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Ostpreußisches Landesmuseum
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In seiner flugmodellDauerausstellung zeigt das Ostpreußische Landesmuseum in mehreren fachmännisch gestalteten Dioramen ostpreußischen Landschaften mit Jagd- und Forstgeschichte. Die Landesgeschichte wird vom 13. Jahrhundert bis zum Jahr 1945 dargestellt. Dazu gehören Landwirtschaft, Tierzucht und Fischerei genauso wie Wißenschaft, Bildung und Literatur. Ein Schwerpunkt im Museum ist zweifelsohne seine reiche Bernsteinsammlung, zu der sich sich Silber- und Zinnarbeiten sowie keramische Zeugnisse des Landes gesellen. Sehenswert sind die Zeugnisse der Bildenden Kunst in der Dauerausstellung. Zahlreiche, immer wieder neu konzipierte Sonder- und Kabinettausstellungen, oftmals gemeinsamen erarbeitet mit befreundeten Museum unserer östlichen Nachbarländer ergänzen die ständige Ausstellung und tragen mit dazu bei, ein lebendiges Bild von der reichen Kultur Ostpreußens zu vermitteln. Nebenstehende Abbildung verweist auf eine Ausstellung zur Sportfliegerei im Vorkriegsostpreußen. Mit dieser Retrospektive auf Vorkriegsaktivitäten konnten zahlreiche interessierte Besucher angesprochen  werden. Sie waren von der Qualität der Exponate und der Ausstellung begeistert..

GESICHTER AUS KALININGRAD/KÖNIGSBERG
VOM 20. MAI BIS ZUM 18. JUNI 2017
Zur Eröffnung der Ausstellung am
19. Mai 2017 um 18.30 Uhr sind alle Freunde des Museums herzlich eingeladen.
Juri Pawlov ist anwesend!

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Eine Ausstellung des russischen Fotografen
Juri Pawlov

Juri Pawlov
Gesichter aus Kaliningrad/Königsberg

Der russische Fotograf Jun Pawlov aus Kaliningrad (ehemals Königsberg / Preußen) porträtierte zwischen 2012 und 2015 insgesamt 270 Menschen im Kaliningrader Gebiet. Angeregt durch Arbeiten des bedeutenden US-amerikanischen Fotokünstlers Richard Avedon (1923-2004) versucht der 1958 in Odessa (Ukraine) geborene Pawlov, mit seiner Bilderreihe die besondere natürliche Charakteristik der Einwohner dieser westlichen Exklave Rußlands in ausdrucksstarken Momentaufnahmen widerzuspiegeln..
Auf seinen sommerlichen Reisen durch das  Gebiet fotografierte Pawlov unter anderem in den Städten Kaliningrad (Königsberg), Sowjetsk (Tilsit), Tschernjachowsk (Insterburg) sowie in kleinen Orten und Dörfern Menschen unterschiedlichen Alters und sozialer Stellung. Der Künstler, seit 1990 Mitglied des Verbands der Kunstfotografen Rußlands, traf die Personen in Alltagssituationen, an Feiertagen oder auf besonderen Festen.   
Um die Fotosituationen zu vereinheitlichen, benutzte Pawlov - soweit dies möglich war - mit seiner analogen Kamera Rittreck 5 x 7 inch[12,5 x 17,5 cm], einen neutralen weißen Hintergrund. Er verfolgt damit nach seiner Aussage eine Vergleichbarkeit der Aufnahmen.
Die Motive wählte der Fotograf nach dem Gesichtspunkt aus, einen möglichst vielseitigen Eindruck von den Bewohnern und Traditionen im heutigen, zu Rußland gehörenden Oblast Kaliningrad zu vermitteln - einst das nördliche Ostpreußen.

Begleitprogramm zur Ausstellung

Fotoworkshop mit Ralf Peters
20. und 21. Mai 2017, beide Tage von 11.00 bis 16.30 Uhr, Kosten: € 90,00, max. 8 Personen

Workshop für Fotografen, die tiefer einsteigen wollen. Im diesem Kurs stehen inhaltliche Fragen im Vordergrund. Wie funktioniert ein Bild und wie steht der Inhalt mit der Form in Verbindung? Aber auch das Spielerische und Experimentelle wird nicht zu kurz kommen. Die eigene Ideenpalette soll erweitert werden.

Von einem zionistischen Getreidehändler, Mäzenen und Gesundheitstourismus
Mittwoch, 31. Mai, 18.30 Uhr, Eintritt: € 4,00

Neuigkeiten über die Geschichte der Juden in Königsberg um 1900. Eine Foto-Präsentation von Prof. Dr. Ruth und Michael Leiserowitz über in Israel lebende Familien, deren Vorfahren in Königsberg lebten.

Zeitgenössische Porträts - Zwischen Tradition und Moderne
Sonnabend, 10. Juni, 11.00 bis 17.00 Uhr und Sonntag, 11. Juni, 11.00 bis 16.00 Uhr, Kosten: € 100,00, max. 10 Personen

Malworkshop mit der Künstlerin Elena Steinke Heute gehört die Fotokamera zum Bestandteil eines Künstlerateliers. Ihre Nutzung mindert den Wert des geschaffenen Werkes nicht, so lange das Bild nicht nur zum „Abbild" eines Fotos wird

Anmeldungen und Info für alle Termine:
04131 75995-0 oder per E-Mail: fuehrungen@ol-lg.de

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Vom  25. November bis zum 30.12.2016 und vom 31.01. bis zum 07.05.2017
 wird im Ostpreußischen Landesmuseum eine Ausstellung des Naturhistorischen Museums Braunschweig
 mit dem Titel
Bernstein. Goldenes Fenster zur Vorzeit
 gezeigt.

Zur Eröffnung der Ausstellung am Donnerstag, dem 24. November 2016 um 18.30 Uhr, lädt das Ostpreußische Landesmuseum seine Freunde und Förderer sehr herzlich ein.

Zur Begrüßung sprechen der Direktor des Museums, Herr Dr. Joachim Mähnert, und die zuständige Referentin im niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur, Frau Dr. Kathrin Höltge.

Zur Einführung in die Ausstellung sprechen der Ausstellungskurator Dr. Christoph Hinkelmann und Herr Carsten Gröhn, Erster Vorsitzender des Vereins Arbeitskreis Bernstein
.

Bernstein

Bernstein ist ein faszinierendes Naturprodukt, das sich der Mensch für viele Verwendungen zunutze gemacht hat. Bernstein gewährt aber auch einzigartige Einblicke in eine ferne Vergangenheit. Im Harz, das ein subtropischer Baum vor 40 bis 50 Millionen Jahren in Nordeuropa abgab, finden sich häufig kleine Tiere. So wie heute eine Fliege oder Mücke auf die gelbe, aromatisch riechende Substanz geradezu „fliegt", so blieben auch im Frühtertiär olbernstein112016bInsekteolbernstein112016cn und andere kleine Tiere buchstäblich daran kleben. Im Inneren des Harztropfens wurden sie konserviert.
Eine Million Jahre alt muss ein Harzstück werden, bevor es Bernstein genannt wird. Man nimmt heute an, dass der Baltische, im Südosten des heutigen Ostseeraums konzentrierte Bernstein in einer Zeitspanne von etwa 20 Millionen Jahren entstand. Es gibt es eine recht hohe Wahrscheinlichkeit, auf Einschlüsse (sogenannten Inklusen) zu treffen. Etwa 10% aller Fundstücke sind klar, also einsehbar, und viele von ihnen enthalten Reste von Lebewesen. Dies sind zum größten Teil Insekten und Spinnentiere, weniger als 1% enthalten Reste von Pflanzen, Federn, Säugetierhaare und Ähnliches.
Die Ausstellung präsentiert eine große Zahl und Vielfalt gut erhaltener Kleinlebewesen aus den Sammlungen des Staatlichen Naturhistorischen Museums Braunschweig und von bedeutenden privaten Sammlern. Sie liefert einen hervorragenden Einblick in das Ökosystem eines oft „Bernsteinwald" genannten subtropischen Lebensraums lange vor unserer Zeit.

Zur Ausstellung erscheint ein Begleitbuch:

Zeitkapsel Bernstein — Lebewesen vergangener Welten, 97 Seiten, reich und durchgängig farbig illustriert, zusammengestellt von einem Team erfahrener Bernsteinspezialisten, Verlag Dr. Friedrich Pfeil, München, € 9,90. ISBN: 978-3-89937-198-7

Begleitveranstaltungen

Veranstaltungsort:
Neubau des Ostpreußischen Landesmuseums, Heiligengeiststraße 38

Bernsteinfossilien in 3-D
Vortrag von Prof. Dr. Max Kobbert am 14. Dezember 2016 um 18.30 Uhr,
Eintritt: € 5,00

Das Bernsteinzimmer - seine Entstehung in Brandenburg-Preußen und sein Schicksal
Vortrag von Dr. Burkhardt Göres am 29. März
2017 um 18.30 Uhr,
Eintritt: € 5,00

Museumspädagogisches Begleitprogramm

Allein in die Ausstellung
Mit einem Entdeckerquiz können Kinder ab 8 Jahren die Bernsteinausstellung selbständig erforschen. Den Rallyebogen gibt es kostenlos an der Museumskasse.

Osterferienprogramm für Kinder (8 - 12 Jahre) Bernstein-Entdeckertage
Dienstag, 11. April und Mittwoch, 12. April 2017, jeweils von 14.00 bis 16.30 Uhr
Mit einem Bernstein-Quiz könnt ihr die Bernsteinausstellung entdecken. Anschließend wollen wir mit Bernstein experimentieren. Jeder kann sich einen eigenen Bernstein schleifen, polieren und als Talisman mit nach Hause nehmen.
Kosten: € 5,00 pro Kind (inkl. Rohbernstein)
Anmeldungen: Tel. 04131 759950 oder per Email: fuehrungen@ol-lg.de

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DER SCHREIADLER
KLEINER ADLER MIT GROSSEN PROBLEMEN

Eine Ausstellung der Deutschen Wildtierstifung im neu errichteten Gebäude
des Ostpreußischen Landesmuseums
vom
19. September bis zum 30. Oktober 2016

Der Schreiadler ist nur bussardgroß, der kleinste heimische Adler und in Deutschland stark bedroht. Nur noch gut 100 Paare brüten in Mecklenburg- Vorpommern und im nördlichen Brandenburg.
Schreiadler sind Zugvögel und nur von April bis September bei uns. Den Winter verbringen sie im südlichen Afrika und legen zweimal im Jahr 10.000 km Flugstrecke zurück. Sie brüten gut versteckt an Waldrändern und ziehen fast immer nur ein Junges groß.
Schreiadler brauchen zur Nahrungssuche kaum bewirtschaftete Grünlandflächen und zum Brüten wenig genutzte Wälder. Diese Lebensräume sind selten geworden. Auch direkte Verfolgung, Windkraftanlagen oder Gefahren auf dem Zugweg dezimieren nach wie vor die geringe Individuenzahl.
Deshalb widmet ihm die Deutsche Wildtier Stiftung ein aufwendiges Erhaltungsprogramm. Unter dem Titel „Der Schreiadler im Fokus" stellt sie die Lebensweise, die Bedrohung und Strategien zum Schutz der kleinen Adler vor: Die Ausstellung schildert auf 29 Tafeln mit professionellen Fotografien das Jahr des bedrohten Greifvogels. Die Besucher begegnen ihm bei seiner Rückkehr in die Brutgebiete im April, verfolgen die Jungenaufzucht und das Phänomen des Kainismus (Brudermord) und begleiten ihn zurück auf seinem gefahrvollen Zug ins Winterquartier im südlichen Afrika.
Auch in Ostpreußen war und ist der Schreiadler kein sehr häufiger Vogel, doch kommt er dort keineswegs selten vor. Er ist bis heute ein Charaktervogel in Schwarzerlen- und artenreichen Laub- und Mischwäldern Masurens und der Memelniederung.
Die erste umfassende Darstellung seiner Biologie und Vermehrung im Brutgebiet basiert auf Beobachtungen, die 1930 von Forstassessor Horst Siewert im Revier der Oberförsterei - heute würde man Forstamt sagen - Friedrichsfelde (heute Chochól, Polen) gemacht wurden. Es liegt im früheren Kreis Ortelsburg am westlichen Rand der Johannisburger Heide (Puszcza Piska), dem noch heute größten, geschlossenen Waldgebiet Ostpreußens.

Eröffnung
der Ausstellung Der Schreiadler
am 9. September 2016 um 18.30  Uhr im Neubau des Ostpreußischen Landesmuseums.
Die Freunde des Ostpreußischen
Landesmuseums sind herzlich eingeladen.

Begrüßung:

Dr. Joachim Mähnert, Direktor
des Ostpreußischen Landesmuseums
Der Schreiadler in Ostpreußen:
Dr. Christoph Hinkelmann, Kurator der Ausstellung im Ostpreußischen Landesmuseum
Der Schreiadler im Fokus:
Dr. Andreas Kinser, Referent für Forst- und Jagd
politik der Deutschen Wildtier Stiftung, Hamburg

Begleitveranstaltung:

Donnerstag, 13. Oktober, 14.00 - 16.30 Uhr
Ein Feriennachmittag im Museum für Kinder von 8 bis 12 Jahren

Die Reise des Schreiadlers

Der in Deutschland sehr selten gewordene Schreiadler ist bei uns der kleinste Adler. Er ist ein Zugvogel und verbringt den Winter im südlichen Afrika. Was es mit seinen Besonderheiten, seinen charakteristischen Lautäußerungen, aber auch mit seiner Jagdweise auf sich hat, erfahren die Kinder an diesem unterhaltsamen und gleichermaßen interessanten Nachmittag für junge Naturforscher. Bei einem abschließenden Gewinnspiel gibt es ein tolles Schreiadler- Buch zu gewinnen.
Anmeldung unter Tel.: 04131 759950 oder per Email info@ol-lg.de
Kosten: € 2,00 pro Kind

Texte und Bilder aus den jeweils aktuellen Museumsinformationen