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Westpreußisches Landesmuseum

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logo_kulturreferentAm 7. September 2021 um 18.00 Uhr hat der Verein zur Förderung des Westpreußischen Landesmuseums im Kloster Warendorf e .V.  die Kulturreferentin am Siebenbürgischen Museum in Gundelsheim, Frau Dr. Heinke Fabritius, zu einem Vortrag in den Vortragsraum des Westpreußischen Landesmuseums eingeladen. Frau Dr. Fabritius referiert zu dem spannenden ThemaKäthe Kollwitz und Grete Csaki-Copony - Künstlerinnenleben in Berlin.
Einzelheiten entnehmen Sie als Interessenten bitte dem  nachstehenden Link
Käthe Kolwitz
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Aus dem Info-Brief des Westpreußischen Landesmuseums vom 9. August 2021

In diesem Monat startet unser Begleitprogramm zu unserer aktuellen Sonderausstellung „Die schönsten Wochen des Jahres. Reise(n) einst und jetzt“. Wir freuen uns, Ihnen jeweils donnerstags um 18 Uhr mehrere Vorträge rund um das Thema Reisen anbietenpilgerweg_warendorf zu können.
Obwohl die Inzidenzzahlen erfreulicherweise diese Veranstaltungen möglich machen, gibt es nach wie vor einige Dinge zu beachten. Diesbezügliche Hinweise finden Sie am Ende dieses Newsletters.
Den Anfang unserer kleinen Vortragsreihe macht am Donnerstag, 19. August, der Vortrag „Das Ziel ist der Weg – Auf den Spuren mittelalterlicher Jakobspilger durch Westfalen“.
Die Archäologin Ulrike Steinkrüger führt das Publikum auf historischen Wegen in eine ganz spezielle Art des Reisens ein: das Pilgern. Am Beispiel der Wege, die mittelalterliche Jakobspilger nach Santiago de Compostela durch Westfalen genutzt haben, kommen auch zahlreiche Spuren zutage, die die Pilgernden damals hinterlassen haben. Wie sahen solche Wege im Mittelalter eigentlich aus? Und wie können sie rekonstruiert werden? Innerhalb eines Projekts der Altertumskommission für Westfalen (LWL) hat Ulrike Steinkrüger dies jahrelang erforscht und für heutige Pilgernde wieder sichtbar gemacht. Auch Warendorf ist seit 2015 an das Netz der europäischen Jakobswege angeschlossen. Also machen auch Sie den Weg zu Ihrem Ziel und begeben Sie sich mit uns auf die Spuren mittelalterlicher Jakobspilger durch Westfalen.
Weiter geht es am 2. September mit einer Betrachtung von Ostpreußen als Reiseland vor 1945.
Dr. Christoph Hinkelmann vom Ostpreußischen Landesmuseum Lüneburg stellt diese Region als Reiseziel vor.Erst im ausgehenden 18. Jahrhundert begann man, andere Regionen und weiter entfernt liegende Orte wegen ihrer Geschichte, Bauwerke, Bibliotheken usw. zu besuchen. Diesen „Gelehrten-Reisen“ gesellten sich im reiseprospekt_ostpreußen19. Jahrhundert Erholungsreisen hinzu, die zunehmend auch nach Ostpreußen führten. Der Erste Weltkrieg bildete eine Zäsur, doch in den 1920er und 1930er Jahren entwickelte sich der Tourismus zu einer wichtigen Einnahmequelle im geographisch abgetrennten und v.a. landwirtschaftlich geprägten Ostpreußen.
Ostpreußen warb mit guter Infrastruktur, moderaten Preisen für Reisen im Land ebenso wie für Übernachtungen und deutschlandweit bekannten Reisezielen. Innerhalb des Landes gelangte man mit Kleinbahnen, der Kraftpost und anderen Omnibusverbindungen sowie dem PKW zum Ziel. Für letztere gab die Mineralölfirma Shell die besten Straßenkarten heraus. Zwölf Gebiete bildeten den Schwerpunkt der Reiseziele: das Weichselland, die Frische Nehrung, Stadt und Landkreis Königsberg, das Samland, die Kurische Nehrung, das Ermland, das Oberland, Masuren, das Pregeltal, der Nordosten, die Rominter Heide sowie die immer mitberücksichtige Freie Stadt Danzig. Ferner lockten die größeren und attraktiveren Städte mit ihren Besonderheiten und ihrem Umland ebenso wie wichtige Gedenkstätten, z.B. die Abstimmungsdenkmale oder das „Reichsehrenmal“ Tannenberg, die an die Kämpfe im und die Volksabstimmung nach dem Ersten Weltkrieg erinnerten, Bildungsreisende und  „Sommerfrischler“ in die entlegene Provinz. Mit dem Beginn des Zweiten Weltkriegs endete diese Epoche.
Bereits eine Woche später, am 09. September, präsentieren wir in Kooperation mit dem Kulturreferat für Westpreußen, Posener Land und Mittelpolen die Diareportage „Pommern, Westpreußen und Danzig“.
Das hintere Pommern bildet den Ausgangspunkt der Dia-Reportage des Berliner Journalisten und Fotografen Roland Marske. Die Reise führt von Stettin entlang der Ostsee an die untere Weichsel, in die ehemalige pDanzig_langgassertorreußische Provinz Westpreußen mit seiner Hauptstadt, dem  tausendjährigen Danzig.
Traumhaft schöne Bilder nehmen die Betrachtenden auf diese Reise mit: An die pommersche Küste, wo sich malerische Steilküsten mit endlosen weißen Stränden abwechseln, in die traditionsreichen Ostseebäder mit ihrem heiteren, fast mediterranen Treiben, zu den alten Schlössern des pommerschen Landadels, in alte Hansestädte und zu den mächtigen backsteinernen Burgen der Deutschordensritter zwischen Thorn und Danzig.
Die Wege zu all diesen Höhepunkten führen immer wieder über alte, schattige Alleen, vorbei an verschlafenen Dörfern, durch die schier endlose pommersche Weite. Es ist ein stilles Land, wie geschaffen, die Seele baumeln zu lassen und sich mit dem Zug der Wolken in den Himmel zu träumen…
Den Abschluß unserer kleinen Reihe bildet am 14. Oktober eine weitere Diareportage. Diesmal nehmen das Museum und das Kulturreferat für Westpreußen, Posener Land und Mittelpolen Sie mit auf eine Reise in eine andere ehemals preußische Provinz: Schlesien. brreslau_rathaus
In seiner wechselvollen Geschichte gehörte das Land reihum zu Polen, Böhmen, Österreich und Preußen. Seit 1945 gehört es zur Republik Polen. Nach den schweren Zerstörungen durch den Zweiten Weltkrieg erstrahlen vielerorts die frisch restaurierten, historischen Ensembles von Marktplatz, Rathaus und Bürgerhäusern heute wieder im alten Glanz. Und Breslau, der alte kulturelle Mittelpunkt Schlesiens, zählt inzwischen gar zu den schönsten Städten Europas. Auf mehreren Reisen machten der Berliner Journalist und Fotograf Roland Marske und Magdalena Oxfort, Kulturreferentin am Westpreußischen Landesmuseum immer neue Entdeckungen und neue Fotos.
Wir würden uns freuen, wenn diese Angebote Ihr Interesse finden würden. Der Eintritt beträgt jeweils € 2,50.
Pandemiebedingt dürfen wir pro Vortrag nur 16 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zulassen. Wir bitten daher um Voranmeldung unter Tel.: 02581 / 92 777-0. Teilnehmen dürfen geimpfte, genesene und getestete Personen. Da sich während dieser Pandemie auch kurzfristig so manches ändern kann, bitten wir Sie, sich auch kurzfristig über die Tageszeitung, unsere Homepage oder auf der Seite mags.nrw über die tagesaktuellen Coronavorschriften zu informieren.

logo_kulturreferentMagdalena Oxfort M.A.
Kulturreferentin für Westpreußen,
Posener Land und Mittelpolen
Klosterstraße 21 • 48231 Warendorf
Tel.: 02581-92777-17 • Fax: 02581-92777-14
www.kulturreferat-westpreussen.de
magdalena.oxfort@westpreussisches-landesmuseum.de

Vortrag als Vorbereitung zur Studienreise nach Krakau vom 2. bis 7. August 2021

Auf den Spuren des jüdischen Lebens und der jüdischen Geschichte im königlichen Krakau

19. Juli 2021, 18.00 Uhr, Westpreußisches Landesmuseum

Magdalena Oxfort M.A. und Georgios Paroglou M.A.

2021 kann jüdisches Leben in Deutschland auf eine 1700-jährige Geschichte nachverfolgt  werden, die im Rahmen eines bundesweiten Festjahres mit zahlreichen Veranstaltungen beleuchtet wird.
Anläßlich dieses Themenjahres unternimmt das Kulturreferat für Westpreußen, Posener Land und Mittelpolen eine Studienreise mit kulturinteressierten Multiplikatoren aus Warendorf und Münster nach Krakau.
Den wichtigsten Themenkomplex der Reise wird die Erforschung der jüdischen Geschichte bilden, von der in Krakau zahlreiche Relikte und Hinweise in Kazimierz vorzufinden sind. Im 14. Jahrhundert von König Kazimierz dem Großen gegründet, wurde das Viertel als eigenständige Stadt nach ihm benannt. Allmählich entwickelte sie sich dank der zahlreichen Privilegien zu einer der reichsten Städte im Polnischen Königreich. Später zogen Juden nach Krakau, denen in Kazimierz ein eigenständiges Viertel zugeteilt wurde. Schnell entwickelte sich Kazimierz zum religiösen und kulturellen Zentrum Polens - die jüdische Gemeinde wurde zum Mittelpunkt der jüdischen Kunst, Kultur und Wissenschaft, deren Synagogen und Gebäude das heutige Bild des Viertels prägen.
Mit der deutschen Besetzung Krakaus und dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs wurden die jüdische Bevölkerung und ihre Kultur gravierend erschüttert. Während der Studienreise sollen vor Ort die Spuren des jüdischen Lebens sowie das dunkle Kapitel ihrer Geschichte eingehend erforscht werden. Hierzu sind eine Führung durch Kazimierz mit der Besichtigung der Synagogen und der jüdischen Friedhöfe, ein Rundgang durch das Viertel Podgórze mit dem Besuch des Oskar Schindler-Museums, auf dem sich das ehemalige jüdische Ghetto befand, sowie zuletzt eine Fahrt in die Konzentrationslager Auschwitz und Auschwitz-Birkenau mit einer ausführlichen Führung vorgesehen.

Am 15. Juli widmeten die Westfälischen Nachrichten der Studienreiseise nach Krakau nachstehenden einen Beitrag; bitte dazu nebenstehenden Link anklicken:
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NATUR IN FARBE UND STRUKTUR.MALEREI UND ZEICHNUNG
VON FRIEDRICH KREUZBERG
Sonderausstellung vom 8. Juli bis zum 30. September 2021

Dakreuzberg1s Kulturreferat für Westpreußen, Posener Land und Mittelpolen präsentiert in Zusammenarbeit mit dem Westpreußischen Landesmuseum aktuelle Werke des Warendorfer Künstlers Friedrich Kreuzberg.
In seinen großformatigen Gemälden verbindet Friedrich Kreuzberg unterschiedliche Techniken, um die Vielfalt der Natur darzustellen. Inspiriert von der Malerei William Turners, den Landschaftsdarstellungen Gustave Courbets, aber auch durch Impulse des in den 1960er- und 1970er-Jahren aufkommenden Fkreuzberg2otorealismus schafft er Werke, die bei den Betrachtenden neue Denkanstöße auslösen. Wirken die abgebildeten Motive auf den ersten Blick idyllisch, so bergen sie bei näherem Hinsehen ein aktuell brisantes Thema in sich: die vermehrte Zerstörung der Natur und insbesondere die verheerenden Eingriffe des Menschen in ihren Kreislauf. Stellvertretend hierfür steht der Baum im Mittelpunkt von Kreuzbergs Arbeiten, dessen Schönheit er in ästhetischer Form im Ganzen, im Detail der Rinde, der Äste und Blätter sowie seiner Farben im Wechsel der Jahreszeiten wiedergibt.
Mit den anläßlich der Ausstellung im Westpreußischen Landesmuseum gezeigten Gemälden führt der Künstler sowohl durch die stimmungsvoll lichtdurchfluteten Landschaften der Emsauen Warendorfs als auch in mystisch anmutende Nebelwälder als Momentaufnahmen einer beeindruckend imaginierten und sich im Wandel befindenden Natur. 
Mit der Ausstellung Natur in Farbe und Struktur. Malerei und Zeichnung von Friedrich Kreuzberg knüpft das Kulturreferat an die erfolgreichen Projekte mit lokalen Kulturschaffenden und Künstlern sowie Künstlerinnen in Warendorf an.

Hinweis:
Eine offizielle Ausstellungseröffnung findet aufgrund der Pandemie nicht statt. Am 8. Juli um 18.00 Uhr bietet der Künstler ein Ausstellungsgespräch an – hierzu ist eine Voranmeldung im Westpreußischen Landesmuseum erforderlich.


Weitere Termine (mit Voranmeldung):
9. Juli 2021, 18.00 Uhr
10. Juli 2021, 15.00 Uhr
11. Juli 2021, 15.00 Uhr
8. August 2021, 15.00 Uhr
12. September 2021, 15.00 Uhr

Auf Anfrage sind während der Ausstellungsdauer weitere Führungen mit Friedrich Kreuzberg möglich.
Tel.: 02581 92 777 0

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Der neueste Infobrief aus dem Museum für Juli 2021

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde des Westpreußischen Landesmuseums,
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der Sommer ist da, die Corona-Pandemie ist auf dem Rückzug, und daher widmet sich unsere neue Sonderausstellung „Die schönsten Wochen des Jahres. Reise(n) einst und jetzt“ dem Thema Reisen nach Westpreußen. 
Das Reisen an sich war schon in vergangenen Zeiten durchaus ein Massenphänomen – wenn auch oft aus anderen Gründen als heute. Wer sich in früheren Jahrhunderten auf eine Reise in weiter entfernte Regionen begab, tat dies oftmals aus klar definierten oder von außen vorgegebenen Gründen: Pilger suchten seit dem Mittelalter ihr Seelenheil durch Vergebung ihrer Sünden, Hansekaufleute reisten in Erwartung eines lohnenden Geschäfts, Adelige begaben sich für Ruhm und Ansehen auf Kreuzzüge in den östlichen Teil Europas und Wissenschaftler verschiedenster Fachrichtungen suchten das Neue, bisher Unentdeckte und Unpublizierte. 
Im frühen 19.zoppot_wlm Jahrhundert wurde der Grundstock für den heutigen Massentourismus gelegt. Mit der Gründung der Ostseebäder – darunter das später mondäne Seebad Zoppot bei Danzig – kamen mehr und mehr Bädertouristen auch nach Westpreußen, besuchten die alten Hansestädte Danzig, Thorn und Elbing, die Marienburg an der Nogat oder genossen die Ruhe der ausgedehnten kaschubischen Wald- und Seenlandschaft. 
Unsere Ausstellung folgt ihren historischen Spuren, präsentiert aber vor allem Impressionen der heutigen attraktiven Reiseziele, die von mittelalterlichen Altstädten, UNESCO-Welterbestätten, beeindruckenden Landschaften bis zu den Stränden entlang der Frischen Nehrung und des Frischen Haffs reichen. 
Wir zeigen diese Ausstellung vom 1. Juli bis zum 17. Oktober dieses Jahres und laden Sie herzlich zu einem Besuch ein. Bitte informieren Sie sich vor Ihrem Museumsbesuch über die aktuell gültigen Coronaschutzauflagen unter www.westpreussisches-landesmuseum.de und www.mags.de.
 
Herzliche Grüße aus dem Westpreußischen Landesmuseum!

AUGENBLICKE  - MALEREI UND ZEICHNUNG

Eine Ausstellung von Rolf Löhrmann

Das Westpreußische Landesmuseum zeigt die Ausstellung vom 22. April bis 20. Juni 2021

Flucht, Vertreibung und Migration: Themen, die seit den neuen Flüchtlingswellen, mit hunderttausenden Schutz suchender Menscheloehrmannn in den vergangenen Jahren eine neue Aktualität in Deutschland erreicht haben. Die Sonderausstellung mit Werken des Malers und Grafikers Rolf Löhrmann (geb. 1950 in Hannover) widmet sich dem Thema Menschen auf der Flucht in intensiver Weise.
Die Motive der seit 2017 entstandenen Arbeiten findet der Künstler in den Printmedien oder in den Weiten des Internets. Fast alle Arbeiten basieren auf sogenannten Schnappschüssen: spontane Fotos ohne jegliche Inszenierung. Die Authentizität der Aufnahmen ist dabei von besonderer Bedeutung. Oftmals sind es nur Details, die Rolf Löhrmann aus dem Gesamtgeschehen herausgreift und in großformatige Acrylbilder und Tuschzeichnungen umsetzt. Durch künstlerische Verfremdung und Überhöhung macht Löhrmann auf das Leid der oftmals traumatisierten Menschen aufmerksam.
In dem Bestreben wider das Vergessen liegt die Schnittmenge zwischen den Arbeiten Rolf Löhrmanns und dem Westpreußischen Landesmuseum, das in seiner Dauerausstellung unter anderem auch den Themenkomplex Flucht und Vertreibung der aus Westpreußen stammenden Menschen nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges dokumentiert und für die Nachwelt sichtbar macht.

BEGLEITVERANSTALTUNGEN ZUR SONDERAUSSTELLUNG:

Öffentliche Führungen und Künstlergespräche mit Rolf Löhrmann:

19. Mai 2021 um 16.00 Uhr
20. Juni 2021 um 15.00 Uhr

Lesung mit Dr. Andreas Kossert

17. Juni um 18.00 Uhr

Flucht. Eine Menschheitsgeschichte

Ob sie aus Westpreußen, Syrien oder Indien flohen: Flüchtlinge sind Akteure der Weltgeschichte. Andreas Kossert, Historiker und Autor des Bestsellers Kalte Heimat, gibt ihnen in seinem neuen Buch Flucht. Eine Menschheitsgeschichte eine Stimme. Anhand bewegender Einzelschicksale und im großen geschichtlichen Zusammenhang zeigt er die existenziellen Erfahrungen, die mit Flucht und Vertreibung einhergehen – von der Entwurzelung durch den Verlust der alten Heimat bis zu den Anfeindungen, denen Flüchtlinge in den Ankunftsländern oftmals ausgesetzt sind. Unser Umgang mit ihnen spiegelt dabei oft auch die Ängste der Sesshaften wider, selber entwurzelt zu werden.

Andreas Kossert, geboren 1970, studierte Geschichte, Slawistik und Politik. Der promovierte Historiker arbeitete am Deutschen Historischen Institut in Warschau und lebt seit 2010 als Historiker und Autor in Berlin, u.a. als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Bundesstiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung. Kosserts Forschungsschwerpunkte sind ethnische, konfessionelle und nationale Minderheiten in Ostmitteleuropa, die deutsch-polnischen Beziehungen, Zwangsmigrationen, die Geschichte Polens, Ostpreußens und Masurens. Für seine Arbeit wurde ihm der Georg Dehio-Buchpreis verliehen. Zuletzt wurde sein Buch „Flucht. Eine Menschheitsgeschichte“ mit dem NDR-Kultur Sachbuchpreis 2020 ausgezeichnet.

Alle Veranstaltungen finden statt, sofern es die Coronaschutzauflagen zulassen. Bitte beachten Sie dazu die jeweils aktuellen Ankündigungen auf unserer Homepage

Wiedereröffnung des Westpreußischen Landesmuseums am 09. März 2021

In seinem aktuellen Informationsbrief schreibt das Team des Westpreußischen Landesmuseums:

Wir freuen uns sehr, das Museum am 9. März 2021 wieder für unser Publikum öffnen zu dürfen. Aufgrund der Coronaschutzverordnung ist der Museumsbesuch bis auf Weiteres mit einigen Auflagen verbunden. Wir bitten Sie daher, vor Ihrem Besuch einen Termin zu buchen. Sie erreichen uns zu diesem Zweck während der Öffnungszeiten dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr unter der Telefonnummer 02581/92777-0.
Während Ihres Besuchs in unserem Haus bitten wir um die Einhaltung der gültigen Abstands- und Hygieneregeln. Das Trvergessen_nichverlorenagen einer medizinischen Maske ist ebenso notwendig. Das Museum ist dazu verpflichtet, Ihre Kontaktdaten aufzunehmen.

Besonders herzlich möchten wir Sie dazu einladen, unsere derzeitige Sonderausstellung »Vergessen, aber nicht verloren! Deutsche Künstler und Künstlerinnen im Exil 1933 – 1945« zu besuchen. Die Ausstellung wird noch bis zum 11. April 2021 zu sehen sein.
Das Westpreußische Landesmuseum präsentiert in dieser Ausstellung Werke von Malern, die aus den damals deutschen Gebieten Pommern, Posen, Schlesien, West- und Ostpreußen stammten. Sie gehörten zu der namhaften Gruppe der Kulturschaffenden, die zwischen 1933 und 1945 vor den Repressionen und der Verfolgung durch die Nationalsozialisten ins Ausland flohen. Einige von ihnen erreichten das rettende Exil allerdings nicht mehr. Sie wurden interniert und in Konzentrationslagern ermordet.
Viele der hier gezeigten Künstlern waren bereits in der Weimarer Republik erfolgreich. Sie zählten zum Umkreis der Berliner oder Münchner Sezession und des Pariser Café du Dôme, waren Mitglieder verschiedener Künstlervereinigungen wie dem Künstlerbund Schlesien oder der in Berlin gegründeten Novembergruppe.
Diese kulturelle Vielfalt wurde jedoch in den Jahren nach 1933 unwiederbringlich zerstört. Für viele der auch sozial oder politisch engagierten Kulturschaffenden war die Emigration der einzige Weg, sowohl das physische als auch das künstlerische Überleben zu sichern.
Die Ausstellung rückt die vergessenen Künstler, ihre Werke und kulturellen Leistungen wieder in das Blickfeld der Öffentlichkeit. Sie möchte dazu beitragen, daß das Schicksal zahlreicher Kulturschaffender während der nationalsozialistischen Diktatur nicht endgültig in Vergessenheit gerät.
Die in dieser Präsentation gezeigten Werke stammen aus der umfangreichen Exil-Sammlung »Memoria« des Verlegers Thomas B. Schumann. Ergänzt wird die Auswahl durch Gemälde aus dem Sammlungsbestand des Westpreußischen Landesmuseums.
Das Museumsteam freut auf den Besuch!

18.jahrhundert

Die virtuellen Rundgänge gehen weiter mit einem Gang durch DIE ZEIT VOM 18. BIS ZUM 20.  JAHRHUNDERT.

Der neue Rundgang startet mit einer Betrachtung der Teilungen Polens, die erste führte 1772 zur Entstehung der preußischen Provinz Westpreußen. Weiter geht es mit den Folgen des Ersten Weltkrieges. Der 1920 in Kraft getretene Versailler Vertrag legte unter anderem die Abtretung großer Teile Westpreußens an den neu gegründeten polnischen Staat fest – während die Existenz der Provinz Westpreußen damit endete, erhielt die Republik Polen den in Versailles geforderten freien Zugang zur Ostsee. Danach führt der Rundgang durch  die Zeit des Nationalsozialismus´ und des Zweiten Weltkrieges. Neben den Millionen Toten, die diese Katastrophe forderte, war das Kriegsende für die Menschen im östlichen Mitteleuropa mit tiefgreifenden Umwälzungen verbunden – für den Großteil der dort lebenden  Deutschen bedeutete es Flucht und Vertreibung und den Verlust der Heimat. Aber auch Millionen Osteuropäer waren nach 1945 von Zwangsumsiedlungen betroffen. Der Rundgang schließt mit einer Betrachtung der unmittelbaren Nachkriegszeit.

Bitte Hier geht es zu den virtuellen Rundgängen anklicken, und man befindet sich im musealen Rundgang:

Hier geht es zu den virtuellen Rundgängen

alltagskultur

Der Infobrief des Westpreußischen Landesmuseums vom 5. Februar 2021
weist auf den Ausstellungsbereich
ALLTAGSKULTUR UND LANDLEBEN
hin

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde des Westpreußischen Landesmuseums,

seit Anfang 2021 bieten wir Ihnen die Möglichkeit, Teile unserer Dauerausstellung virtuell zu besuchen und zu entdecken. Dieses neue Angebot findet erfreulicherweise regen Zulauf.
In den vergangenen Wochen konnten wir Ihnen bereits die Ausstellungsbereiche Handel und Industrie sowie Religion und Konfessionen vorstellen. Ab sofort haben Sie die Möglichkeit, sich in den Bereichen  ALLTAGSKULTUR UND LANDLEBEN des historischen Westpreußen umzuschauen. Dazu gehört auch eine Betrachtung der Kaschubei bzw. der Kaschuben. Diese Volksgruppe hat seit Jahrhunderten ihre eigene Sprache und eigene Kultur bewahrt.
Wir freuen uns, mit dieser neuen Präsentation Ihr Bild des Westpreußischen Landesmuseums und seiner Sammlungen weiter ergänzen zu können. Neben der Möglichkeit, die Rundgänge über unsere Homepage zu unternehmen, können Sie uns auch auf Facebook und Instagram besuchen. Dort versorgen wir Sie fortlaufend mit Eindrücken und Neuigkeiten aus unserem Haus.

Es grüßt Sie herzlich das Team des Westpreußischen Landesmuseums

Mit dem Anklicken des nachstehenden Links gelangen Sie als virtueller Besucher des Museums in die virteullen Rundgänge

Hier geht es zu den virtuellen Rundgängen
 

Newsletter des Westpreußischen Landesmuseums vom 8. Januar 2021
mit nachstehendem Wortlaut:

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde des Westpreußischen Landesmuseums,
zuerst einmal möausstellung_newsletter080121chten wir Ihnen ein frohes und gesundes neues Jahr und uns allen eine möglichst baldige Rückkehr zur Normalität wünschen. Derzeit ist unser Museum wie viele andere Kultureinrichtungen auch pandemiebedingt nach wie vor geschlossen. Unsere aktuelle Sonderausstellung „Vergessen, aber nicht verloren! Deutsche Künstler und Künstlerinnen im Exil 1933-1945“ kann daher ebenso wenig besucht werden wie unsere Dauerausstellung.
Umso mehr freuen wir uns, Ihnen nun mit einem virtuellen Rundgang durch unsere ständige Sammlung ein neues Angebot machen zu können. Unternehmen Sie an Ihrem Computer, am Tablet oder am Smartphone einen virtuellen Streifzug durch die Dauerausstellung, lassen Sie sich informieren und inspirieren. Den Anfang macht ein Gang durch unsere Ausstellungsabteilung „Handel und Industrie“ – der Überblick reicht von der mittelalterlichen Hanse mit den Hansestädten Danzig, Elbing, Kulm und Thorn bis zum Industriezeitalter. Der nächste Rundgang folgt in Kürze.
Und nun wünschen wir Ihnen eine spannende Entdeckungstour. Mit vielen Grüßen aus Warendorf vom Team des Westpreußischen Landesmuseums.

Neue Sonderausstellung vom 25. Juni bis zum 18. Oktober 2020

1920 – EINE PROVINZ VERSCHWINDET

Vor genau 100 Jahren trat der Versailler Vertrag in Kraft. Nachdem der Erste Weltkrieg Millionen von Menschenleben gefordert hatte, schufen die Friedensschlüsse zwischen der Entente und den Mittelmächten – die Pariser Vorortverträge – eine neue Friedensordnung für Europa. Die Regelungen führten aber auch zu radikalen politischen, wirtschaftlichen und sozialen Umwälzungen. Besonders die in den Verträgen beschlossenen territorialen Bestimmungen führten zu gewaltigen politischen und sozialen Umwälzungen.provinz1
14 neue Staaten entstanden, es gab 11.000 Kilometer neue Außengrenzen. Damit verbunden kam es zu Zwangswanderungen bisher nicht gekannten Ausmaßes: Mitte der 1920er Jahre lag die Zahl der Flüchtlinge, Vertriebenen und Umsiedler bei fast zehn Millionen Menschen. Allein die Mittelmächte hatten mindestens zwei Millionen Menschen aus ihren verloren gegangenen Territorien aufzunehmen.
Die Wucht der Vertragsbestimmungen traf das Deutsche Reich hart. Neben anderen Abtretungen waren es vor allem die Gebietsverluste im Osten, die weitreichende Folgen für Politik, Gesellschaft und Wirtschaft hatten.
Mit den Schiffen des Seedienstes Ostpreußen wurden Mitte 1920 über 160.000 Abstimmungsberechtigte nach Ost- und Westpreußen gebracht. Mit den Schiffen des Seedienstes Ostpreußen wurden Mitte 1920 über 160.000 Abstimmungsberechtigte nach Ost- und Westpreußen gebracht.
Für die Provinz Westpreußen wirkte sich die Forderung des in Versailles neu gegründeten Staates Polen nach einem freien Zugang zur Ostsee besonders negativ aus. Der größte Teil der Provinz wurde aufgrund der Friedensbestimmungen abgetreten und bildete als Woiwodschaft Pommerellen einen Teil des neuen Staates Polen. Die staatliche Existenz der Provinz Westpreußen war mit dem Inkrafttreten des Versailler Vertrages am 10. Januar 1920 beendet, hunderttausende Menschen verließen ihre Heimat. Nur in einem kleinen Teil der Provinz konnten die Menschen im Rahmen einer Volksabstimmung 1920 über die staatliche Zugehörigkeit dieses Gebietes entscheiden – wie zeitgleich in Ostpreußen stimmten hier über 90 Prozent der Menschen für den Verbleib bei Deutschland.
Die Ausstellung ruft die weitreichenden Vorgänge dieser Jahre in Erinnerung und geht auch der Frage nach, wie sich die territorialen Veränderungen auf die Gesellschaften in Deutschland und Polen auswirkten. Dabei spielt auch die Frage eine bedeutende Rolle, wer von den Deutschen nach 1920 die Provinz Westpreußen verließ und wer blieb. Auch die Frage nach der Herkunft der neu in die vormals deutschen Gebiete zugewanderten Polen ist hierbei von Bedeutung.

Klicken Sie hier, und Sie können den spannenden Flyer mit dem zu dieser Sonderausstellung gehörenden Sonderprogramm einsehen.

Der letzte Vortrag in der Reihe der Begleitveranstaltungen zur Sonderausstellung 1920 - Eine Provinz verschwindet findet am Donnerstag, 15.10.2020 um 18.00 Uhr im Vortragsraum des Museums statt:
Eintritt: € 2,50

PD Dr. Beate Störtkuhl, BKGE Oldenburg, spricht zum Thema

Gdynia und Danzig - politische und architektonische Konkurrenzen an der Ostsee

Infolge des Ersten Weltkriegs erlangte Polen seine staatliche Souveränität wieder; im Januar 1920 traten die Beschlüsse des Versailler Vertrags in Kraft, in denen der Zweiten Polnischen Republik ein etwa 75 km langer Küstenabschnitt an der Ostsee zugesprochen wurde, der kurz hinter Sopot (Zoppot) begann. Danzig mit seiner mehrheitlich deutschen Bevölkerung erhielt den Status eines selbständigen Staatsgebildes unter der Aufsicht des Völkerbunds. Als Polen 1921 begann, das ehemalige Fischerdorf Gdynia zu einer eigenen Hafenstadt auszubauen, wurde diese Konkurrenz für den Danziger Hafen auf deutscher Seite argwöhnisch beobachtet und kommentiert.
Der Vortrag untersucht, wie sich der politische Antagonismus zwischen Danzig, dem „Bollwerk des Deutschtums“ und Gdynia, der „Bastion der polnischen Ostsee“, in Architektur und Städtebau widerspiegelte.

PD Dr. Beate Störtkuhl ist Kunsthistorikerin und Wissenschaftskoordinatorin im Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa in Oldenburg und Privatdozentin an der dortigen Carl von Ossietzky Universität. Zu ihren Arbeitsschwerpunkten zählen die Architekturgeschichte des 20. Jahrhunderts, die Historiographiegeschichte und die neuere Kunstgeschichte Ostmitteleuropa.

Begleitveranstaltungen zur Sonderausstellung <1920 - Eine Provinz verschwindet>

Führung durch die Sonderausstellung „1920 – Eine Provinz verschwindet“
Aufgrund des regen Interesses bieten wir erneut eine Sonderführung durch unsere aktuelle Sonderausstellung an. Coronabedingt können daran nur acht Personen teilnehmen, eine vorherige Anmeldung ist daher wünschenswert.
Dauer der Führung: ca. 45 Minuten.
Führung durch die Ausstellung:
Kurator Dr. Martin Steinkühler
Termin: Mittwoch, 30. September 2020, 16:00 Uhr
Kosten: € 2,50 zzgl. € 4,00 Museumseintrittprovinz2

Donnerstag, 06. August, 18:00 Uhr
Vortrag:
Dr. Susanne Brandt, Universität Düsseldorf:
„Das letzte Echo des Krieges“: Die Pariser Friedenskonferenz (1919)

Donnerstag, 10. September, 18:00 Uhr
Vortrag:

Dr. David Skrabania, Oberschlesisches Landesmuseum Ratingen:
„Zwischen Aufstand, Plebiszit und Teilung. Alltag in Oberschlesien 1919 bis 1922“

Donnerstag, 08. Oktober, 18:00 Uhr
Vortrag:

Dr. Wiesław Roman Gogan, Kulturzentrum Ostpreußen Ellingen:
„Die Volksabstimmung in Ost- und Westpreußen 1920 aus polnischer Sicht“

Donnerstag, 15. Oktober, 18:00 Uhr
Vortrag:

PD Dr. Beate Störtkuhl, BKGE Oldenburg:
„Gdynia und Danzig – politische und architektonische Konkurrenzen an der Ostsee“

Ein kleiner Wermuthstropfen: Es ist bedauerlich, daß diese interessante Ausstellung nicht zeitgleich in der Außenstelle des Westpreußischen Landesmuseums in Krockow gezeigt wird.

Eine aktuelBernstein_Plaka_2020le Nachricht aus dem Westpreußischen Landesmuseum vom 31. März 2020 zur Coronakrise:
Erste Online-Ausstellung

Im Bernstein verewigt

Liebe Freundinnen und Freunde des Westpreußischen Landesmuseums,

da wegen des Corona-Virus das Westpreußische Landesmuseum mindestens noch bis zum 20. April 2020 geschlossen sein wird möchten wir Sie mit dieser kleinen Online-Ausstellung unser Museum ein wenig näherbringen.
Diese Sonderausstellung "Im Bernstein verewigt" wurde schon einmal als Kabinett-Ausstellung sehr erfolgreich im Westpreußischen Landesmuseum präsentiert.
Das Team des Westpreußischen Landesmuseum wünscht viel Freude mit dieser kleinen Ausstellung!

Das erste Warendorfer Papiertheaterfestival

Eine Veranstaltung des Kulturreferats Westpreußen, Posener Land, Mittelpolen in Zusammenarbeit mit der Galerie KronpuppentheaterenbergKunst vom 13. bis zum 22. März 2020.

16 Vorstellungen werden an zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden im März mit drei Profibühnen, zwei Inszenierungen aus dem Kreis Warendorfer Kulturschaffender und an drei Spielorten gezeigt.
Neben dem wohl einmaligen Theaterkarren Hans Günter Papirniks und dem beeindruckenden Globe-Theaters Peter Schauerte- Lükes erwartet Sie im Tapetensaal des Bürgerhauses auf der Klosterstraße ein Leckerbissen besonderer Art. Rüdiger Koch spielt den Freischütz mit historischer Ausstattung und in einer Matinee Peter und der Wolf. Die musikalische Begleitung auf dem Flügel durch die hervorragende, japanische Pianistin Shoko Kuroe lassen ein Papiertheaterspiel authentisch aus der Zeit lebendig werden.
Beate Trautner, die mit ihrem freien Theater Zeitlos und Ihrer erfolgreichen Inszenierung am Hansetag in Warendorf allseits bekannt sein dürfte sowie der beliebte Alltagsdichter Dieter Lohmann ließen sich von der Begeisterung für die besondere Form des Theaters anstecken.
Es wurde eine eigene Bühne geschaffen und liebevoll ausgestattet mit einem einzigen Wermutstropfen: Auf Grund der Bühnengröße gilt für alle Aufführungen ein beschränktes Angebot von nur 20 bis 25 Plätzen!!
Trotzdem oder gerade deswegen wünschen die Veranstalter gute Unterhaltung und ungewohnte Erlebnisse.

Tickets sind zum Preis von € 5,00 an der Museumskasse des Westpreußischen Landesmuseums, Klosterstraße 21, oder vor der Aufführung an den Spielorten erhältlich.

Zur Information über den Ablauf der Gesamtveranstaltung mit den einzelnen Station bitte auf nachstehenden Link klicken:

Programm

EINLADUNG

Für Donnerstag, dem  21. November 2019, 18.00 Uhr, lädt das Westpreußische Landesmuseum zur Eröffnung der Ausstellung
Auf beiden Seiten der Barrikade. Fotografie und Kriegsberichterstattung im Warschauer Aufstand 1944
ein.

Begrüßung:
Dr. Lothar Hyss, Direktor des Westpreußischen Landesmuseums

Einführung in die Ausstellung:
David Rojkowski, Ausstellungskurator

Die Ausstellung wird gezeigt vom 21. November 2019 bis zum 8. März 2020

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Auf beiden Seiten der Barrikade

2019 jährt sich zum 75. Mal der Warschauer Aufstand. Aus diesem Anlass zeigt das Westpreußiscwa_ghetto2he Landesmuseum unter dem Titel „Auf beiden Seiten der Barrikade. Fotografie und Kriegsberichterstattu ng im Warschauer Aufstand 1944" eine historisch-fotografische Ausstellung der Landeszentrale für politische Bildung in Hamburg, die in Zusammenarbeit mit der Universität Hamburg, dem Museum des Warschauer Aufstandes in Warschau und der LFI (Leica Fotografie International) konzipiert wurde.
Der Warschauer Aufstand 1944
Im Sommer 1944 versuchte der polnische Untergrundstaat eine militärische Befreiung der polnischen Hauptstadt gegen die nationalsozialistische deutsche Besatzung zu erreichen. Das Ziel dieser Operation war die Errichtung einer demokratischen und eigenständigen Regierung nach der Befreiung Polens.
Anders als zur gleichen Zeit in Paris erhielten die Warschauer Aufständischen allerdings nicht die nötige Unterstützung seitens der Alliierten, da bereits 1943 von den USA, Großbritannien und der Sowjetunion vereinbart wurde, dass Polen und andere Länder Ost- und Mitteleuropas nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges unter den sowjetischen Machtbereich fallen sollten.
Nach dem Scheitern des Aufstands wurde Warschau von den Einheiten der Wehrmacht und SS nahezu vollständig zerstört. In den 63 Tage dauernden Kämpfen verloren beinahe 200.000 Menschen ihr Leben. 20 Prozent der Stadtbebauung wurden zerstört. Weitere 30 Prozent wurden systematisch nach Ende der Kampfhandlungen gesprengt und verbrannt.
Polnische und deutsche Propagandafotografien Die Ausstellung erinnert an die historischen Ereignisse von 1944 und widmet sich der kritischen Auseinandersetzung mit der medialen Berichterstattung über den Warschauer Aufstand in der damaligen deutschen und polnischen Presse unter besonderer Berücksichtigung der zu diesem Zweck erstellten und vertriebenen Fotos. Erstmals wurden die entsprechenden Bilder als Teil der Propagandaapparate so tiefgehend analysiert und in Kombination mit anderen Dokumenten zusammengestellt. Die verschiedenen Intentionen der deutschen und der polnischen Propaganda werden so ausführlich untersucht und allgemeine Schlüsse zum Wesen der Propaganda gezogen.

Anmerkungen zur Ausstellung:

Die Exponate, die im Rahmen dieser künstlerischen Ausstellung präsentiert werden, sind Bestandteil einer Sammlung von Löffeln aus verschiedenen Kulturen und Ländern, selbstgeschmiedete Werke, Darstellungen verschiedener Auffassungen und kultureller Veränderungen mit philosophischem Ursprung oder mit themenspezifischer Ausführung. Vor allem sind es aber auch Erinnerungstücke sowie umfunktionierte Werkzeuge. Einige Löffel sind nach unzähligen Jahren und einer langen Geschichte noch in Gebrauch, während andre explizit für die Ausstellung herausgesucht oder wiedergefunden wurden. In einem Punkt jedoch haben alle Löffel eine Gemeinsamkeit: sie sind unersetzbar.
In einer Kooperation zeigen das Kulturreferat für Westpreußen, Posener Land und Mittelpolen mit Katja Bremkamp - Leenen und Nicole Aufmkolk aus der Warendorfer Künstlergemeinschaft "Die Bunte Kuh" im Westpreußischen Landesmuseum Löffel aus privatem Besitz, die von Bürgern aus Warendorf und Umgebung zur Verfügung gestellt wurden. Mit jedem dieser Löffel ist eine besondere Geschichte verknüpft. Zusammengetragen wurden Erzählungen über Flucht und Vertreibung, Not und Gefangenschaft, über Umsiedlungen, Erinnerungen an geliebte Menschen oder Gegebenheiten, aber auch Schilderungen über Freude und Dankbarkeit, Freundschaft und Zukunftswünsche.

Texte und Bilder aus dem aktuellen Ausstellungsprogramm des Museums

Der Förderverein des Westpreußischen Landesmuseums
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Der Förderverein des Museums

Der im Juli 2018 gegründete Verein zur Förderung des Westpreußischen Landesmuseums im Franziskanerkloster Warendorf e. V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Westpreußischen Landesmuseum bei der Erfüllung seiner Aufgaben zu unterstützen und es im Bewußtsein der Öffentlichkeit zu verankern. Ebenso will der Verein die Beschaffung von Mitteln forcieren, die dem Ausbau des Westpreußischen Landesmuseums dienen.
Zu den besonderen Aufgaben gehört, das Museum beim Erwerb und Erhalt von Museumsgut zu unterstützen. Das ist allein deshalb von Bedeutung, da die institutionell fördernden öffentlichen Hände keine Mittel für den Ankauf von Exponaten zur Verfügung stellen.
Der Verein fördert die Zusammenarbeit mit der Stadt und dem Kreis Warendorf, insbesondere mit allen kulturellen Einrichtungen der Region und darüber hinaus. Er verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke; die Mittel des Vereins dürfen nur für die in der Satzung angegebenen Zwecke verwendet werden. Mitglieder erhalten keinerlei Zuwendungen seitens des Vereins. Somit ist gewährleistet, daß Spenden- oder Vereinsbeiträge ausschließlich dem Westpreußischen Landesmuseum im ehemaligen Franziskanerkloster zu Gute kommen.
Machen Sie mit im Förderverein und unterstützen Sie dessen Untestützungsarbeit für das Westpreußische Landesmuseum. Aufgerufen sind Westpreußen, aber auch all jene, die an der Tradierung des historisch/kulturellen Erbes der historischen Gebiete des östlichen Deutschlands mitwirken möchten.
Sie können die Arbeit des Fördervereins mit Ihrer Mitgleidschaft, aber auch mit Ihrer Spende nachhaltig unterstützen. Nachstehend das Konto des Fördervereins bei der

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