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Ostpreußisches Landesmuseum
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DIE DAUERAUSSTELLUNGflugmodell

In seiner Dauerausstellung zeigt das Ostpreußische Landesmuseum in mehreren fachmännisch gestalteten Dioramen ostpreußischen Landschaften mit Jagd- und Forstgeschichte. Die Landesgeschichte wird vom 13. Jahrhundert bis zum Jahr 1945 dargestellt. Dazu gehören Landwirtschaft, Tierzucht und Fischerei genauso wie Wißenschaft, Bildung und Literatur. Ein Schwerpunkt im Museum ist zweifelsohne seine reiche Bernsteinsammlung, zu der sich sich Silber- und Zinnarbeiten sowie keramische Zeugnisse des Landes gesellen. Sehenswert sind die Zeugnisse der Bildenden Kunst in der Dauerausstellung. Zahlreiche, immer wieder neu konzipierte Sonder- und Kabinettausstellungen, oftmals gemeinsamen erarbeitet mit befreundeten Museum unserer östlichen Nachbarländer ergänzen die ständige Ausstellung und tragen mit dazu bei, ein lebendiges Bild von der reichen Kultur Ostpreußens zu vermitteln. Nebenstehende Abbildung verweist auf eine Ausstellung zur Sportfliegerei im Vorkriegsostpreußen. Mit dieser Retrospektive auf Vorkriegsaktivitäten konnten zahlreiche interessierte Besucher angesprochen  werden. Sie waren von der Qualität der Exponate und der Ausstellung begeistert.

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AUSSTELLUNG JOHANNES NIEMEYER

KÜSTEN UND STÄDTE

Bilder aus dem Baltikum
vom 24. November 2018 bis zum 10. März 2019

Das Ostpreußische Landesmuseum mit Deutschbaltischer Abteilung präsentiert vom 24.11.2018 bis 10.03.2019 in Kooperation mit der Galerie Wannsee Verlag, Berlin die Ausstellung „Johannes Niemeyer. Küsten und Städte. Bilder aus dem Baltikum." Kurator Ostpreußisches Landesmuseum: Dr. Eike Eckert

Johannes Niemeyer (1889 — 1980) gehört zu den vielseitigsten Künstlerpersönlichkeiten derniemeyer2 Zwanziger bis Siebziger Jahre des vorigen Jahrhunderts in Deutschland. Er war nicht nur ein hervorragender Maler, sondern auch Architekt, Bildhauer, Raumausstatter und Designer. Er arbeitete von 1921 bis 1924 als Dozent an der Burg Giebichenstein in Halle, neben dem Bauhaus in Weimar damals eines der wichtigen Zentren für Kunst und Gestaltung in Deutschland.

Die überwiegend im Kriegsjahr 1943 entstandenen Pastelle, die Niemeyer als 48jähriger bei einem viermonatigen Aufenthalt im damals von deutschen Truppen besetzten Baltikum, im sogenannten „Reichskommissariat Ostland" malte, handeln nicht von Krieg und Zerstörung, sondern von Menschen, ihrer Arbeit am Meer, von Fischern und Häfen und den traditionsreichen Städten. Die Schönheit und der besondere Charakter der Insel Saaremaa (Ösel) und ihrer Bewohner haben den Maler so fasziniert, dass er beides in zahlreichen Bildern festgehalten hat.

Das Ostpreußische Landesmuseum mit Deutschbaltischer Abteilung nimmt die Ausstellung zum Anlass, in seinem Begleitprogramm auch auf Kunst unter Besatzungsherrschaft einzugehen.

BEGLEITPROGRAMM ZUR NIEMEYER-AUSSTELLUNG

Eröffnung

Freitag, 23. November 2018, 1830 Uhr, Eintritt frei!
Grußworte: Dr. Joachim Mähnert Ostpreußisches Landesmuseum
Rita Valge / Saaremaa-Museum, Estland
Vortrag: Prof. Dr. Herwig Roggemann / Galerie Wannsee Verlag

Kuratorenführung

Sonnabend., 24. November 2018, 11.00 Uhr,
Eintritt zzgl. 1,50 €
Führung: Prof. Dr. Herwig Roggemann / Galerie Wannsee Verlag

Kulturreferentin
Bildende Künstler und die „Germanisierung" des Warthegaus von 1939 bis 1945
Donnerstag., 7. Februar 2019, 19.00 Uhr,
Eintritt: € 4,00
Vortrag: Anna Dziwetzki /TU Bergakademie Freiberg

Führung durch die Sonderausstellung
Dienstag., 19. Februar 2019, 14.30 bis 16.30 Uhr
Eintritt zzgl. € 3,00 (inklusive Kaffee und Gebäck)
Führung: Dr. Eike Eckert / Ostpreußisches Landesmuseum
Eine Veranstaltung der Reihe Museum erleben.

Workshop Pastellmalerei
Sonnabend., 2. März 2019, 11.00 bis 17.00 Uhr und Sonntag., 3. März 2019 ,11.00 bis 16.00 Uhr
Kosten: € 100,00 (inkl. Material) für beide Tage
Kursleitung: Elena Steinke

Kulturreferentin
Zwischen Kriegsdienst und Wissenschaft. „Kunstschutz" an den Schauplätzen des Ersten Weltkriegs im nordöstlichen Europa
Mittwoch, 6. März 2019, 18.30 Uhr
Einbtritt: € 4,00
Vortrag: PD Dr. habil. Beate Störtkuhl / BKGE Oldenburg
Die Teilnehmerzahl bei unseren Veranstaltungen ist begrenzt.
Bitte reservieren Sie unter: +49 (0) 4131 75 99 5, info@ol-lg.de

Text und Bilder aus der aktuellen Museumsinformation