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Westpreußisches Landesmuseum
Museumsveranstaltungen

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In seiner Dauerausstellung zeigt das Westpreußische Landesmuseum

  • Gemälde
  • Grafik · Cadiner Majolika
  • Silber- und Goldschmidekunst
  • Medaillen, Münzen und Notgeld
  • Möbel, Modelle 
  • Urkunden und weiteres Exponate zur Landes-, Kunst-, Kultur- und Wirtschaftsgeschichte Westpreußens

In der Dauerausstellung werden außerdem gezeigt

  • ausgewählte Bereiche zur Geschichtet des Deutschen Ordens
  • ein Danzigzimmer “Perle der Ostsee”
  • In regelmäßig stattfindenden Sonderausstellungen präsentiert das Westpreußische Landesmuseum zusammen mit seinen polnischen Partnermuseen an der unteren Weichsel konzipierte Aussellungen zu unterschiedlichen Themenkomplexen.

Sonderausstellungen im Westpreußischen Landesmuseum

Am 25. Oktober 2017 eröffnet das Westpreußische Landesmuseum die Sonderausstellung

Bönhasen, Störer und arme Prediger - Reformation im östlichen Europa

Diese Ausstellung wurde als Wanderausstellung vom Deutschen Kulturforum östliches Europa Potsdam konzipiert und wird in den Räumlichkeiten des Westpreußischen Landesmuseums bis zum 8. April 2018 präsentiert:
Zur Ausstellungseröffnung am 25. Oktober 2017 um 18.00 Uhr lädt das Museum seine Freunde und alle, die am Reformationsgeschehen interessiert sind, sehr herzlich ein. Auf die Sonderveranstaltungen, die im Zusammenhang mit der Ausstellung stehen, wird aufmerksam gemacht (s. u.).

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Das Danziger Nationalmuseum zu Gast im Westpreußischen Landesmuseum

Dank der guten und freundschaftlichen Kontakte, die das Westpreußische Landesmuseum zu Danziger Museumseinrichtungen
seit vielen Jahren geknüpft  hat - dabei ist besonders die Initiative des Museumsleiters Dr. Lothar Hyss hervorzuheben -
zeigt das Danziger Nationalmuseum in der Zeit vom 1. Juni bis  zum 15. Oktober 2017
Schätze aus seiner Gemäldesammlung erstmals in Warendorf.

Die Ausstellungseröffnung findet statt am Freitag, dem 1. Juni 2017 um 18.00 Uhr. Das Westpreußische Landesmuseum lädt zu dieser Eröffnung seine Freunde sehr herzlich ein.

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Deutsches Leben in Mittel- und Osteuropa
Die Gerufenen
- Sonderausstellung vom 11. Februar bis 1. Mai 2017 -

Wanderung, Niederlassung und Heimischwerden sind zentrale Themen europäischer Geschichte. Die Besiedlung mittel,- ost- und südosteuropäischer Regionen seit dem Mittelalter durch deutsche Auswanderer ist Tel dieses Geschehens.
Die Ausstellung stellt die Migrationsgeschichte der Deutschen in einer Zeitspanne von 800 Jahren dar. Geographisch gelangt halb Europa in den Blick: von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer und vom Böhmerwald bis zum Kaukasus. Ais Beispiele wurden Gebiete gewählt, in denen Deutsche gemeinsam mit anderen Bevölkerungsgruppen lebten und die nicht zum Deutschen Reich gehörten.
Bauern, Kaufleute und Handwerker wurden von Herrschern oder lokalen Grundherren angeworben. Strukturschwache Gebiete sollten durch neue Bewohner gefördert, Grenzen gesichert werden. Weitreichende Privilegien wie Steuerfreiheit, Militärfreiheit und freie Religionsausübung dienten als Anreiz.
Die deutsche Ostsiedlung begann im Mittelalter und erfolgte meist friedlich. Zu ihren Pionieren gehörten die Mönchsorden, insbesondere die Zisterzienser.
Auf einen Prolog zu den Ursachen und Wegen der Migration sowie Ankunft am Zielort folgt der Hauptteil der Ausstellung mit einer Übersicht über die für die ausgewählten Gruppen relevanten „Dynamiken".
Themenschwerpunkte der „Dynamiken" sind wirtschaftliche, soziale und kulturelle Entwicklungen, wie Landwirtschaft, Landerschließung, Bergbau, Städtegründungen und Bildung, die zur Einwanderung reizten oder die von den Siedlern angestoßen oder verstärkt wurden.

· Bäderkultur und Waldnutzung in Böhmen
· adelige Herrschaft in den baltischen Ländern
· christliche Religion und Grenzwehr
· die frühneuzeitliche Bergbautechnik in den Westkarpaten
· landwirtschaftliche Spezialkulturen im mittleren Donauraum
· Industrialisierung der Textilproduktion im polnischen LódŸ
· Eisenbahnbau in Litauen
· städtisches und literarisches Leben in Galizien und der Bukowina
· Bildungswesen, Religion und Landwirtschaft im Wolga- und Schwarzmeergebiet
· Weinanbau im Kaukasus

Zur Eröffnung der Ausstellung

Die Gerufenen
Deutsches Leben in Mittel- und Osteuropa

am Samstag, 11. Februar 2017, um 15.00 Uhr lädt das

Westpreußische Landesmuseum

seine Freunde sehr herzlich ein.

Der Ausstellungskurator Wilfried Rogasch wird in die Ausstellung einführen.

Dr. Lothar Hyss
Museumsdirektor

Begleitveranstaltungen zur Sonderausstellung

Donnerstag, 16. März 2017, 19.00 Uhr
Dr. Markus Lörz, Gundelsheim
Vortrag: Siebenbürgen - „Land jenseits der Wälder"

Donnerstag, 6. April 2017, 19.00 Uhr
Christian Glass, Ulm
Vortrag: Die Donau und die Donauschwaben

 

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Am 19. November 2016 um 15.00 Uhr eröffnet das Westpreußische Landesmuseum die weihnachtliche Ausstellung

Wärst du, Kindchen, doch bei uns geboren! Weihnachtsbräuche
in der Kaschubei

Alle Freunde des Museums sind zur Teilnahme an der Ausstellungseröffnung sehr herzlich eingeladen. Die Ausstellung wird bis zum 22. Januar 2017 gezeigt.

Die Ausstellung entstand in Kooperation mit dem Museum der Kaschubisch-Pommerschen Literatu und Musik in Wejherowo/Neustadt und dem Kulturreferat für Westpreußen, POsener Land, Mittelpolen, Wolhynien und Galizien

Die Kaschuben

Die Kaschuben sind Nachkommen westslawischer Volksstämme. Seit Jahrhunderten siedeln sie in dem als Kaschubei bezeichneten Landstrich westlich und südwestlich von Danzig. Sie verfügen über eine eigene, mit deutschen und polnischen Lehnwörtern angereicherte Sprache, die verhältnismäßig spät, erst im 20. Jahrhundert,wlmweihnabräuche2 auch zur Schriftsprache geworden ist.
In jüngerer Zeit lebt die kaschubische Kultur wieder auf, und auch die traditionelle Handwerkskunst wird neuerlich gepflegt. Die Kaschuben bilden inzwischen eine eigenständige ethnische Minderheit. Ihre Sprache hat in Polen den Status einer Regionalsprache und kann an der Universität Gdansk studiert werden. Des Kaschubischen sind heute etwa 150.000 Menschen mächtig. Über die Jahrhunderte und unter wechselnden Herrschaftsverhältnissen konnten sie stets ihre eigene reiche kulturelle Tradition erhalten.
Auch Weihnachtsbräuche haben in der Kaschubei eine lange Tradition. In der Adventszeit und auch an Feiertagen werden bestimmte Rituale, beispielsweise der Sternsingerzug (auf kaschubisch Gwi¿d¿e), gepflegt und von Generation zu Generation weitergegeben.

Diese volkskundliche Ausstellung präsentiert kaschubische Bräuche während der Weihnachtszeit, insbesondere vom ersten Advent bis zum Tag der Heiligen Drei Könige am 6. Januar.
Eines der gestalterischen Hauptelemente der Ausstellung bildet eine überlebensgroße Figur des Weihnachtsmanns, die die deutschen und kaschubischen Traditionen vereint.
Dem zeitgenössischen Umgang mit dem Thema Weihnachten widmen sich volkskundliche Skulpturen,  Hinterglasbilder und Krippen aus der Sammlung des Museums in Wejherowo/ Neustadt, die von kaschubischen Kindern und Volkskünstlern geschaffen wurden.

Ergänzend zu den ausgestellten Objekten erläutern Texttafeln die Weihnachtsbräuche in der Kaschubei. Bilder und Grafiken veranschaulichen die überlieferten Traditionen der weihnachtlichen Festzeit von den Adventssonntagen zu Weihnachten, den Sternsingern, Silvester und Neujahr.

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Zur nachmittäglichen Eröffnung der weihnachtlichen Ausstellung am 19. November 2016 Westpreußischen Landesmuseum waren zahlreiche Gäste erscheinen. Sie hatten das Vergnügen, Exponate der kaschubischen Volkskunst, die Tomasz Fobke, Direktor des Museums der Kaschubisch-Pommerschen Literatur und Musik in Neustadt/Wejherowo mit seinem Team mitgebracht und aufgebaut hatte, zu bestaunen.  Die Kunsthistorikerin und Ethnographin Benita Grzenkowicz-Ropela - sie verfügt über hervorragende Kenntnis der deutschen Sprache - stand bei einer Reihe von Fragen Rede und Antwort. Wojciech Wesserling zeigte den Besuchern seine handwerklichen Fähigkeiten und ließ sie beim Bemalen von Weihnachtsschmuck teilnehmen.
Eine große Freude bereitete Direktor Tomasz Fopke den Anwesenden mit seinem musikalischen Vortrag kaschubischer Weihnachtslieder. Tomasz Fopke ist studierter Bassist; gleichwohl ist es sicher ein Novum, daß ein Museumsleiter Ausstellunggsbesucher mit Gesang  unterhält. Er und sein Begleiter am Akkordeon, Ryszard Borysionek, waren eine großartige Bereicherung der Ausstellungseröffnung. Die früheren Franzikanermönche im Warendorfer Museumskloster hätten bestimmt gern das gemeinsame Stille Nacht, heilige Nacht   zum Abschluß des gelungenen Nachmittags im Westpreußischen Landesmuseum mitgesungen
.

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Begleitveranstaltungen zur Sonderausstellung

Sonnabend, 10. Dezember 2016, 11.00 - 15.00 Uhr
Ostdeutscher Weihnachtsbasar in Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat und dem Bund der Vertriebenen NRW

Sonnabend, 10. Dezember 2016, 15.30 Uhr
Roland Borschers, Berlin
Vortrag: Die Volksgruppe der Kaschuben in Westpreuße
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Vom 25. Juni bis zum 30. Oktober 2016
zeigt das Westpreußische Landesmuseum
die Sonderausstellung
 

DAS NIE GEHÖRTE SICHTBAR MACHEN - DIE BILDWELTEN DES GÜNTER GRASS

Am 24.grass240616a Juni 2016 war es soweit. Der Direktor des Westpreußischen Landesmuseum, Dr. Lothar Hyss, und die Kuratorin Jutta Fgrass240616bethke konnten einen lang gehegte Wunsch verwirklichen, in ihren Museumsräumen einen Querschnitt aus dem graphischen und bildhauerischen Werk Günter Grass´ zu zeigen. Es gab sogar eine Zusage des Künstlers, an der Ausstellungseröffnung persönlich teilzunehmen. Sein Tod hat dies verhindert.
Die Ausstellungseröffnung fand in dem bis auf den letzten Platz besetzten Vortragsraum des Museums statt. Die 1. Stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Warendorf hob in ihrem Grußwort u. a. hervor, daß die Präsenz des Westpreußischen Landesmuseums in ihrer Stadt für die Kommune einen bedeutsamen kulturellen Gewinn darstelle, Sie wünschte dem Museum und seinem Leiter für die Zukunft weiterhin viel Erfolg und selbstverständlich zahlreiche Besucher. Für das Museum war es eine Ehre, daß der frühere Regierungspräsident von Münster, Dr. Peter Paziorek, zur Ausstellungseröffnung angereist und damit seine Verbundenheit mit dem Museum und seinemLeiter bekundete. Es soll hier dankbar erwähnt werden, daß Dr. Paziorek das Museum bei manchen Problemen immer unterstützt hat.
Auch der erste Leiter des Musgrass240616ceums, Hans-Jürgen Schuch, hatte es sich nicht nehmen lassen, der Eröffnung interessiert beizuwohnen.
Nach dem Eröffnungsakt führte die Ausstellungskuratorin Jutta Fethke fachkundig die interessierten Besucher durch die Ausstellung und fand damit viel großen Anklang.
Zur Ausstellung ist ein 95-seitiger Katalog, der den gleichen Titel wie die Ausstellung selbst trägt, erschienen. Er zeigt u. a. die in der Ausstellung gezeigten Arbeiten von Günter Grass in einer hervorragen Bildqualität. Er ist über das Museum und über den Buchhandel (ISBN 978-3-927111-55-4) zum Preis von € 15,00 zu beziehen
.

Nachstehend ein Auszug aus dem Pressebericht des Museumsleiters Dr. Lothar Hyss zur Ausstellung:

Am 24. Juni eröffnete das Westpreußische Landesmuseum seine neue Sonderausstellung:
Das Niegehörte sichtbar machen. Die Bildwelten des Günter Grass (Danzig 1927 – 2015 Lübeck), die bis zum 30. Oktober 2016 zu sehen sein wird.
In den sechs Jahrzehnten seines Schaffens veröffentlichte Günter Grass eine Vielzahl von Romanen, Novellen und Gedichtbänden. Weltruhm erlangte er bereits mit seinem 1959 erschienenen Debütroman Die Blechtrommel. 1999 verlieh ihm die Schwedische Akademie in Stockholm den Nobelpreis für Literatur. Weit weniger bekannt ist Günter Grass jedoch für sein reichhaltiges grafisches und bildhauerisches Œuvre.
Die neue Sonderausstellung präsentiert den weltbekannten Schriftsteller vor allem als bildenden Künstler und rückt dabei das Zusammenwirken der literarischen, grafischen und bildhauerischen Arbeit in den Fokus. Neben Grafiken und Aquarellen zeigt die Ausstellung auch Skulpturen, Werkpläne, Zeichnungen und Manuskriptblätter. Die vielfältigen Exponate veranschaulichen die Arbeitsweise des mehrfachbegabten Günter Grass, insbesondere die charakteristische enge Verknüpfung der unterschiedlichen künstlerischen Ebenen. Günter Grass selbst sah seine grafischen Arbeiten denn auch oftmals als gezeichnete Gedichte. Zeichnungen heben dabei Fremdheiten auf und betten Gegensätzliches unter eine Schraffur, die Zeichnung macht das Niegehörte sichtbar.

BEGLEITVERANSTALTUNGEN ZUR SONDERAUSSTELLUNG

Donnerstag, 14. Juli, 19.00 Uhr
Prof. Dr. Volker Neuhaus, Institut für deutsche Sprache und Literatur der Universität Köln

»,...geboren dort, wo eigentlich auch die Quelle meiner Literatur begraben und vergraben liegt‘: Die Bedeutung Danzigs für Leben und Werk von Günter Grass«

Donnerstag, 4. August, 19.00 Uhr
Dr. Kai Schlüter, Radio Bremen
»Günter Grass - Das Milch-Märchen. Frühe Werbearbeiten«

Donnerstag, 8. September, 19.00 Uhr
Helene Grass, Schauspielerin, Berlin
»Lesung aus den Werken von Günter Grass«
(Veranstaltung des Kulturreferats für Westpreußen)

Donnerstag, 20. Oktober 2016, 19.00 Uhr
Jörg-Philipp Thomsa, Günter Grass-Haus, Lübeck
»Der unbequeme Grass«

Die Vorträge beginnen jeweils um 19.00 Uhr.
Zu allen genannten Veranstaltungen sowie selbstverständlich auch zur Besichtigung der neuen Sonderausstellung laden Direktor und Mitarbeiter des Westpreußischen Landesmuseums herzlich ein.

Zur Ausstellung wird ein museumspädagogisches Programm für die Sekundarstufe II der Fächer Deutsch und Kunst angeboten: »Ratten, Krebse und anderes Getier - Günter Grass als Literat und bildender Künstler«

Öffnungszeiten

Dienstag - Sonntag: 10.00 – 18.00 Uhr

Eintrittspreise:

  • € 4,00 €
  • ermäßigt: € 2,50
  • Familienkarte: € 7,00

Grass-Grafiken aus dem Katalog (Seiten 56 und 67); Texte und Bilder aus den aktuellen Museumsinformationen