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DIE DAUERAUSSTELLUNGflugmodell

In seiner Dauerausstellung zeigt das Ostpreußische Landesmuseum in mehreren fachmännisch gestalteten Dioramen ostpreußischen Landschaften mit Jagd- und Forstgeschichte. Die Landesgeschichte wird vom 13. Jahrhundert bis zum Jahr 1945 dargestellt. Dazu gehören Landwirtschaft, Tierzucht und Fischerei genauso wie Wissenschaft, Bildung und Literatur. Ein Schwerpunkt im Museum ist zweifelsohne seine reiche Bernsteinsammlung, zu der sich sich Silber- und Zinnarbeiten sowie keramische Zeugnisse des Landes gesellen. Sehenswert sind die Zeugnisse der Bildenden Kunst in der Dauerausstellung. Zahlreiche, immer wieder neu konzipierte Sonder- und Kabinettausstellungen, oftmals gemeinsamen erarbeitet mit befreundeten Museum unserer östlichen Nachbarländer ergänzen die ständige Ausstellung und tragen mit dazu bei, ein lebendiges Bild von der reichen Kultur Ostpreußens zu vermitteln. Nebenstehende Abbildung verweist auf eine Ausstellung zur Sportfliegerei im Vorkriegsostpreußen. Mit dieser Retrospektive auf Vorkriegsaktivitäten konnten zahlreiche interessierte Besucher angesprochen  werden. Sie waren von der Qualität der Exponate und der Ausstellung begeistert.

Wegen der Pandemie hatte das Museum bis Anfang März 2021 geschlossen; ab dem 23. März ist es wieder für seine zahlreichen Freunde geöffnet. Dazu schreibt das Museumsteam in seinem aktuellen Informationsbrief:

Liebe Freundinnen und Freunde des Ostpreußischen Landesmuseums und unserer Deutschbaltischen Abteilung,
lange Wochen sind vergangen, in denen unser Haus aufgrund der Corona-Pandemie schließen mußte. Mit dem beginnenden Frühling und der ersten warmen Sonnenstrahlen steigt bei uns die Vorfreude, daß diese trübe Zeit nun der Vergangenheit angehört und wir endlich am 23. März 2021 wieder zu unseren gewohnten Öffnungszeiten (Di-So, 10-18 Uhr) für Sie wieder öffnen werden. Viele Stimmen haben uns in den letzten Wochen erreicht, der "Kulturhunger" ist ganz offenbar groß. Wir sind gerne für Sie da, um Ihren "Appetit" zu stillen.
Bol_neuerffnungesonders herzlich möchten wir Sie in diesem Zuge dazu einladen, unsere derzeitige Sonderausstellung „Textile Lebensräume – Anneliese Konrat-Stalschus“ zu besuchen. Die Ausstellung läuft bereits seit dem 28. November 2020 und konnte aufgrund der Corona-Pandemie leider nur digital eröffnet und „besichtigt“ werden. Zum Glück konnten wir die Laufzeit bis zum 6. Juni verlängern. Mit unserer Wiedereröffnung freuen wir uns, diese moderne, faszinierende Ausstellung endlich der Öffentlichkeit zugänglich machen zu können.
Die Ausstellung versucht einen Überblick über das Werk der Künstlerin Anneliese Konrat-Stalschus zu geben, das in gut 40 Jahren entstand. Ein breites Spektrum an Techniken und Materialien umfaßt ihr künstlerisches Schaffen. Geboren 1926 im ostpreußischen Goldap, wurde sie schon als Kind mit den klassischen textilen Techniken vertraut. Nach der Flucht stand sie zunächst allein im zerstörten Nachkriegsberlin und begann eine Lehrerausbildung. Sie unterrichtete Biologie und besonders Kunsterziehung. Nach 30- jähriger Tätigkeit als Lehrerin und ihrem Studium der Bildwirkerei an der Berliner Hochschule der Künste war sie ab 1979 freischaffende Textilkünstlerin und verarbeitete ihre bewegte Biografie in ihren Werken. Schnell sein lohnt sich: Die Ausstellung, die in enger Zusammenarbeit mit der Künstlerin entstand, ist nur noch bis zum 4. April 2021 in unserem Haus zu sehen. Einen ersten Vorgeschmack auf die Ausstellung erhalten Sie hier.

Die Sicherheit und Gesundheit unserer Besucherinnen und Besucher ebenso wie die unseres Museumsteams liegt uns sehr am Herzen. Aufgrund der Coronaschutzverordnung ist der Museumsbesuch deshalb bis auf Weiteres mit einigen Auflagen verbunden. Während Ihres Besuchs in unserem Haus bitten wir um die Einhaltung der gültigen Abstands- und Hygieneregeln. Das Museum ist dazu verpflichtet, Ihre Kontaktdaten aufzunehmen. Schon heute danken wir Ihnen für Ihre Rücksicht und Ihr Verständnis.

Unsere Hygieneregeln im Überblick:

  •     Das Tragen einer FFP2-Maske oder medizinischen Maske ist verpflichtend
  •     Keine klassischen Gruppenbesuche zulässig. Gemeinschaften mit höchstens fünf Personen, die insgesamt                    höchstens zwei Haushalten angehören dürfen, können die Museen gemeinsam besuchen (Kinder unter 14 Jahren nicht eingerechnet, nicht zusammenlebende Paare gelten als ein Haushalt)
  •     In allen Bereichen des Museums gilt die Abstandsregel von 1,5 m für alle Personen, die nicht in einem           Hausstand leben
  •     Das Museum wird Rechnung trage, daß nicht zu viele Personen gleichzeitig die Ausstellung besuchen. Als      Richtwert gilt: Eine Person pro 50 qm.
  •     Wir stellen Desinfektionsmittel bereit; waschen Sie sich dennoch bitte regelmäßig die Hände, vermeiden        Körperkontakt/Händeschütteln und niesen Sie ggf. in die Armbeuge oder in ein Taschentuch
  •     Zunächst ist das Museum nur für Familien und Einzelbesucher geöffnet. Abendveranstaltungen, Vorträge,       Führungen und museumspädagogische Angebote wie beispielsweise Kindergeburtstage, Kinderclub und          Ferienprogramme können vorerst nicht stattfinden. Wir informieren Sie, sobald dies wieder möglich ist.
  •     Nicht alle Medien- und Mitmachstationen werden aufgrund unserer Hygienestrategie zur Verfügung stehen und die oberen beiden Etagen des Brauereimuseums sind leider nicht zugänglich, wir bitten um Verständnis.
  •     Hinweisschilder weisen auf Abstandsregeln und Laufwege hin
  •     Falls Sie sich krank fühlen: Bleiben Sie bitte zu Hause. Wir empfangen Sie gerne jederzeit wieder, sobald Sie genesen sind

 Auch während das Museum geschlossen war, haben wir hinter den Kulissen fleißig weitergearbeitet, Liegengebliebenes aufgeholt, Inhalte in der Dauerausstellung ergänzt, unseren Audio-Guide fertiggestellt und unsere Wiedereröffnung vorbereitet. Darüber hinaus haben wir unsere Inhalte verstärkt im Netz geteilt, um unseren Besucherinnen und Besuchern trotz Schließung einen (virtuellen) Museumsbesuch zu ermöglichen.

Es grüßt Sie herzlich,
Ihr Team vom Ostpreußischen Landesmuseum

Informationsbrief des Ostpreußischen Landesmuseums vom April 2021
mit aktuellen Kulturangeboten

Liebe Freundinnen und Freunde des Ostpreußischen Landesmuseums und unserer Deutschbaltischen Abteilung,
seit fast vier Wochen haben wir wieder geöffnet, das ist wunderbar und uns eine große Freude! Hoffentlich bleiben die Inzidenzwerte hier weiterhin unter 100, damit wir nicht wieder schließen müssen. Wir freuen uns über unsere Gäste und sind dankbar über die Begeisterung, die wir bei den meisten Besuchern spüren, endlich wieder am Kulturleben teilnehmen zu können. Bitte beachten Sie, daß vor einem Besuch ein Termin gebucht werden muß, entweder per Telefon oder online über unsere
Webseite.
Übrigens: Wenn Ihnen das Ausfüllen von Adreßangaben zu mühsam wird, können Sie gerne auch auf die „Luca-App“ zurückgreifen. Voraussetzung ist eine Installation der App auf Ihrem Smartphone. Die können dann „selbst einchecken“ über einen QR-Code an der Museumskasse. Unser freundliches Museumsteam hilft Ihnen gerne, wenn es Schwierigkeiten gibt!
Veranstaltungen und museumspädagogische Angebote können wir aufgrund der Coronapandemie leider noch nicht als Präsenzveranstaltungen anbieten. Aus diesem Grund arbeiten wir fleißig daran, unsere digitalen Angebote zu erweitern und blicken bereits jetzt mit Vorfreude auf zwei spannende, digitale Veranstaltungen am kommenden Donnerstag. Melden Sie sich gerne an, wir freuen uns uns über Ihre digitale Teilnahme!
Eine weitere positive Nachricht ist der nun ausgeschriebene Wettbewerb um unsere geplante Gebäude- und Museumserweiterung, der "Immanuel-Kant-Bau". Das Ostpreußische Landesmuseum verfügt seit 2016 mit Übernahme der Bestände des Museums Stadt Königsberg über die wohl weltweit umfänglichste Sammlung zum Philosophen Immanuel Kant. Für die Präsentation des größten deutschen Philosophen der Aufklärung und eines der wichtigsten Vordenker der Moderne weltweit, wird das Ostpreußische Landesmuseum in Lüneburg eine Ausstellung mit dem momentanen Arbeitstitel „Immanuel Kant und der Geist der Aufklärung“ mit rund 700 qm zusätzlicher Ausstellungsfläche integrieren. Die Details zu dem ausgeschriebenen Wettbewerb können
Sie hier nachlesen. Wir sind gespannt auf den weiteren Bauprozeß!

Besuchen Sie uns, digital oder vor Ort. Bis dahin grüßt Sie herzlich,
Ihr Team vom Ostpreußischen Landesmuseum

Donnerstag, 22. April 2021, kostenfreie virtuelle Teilnahme!

Online-Tagung: Identität als Prozeß, 9:30 Uhr bis 14:00 Uhr
Anmeldung bis Mittwoch, 21. April 2021

Das Ostpreußische Landesmuseum Lüneburg, das Institut für Germanistik der Universität zu Warschau und der Verlag Convivo laden zu einer Online-Tagung „Identität als Prozeß” ein.
Identitätsbildung, sowohl im individuellen als auch im kollektiven Bereich, ist ein Prozeß, der einer Dynamik unterliegt und durch verschiedene äußere und innere Faktoren beeinflußt wird. Die Konzeption narrativer Identität besagt, daß Identität keine stabile Konstruktion ist, sondern immer wieder neu zusammengesetzt und erzählt werden kann. Die Tagung „Identität als Prozeß“ will einen Raum für Reflexionen über die gegenwärtigen Prozesse der Identitätssuche und -gestaltung bieten. Grundlage und Inspiration für die Überlegungen soll das Werk des ostpreußischen Schriftstellers und Dichters Johannes Bobrowski sein. Auch über fünfzig Jahre nach seinem Tod haben seine Gedichte und Romane nicht an Aktualität verloren und können bei der Diskussion über die Identitätsbildung in der modernen Welt wichtige Denkanstöße geben. Wie entsteht Identität an den Schnittstellen verschiedener Kulturen? Wie wird sie durch die gegenwärtige Wiederbelebung europäischer Nationalismen beeinflußt?
Sie können sich bis morgen, 21.04.2021 per Mail zu der Tagung anmelden. Nach erfolgter Anmeldung erhalten Sie eine Bestätigung mit allen Informationen und technischen Hinweisen, die zur Teilnahme nötig sind.
Weitere Informationen und das Programm erhalten Sie hier.

Die Tagung findet auf Deutsch und Polnisch statt und wird simultan übersetzt.

Donnerstag, 22. April 2021, 19:00 Uhr, kostenfreie virtuelle Teilnahme!kant_geburtstag

Virtuelle Geburtstagsfeier: 297. Geburtag Immanuel Kants
Vortrag von Dr. Tim Kunze, Kurator der Immanuel Kant Abteilung

Anläßlich des 297. Geburtstags des großen Philosophen Immanuel Kant lädt der Verein "Freunde Kants und Königsbergs e.V." zu einer virtuellen Geburtstagsfeier ein. In diesem Rahmen wird Dr. Tim Kunze, Kurator der Immanuel Kant Abteilung am Ostpreußischen Landesmuseum mit Deutschbaltischer Abteilung, einen Vortrag halten.

Sie können sich hier für die Geburtagsfeier anmelden.
Foto: Stich nach Emil Doerstling, Kant und seine Tischgenossen, 1792 © Ostpreußisches Landesmuseum

In seinem ersten Newsletter 2021
schreibt das Ostpreußische Landesmuseum an seine Freunde und Unterstützer Folgendes:

Jahresrückblick des Ostpreußischen Landesmuseums: Das "verrückte" Museumsjahr 2020

Liebe Freundinnen und Freunde des Ostpreußischen Landesmuseums und unserer Deutschbaltischen Abteilung,
in unserem ersten Newsletter in diesem Jahr wollen wir Ihnen für die kommenden Monate alles Gute und besonders natürlich Gesundheit wünschen! Hoffentlich hatten Sie wie wir einen ungewohnt ruhigen, aber dennoch schönen Start in ein neues Jahr. Aber was sind das für Zeiten! Anstatt Aufbruch und Neuanfang leider eine Verlängerung der Schließung bis mindestens Ende Januar, möglicherweise sogar darüber hinaus… Da wir Ihnen derzeit keine Angebote für Januar anbieten können und auch eine Februaröffnung derzeit noch sehr optimistisch erscheint, nutzen wir die Gelegenheit für einen kurzen Rückblick.
Vor 12 Monaten sah alles noch großartig aus. Wir erhielten vom niedersächsischen Museumsverband das Museumsgütesiegel für weitere 7 Jahre, der Minister übergab uns die Urkunde persönlich, verbunden mit vielen anerkennenden Worten. Die Besucherzahlenol_jahresrückblick_foto in den ersten Monaten starteten exzellent und noch mehr stand zu erwarten, denn wir eröffneten zu ihrem 75. Todestag noch eine Ausstellung über die berühmteste Künstlerin Ostpreußens, Käthe Kollwitz. „Die Welt in Schwarz und Weiß“ – ein nahezu prophetischer Titel, denn im März fiel das so gut startende Jahr dann in ein tiefes Loch. Der erste Lockdown, die erste Schließung. Gerade noch konnten wir Anfang März im Auftrag der niedersächsischen Regierung unsere deutschbaltische Kulturarbeit in Tartu/Dorpat im Rahmen des Deutsch-Estnischen Frühlings vorstellen, aber dann ging nichts mehr. Zahlreiche Projekte fielen ins Wasser oder mussten aufwendig umkonzipiert werden. Die so perfekt für Schulklassen und Familien optimierte Ausstellung zum Tierfilmer Heinz Sielmann wurde noch aufgebaut, aber blieb wochenlang den Besuchern verwehrt. Schulklassen konnten dann auch nach Wiedereröffnung leider nicht kommen.
Trotz aller Verunsicherung über die weitere Entwicklung haben wir versucht, das Beste daraus zu machen und bei allem Negativen wenigstens die damit verbundenen Chancen bestmöglich zu nutzen. Technisches Equipment wurde angeschafft und viel Neues ausprobiert und gelernt. Wie viele haben wir die Schleusen unserer digitalen Kanäle weit geöffnet, lauter kleine Filme produziert und auf dem eigenen Youtube-Kanal sowie Facebook und Instagram online veröffentlicht. Natürlich wurde vorbereitend ein Hygienekonzept erarbeitet. Im Mai dann endlich wieder Besucher – und die Rückmeldungen waren großartig! Vielen Dank für Ihre Begeisterung!
Bald durften wir, wenn auch nur mit 10 Personen, auch wieder Führungen anbieten. Im September dann endlich eine Ausstellungseröffnung – „hybrid“, wie es neudeutsch heißt. Zur „Reise um die Welt. Adam Johann von Krusenstern zum 250. Geburtstag“ gab uns der Botschafter der Republik Estland, S.E. Herr Alar Streimann, die Ehre, und reiste extra aus Berlin an – für ein recht kleines Live-Publikum (Abstandsregel!), aber dafür war ein nennenswertes Online-Auditorium zugeschaltet, als wir in unseren Räumen sozusagen die Segel setzten.
Anfang November wurde es wieder still im Museum: Mit Bedauern mussten wir wegen des Infektionsgeschehens wieder unsere Türen schließen, erneut waren viele Projekte und Pläne Makulatur. Stattdessen gab es als adventlichen Trost einen virtuellen Adventskalender, hinter dessen Türchen sich Tag für Tag 24 kleine Geschichten und Exponate rund um unsere Ausstellung und Sammlung verbargen.
Weihnachten, das Fest der Hoffnung, liegt hinter uns, wir blicken nach vorn. Sicherheiten gibt es kaum welche, alle Termine sind mit Unsicherheit behaftet. Dennoch arbeiten wir daran, dass 2021 ein spannendes Museumsjahr der Begegnung und der Vermittlung ostpreußischer und deutschbaltischer Kulturgeschichte wird, digital und hoffentlich auch bald wieder vor Ort. Wir freuen uns jedenfalls auf Sie! Unser (vorläufiges) Jahresprogramm finden Sie hier!
Bis dahin: Bleiben Sie gesund!
Es grüßt Sie herzlich
Ihr Team vom Ostpreußischen Landesmuseum

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Textile Lebensräume - Anneliese Konrat-Stalschus

Ein breites Spektrum an Techniken und Materialien umfaßt das künstlerische Schaffen von Anneliese Konrat-Stalschus. Geboren 1926 im ostpreußischen Goldap, wurde sie schon als Kind mit den klassischen textilen Techniken vertraut. Nach der Flucht stand sie zunächst allein im zerstörten Nachkriegsberlin und begann eine Lehrerausbildung. Sie unterrichtete Biologie und besonders Kunsterziehung.
Nach 30-jähriger Tätigkeit als Lehrerin und ihrem Studium der Bildwirkerei an der Berliner Hochschule der Künste war sie ab 1979 freischaffende Textilkünstlerin. Von Tapisserie bis zu selbst entwickelten Bearbeitungsverfahren für Stoffe reicht ihr Werk. Es zeigt einen großen Ideenreichtum und eine eindringliche Sprache der Themen. Anneliese Konrat- Stalschus nimmt in vielen Arbeiten Stellung zu politischen Geschehen und verarbeitet autobiografische Momente.
Seit über 40 Jahren sind die Arbeiten von Anneliese Konrat- Stalschus auf Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland zu sehen. Werke von ihr befinden sich in Privatbesitz und in Museen in Deutschland und der Schweiz sowie im kirchlichen Raum.
Die Ausstellung im Ostpreußischen Landesmuseum versucht einen Überblick über das Werk der Künstlerin zu geben, das in gut 40 Jahren entstand.
„Seit meiner Kindheit arbeite ich gern mit Textilien. Die unterschiedlichen Materialien und Farben regten stets meine Phantasie an. Auch als Lehrerin benutzte ich gern Textilien im Kunstunterricht. Mein Wunsch, mich als Textilgestalterin selbständig zu machen, ging erst verhältnismäßig spät in Erfüllung. Ich arbeitete in der Gobelintechnik und experimentierte mit freien Techniken. Immer wieder reizen mich andere Materialien. Meine künstlerischen Ideen beziehe ich hauptsächlich aus der Natur" Anneliese Konrat-Stalschus

BEGLEITPROGRAMM ZUR AUSSTELLUNG

Die Vernissage findet coronabedingt digital am 27.11. 2020 um 20 Uhr statt und kann unter www.ol-Ig.de und unserem Youtube-Kanal aufgerufen werden.

Museum erleben
Führung mit Kurator Dr. Jörn Barfod durch die Sonderausstellung
Dienstag, 1. Dezember 2020, 14.30 Uhr
Dr. Jörn Barfod führt durch die neu eröffnete Sonderaus-
stellung „Textile Lebensräume”.
Museumseintritt zzgl. € 1,50
Anmeldung: info@ol-Ig.de oder Tel. 04131 759950.

Kinderclub mit Caroline Stobbe
Freundschaftsbändchen weben
Donnerstag, 10. Dezember 2020, 15.00 bis 17.00 Uhr
Mit einfachen, aber bunten Mustern das „Brettchenweben” erlernen? Das will etwas geübt sein, aber dann werden daraus hübsche Freundschaftsbänder, die man auch zu Weihnachten verschenken kann.
Eintritt frei!
Anmeldung: bildung@ol-Ig.de oder Tel. 04131 759950.

Textilworkshop für Erwachsene mit Marina Kalinina Zauberhaft nostalgische Rosen
Samstag, 12. Dezember 2020, 11.00 bis 17.00 Uhr
Das Fertigen von Seidenstoffblüten als Brosche, Accessoire oder Kunstobjekt macht nicht nur Freude, es können auch einmalige Weihnachts-Geschenke entstehen, die ihre Wirkung nicht verfehlen. Angeleitet wird der Workshop von der in Estland geborenen Musikpädagogin und Textilkünstlerin Marina Kalinina.
Die Teilnehmerzahl ist auf 8 Personen begrenzt.
Kosten: € 60,00 (zzgl. € 10,00 Material)
Anmeldung: bildung@ol-Ig.de oder Tel. 04131 759950.

Winterferientage für Kinder
Farbige Kunstwerke und Collagen aus Stoffen, Naturmaterialien und Edelsteinen
5. bis 8. Januar 2021, tägl. von 14.00 bis 16.30 Uhr
Nach dem Besuch der Sonderausstellung werden die Kinder eigene Kunstwerke schaffen.
Max. 8 Kinder.
Kosten: € 5,00 inkl. Material pro Kind und Tag.
Anmeldung: bildung@ol-Ig.de oder Tel. 04131 759950

Kinderclub mit Luisa Schubert
Fantasievolle farbige Stoffcollagen
Donnerstag, 14. Januar 2021, 15.00 bis 17.00 Uhr
Wolle, Seide, Leinen oder Kunstfaser werden zunächst unter die Lupe genommen und anschließend zu fantasievollen Bildcollagen verarbeitet.
Eintritt frei!
Anmeldung: bildung@ol-Ig.de oder Tel. 04131 759950.

Kinderclub mit Jenke Eichhorn
Künstlerischer Stoffdruck
Donnerstag, 11. Februar 2021, 15.00 bis 17.00 Uhr
Nach eigenen Entwürfen werden T-Shirts bedruckt. Die Druckstempel dafür werden selbst hergestellt.
Eintritt frei!
Anmeldung: bildung@ol-Ig.de oder Tel. 04131 759950.

Textilworkshop für Erwachsene mit Marina Kalinina
Filzkunst auf Chiffonseide
Samstag, 13. Februar 2021, 11.00 bis 17.00 Uhr
Sonntag, 14. Februar 2021, 11.00 bis 16.00 Uhr
Aus der kontrastreichen Komposition von Filz und Seide
entsteht ein reizvolles textiles Kunstwerk in Form eines Tuchs oder Schals. Marina Kalinina wird in die Technik des Kunstfilzens einführen.
Die Teilnehmerzahl ist auf 5 Personen begrenzt.
Kosten: € 120,00 (zzgl. € 10,00. Material)
Anmeldung: bildung@ol-Ig.de oder Tel. 04131 759950.

Finissage
Sonntag, 21. Februar 2021, 14.00 Uhr
Mit musikalischem Begleitprogramm des Frauenquartetts „Querbeet”
Anmeldung: info@ol-Ig.de oder Tel. 04131 759950.

Eine sehr erfreuliche Nachricht aus dem Museum: Wie das Team in einer aktuellen Nachricht mitteilt, öffnet es wieder zum 12. Mai 2020

Wiedereröffnung des Ostpreußischen Landesmuseums mit Deutschbaltischer Abteilung und des Braureimuseums Lüneburg am 12. Mai 2020

Liebe Freundinnen und Freunde des Ostpreußischen Landesmuseums und unserer Deutschbaltischen Abteilung sowie des Brauereimuseums,

lange Wochen sind vergangen, in denen unser Haus aufgrund der Corona-Pandemie schließen mußte. Die Sicherheit und Gesundheit unserer Besucherinnen und Besucher ebenso wie die unseres Museumsteams liegt uns sehr am Herzen, weshalb dieser Schritt unausweichlich und zudem behördlich verordnet war. Wir hoffen, Sie sind gut durch diese Phase strenger Restriktionen gekommen und vor allem gesund geblieben. Glücklicherweise ist von unserer Mannschaft bislang niemand betroffen gewesen.
Vielmehr haben wir, auch wenn das Museum geschlossen war, hinter den Kulissen fleißig weiter gearbeitet, Liegengebliebenes aufgeholt, Inhalte in der Dauerausstellung ergänzt, mit den Vorbereitungen zu einem Audio-Guide begonnen und unsere Wiedereröffnung vorbereitet. Darüber hinaus haben wir unsere Inhalte verstärkt im Netz geteilt, um unseren Besucherinnen und Besuchern trotz Schließung einen (virtuellen) Museumsbesuch zu ermöglichen.
Auf Facebook und Instagram erhalten Sie täglich Einblicke in unsere Arbeit und auf unserem Youtube-Kanal erscheint jeden Freitag ein Video zu Lieblingsstücken unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oder zur Ostpreußischen und Deutschbaltischen Geschichte. Haben Sie ein Video  verpaßt?
Hier können Sie sich unsere Reihe ansehen.
Natürlich kann all das Digitale nicht das Authentische eines originalen Kunstwerks ersetzen. Haben auch Sie Besuche, Feiern oder Kulturangebote wie einen Theater- oder Museumsbesuch vermißt? Für Letzteren immerhin zeichnet sich ein erster Hoffnungsschimmer ab: Wir freuen uns, voraussichtlich am 12.05.2020 wieder unsere Türen für Sie öffnen zu können. Von Dienstag bis Sonntag heißen wir Sie von 10 bis 18 Uhr willkommen und hoffen, vielen Menschen mit der Auseinandersetzung von Kunst, Kultur und Geschichte ein Stück weit Halt und Inspiration zu geben. Auch das MuseumsCafé Bernstein
wird unter strengen Auflagen wiedereröffnen. Wir freuen uns, Sie auch dort begrüßen zu dürfen.
Wir möchten Ihnen einen angenehmen und sorgenfreien Besuch bei uns ermöglichen. Für Ihre und unsere Sicherheit haben wir verschiedene Maßnahmen in Abstimmung mit den behördlichen Auflagen getroffen. Schon heute danken wir Ihnen für Ihre Rücksicht und Ihr Verständnis.
Folgende Hygienemaßnahmen und Vorgaben sind bei einem Museumsbesuch zu beachten:

  • In allen Bereichen des Museums gilt die Abstandregeln von 1,5 m für alle Personen, die nicht in einem Hausstand leben
  • Besucherinnen und Besucher sind verpflichtet einen Mund-Nase-Schutz zu tragen
  • Wir stellen Desinfektionsmittel bereit; waschen Sie sich dennoch bitte regelmäßig die Hände, vermeiden Körperkontakt/Händeschütteln und niesen Sie ggf. in die Armbeuge oder in ein Taschentuch
  • Nicht alle Medien- und Mitmachstationen werden aufgrund unserer Hygienestrategie zur Verfügung stehen, wir bitten um Verständnis.
  • Falls Sie sich krank fühlen: Bleiben Sie bitte zu Hause. Wir empfangen Sie gerne jederzeit wieder, sobald Sie genesen sind

Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Wir vermissen sehr den Austausch mit unseren Besuchern; die Freude und das Interesse, die unsere Exponate zu wecken wissen, sind uns ein wichtiges Stimulans.
Aber auch wenn Sie uns derzeit nicht besuchen können oder wollen, bitten wir Sie heute um Hilfe. Die Wochen der Schließung haben ein großes Loch in unsere Finanzplanung gerissen, und bei all den Einschränkungen werden auch nach Wiedereröffnung die Museumseinnahmen kaum so wie erwartet ausfallen.
Bitte helfen Sie uns, die reiche Kulturgeschichte Ostpreußens und der Deutschbalten weiterhin auf hohem Niveau für Groß und Klein zu vermitteln. Wir freuen uns daher über jede, auch geringe Spende:

Ostpreußisches Landesmuseum
Sparkasse Lüneburg
IBAN DE10 2405 0110 0000 0780 06
BIC NOLADE21LBG

Das Oktoberprogramm des Museums
mit Ausblick auf den November

An die Freunde des Ostpreußischen Landesmuseums mit Deutschbaltischer Abteilung,
mit kaltem, regnerischen Wetter hält der Herbst Einzug. Das perfekte Wetter, um einen Tag im Museum zu verbringen! Neben unseren spannenden Veranstaltungen präsentieren wir stolz unsere neue Kabinettausstellung "Reise um die Welt - Adam Johann von Krusenstern zum 250. Geburtstag". Auch unsere aktuelle Sonderausstellung zu dem berühmten, in Ostpreußen aufgewachsenen Tierfilmer, Heinz Sielmann ist sehenswert - aber Achtung, wer SIELMANN! sehen möchte, muß sich beeilen: Die Ausstellung läuft nur noch bis zum 25. Oktober 2020. Allen, die uns nicht live besuchen können oder die sich weitergehend informieren möchten, legen wir unser digitales Angebot ans Herz: Auf Facebook, Instagram, unserem Blog und Youtube gibt es  Einblicke in unsere Ausstellungen und wir bieten interessante Informationen zu unserer Arbeit und unseren Exponaten.
Bitte beachten Sie, daß nach wie vor unsere Hygienemaßnahmen gelten. Diese dienen Ihrem und unserem Schutz. Pro Führung können maximal zehn Personen (inkl. Guide) teilnehmen und auch bei Abendveranstaltungen ist die Personenzahl begrenzt. Bei den Kinderprogrammen können nur maximal acht Kinder teilnehmen. Während des Museumsbesuchs ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen und der Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und hoffen, Sie bald in unserem Haus begrüßen zu dürfen.
Herbstliche Grüße,
DasTeam des Ostpreußischen Landesmuseums

Dienstag, 13. Oktober bis Freitag, 16. Oktober 2020, täglich von 14.00 bis 16.00 Uhr
Kosten: € 20,00 (inkl. Material) für alle vier Tage, für Kinder von 8 bis 12 Jahren

Herbstferienprogramm "Reise um die Welt"
Auf einem Schiff die Welt entdecken: Bei dem Herbstferienprogramm des Ostpreußischen Landesmuseums mit Deutschbaltischer Abteilung können die teilnehmenden Kinder einmal um den Globus segeln. Die (Phantasie-)Reise führt die Kinder jeden Tag in ein anderes Land mit seinen Menschen und Landschaften. Heute werden Weltreiseumdiewelt_131020reisende häufig als Globetrotter oder Weltenbummler bezeichnet, deren Interesse mehr dem Besuch möglichst vieler Länder und Sehenswürdigkeiten gilt. Früher war das anders. Man ging auf Entdeckungsreise nach neuen, weit entfernten Ländern, die man erobern, mit denen man Handel treiben oder deren Wunder man erforschen wollte. Das waren damals oft jahrelange abenteuerliche, aber auch gefährliche Seereisen.
Beim Ferienprogramm „Reise um die Welt“ lernen die Kinder den deutschbaltischen Seefahrer Admiral Adam Johann von Krusenstern (1770-1846) kennen. Er wurde berühmt, weil ihm die erste russische Weltumsegelung gelang. Ihm wird daher im Ostpreußischen Landesmuseum mit Deutschbaltischer Abteilung eine kleine Ausstellung gewidmet. Interessante und gleichsam exotische Zeichnungen von dieser Reise und ein alter Globus führen die Kinder in ferne Länder, deren Menschen, Landschaften und Tiere genauer unter die Lupe genommen werden. Es entstehen eigene Reisetagebücher, Zeichnungen, Collagen, aber auch kleine Überraschungen warten auf die Ferienkinder.
Aufgrund der Corona-Pandemie ist die Teilnehmerzahl auf acht Kinder beschränkt. Anmeldungen sind nur für alle vier Tage möglich unter bildung@ol-lg.de oder telefonisch 04131 759950. Kinder mit der Lüneburger HanseCard erhalten 50% Ermäßigung.

Mittwoch, 14. Oktober 2020, 19.30 Uhr, € 10,00 Eintritt / € 8,00 ermäßigt
Im Scala-Programmkino in der Reihe „Nordöstliche Spuren im Kino“
Filmvorführung von Heinz Sielmanns Dokumentarfilm "Galápagos - Trauminseln im Pazifik"
In Kooperation mit dem Ostpreußischen Landesmuseum Lüneburg und dem Nordost-Institut (IKGN) zeigt das SCALA Programmkino im Rahmen der Reihe „Nordöstliche Spuren im Kino“ am 14.10.2020 den Film „Galápagos – Trauminseln im Pazifik“. Heinz Sielmann, Regisseur und Produzent des Films, verbrachte seine prägenden Jahre in Ostpreußen. Dort entdeckte er sein Interesse an der Tierwelt, was seiner späteren Karriere als Tierfilmer vorausging. Die Filmvorführung findet im SCALA-Programmkino, Apothekenstraße 1, 21335 Lüneburg statt.

Dienstag, 20. Oktober 2020, 14.30  Uhr, € 1,50 zzgl. Eintritt
Vortrag mit Dr. Tim Kunze
Museum erleben: Immanuel Kant und Ostpreußen
Kant ist ein Weltdenker, zugleich hat er Ostpreußen nie verlassen. Selten wird gefragt, ob und wie Ostpreußen das Kantische Denken prägte. Dr. Tim Kunze, Kurator der Immanuel Kant Abteilung am Ostpreußischen Landesmuseum, diskutiert diese Frage anhand ausgewählter Exponate der Dauerausstellung.
Aufgrund der Corona-Pandemie ist die Führung auf zehn Personen begrenzt, eine Anmeldung unter Tel. 04131-759950 oder info@ol-lg.de ist erforderlich. Während des Betretens des Vortragsraumes und der Führungen herrscht Maskenpflicht und der Mindestabstand von 1,5 m zu allen Anwesenden ist einzuhalten. Ausreichend Desinfektionsmöglichkeiten stehen den Besucherinnen und Besuchern zur Verfügung.

Donnerstag, 22. Oktober 2020, 15.00 bis 17.00 Uhr, Eintritt frei!
Kinderclub mit Luisa Schubert
Upcycling-Werkstatt: Aus Alt mach Neu!uppcykling_werkstatt_221020
Als die Flüchtlinge aus Ostpreußen vor 75 Jahren in Lüneburg ankamen, hatten sie nur sehr wenige Dinge bei sich. Vieles wurde selbst hergestellt oder umgenutzt. Heutzutage ist das anders: Vieles wird verschwendet oder gar weggeschmissen, obwohl es noch zu gebrauchen wäre. Deswegen ist es umso wichtiger, daß wir lernen, die Dinge verantwortungsvoll zu nutzen. Gemeinsam wollen wir uns ein paar Gegenstände in der Ausstellung anschauen und selbst kreativ werden. Aus verschiedenen Materialien basteln wir Portemonnaies, Schlüsselanhänger oder Stiftehalter.
Jeden zweiten und vierten Donnerstag im Monat findet der kostenlose Museums-Kinderclub für Schulkinder von 6 bis 12 Jahren statt. Der Kinderclub ist für alle Kinder, die Lust haben, regelmäßig zweimal im Monat einen spannenden Nachmittag im Museum zu erleben. Der Einstieg ist mit vorheriger Anmeldung jederzeit möglich.
Aufgrund der Corona-Pandemie ist die Teilnehmerzahl auf acht Kinder beschränkt und eine Anmeldung unter 04131 759950 oder bildung@ol-lg.de erforderlich.

Märchen-Schreiberkstatt für Erwachsene mit Katja Breitling ab dem 28.10.2020
Einmal einen Drachen besiegen, einen Goldschatz heben und auf den Spuren der Gebrüder Grimm wandeln: An vier Nachmittagen jeweils mittwochs, 28.10. / 4.11. / 11.11. / 18.11.2020 von 15.30 bis 17.30 Uhr, können sich Interessierte unter Anleitung von der Märchenerzählerin Katja Breitling im kreativen Schreiben von Märchen üben. Ziel der Schreibwerkstatt ist es, ein eigenes Märchen fertig zu stellen.
Das Museum bietet genügend Schätze, die den Teilnehmenden als märchenhafte Inspiration dienen können. Der krönende Abschluß darf bei einem Märchenworkshop natürlich nicht fehlen: Am 6. Dezember 2020, um 15.30 Uhr, findet eine Preisverleihung im Aktionsraum des Museums statt, wo die Gewinner-Märchen den eingeladenen Gästen vorgestellt werden.
Die Gebühr für alle vier Termine beträgt € 120,00.
Die Teilnehmerzahl der Schreibwerkstatt ist auf max. 8 Personen begrenzt. Eine Anmeldung ist erforderlich. Info und Anmeldung unter Telefon 04131-759950 oder per E-Mail an bildung@ol-lg.de.

Vorschau auf die Veranstaltungen im November 2020

Sonntag, 1. November 2020, von 14.00 bis 15.00 Uhr, € 1,50 zzgl. Eintritt
Führung mit Vera Thiel
Sonntagsführung: Spurensuche - das Schicksal von Flüchtlingskindern am Ende des Zwspurensuche_011120eiten Weltkrieges
Ostpreußen im Januar 1945: Die Flucht mit dem Treck über das zugefrorene Frische Haff oder mit einem Schiff über die Ostsee war für viele Menschen die letzte Möglichkeit, um der gefürchteten sowjetischen Armee zu entkommen, deren Großoffensive auf Ostpreußen am 12. Januar begonnen hatte. Wie konnte oder durfte sich die Zivilbevölkerung auf diese Situation überhaupt vorbereiten? Was bedeutete es für Frauen, alte Menschen und vor allem aber für die Kinder, ihre Heimat fluchtartig verlassen zu müssen, von dort vertrieben zu werden? Welche Strapazen und Schicksalswege standen den Menschen bevor?
Anhand einiger Zeitzeugenberichte soll diesen Fragen im Rahmen einer Führung mit Vera Thiel durch die Abteilung Flucht, Vertreibung und Ankommen nachgegangen werden.
Aufgrund der Corona-Pandemie ist die Führung auf zehn Personen begrenzt, eine Anmeldung unter Tel. 04131-759950 oder info@ol-lg.de erforderlich.

Dienstag, 3. November 2020, 14.30 Uhr, € 1,50 zzgl. Eintritt
Führung mit Dr. Eike Eckert
Museum erleben: Adam Johann von Krusenstern
Kurator Dr. Eike Eckert führt die Besucher durch die Kabinettausstellung „Reise um die Welt“ und beschreibt einzelne Stationen der Reise wie die Südsee-Insel Nuka Hiva, Nagasaki (Japan) oder die Aniwa Bay auf der russischen Insel Sachalin, wobei er einen Schwerpunkt auf das Aufeinandertreffen der dort lebenden Menschen mit den Expeditionsteilnehmern legt. Dafür zitiert er Passagen u. a. aus den unterschiedlichen Reisebeschreibungen Krusensterns und der Mitreisenden von Langsdorff und von Löwenstern.
Aufgrund der Corona-Pandemie ist das Platzangebot auf zehn Personen beschränkt und eine Anmeldung und Kartenreservierung unter Tel. 04131-759950 oder info@ol-lg.de erforderlich.
Während des Betreten des Vortragsraumes herrscht Maskenpflicht und der Mindestabstand von 1,5 m zu allen Anwesenden ist einzuhalten. Ausreichend Desinfektionsmöglichkeiten stehen den Besucherinnen und Besuchern zur Verfügung.

Sonntag, 8. November 2020, 10.00 bis 18.00 Uhr, Eintritt frei!
Tag der offenen Tür
Das Bild von den wärmenden Kerzen wirft jedes Jahr ein Licht auf den alljährlich am ersten Novemberwochenende stattfindenden Museumsmarkt. Dieses Jahr fallen aber wegen der Corona-Pandemie die meisten Großveranstalol_tagderoffenentürtungen aus. Dazu gehört leider auch unser beliebter Museumsmarkt. Wir möchten Ihnen aber mit dem „Tag der offenen Tür“ bei freiem Eintritt ein vielfältiges Programm als kleine Alternative anbieten. Im Foyer begrüßen wir unsere Gäste mit ostpreußischen „Schlubberchen“. Die Lehndorff-Gesellschaft informiert an einem Stand über die aktuelle Situation zum Schloß-Steinort und verkauft kleine Keramiköfen zugunsten der Rettungsaktion von Schloß Steinort (Sztynort) in Masuren. Die Ehrenamtlichen präsentieren ihre Arbeit im Museum und im Sonderausstellungsraum gibt es genügend Platz für ein großes ostpreußisches Bücher-Antiquariat, eine Elch-Mal-Aktion für Kinder und Familien sowie eine Wunderkammer mit Kuriositäten, die zu Schnäppchenpreisen gekauft werden können.
Zusätzlich werden stündlich Kurz-Führungen zu unterschiedlichen Themenbereichen in der Dauerausstellung angeboten. Hierfür ist eine vorherige Anmeldung an der Museumskasse erforderlich, denn die Teilnehmerzahl ist auf zehn Personen beschränkt. Während des Besuchs herrscht Maskenpflicht und der Mindestabstand von 1,5 m ist einzuhalten. Ausreichend Desinfektionsmöglichkeiten stehen den Besucherinnen und Besuchern zur Verfügung.

Foto: Lichterkerzen © Ostpreußisches Landesmuseum

Unsere digitalen Angebote

Wie viele Kulturinstitutionen wollen wir Ihnen auch auf digitalem Weg unsere Ausstellungen und Sammlungen näherbringen. Jede Woche können Sie ein neues Video auf unserem Youtube-Kanal sehen, in dem wir unsere Lieblingsstücke, Erlesenes oder ein Ausstellungsmodul vorstellen.
Neuigkeiten und interessante Informationen finden Sie auch auf unseren Social-Media-Kanälen Facebook und Instagram. Zudem pflegen wir einen „Blog“, unser Kulturtagebuch, in dem wir über Projekte, gelungene Abende, Ferienprogramme, Studienreisen, Praktika und schöne Sammlungsstücke berichten.
Schauen Sie doch einfach mal rein!

Unsere Corona-Hygiene- und Schutzmaßnahmen:

Aufgrund der Corona-Pandemie ist das Platzangebot bei Vortragsveranstaltungen beschränkt und eine Anmeldung und Kartenreservierung unter Tel. 04131-759950 oder info@ol-lg.de erforderlich. Während des Betretens des Vortragsraumes herrscht Maskenpflicht und der Mindestabstand von 1,5 m ist einzuhalten. Ausreichend Desinfektionsmöglichkeiten stehen den Besucherinnen und Besuchern zur Verfügung.

Führungen können wieder gebucht werden und finden unter strenger Einhaltung der Hygiene- und Schutzmaßnahmen statt. Es können maximal zehn Personen an einer Führung teilnehmen. Auch bei den Sonntagsführungen ist eine Anmeldung erforderlich. Während der gesamten Führung muß ein Mund-Nasen-Schutz getragen und der Mindestabstand von 1,5 m zu allen Anwesenden eingehalten werden.

Auch Kindergeburtstage können wieder durchgeführt werden. Hier ist die Teilnehmerzahl auf maximal acht Personen begrenzt. Eine Maskenpflicht ist bei Kindern in den Aktionsräumen nicht erforderlich. Der Mindestabstand von 1,5 m muß auch hier eingehalten werden, die Hände müssen desinfiziert werden.

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Jahresprogramm 2020 des Ostpreußischen Landesmuseums

28.9.2019 — 26.1.2020 KABINETTAUSSTELLUNG
Baltische Stadtansichten
Veduten aus der Sammlung Wolf-Paul Wulffius

30.11.2019 — 1.3.2020 SONDERAUSSTELLUNG
„Im Kleinen groß"
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Dem Maler Horst Skodlerrak zum 100. Geburtstag

22.2. — 21.6.2020 KABINETTAUSSTELLUNG
Käthe Kollwitz
Die Welt in Schwarz und Weiß

4.4. — 11.10.2020 SONDERAUSSTELLUNG
Sielmann!
Der Tierfilmer Heinz Sielmann

11.7. — 6.9.2020 KABINETTAUSSTELLUNG
Das alte Königsberg
Der Fotograf Fritz Krauskopf

12.9.2020 VERANSTALTUNG
Lange Nacht der Museen
7 Museen —1 Abend — jede Menge Kultur und Spaß erleben

26.9.2020 — 31.1.2021 KABINETTAUSSTELLUNG
„Reise um die Welt"
Adam Johann von Krusenstern zum 250. Geburtstag

7.11. — 8.11.2020 VERANSTALTUNG
Museumsmarkt. Tradtion trifft Modernes
Kunsthandwerkermarkt, Eröffnung am 6.11.2020

28.11.2020 — 21.2.2021 SONDERAUSSTELLUNG
Annelise Konrat-Stalschus
Kunst in Seide und Wolle

Weitere Informationen zu Abendveranstaltungen und mehr finden Sie auf unserer Website oder in unserem Newsletter.
Änderungen vorbehalten
Heiligengeiststraße 38 1 D-21335 Lüneburg I Tel. +49 (0)4131 75995-0
 
www.ostpreussisches-landesmuseum.de

Kabinettausstellung vom26. September 2020 bis zum 31. Januar 2021

krusenstern

Reise um die Welt

Adam Johann von Krusenstern zum 250. Geburtstag

Zur Erinnerung an den vor 250 Jahren im damals russischen Gouvernement Estland geborenen Admiral in russischen Diensten, Adam Johann von Krusenstern (1770-1846), präsentiert das Ostpreußische Landesmuseum mit Deutschbaltischer Abteilung seine neuste Kabinettausstellung.
Der aus einer deutschbaltischen Familie stammende von Krusenstern wurde berühmt, da ihm im Auftrag des Kaisers Alexander I. mit den Schiffen Nadeschda und Newa - letzteres unter dem Kommando seines Jugendfreundes Juri Lissjanski - die erste russische Weltumsegelung von 1803 bis 1806 gelang.
Die Ausstellung nimmt Bezug darauf und zeigt seltene Kupferstiche dieser Expedition, deren Vorlagen der Leipziger Arzt, Zeichner und Naturforscher Wilhelm Gottlieb Tilesius von Tilenau (1769-1857) fertigte, der an der Reise teilnahm.Das Reisevorhaben diente der Erkundung von neuen Handelswegen des aufstrebenden russischen Imperiums, das mit den alten europäischen Kolonialmächten im pazifischen Ozean in Konkurrenz trat. Angestrebt waren zudem diplomatische Beziehungen zu Japan, Handelsbeziehungen zu China und die Stärkung der eigenen kolonialen Stützpunkte in Russisch-Alaska.
Die Expedition führte von Kronstadt aus über Teneriffa und die brasilianische Insel St. Catharina, Kap Hoorn, die Marquesas-Inseln in der Südsee (Nuku Hiva), Nagasaki, Kamtschatka, die Küsten Japans und Sachalins, die Aleuten- und Kurilen-Inseln über Macao, China und das Kap der Guten Hoffnung im August 1806 zurück nach Europa. Der Ertrag der Weltumsegelung war hinsichtlich der wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Ergebnisse immens, auch wenn die diplomatischen Ziele nicht erreicht wurden. Die genaue Aufnahme und Erforschung zuvor wenig bekannter Länder und Meere, neuartige Erkenntnisse vor allem in der Nautik, Ozeanografie, Kartografie, Astronomie und Ethnologie machten die Expedition von Krusenstern zu einem großen Erfolg.

Veranstaltungen des Museums zum Thema
Der Weltumsegler Adam Johann von Krusenstern

Sonntagsführung: Der Weltumsegler Adam Johann von Krusenstern
Sonntag, 4. Oktober 2020, 14.00 - 15.00 Uhr
Kurator Dr. Eike Eckert beleuchtet bei seiner Führung sowohl die Biographie von Krusenstern als auch die Entstehung der Expedition. Er setzt sich mit den wissenschaftlichen, wirtschaftlichen und diplomatischen Zielen und Ergebnissen der Reise auseinander und bettet sie in den Rahmen der damaligen russischen Kolonialpolitik ein.
Museumseintritt zzgl. € 1,50

Herbstferienprogramm für Kinder von 8 bis 12 Jahren „Reise um die Welt"
Dienstag bis Freitag,13. bis 16. Oktober 2020, tgl. von 14.00 - 16.00 Uhr
Eine (Phantasie-)Reise mit dem Segelschiff über die Weltmeere führt uns jeden Tag in ein anderes Land mit seinen Menschen und Landschaften.
Ort: Atelier des Ostpreußischen Landesmuseums. Anmeldungen sind nur für alle vier Tage möglich, E-Mail: bildung@ol-lg.de oder Tel. 04131 759950. Kosten: € 20,00 € (inkl. Material)

Museum erleben: Führung mit Kurator Dr. Eike Eckert durch die Kabinettausstellung
Dienstag, 3. November 2020, 14.30 - 16.30 Uhr
Eintritt zzgl. € 3,00 (inklusive Kaffee, Tee und Gebäck)

Museum erleben: Skizzen statt Handyfotos. Forschungsreisende und ihre Zeichner
Führung mit Silke Straatman durch die Kabinettausstellung
Dienstag, 19. Januar 2021, 14.30 - 16.30 Uhr

Vernissage am Freitag, den 25. September 2020 um 18.30 Uhr

Die Vernissage kann aufgrund der Corona-Auflage leider nur im kleinen, geschlossenen Kreis erfolgen

Programm

- Begrüßung Dr. Joachim Mähnert,Direktor des Ostpreußischen Landesmuseums

- Grußwort S.E. Alar Streimann,Botschafter der Republik Estland

- Grußwort Eduard Kolle,Bürgermeister der Stadt Lüneburg

- Vortrag „Die erste Weltumsegelung der Russen(1803-1806) unter der Leitung von Adam Johann von Krusenstern und deren Bedeutung für die Entwicklung der russisch geographischen Forschung"
Dr. Erki Tammiksaar,Estonian University of Life Sciences, Tartu

- Eröffnung Dr. Eike Eckert,Kurator am Ostpreußischen Landesmuseum

Die Vernissage kann von Ihnen live online mitverfolgt werden über das Programm „Zoom", das Sie im Internet kostenfrei selbst herunterladen können. Sie benötigen dafür einen Computer, Tablet oder Smartphone. Sollten Sie Interesse haben, melden Sie sich bitte bis Mittwoch, 23.9.2020, per Email an info@ol-lg.de.
Wir senden Ihnen an Ihre Email dann die Zugangsdaten
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Angebote für Erwachsene

ÖFFENTLICHE FÜHRUNG
Entdecken Sie das Museum. Jeden ersten Sonntag im Monat in einer Führung zu unterschiedlichen Themen, Beginn: 14 Uhr
€ 1,50 pro Person zzgl. Eintritt

FÜHRUNGEN FÜR GRUPPEN
Mit einer Allgemeinen Führung erleben Sie auf einem Rundgang die Glanzlichter der gesamten Dauerausstellung. Sollten Sie sich für bestimmte Themen besonders interessieren, dann wählen Sie eine Schwerpunktführung aus.
Allgemeine Führung durch die Dauerausstellung (FE 210)
90 Minuten /€ 65,00 pro Gruppe zzgl. € 4,00 Eintritt pro Person

THEMENFÜHRUNGEN
60 Minuten / € 50,00 pro Gruppe zzgl. € 4,00€ Eintritt pro Person
FE 211 Wild, Wald und Pferde — die reiche Natur Ostpreußens
FE 212 Flucht, Vertreibung und Integration
FE 213 Die Deutschbalten und ihre Geschichte
FE 214 Baltischer Bernstein
FE 215 Schätze aus Kunst und Kultur Ostpreußens
FE 216 Ostpreußen und seine dramatische Geschichte

MUSEUM ERLEBEN ist unsere Veranstaltungsreihe, die Sie einlädt, jeden ersten und dritten Dienstag im Monat das Ostpreußische Landesmuseum auf besondere Weise zu entdecken. Wir bieten Ausstellungsrundgänge, interessante Vorträge und Filme. Anschließend gibt es bei Tee, Kaffee und Gebäck ein gemütliches Beisammensein.
3,00 € zzgl. Eintritt (inkl. Kaffee, Tee und Gebäck)
Eine vorherige Anmeldung ist aufgrund der begrenzten Platzzahl erforderlich.

INFORMATION UND ANMELDUNG
www.ostpreussisches-landesmuseum.de Telefon: +49 (0) 4131 75 99 50
info@ol-lg.de

Text und Bilder aus den aktuellen Museumsinformationen