augen, Nase, Mund - mehr als ein simples Schema aus waagerechten und senkrechten Elementen braucht es nicht, um ein Gesicht zu umreißen. Und doch: Ein Kopf ist noch kein Gesicht. Und Jawlenskys „Köpfe” wollen nicht nur Gesicht werden, sondern mehr als das. Wenn er zu seinen „Abstrakten Köpfen” bemerkt: „Sagen Sie jedem, daß das kein Gesicht ist. Es ist das nach unten sich Abschließende, das nach oben sich Öffnende, das in der Mitte sich Bergende”, so war es diese erweiterte Auffassung des Gesichts, in der er die Möglichkeit entdeckte, seine Kunst ins  Religiöse zu erweitern. Jawlensky gelangt zu einer archetypischen Form, die ebenso stilisiert ist wie die Ikone. Die Kreuzform als Kompositionsgerüst und die tiefglühenden Farben evozieren Feierlichkeit, Heiligkeit und Transzendenz. Von 1934 an folgen die abermals reduzierten Meditationen” der letzten Wiesbadener Jahre. Sie entstanden während der Zeit des Nationalsozialismus im Verborgenen. In Jawlenskys Werk bedeuten sie einen weiteren Schritt hin zur Innerlichkeit. Die Stärke dieser Serie, die ohne Umschweife zum Wesentlichen kommt, liegt in der Sparsamkeit der eingesetzten Mittel - das Gesicht und das Zeichen, das Kreuz, sind eins geworden. Während der Arbeit an den Meditationen durchlebte der Maler seine persönliche Passion. Wegen einer fortschreitenden Arthritis konnte er den Pinsel nur mit beiden Händen halten, oft unter Tränen vor Schmerz. Jawlensky schrieb: „Die letzte Periode meiner Arbeiten hat ganz kleine Formate, aber die Bilder sind noch tiefer und geistiger, nur mit der Farbe gesprochen. Da ich gefühlt habe, daß ich in Zukunft infolge meiner Krankheit nicht mehr werde arbeiten können, arbeitete ich wie ein Besessener diese meine kleinen Meditationen...” Er sollte sich nicht täuschen: 1937 beendete eine Lähmung seine Arbeit. In unserer Sammlung befanden sich bereits einmal drei Werke von Jawlensky, die der Direktor des Städtischen Museums in Stettin, Walter Riezler, 1922/23 angekauft hatte. Deren Verbleib ist nach der Aktion „Entartete Kunst” von 1937 bis heute ungeklärt. Um so schöner, daß nun wieder Werke von Jawlensky in Pommern zu bewundern sind.

Dauerleihgabhonthorste der Kirchengemeinde Ahrenshagen-Pantlitz im Pommerschen Landesmuseum

Gerrit van Honthorst - Anbetung der Hirten
„Ein unbeschreibliches Leuchten und ein solcher Glanz”
„Gherardo delle Notti” - den klangvollen Beinamen erhielt der niederländische Maler Gerrit van Honthorst (1592-1656) in Italien, wo ihn seine Nachtbilder berühmt machen sollten. Was bislang kaum jemand wußte: Auch nach Pommern sollte eines dieser Nachtstücke gelangen.
1869 wurde das in Berlin angekaufte Gemälde von den Patronatsfamilien für die gerade neu errichtete Pantlitzer Kirche bei Ribnitz- Damgarten gestiftet.
Als sich Restaurator Frank Hösel 2001 des Bildes annahm, stieß er auf die Signatur und das Entstehungsjahr 1622. Allein fünfmal hat Honthorst die Anbetung der Hirten gemalt. Die Gemälde hängen heute u. a. in den Uffizien in Florenz und im Kölner Wallraf- Richartz- Museum - und nun als Dauerleihgabe der Kirchengemeinde Ahrenshagen-Pantlitz auch im Pommerschen Landesmuseum
!

Veranstaltungen im Pommerschen Landesmuseum
von September bis Dezember 2019 und
Januar bis März 2020

plm_programm_12020

plm_1_142019

Ausstellung

jarmund_findling

“ERDGESCHICHTE”

Jahrmillionen durchschreiten
Pommern, lange bevor die ersten Menschen hier siedelten ...
Im Zeitraffer erkundet der Besucher die Erdgeschichte: von der Kontinentalverschiebung über die Saurier bis zur Eiszeit, von den Urmeeren bis zur heutigen Küstenlinie, von der Kreide bis zum Bernstein.
 
Im Kellergewölbe des Grauen Klosters wird der abenteuerlichen Reise des Bernsteins nach seiner Bildung vor 50 Millionen Jahren nachgegangen; Bohrkerne enthüllen Millionen Jahre alte, fossile Reste: Ammoniten, Muschelschalen oder auch Schwämme. Die Kreidezeit, deren felsige Hinterlassenschaft direkt an der vorpommerschen Küste liegt, kann der Neugierige in den Tiefen des Kreidemeer-Dioramas erforschen. Taucht man aus den tiefer liegenden Erdgeschichtsformationen auf, begegnet man den allgegenwärtigen Spuren der Eiszeit. Im bläulichen Schimmer des von Studio Babelsberg nachempfundenen Gletschers erfährt man, wie die letzte Eiszeit ablief und welche Landschaftsformen sie schuf, die sich dem Touristen in voller Schönheit und Eigenart präsentieren. Und nicht zuletzt raunt unser erster Gast aus Südschweden - ein gewaltiger, vom Eis nach Pommern geschobener Findling - den Kindern Sagen über “Riesensteine“ zu.

Sonderausstellungen

Publikumslieblinge
Warum Caspar David Friedrich, van Gogh & Co auf Zeit umziehen

… Die Galerie des Pommerschen Landesmuseums wird in den nächsten Jahren mit dem Schwerpunkt Romantik umgestaltet; als Neubau tritt eine „Kapelle“ hinzu, die den Besucher auf das Werk von Caspar David Friedrich einstimmen soll. In diesem Kontext wird dann auch dauerhaft ein Saal mit wechselnden Präsentationen der Dänen (Schenkung Christoph Müller) zu sehen sein. Während der Bauzeit werden die „Publikumslieblinge“ unserer Sammlung im nebenan gelegenen Konventshaus ausgestellt. Frans Hals, Caspar David Friedrich und van Gogh freuen sich unter neuen „Nachbarn“ auch weiterhin auf Ihren Besuch! Der Bau wird gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Ausstellung vom 04.08.2019 bis 02.02.2020
Unterwegs in Greifswald
Peter Binder - 50 Jahre Fotografie

Der 1939 in Stettin geborene Peter Binder arbeitete über 50 Jahre als Pressefotograf für die Ostsee-Zeitung. In der Sonderausstellung „Unterwegs in Greifswald. Peter Binder – 50 Jahre Fotografie“, die vom 4. August 2019 bis zum 2. Februar 2020 im Pommerschen Landesmuseum Greifswald gezeigt wird, sind darüber hinaus aber auch zahlreiche Fotografien zu sehen, die außerhalb seiner Pressearbeit entstanden.
235 Fotografien wurden für diese Ausstellung aus einem überreichen Fundus ausgewählt.
Diese Aufnahmen bestätigen, daß Peter Binder wie kein Zweiter mit der Geschichte Greifswalds vertraut ist. So beschäftigte er sich in vielen seiner Aufnahmplm_2_142019en mit dem Zustand der Greifswalder Altstadt, den er kritisch dokumentierte.
Gleichberechtigt hielt er aber auch die Entstehung der Neubausiedlungen fest. Dabei zeigt er sowohl die Arbeit in den dafür benötigten Beton- und Plattenwerken als auch den Alltag in diesen neuen Stadtteilen.
Generell nehmen Alltagsbeobachtungen aus früherer Zeit und der Gegenwart einen großen Stellenwert in seiner Fotografie ein.
Neben der Umbruchszeit von 1989 lassen sich darüber hinaus auch zahlreiche Beispiele prominenter Besucher Greifswalds aus Politik, Gesellschaft, Wissenschaft und Kultur finden.
Daneben sind auch Jubiläumsfeiern zur Stadt- und Universitätsgründung, Fußballgroßereignisse, Fischerfeste, Heiligentage und Konzerte festgehalten.
Peter Binder zeigt mit seinen überwiegend farbigen Fotos aus Greifswalds Gegenwart eine offene Stadt, die ihre Gäste schätzt und zu feiern versteht, und er zeigt ungewohnte Anblicke, bei denen man denken könnte, er habe in Italien, der Schweiz oder Indien fotografiert.
So gibt es aus 50 Jahren Greifswalder Geschichte viel zu entdecken und ein kleiner Ausblick, der sich mit verschiedenen fotografischen Experimenten Peter Binders beschäftigt, beschließt als Bonus die Ausstellung.
 
Zur Ausstellungseröffnung am Sonntag, den 4. August 2019 um 11.00 Uhr lädt das Pommersche Landesmuseum herzlich ein.

Begrüßung und einführende Worte
: Mario Scarabis
Laudatio: Dr. Eckhard Oberdörfer (Redakteur Ostsee-Zeitung)
Peter Binder wird zur Ausstellungseröffnung anwesend sein.

Veranstaltungen in der Sonderausstellung:
Sonntag, 11. August 2019, 11.00 Uhr: Führung mit Dr. Sabine Lindqvist
Sonntag, 25. August 2019, 11.00 Uhr: Führung mit Hans-Georg Wenghöfer
Freitag, 13. September 2019, 17.00 Uhr (Greifswalder Kulturnacht): Führung mit Ursula Schier
Sonntag, 15. September 2019, 11.00 Uhr: Führung mit Ursula Schier
Sonntag, 22. September 2019, 11.00 Uhr: Führung mit Dr. Sabine Lindqvist
Sonntag, 6. Oktober 2019, 11.00 Uhr: Führung mit Hans-Georg Wenghöfer
Sonntag, 20. Oktober 2019, 11.00 Uhr: Führung mit Ursula Schier
Donnerstag, 24. Oktober 2019, 18.00 Uhr: Kuratorenführung: "Unterwegs in Greifswald" - Der Fotograf Peter Binder und der Kurator Mario Scarabis laden zu einer kurzweiligen Wanderung durch die gleichnamige Ausstellung ein.
Sonntag, 3. November 2019, 11.00 Uhr: Führung mit Dr. Sabine Lindqvist
Sonntag, 17. November 2019, 11.00 Uhr: Führung mit Hans-Georg Wenghöfer
Mittwoch, 27. November 2019, 12.00 Uhr: Kunstpause: "Der Mensch neben Dir" - Während eines thematischen Rundgangs erhalten Sie einen kleinen Einblick in die aufmerksam beobachteten und mit Anteilnahme wiedergegebenen Porträt- und Alltagsaufnahmen von Peter Binder. Mario Scarabis
Donnerstag, 28. November 2019, 18.00 Uhr: "50 Jahre Pressefotografie in Greifswald" -  Eine unterhaltsame Gesprächsrunde mit dem Fotografen Peter Binder, dem Redakteur der Ostsee-Zeitung Dr. Eckhard Oberdörfer und dem Kurator Mario Scarabis
Sonntag, 8. Dezember 2019, 11.00 Uhr: Führung mit Ursula Schier
Sonntag, 12. Januar 2020, 11.00 Uhr: Führung mit Dr. Sabine Lindqvist
Sonntag, 26. Januar 2020, 11.00 Uhr: Führung mit Hans-Georg Wenghöfer
Sonntag, 2. Februar 2020, 11.00 Uhr: Führung mit Ursula Schier

Exklusiv für Mitglieder der Fördergesellschaft

Dienstag, 28.01.2020
18.00 Uhr

UNTERWEGS IN GREIFSWALD
Führung und Rückblick zur Ausstellung mit Fotos von Peter Binder
Eine unterhaltsame Wanderung mit Mario Scarabis, dem Kurator dieser Ausstellung

Mittwoch, 25.03.2020
18.00 Uhr

MITGLIEDERVERSAMMLUNG DER FÖRDERGESELLSCHAFT
Im Anschluß: „Wie aus zwei Greifswalder Denkmalen eines wurde“
Vortrag von Rainer Neumann

Veranstaltungen

Sonntag, 12.01.2020
11.00 Uhr
Eintritt: € 9,00; erm.: € 7,50

SONNTAGSFÜHRUNG DURCH DIE SONDERAUSSTELLUNG
„Unterwegs in Greifswald“
Ursula Schier

Mittwoch, 22.01.2020
12.00 Uhr
Eintritt: € 3,50

KUNSTPAUSE
Die „Melancholia“ Albrecht Dürers – Vom Einfluß der schwarzen Galle
Dr. Sabine Lindqvist
Der Aufbau des viel erforschten, aber immer noch rätselhaften Drucks der „Melancholia“ ist geprägt von sowohl antiken als auch mittelalterlichen Denkmustern. Spannend ist die Frage, welche Bedeutung die „Melancholia“ in Dürers eigenem Leben hatte, wird dieser Stich doch als „geistiges Selbstporträt“ des Meisters bezeichnet.

Donnerstag. 23.01.2020
18.00 Uhr
Eintritt: 3,50

BAUSTEINE ZUR LANDESGESCHICHTE
Im Spinnennetz: Rudolf Virchow und die Photographien-Sammlung der Berliner Gesellschaft für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte
Dr. Thomas Theye (Bremen)
In Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für pommersche Geschichte, Altertumskunde und Kunst und der Kulturreferentin für Pommern und Ostbrandenburg

Sonntag, 26.01.2020
11.00 Uhr
Eintritt: € 9,00;erm.: € 7,50

SONNTAGSFÜHRUNG DURCH DIE SONDERAUSSTELLUNG
„Unterwegs in Greifswald“
Hans-Georg Wenghöfer

Donnerstag, 30.01.2020
20.00 Uhr
Eintritt: € 4,00

→  nordoststreifen:  DER BESONDERE  FILM  IM PLM 
ZUM GEDENKTAG FÜR DIE OPFER DES NATIONALSOZIALISMUS
Das letzte Mahl (D 2018, R.: Florian Frerichs)
Berlin, 30. Januar 1933. Am Tag von Hitlers Machtergreifung tri t sich die jüdische Familie Glick- stein zum Abendessen. Mit am Tisch ist die Politik. Tochter Leah will nach Palästina gehen, bevor es zu spät ist; ihr jüngerer Bruder dagegen möchte beim Fackelzug der Nazis mitlaufen. Noch weiß niemand, daß die Familie gerade zum letzten Mal zusammensitzt. Die Handlung des Kam merspiels beschränkt sich auf eine einzige Nacht.
Ein Angebot der Kulturreferentin für Pommern und Ostbrandenburg

Sonntag, 02.02.2020
11.00 Uhr
Eintritt: € 9,00; erm.: € 7,50
 

→  LETZTE GELEGENHEIT!
SONNTAGSFÜHRUNG DURCH DIE SONDERAUSSTELLUNG
„Unterwegs in Greifswald“
Ursula Schier

Donnerstag, 06.02.2020
18.00 Uhr
Eintritt: 3,50 Euro
 

BAUSTEINE ZUR LANDESGESCHICHTE
„Das erste Experiment“.
Die Deportation der jüdischen Bevölkerung aus der Provinz Pommern im Februar 1940
Dr. Eryk Krasucki (Stettin)
Noch immer ist dieser Vorgang in der Geschichte der Shoah nur unzureichend bekannt. Der Titel bezieht sich auf eine Beschreibung, die Hannah Arendt in ihrem Buch „Eichmann in Jerusalem“ vorgenommen hat, in dem sie diese Vorgänge als „das erste Experiment“, Übung oder Versuch für die Nationalsozialisten bezeichnete. Sie dienten der Beantwortung der Frage, ob die Depor- tation einer großen Anzahl von Juden aus dem Gebiet des sogenannten Altreichs überhaupt möglich sei. Mit Bezugnahme auf Arendt sollen die grundlegenden Fakten, Quellen sowie wei- tergehende Forschungsperspektiven zu diesem Ereignis vorgestellt werden.
Öentlicher Abendvortrag im Rahmen des Workshops: „Quellen zur Geschichte jüdischen Le- bens in Stettin bis 1940 und zur Deportation in das Generalgouvernement“
In Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für pommersche Geschichte, Altertumskunde und Kunst und der Kulturreferentin für Pommern und Ostbrandenburg

Mittwoch, 12.02.2020
12.00 Uhr
Eintritt: € 3,50

→  KUNSTPAUSE
„Porträts, die zu leben und zu atmen scheinen“
Mario Scarabis
Frans Hals (1580–1666), Bildnis eines vornehmen Herrn, Öl/Leinwand

Freitag, 21.02.2020
 

→  Internationaler TAG DER MUTTERSPRACHE und der Mehrsprachigkeit
Es gibt ihn seit dem Jahr 2000, dank der Initiative der UNESCO. Der Tag wird jährlich zur För- derung sprachlicher und kultureller Vielfalt und Mehrsprachigkeit veranstaltet. Von den rund 6.000 Sprachen, die heute weltweit gesprochen werden, sind nach Einschätzung der UNESCO die Hälfte vom Verschwinden bedroht; die niederdeutsche Sprache gehört dazu. Zusammen mit dem Heimatverband MV, dem Kompetenzzentrum für Niederdeutschdidaktik, der Integrations- beauftragten der Stadt Greifswald und dem Bürgerhafen wollen wir an diesem Tag die Rolle von Mehrsprachigkeit mit dem Schwerpunkt auf der niederdeutschen Sprache (dem sogenannten Plattdeutsch) in einem vielfältigen Programm näher beleuchten. Während der Winterferien kön- nen Gruppen am Programm der Bildung und Vermittlung „Kumm, wi sägeln!“ teilnehmen.
Zum Tag der Muttersprache erscheint ein eigener Flyer mit dem gesamten Programm.

10.00 Uhr
Eintritt frei (um Anmeldung wird gebeten)

„Kumm, wi sägeln!“
– Kinderbuchlesung mit Ulrike Stern – Kompetenzzentrum für Nieder- deutschdidaktik der Universität Greifswald. Mit Segelschibasteln.
Anmeldung an kulturreferat@pommersches-landesmuseum.de

12.00 Uhr
Eintritt frei

→  „Läben up’t platte Land“ – Kuratorengespräch mit Heiko Wartenberg
In der Ernte „in’n Aust“ wurde früher jede Hand und Harke gebraucht. Der „Stellmooker“ fertigte Räder noch aus Holz und von Hand an. Die Arbeit auf dem Lande in Pommern war mühselig, aber mit einem kleinen Schnack ging alles besser von der Hand. Vom Alltag und Festkultur in Pommern berichtet auf Nieder- und Hochdeutsch Heiko Wartenberg, Kurator der landesge- schichtlichen Dauerausstellung.

14.00 Uhr
Eintritt frei

→   „Klönen wi eis een bäten“ – laß uns bißchen erzählen beim Kaffee oder Tee
Der Nachmittag steht im Zeichen der Mehrsprachigkeit und lädt nicht nur zum Zuhören, son- dern auch zum Sprechen ein: lustige und spannende Redensarten oder nützliche Redewen- dungen auf Plattdeutsch oder in anderen Muttersprachen. Im Gespräch erinnern wir uns an die Sprachen unserer Kindheit und Vorfahren. Das Gespräch moderiert Christian Peplow vom Heimatverband MV.
Für das leibliche Wohl sorgt das Museumscafé Marell zum Selbstkostenbeitrag.

15.30 Uhr
Eintritt frei (um Anmeldung wird gebeten)
 

Offener Workshop: Jede Sprache ist ein Schatz!
Erziehen Sie Ihre Kinder zwei- oder mehrsprachig? Arbeiten Sie in einer Kita oder Schule, wo sich viele mehrsprachige Kinder wohl fühlen möchten? Arbeiten Sie mit Menschen mit einer Migrations- und Fluchtbiographie zusammen? In diesem Workshop bekommen Sie einen fachlichen Einblick, warum Herkunftssprachen wichtig sind: für das Familienleben, für die gesamte Gesellschaft und für das Miteinander.
Workshop-Leiterin: Dr. Anna Mróz, Sprachwissenschaftlerin, Expertin im Bereich der mehrsprachigen Kindererziehung, wiss. Mitarbeiterin der Universität Greifswald.
Ein Angebot der Integrationsbeauftragten der Universitäts- und Hansestadt Greifswald.
Anmeldung bis 18.02.2020 an: integration@greifswald.de

Sonntag, 23.02.2020
11.00 Uhr
Eintritt: € 4,50

SONNTAGSFÜHRUNG
ENTDECKUNGSTOUR IM LANDESMUSEUM

Dem Greifen auf der Spur
Dr. Sabine Lindqvist
Der Greif war das Wappentier der Herzöge von Pommern und auch im Wappen der Stadt Greifs- wald ist er zu finden. Was aber ist eigentlich ein Greif und wo wurde er abgebildet? Eine Entdeckungstour für Groß und Klein durch die Landesgeschichte.

Donnerstag, 12.03.2020
18.00 Uhr
Eintritt: € 3,50

  BAUSTEINE ZUR LANDESGESCHICHTE
Schutzlos auf See
Wolfgang Klietz (Hamburg)
Die Handelsschiffe der DDR gerieten im Kalten Krieg immer wieder zwischen die Fronten. Nach jahrelangem Quellenstudium und mithilfe vieler Zeitzeugen faßt der Autor Wolfgang Klietz erstmals die Konfliktsituationen zusammen. Darunter finden sich die Kubakrise, mehrere Konfrontationen mit NATO-Schiffen, der Putsch in Chile, Angriffe auf die Hochseefischer oder Piratenattacken. Aber auch geheimdienstliche Aktivitäten gehören in die spannende historische Darstellung.
In Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für pommersche Geschichte, Altertumskunde und Kunst und der Kulturreferentin für Pommern und Ostbrandenburg

Donnerstag, 19.03.2020
20.00 Uhr
Eintritt: € 4,00

nordoststreifen:  DER BESONDERE  FILM  IM PLM
Porträt einer jungen Frau in Flammen (F 2019, R.: Céline Sciamma, 122 Min., dt. Fassung)
Ein ungewöhnlicher Auftrag für eine Künstlerin im Jahr 1770: Sie soll heimlich das Porträt einer Adligen anfertigen, die nicht gemalt werden will. So hofft die vornehme junge Tochter der Ehe zu entkommen, die ihre Mutter für sie arrangiert hat. Die beiden Frauen freunden sich an, gleichzeitig arbeitet die Malerin aus dem Gedächtnis heraus an dem Porträt, von dem die andere nichts weiß. Aus versteckten Blicken entsteht eine Anziehungskraft, die bald in beide Richtungen wirkt ...
Die zarte Liebesgeschichte wird erzählt vor der atemberaubenden Landschaft der Bretagne und war Lieblingsfilm bei Publikum und Kritikern des Filmfestivals in Cannes.
Ein Angebot der Kulturreferentin für Pommern und Ostbrandenburg

Sonntag, 22.03.2020
11.00 Uhr
Eintritt: € 3,50

SONNTAGSFÜHRUNG
ENTDECKUNGSTOUR IM LANDESMUSEUM

Zeitreise in die Stein- und Bronzezeit Pommerns
Dr. Sabine Lindqvist
Ist es nicht immer wieder spannend, sich vorzustellen, wie die Leute in früheren Zeiten hier lebten? Die Exponate zur Stein- und Bronzezeit helfen uns, die Vergangenheit Pommerns zu besuchen. Die Führung beginnt ca. 6400 v. Chr. auf Rügen und streift dann die zahlreichen Veränderungen während der Jungsteinzeit. Ein materialreicher Hortfund sowie Schmuck und gut erhaltene Waen entführen uns schließlich in die Bronzezeit, aus der wir von einer Fruchtbarkeitsgöttin wieder verabschiedet werden.

Bildung und Vermittlung

MUSEUMSPÄDAGOGIK ALLGEMEIN

Ganzjährig können Schulklassen, Hort- und Kindergartengruppen aktive Rundgämge zur Kunst-, Natur-, Landesgeschichte, zur Architektur und saisonal zum Klostergarten buchen.

Themen und Termine sprechen Sie bitte mit uns langfristig ab.
Ines Darr und  Leonie Winterstetter
darr@pommersches-landesmuseum.de
winterstetter@pommersches-landesmuseum.de

Sonntag, 26.01.2020
15.00-16.30 Uhr
Eintritt: € 3,50

FAMILIENSONNTAG
Hai, Hering oder Hecht
Wir betrachten die Malerei „Interieur mit Fisch“, 1957 von Ernst Schroeder, suchen die Farben und malen frische Fische.
Erwachsene und Kinder ab 7 Jahre
Mit Iris Vitzthum

ab 5 Jahren
Dauer 1,5 Stunden
Kosten: € 2,50/Schüler

Durch Wälder und Auen, auf Burgen und Gipfeln …
Wir wandern mit dem Berggeist Rübezahl durchs Riesengebirge. Verzaubert durch die Schön- heit himmelanstrebender Berge, klarer Bäche und Quellen hören wir die Geschichten Rü- bezahls, des Herren des Riesengebirges, des Beherrschers von Wind und Wetter und Hüter verborgener Schätze.
Im Tal entdecken wir an Bachufern saftige Kräuterpflanzen, finden Moltebeeren und Moosar- ten aus der Eiszeit und auf über 1000 Metern Höhe Alpenanemonen, Schwalbenwurz-Enzian und Krummholzkiefern. Wir folgen den Spuren Caspar David Friedrichs, der im Juli 1810 mit seinem Freund Georg Friedrich Kersting eine Wanderung durch das Riesengebirge unternahm, bis ins Pommersche Landesmuseum …

10.02. - 21.02.2020
ab 5 Jahren
Dauer 1,5 Stunden
Kosten: € 2,50/Schüler

WINTERFERIENANGEBOT
„Kumm, wi sägeln!“
Wir stellen euch das zauberhafte niederdeutsche Kinderbuch „Kumm wi sägeln“ von Viviane Eisold und Stefanie Dufek vor und hören das wunderschöne Kinderlied „Nu måk dien Ogen tau“ von Ulrike Stern und Stefan Hiller.
Mit Alwine Wuthenow, der vor 200 Jahren im Pfarrhaus in Neuenkirchen bei Greifswald gebo- renen Dichterin, lernen wir ein paar Wörter op platt.
Wer Lust hat, kann sich ein Schi aus Treibholz basteln.
Mit Unterstützung des Kompetenzzentrums für Niederdeutschdidaktik der Universität Greifswal
d

11.02, 13.02, 15.02, 16.02, 20.02.2020
jeweils um 15.00 Uhr und
21.02.2020
15.30 Uhr
zum Tag der Muttersprache

FILMVORFÜHRUNGEN
„RITTER TRENK OP PLATT“
Der Film handelt von dem leibeigenen Jungen Trenk, dessen Familie unter der Herrschaft des bösen Ritters Wertholt hungert und leidet. Weil die Familie nicht genug Abgaben zahlen kann, wird Trenks Vater in Wertholts Kerker geworfen. Trenk will ihn befreien und zieht mit seinem Schwein in die weite Welt, um Ritter zu werden. Die Animation „Ritter Trenk“ wurde auf Ini- tiative des Vereins „Platt und Friesisch in der Schule e.V.“ mit Sitz in Lüneburg in Plattdeutsch synchronisiert, unter anderem von Tatortkommissar Axel Prahl.
https://www.kino-zeit.de/film-kritiken-trailer/ritter-trenk-op-platt-2018
In Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat für Pommern und Ostbrandenburg
Mit Unterstützung des Kompetenzzentrums für Niederdeutschdidaktik der Universität Greifswald

ab 09.03.2020
ab 5 Jahren
Dauer 1,5 Stunden
Kosten: € 2,50/Schüler

OSTERFERIENANGEBOT
Aus dem Leben des Edgar Malschitzki
Wir lernen den neugierigen und sensiblen Hasenjungen Edgar Malschitzki kennen und erkun- den mit ihm die feinmechanische Reparaturwerkstatt von Bernhard Stoewer …
In diesem Jahr basteln wir in unserer Werkstatt nostalgische Ostereier
.

plm230119_4

Ab 5 Jahren
Dauer: 1,5 Stunden
Kosten: € 2,50 Schüler

DURCH WÃLDER UND AUEN, AUF BURGEN UND GIPFELN
Wir wandern mit dem Berggeist Rübezahl durchs Riesengebirge. Verzaubert durch die Schönheit himmelanstrebender Berge, klarer Bäche und Quellen hören wir die Geschichten Rübezahls, des Herrn des Riesengebirges, des Beherrschers von Wind und Wetter und des Hüters verborgener Schätze. Im Tal entdecken wir an Bachufern saftige Kräuterpflanzen, finden Moltebeeren und Moosarten aus der Eiszeit und auf  über 1000 Metern Höhe Alpenanemonen, Schwalbenwurz-Enzian und Krummholzkiefern. Wir folgen den Spuren Caspar David Friedrichs, der im Juli 1810 mit seinem Freund Georg Friedrich Kersting eine Wanderung durch das Riesengebirge unternahm, bis ins Pommersche Landesmuseum.

ab 4.11.
a
b 5 Jahren
Dauer 1,5 Stunden
Kosten: € 2,50/Schüler

WEIHNACHTSANGEBOT
“€žDER WOLF UND DIE NACHTIGALL”
Erlebt mit uns das japanische Papiertheater “Kam€ishibai” zu einem Märchen von Ernst Moritz Arndt. Die Texte und Bilder wurden eigens zum Märchen “€žDer Wolf und die Nachtigall” von Johanna Gaede, Absolventin der Medien- & Informatikschule der Wirtschaftsakademie Nord, erarbeitet.
Kamishibai ist ein Bühnenmodell aus Holz für das angeleitete gesellige Erzählen, in dem eine kindorientierte Geschichte in szenischer Abfolge von Bildern präsentiert wird. Entstanden ist diese Erzählform des öffentlichen Theaters zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Japan. Süßigkeitenverkäufer  fuhren mit dem Fahrrad durch die Dörfer und Städte. Auf dem Gepäckträger war ein Holzrahmen befestigt, in den sie die Tafeln einlegten, um ihre Geschichten vorzutragen. Die Vorstellungen waren jeweils kostenlos, den Unterhalt verdiente sich der Erzähler mit dem Verkauf von Süßigkeiten.

Gesellschaft zur Förderung des Pommerschen Landesmuseums

Fördermitglied werden
Unterstützen Sie als zukünftiges Mitglied  der Gesellschaft zur Fördung des Pommerschen  Landesmuseums viele spannende Projekte  des Museums und seien Sie somit ganz nah  an den Schätzen unseres Hauses.

Gesellschaft zur Förderung des Pommerschen Landesmuseums
Geschäftsstelle: Pommersches Landesmuseum
Telefon: +49 (0) 3834 83 12 0 foerdergesellschaft@pommersches-landesmuseum.de

Museumsshop

musshop1
plm032013b

Dienstag bis Sonntag
10.00 bis 117.00 Uhr
ab Mai bis 18.00 Uhr

→ Schönes aus unserem Museumsshop
Bei uns finden Sie edle Kunstdrucke, außergewöhnlichen Schmuck, Kunstpostkarten, Plakate, Bücher und hauseigene Publikationen - schöne dinge, die Sie nicht überall bekommen:
Brandaktuell finden Sie bei uns im Shop wunderschöne pommersche Keramik aus der Töpferei Erler in Mellenthin.
Kommen Sie einfach vorbei. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Text und Fotos aus dem aktuellen Veranstaltungsangebot des Pommerschen Landesmuseums