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EINLADUNG

Für Donnerstag, dem  21. November 2019, 18.00 Uhr, lädt das Westpreußische Landesmuseum zur Eröffnung der Ausstellung
Auf beiden Seiten der Barrikade. Fotografie und Kriegsberichterstattung im Warschauer Aufstand 1944
ein.

Begrüßung:
Dr. Lothar Hyss, Direktor des Westpreußischen Landesmuseums

Einführung in die Ausstellung:
David Rojkowski, Ausstellungskurator

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Auf beiden Seiten der Barrikade

2019 jährt sich zum 75. Mal der Warschauer Aufstand. Aus diesem Anlass zeigt das Westpreußiscwa_ghetto2he Landesmuseum unter dem Titel „Auf beiden Seiten der Barrikade. Fotografie und Kriegsberichterstattung im Warschauer Aufstand 1944" eine historisch-fotografische Ausstellung der Landeszentrale für politische Bildung in Hamburg, die in Zusammenarbeit mit der Universität Hamburg, dem Museum des Warschauer Aufstandes in Warschau und der LFI (Leica Fotografie International) konzipiert wurde.
Der Warschauer Aufstand 1944
Im Sommer 1944 versuchte der polnische Untergrundstaat eine militärische Befreiung der polnischen Hauptstadt gegen die nationalsozialistische deutsche Besatzung zu erreichen. Das Ziel dieser Operation war die Errichtung einer demokratischen und eigenständigen Regierung nach der Befreiung Polens.
Anders als zur gleichen Zeit in Paris erhielten die Warschauer Aufständischen allerdings nicht die nötige Unterstützung seitens der Alliierten, da bereits 1943 von den USA, Großbritannien und der Sowjetunion vereinbart wurde, dass Polen und andere Länder Ost- und Mitteleuropas nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges unter den sowjetischen Machtbereich fallen sollten.
Nach dem Scheitern des Aufstands wurde Warschau von den Einheiten der Wehrmacht und SS nahezu vollständig zerstört. In den 63 Tage dauernden Kämpfen verloren beinahe 200.000 Menschen ihr Leben. 20 Prozent der Stadtbebauung wurden zerstört. Weitere 30 Prozent wurden systematisch nach Ende der Kampfhandlungen gesprengt und verbrannt.
Polnische und deutsche Propagandafotografien Die Ausstellung erinnert an die historischen Ereignisse von 1944 und widmet sich der kritischen Auseinandersetzung mit der medialen Berichterstattung über den Warschauer Aufstand in der damaligen deutschen und polnischen Presse unter besonderer Berücksichtigung der zu diesem Zweck erstellten und vertriebenen Fotos. Erstmals wurden die entsprechenden Bilder als Teil der Propagandaapparate so tiefgehend analysiert und in Kombination mit anderen Dokumenten zusammengestellt. Die verschiedenen Intentionen der deutschen und der polnischen Propaganda werden so ausführlich untersucht und allgemeine Schlüsse zum Wesen der Propaganda gezogen.

Professor Dr. Frank Golczewski, Universität Hamburg,
spricht am 3. Dezember 2019, 18.00 Uhr
im Westpreußischen Landesmuseum zum Thema Warschauer Aufstand
Zu diesem Vortrag lädt das Museum herzlich ein.
Bitte nachstehenden Link anklicken für Einzelheiten zum Vortrag!

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Zur Eröffnung der Ausstellung

WIR LÖFFELN GESCHICHTEN

laden das Kulturreferat und das Westpreußische Landesmuseum am Freitag, dem 14. November 2019, um 18.00 Uhr  gemeinsam sehr herzlich ein.
Die Ausstellung wird vom 14. November 2019 bis 13. Januar 2010 gezeigt.

Begrüßung:
Magdalena Oxfort, Kulturreferentin für Westpreußen, Posener Land und Mittelpolen

Einführung in die Ausstellung:
Katja Bremkamp-Leenen, Gestalterin, Gold- und Siberschmiedin, Künstlergemeinschaft Die Bunte Kuh

Im Anschluß an die Vernissage wird eine traditionelle Kartoffelsuppe gelöffelt.

Fabian Milz liest dabei vor.

Anmerkungen zur Ausstellung:

Die Exponate, die im Rahmen dieser künstlerischen Ausstellung präsentiert werden, sind Bestandteil einer Sammlung von Löffeln aus verschiedenen Kulturen und Ländern, selbstgeschmiedete Werke, Darstellungen verschiedener Auffassungen und kultureller Veränderungen mit philosophischem Ursprung oder mit themenspezifischer Ausführung. Vor allem sind es aber auch Erinnerungstücke sowie umfunktionierte Werkzeuge. Einige Löffel sind nach unzähligen Jahren und einer langen Geschichte noch in Gebrauch, während andre explizit für die Ausstellung herausgesucht oder wiedergefunden wurden. In einem Punkt jedoch haben alle Löffel eine Gemeinsamkeit: sie sind unersetzbar.
In einer Kooperation zeigen das Kulturreferat für Westpreußen, Posener Land und Mittelpolen mit Katja Bremkamp - Leenen und Nicole Aufmkolk aus der Warendorfer Künstlergemeinschaft "Die Bunte Kuh" im Westpreußischen Landesmuseum Löffel aus privatem Besitz, die von Bürgern aus Warendorf und Umgebung zur Verfügung gestellt wurden. Mit jedem dieser Löffel ist eine besondere Geschichte verknüpft. Zusammengetragen wurden Erzählungen über Flucht und Vertreibung, Not und Gefangenschaft, über Umsiedlungen, Erinnerungen an geliebte Menschen oder Gegebenheiten, aber auch Schilderungen über Freude und Dankbarkeit, Freundschaft und Zukunftswünsche
.

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Alfred Arndt, Foto um 1960

Vom 17. Oktober bis zum 17. November 2019 zeigt
 das Westpreußische Landesmuseum
die Sonderausstellung
Alfred Arndt
Aquarelle und Zeichnungen
des Elbinger Architekten und Künstlers

Einige Bemerkungen zur Sonderausstellung Alfred Arndt:

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Walter Gropius, der Begründer des Bauhauses in Weimar, schrieb: „Alfred Arndt ist ein Urbauhausler, der mit Neigung und tiefem Verständnis in loyaler Weise dem Bauhaus und seinen Ideen treu geblieben ist. Zuerst als Studierender um 1921 bis 1926, dann als Lehrer von 1929 bis 1931.... Nach 1932, als das Bauhaus von den Nationalsozialisten geschlossen worden war, hat er sich fortlaufend als Architektwlm_3.31019, Designer und Maler hervorgetan...”
Alfred Arndt, 1898 in Elbing geboren, kam aus einfachen Verhältnis, sen. Er machte eine Zeichnerlehre in einer Maschinenfabrik. Dort fand er einen Förderer, der ihn mit dem Bauen vertraut machte. Bei einem Besuch in Berlin machte die Malerei großen Eindruck auf ihn.Trotz seiner inzwischen erworbenen Fähigkeiten als Baumeister mochte erjedoch viel lieber Maler werden undbesuchte deshalb eine Tagesklasse für Kunstgewerbe und Malerei in der Gewerbeschule Elbing. Er ging nach Königsberg, um sich beim Maler und Grafiker Robert Budzinski weiterwlm_1.31019zubilden und gleichzeitig die Malklasse der Kunstakademie zu besuchen. Arndt hatte sich schon in der Kriegszeit dem Wandervogel angeschlossen, dabei kam er auch nach Weimar, erfuhr zufällig vom Bauhaus, traf alte Bekannte und beschloss, dort zu studieren. Immer wieder hat es den Architekten und Künstler in seine Heimat an der Ostsee gezogen. In den 1930er Jahren verbrachte er dort einige Zeit, um die großartige Küstenlandschaft auf sich wirken zu lassen. Während dieser Aufenthalte hat er Landschaften unwlm_4.31019d Städte gezeichnet und zahlreiche grafische Arbeiten geschaffen. Daneben sind es Aquarelle und Pastelle, die besonders den Reiz der roten Ziegeldächer der Orte am Frischen Haff wiedergeben. Etliche Arbeiten belegen Aufenthalte auf der Kurischen Nehrung mit den Wanderdünen und den Kurenkähnen.
Alfred Arndt verstarb 1976 in Darmstadt. Die zweiundzwanzig Werke umfassende Ausstellung erinnert an Arndts künstlerisches Schaffen in seiner Heimat.

Zur Ausstellungseröffnungwlm-logo

 »Alfred Arndt. Aquarelle und Zeichnungen des Elbinger Architekten und Künstlers«

 am 17. Oktober 2019, um 18:00 Uhr,

lädt das Westpreußische Landesmuseum sehr herzlich ein.

Begrüßung:
Dr. Lothar Hyss, Direktor des Westpreußischen Landesmuseums
Einführung in die Ausstellung:
Wolfgang Freyberg, Direktor des Kulturzentrums Ostpreußen in Ellingen

Begleitveranstaltung zur Ausstellung:

Sonnabend, 26. Oktober 2019, 10.00 bis 17.00 Uhr

Landschaftsmalerei - Kreativworkshop mit der Künstlerin Christiana Diallo-Morick.
Teilnahmegebühr: € 40,00/Person inkl. Materialkosten
Mit Voranmeldung unter Tel.: 02581 92777-0

Texte und Bilder aus dem aktuellen Ausstellungsprogramm des Museums

Der Förderverein des Museums

Der im Juli 2018 gegründete Verein zur Förderung des Westpreußischen Landesmuseums im Franziskanerkloster Warendorf e. V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Westpreußischen Landesmuseum bei der Erfüllung seiner Aufgaben zu unterstützen und es im Bewußtsein der Öffentlichkeit zu verankern. Ebenso will der Verein die Beschaffung von Mitteln forcieren, die dem Ausbau des Westpreußischen Landesmuseums dienen.
Zu den besonderen Aufgaben gehört, das Museum beim Erwerb und Erhalt von Museumsgut zu unterstützen. Das ist allein deshalb von Bedeutung, da die institutionell fördernden öffentlichen Hände keine Mittel für den Ankauf von Exponaten zur Verfügung stellen.
Der Verein fördert die Zusammenarbeit mit der Stadt und dem Kreis Warendorf, insbesondere mit allen kulturellen Einrichtungen der Region und darüber hinaus. Er verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke; die Mittel des Vereins dürfen nur für die in der Satzung angegebenen Zwecke verwendet werden. Mitglieder erhalten keinerlei Zuwendungen seitens des Vereins. Somit ist gewährleistet, daß Spenden- oder Vereinsbeiträge ausschließlich dem Westpreußischen Landesmuseum im ehemaligen Franziskanerkloster zu Gute kommen.
Die Freunde des Westpreußischen Landesmuseums und alle, die an dem Wirken des Museums interessiert sind, können die Arbeit des Fördervereins mit ihrer Spende nachhaltig unterstützen. Nachstehend das Konto des Fördervereins bei der

Volksbank Warendorf:
IBAN; 77 4126 2501 6404 0001 00
BIC: GENODEM1AHL
 

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