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48231 Warendorf

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www.westpreussisches-landesmuseum.de

Zum 9. Mai 2019, 18.00 Uhr, lädt das Westpreußische Landesmuseum im Rahmen seines Begleitprogramms zur Hanseausstellung zu dem Vortrag von PD Dr. Sven Tode, Hamburg, sehr herzlich ein.

Dr. Tode wird sich in diesem Vortrag dem „Sonderfall Hanse” widmen und Grundlagen und Deutungen eines Phänomens
zwischen 1848 und 2015 beleuchten.
Dr. Martin Steinkühler
Austellungskurator

Dr. Lothar Hyss
Museumsdirektor

Eintritt: € 2,50

Vortrag

„Sonderfall Hanse“
Grundlagen und Deutungen eines Phänomens zwischen 1848 und 2015

Die Hanse bildet einen „Sonderfall“ in der deutschen Geschichte; sie war libertär, etatistisch, nicht zu fassen. Man könnte gar sagen, sie war „anarchisch“ im Sinne von „nicht-herrschend“, ohne Anfang und Endpunkt, ohne wirkliche Organisation, ohne Mitgliedschaft, ohne bindende Beschlüsse. Die Hanse kennt keine eindeutigen historischentode_090519 Zäsuren oder Schlußpunkte. Kontinuitäten und Brüche sind, wie bei jedem historischen Ereignis, Deutung der jeweiligen Gegenwart. Die Hanse ist damit auch Teil der Geschichtskultur, deren Wahrnehmung zwischen Öffentlichkeit und Wissenschaft, zwischen Interpretation und Vereinnahmung schwankt. Und dennoch begegnet uns die Hanse bis heute vielfältig im Alltag, es wird auf Hansetraditionen zurückgegriffen, die Hanse gar als Gegenmodell zur aktuellen Seidenstraßenpolitik Chinas stilisiert.
Was sind die Grundlagen der Tradition, die wir heute mit der Hanse verbinden, welche politischen Zuschreibungen wurde in der Bürgerlichen Revolution, während des Kaisertums, in der NS-Zeit und bis heute bei der Betrachtung der Hanse formuliert, was ist die Hanse für uns? Diesen Fragen geht der Historiker Dr. Sven Tode, Privatdozent an der Europa Universität Flensburg, in seinem Vortrag nach..
Privatdozent Dr. Sven Tode ist direkt gewählter Abgeordneter der Hamburgischen Bürgerschaft (SPD) und lehrt an der Europa-Universität Flensburg. Er studierte Mittlere und Neuere Geschichte, Alte Geschichte und Geographie an den Universitäten Hamburg und Norwich und wurde 1993 promoviert. Seine Dissertation widmete sich den Thema Stadt und Bauernkrieg anhand von vier thüringischen Städten. Seine Habilitationsschrift trägt den Titel „Gottes Wort und Volkes Stimme – Gemeindeseelsorger in Preußen 1520-1772“. Dr. Tode lehrte und arbeitete an den Universitäten Hamburg, Potsdam, Frankfurt/M., Hildesheim und Kassel und bekleidete fünf Jahre eine Professur an der Universität Ermland-Masuren in Allenstein (Olsztyn), Polen. Dr. Sven Tode ist Vorsitzender der Copernicus Vereinigung für Geschichte und Landeskunde Westpreußens sowie gewähltes Mitglied der Historischen Kommission für ost- und westpreußische Landesforschung.

Auf nachstehenden Vortrag macht das Kulturreferat mit einer Pressemitteilung vom 3. April 2019 aufmerksam:

 

Vortrag:
Ein Tag im Leben des Hochmeisters auf der Marienburg
Referent: Professor Dr. Christofer Herrmann, Universität Danzig / TU Berlin

9. April 2019, 18.00 Uhr, Westpreußisches Landesmuseum,
Eintritt: € 2,50

Der Hochmeisterpalast auf der Marienburg zählt zu den besterhaltenen und großartigsten Residenzbauten des späten Mittelalters. Er wurde errichtet, um dem Hochmeister des Deutschen Ordens als Ort des Herrschens und Repräsentierens zu dienen. Doch was wissen wir über das private Leben dieses mittelalterlichen Fürsten? Wie war der Tagesablauf, welche Rolle spielten Gebet, Regierungsgeschäfte, Festlichkeiten oder persönliche Vergnügungen? Im Fall des Hochmeisters erlauben uns die historischen Quellen einen zum Teil sehr detaillierten und einzigartigen Einblick in die Lebensumstände auf der Marienburger Residenz. Der Vortrag wird einen Einblick geben in die unterschiedlichen
Bereiche von Alltags-, Arbeits- und Festleben eines Regenten in der Zeit um 1400. Berichtet wird über tägliche Messen um Mitternacht, das Baden am Morgen, das Mittagessen im Kreis des mehr als 100 Personen zählenden Hofstaats, Verhandlungen und Gespräche mit Boten, Gästen und Untertanen, die Rolle von Hofnarren und ‚Hofkrüppeln‘, Haustiere und Zeitvertreib innerhalb der Palastmauern. Dabei läßt sich als Resümee feststellen, daß ein typischer Tag des Hochmeisters geprägt war von strenger Zeiteinteilung zwischen religiösen Handlungen und politischen Geschäften. Zeit für Vergnügungen oder Festivitäten hat es nur am Rande gegeben, doch aus dies gehörte zu einem anstrengenden von Pflichten reglementierten Alltagsleben.
Christofer Herrmann, geboren 1962 in Mainz, studierte Kunstgeschichte, deutsche Volkskunde, Slawistik und Politikwissenschaft an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz und schloß 1993 mit der Promotion ab. Von 1995 bis 2005 war Herrmann außerordentlicher Professor am Lehrstuhl für Germanistik der Universität Allenstein / Olsztyn. 2005 habilitierte er sich an der Universität Greifswald. Seit 2006 ist Herrmann außerordentlicher Professor am Institut für Kunstgeschichte der Universität Danzig. Seit 2015 leitet Herrmann ein Forschungsprojekt zum Hochmeisterpalast auf der Marienburg an der TU Berlin im Fachgebiet Bau- und Stadtbaugeschichte.

Buchpräsentation und Lesung: Der Hochmeisterpalast der Marienburg
Im Anschluß an seinen Vortrag wird Prof. Herrmann seine neue Monographie zu den Forschungen über den Hochmeisterpalast der Marienburg, an der er seit mehreren Jahren gearbeitet hatte, präsentieren und ebenfalls daraus lesen.

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Vom 14. April bis zum 29. September 2019 zeigt das Westpreußische Landesmuseum
zur Thematik der Hanse die Ausstellung
Fern und doch so nah. Westfalen und Preußen in der Hanse

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ANKÜNDIGUNG EINER VERANSTALTUNG IM WESTPREUSSISCHEN LANDESMUSEUM

Am Donnerstag, den 14. März 2018, um 18 Uhr, findet folgende Vortragsveranstaltung im Westpreußischen Landesmuseum statt, zur der das Museum herzlich einlädt:

"Man tue, was man wolle!" – Ida Gerhardi (Hagen 1862 - 1927 Lüdenscheid) im Umfeld deutscher Künstlerinnen in Paris um 1900
Referentin: Dr. Susanne Conzen, Leiterin der Städtischen Galerie Lüdenscheid

Im Rahmen der Ausstellung »Vergessen Sie uns nicht«. Die Malerin Julie Wolfthorn (Thorn 1964 – 1944 Theresienstadt) lädt das Westpreußische gerhardi1Landesmuseum am Donnerstag, den 14.3.19 um 18 Uhr zu einem Vortrag ein. Dr. Susanne Conzen, Leiterin der Städtischen Galerie Lüdenscheid, stellt die Künstlerin Ida Gerhardi im Umfeld deutscher Künstlerinnen in Paris um 1900 vor.
Die 1862 im westfälischen Hagen geborene Ida Gerhardi ging 1891 voller Enthusiasmus zum Studium nach Paris. In der pulsierenden Kunstmetropole der Jahrhundertwende tauchte sie ein in die kreative Atmosphäre der privaten Akademien und Bohème-Kreise.
Während ihres langjährigen Parisaufenthaltes von 1890 bis 1912 schuf Ida Gerhardi nicht nur ihre qualitätvollsten Arbeiten, sondern sie stand in freundschaftlichem Kontakt und Austausch mit vielen Künstlerkolleginnen, deren künstlerisches Schaffen heute zum Teil kaum bgerhardi2ekannt ist. Gemeinsam ist diesen Frauen ihr Durchsetzungsvermögen und Engagement, ihre Auseinandersetzung mit den „modernen“ künstlerischen Entwicklungen in einer Zeit der gesellschaftlichen Umbrüche zu Beginn des 20. Jahrhunderts.
Die Wege von Gerhardi und Julie Wolfthorn kreuzten sich in beruflicher Hinsicht vermutlich mehrfach – möglicherweise bereits in München, während der ersten Ausbildungsjahre an der Damen-Akademie des Künstlerinnen-Vereins, dann sicherlich in Paris an der Académie Colarossi und auch später im lebendigen Kunstbetrieb Berlins.
Durch ihre weit verzweigten Kontakte entwickelte sich Ida Gerhardi zu einer kenntnisreichen, geschickten Verhandlungspartnerin für KollegInnen, Kunstsammler, Galerie- und Museumsleiter zwischen Paris und Berlin. Sie setzte sich für ihre KünstlerkollegInnen ein, vermittelte Ausstellungen französischer Kunst in Deutschland und umgekehrt. Sie verkehrte mit einflussreichen Persönlichkeiten des Kunstbetriebs - Karl Ernst Osthaus in Hagen, in Berlin mit Hugo von Tschudi und dem Kunstsammler Eduard Arnhold. Eine schwere Krankheit zwang sie ihre künstlerische Arbeit zu unterbrechen und schließlich Paris zu verlassen. 1913 siedelte sie nach Lüdenscheid über, wo sie 1927 verstarb.

Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr. Der Eintritt beträgt 2,50 €.

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SONDERAUSSTELLUNG

Vom 21. Oktober 2018 bis zum 24. März 2019
 

“Vergessen Sie uns nicht”

Die Malerin Julie Wolfthorn
(Thorn 1864 -1944 Theresienstadt)

Wenn Sie auf den Link “Vergessen Sie uns nicht” klicken, öffnet sich der Info-Flyer zu der Malerin Julia Wolfthorn!

ZUR BEACHTUNG!

Am Sonntag, dem 17. März 2018, um 15 Uhr, findet letztmalig eine öffentliche Führung durch die Sonderausstellung »Vergessen Sie uns nicht« statt. Die Ausstellung ist der Malerin Julie Wolfthorn (geboren in Thorn 1864 – ermordet 1944 in Theresienstadt) gewidmet.

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Einige Angaben zum Lebensweg Julie Wolfthorns

Unter dem Namen Julie Wolf(f) wurde die spätere Künstlerin in Thorn als jüngstes Kind in einer jüdisch-bürgerlichen Familie am 8. Januar 1864 geboren. Ihr später angenommener Name Wolfthorn erinnert an ihre Geburtsstadt.  Zu ihren vier Geschwistern zählte der Bildhauer Georg Wolf.
Ab 1890 studierte sie Malerei und Grafik in Berlin und ab 1892 an der Pariser Académie Colarossi bei Gustave Courtois und Edmond Aman-Jean. 1893 kehrte sie nach Berlin zurück und lebte jahrzehntelang in einem Haus in Kurfürstenstraße, das heute nicht mehr besteht.
1895 besuchte sie die von Curt Herrmann geleitete Zeichenschule für Damen und verbrachte zwei Jahre später den Sommer in der Künstlerkolonie Worpswede. Deren Atmosphäre sagte ihr jedoch nicht zu.
1898 wurde sie Gründungsmitglied der Berliner Secession, die sie jedoch bald wieder verließ. Gleichwohl stellte sie regelmäßig ihre Werke in der „Secession“ aus. Im gleichen Jahre wurde sie Mitglied des „Vereins der Künstlerinnen und Kunstfreunde Berlin“. Um die Jahrhundertwende gehörte sie zu den wenigen Frauen, die regelmäßig Aufträge von der Kunst- und Literaturzeitschrift Jugend - Münchner illustrierte Wochenschrift für Kunst und Leben erhielt. Diese Zeitschrift war von Georg Hirth und Fritz von Ostini gegründet worden und erschien von 1896 bis 1940 in München.
Verheiratet war Julie Wolfthorn seit 1904 mit dem Kunsthistoriker und -kritiker Rudolf Klein-Diepold (1871–1925).
Zusammen 1905 mit mehr als 200 Künstlerinnen unterzeichnete Julie Wolfthorn 1905 eine Petition auf Zulassung an die Preußische Akademie der Künste; die Forderung wurde jedoch ablehnend beschieden.1906  gründete sie mit Käthe Kollwitz die Ausstellungsgemeinschaft „Verbindung Bildender Künstlerinnen“. 1912 folgte zusammen mit Käthe Kollwitz die Wahl in den Vorstand und die Jury der Secession, und 1927 trat sie dem Hiddensoer Künstlerinnenbund bei.
Bereits in der Anfangsphase des Nationalsozialismus erfolgte 1933 die Auflösung des Hiddensoer Künstlerinnenbundes. Noch im gleichen Jahr schloß man sie als Jüdin aus dem Vorstand der Secession aus. Sie behielt ihren Wohnsitz in Berlin bei und arbeitete mit dem 1941 verbundenen Kulturbund Deutscher Juden zusammen. Nach dem Verbot folgte die Verhaftung der Mitarbeiter und die Beschlagnahme des Vereinsvermögens.
Als Achtundsiebzigjähre deportierten die Nationalsozialisten am 28. Oktober 1942 die Künstlerin mit ihrer Schwester Luise Wolf in das Konzentrationslager Theresienstadt. Unter widrigsten Umständen gelang es ihr, in der Lagerhaft künstlerisch weiterzuarbeiten. Julie Wolfthorn überlebte in Theresienstadt zwei Jahre und verstarb dort am 29. Dezember 1944 wenige Tage vor ihrem 81. Geburtstag.

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Auf dieser Postkarte, die Julie Wolfthorn am 17. Oktober 1942 an ihren Freund Carl Eeg, unmittelbar vor ihrer Deportation in das KZ Theresienstadt  schrieb - das sie lebendig nicht mehr verlassen sollte -, ist das Thema der Ausstellung “Vergessen Sie uns nicht” festgehalten.


VERANSTALTUNG DES KULTURREFERATS

Begleitveranstaltung zur Sonderausstellung “Vergessen Sie uns nicht!”

Am Mittwoch, dem 25. Oktober 2018 um 18.00 Uhr, hält der aus Thorn stammende Kunsthistoriker Dr.Sławomir Majoch im Vortragsraum des Westpreußischen Landesmuseums einen Vortrag mit dem Thema In Vergessenheit geratene Künstler der Preußenzeit in Thorn (1793-1920)

Zu Einzelheiten siehe dazu die nachstehende Pressemitteilung

Vortrag: Dr. Sławomir Majoch, Kurator, Universitätsbibliothek Thorn,Die in Vergessenheit geratenen Künstler der Preußenzeit in Thorn (1793-1920) 

25. Oktober 2018 um 18.00 Uhr, Westpreußisches Landesmuseum, Eintritt 2,50 Euro

In diesem Vortrag wird das Wirken deutscher Künstler während der Preußenzeit in Thorn beleuchtet, die in der Kunstgeschichte nach 1920 in Vergessenheit geraten sind. Es waren vor allem Künstler wie Wilhelm Völcker (1799-1870), Karl Bennewitz von Löfen (1826-1895), Eduard Gaertner (1801-1877) und Julie Wolfthorn (1864-1944), die die lokale Künstlerszene Thorns der damaligen Zeit bildeten und prägten
Julie Wolfthorn war jüdischen Glaubens. Durch die starke Verbundenheit zu ihrer Heimatstadt fügte an das Ende ihres Geburtsnamens den Namen Thorn hinzu. Nachdem sie die Stadt verließ, studierte sie ab 1890 Malerei und Grafik in Berlin und ab 1892 in Paris. 1893 kehrte sie nach Berlin zurück und war Gründungsmitglied der Berliner Secession. Wolfthorn war eng mit Käthe Kollwitz und Dory Hitz befreundet und wurde als Grafikerin und als Porträtmalerin berühmter Persönlichkeiten bekannt. 1933 wurde sie als Jüdin aus dem Vorstand der Secession ausgeschlossen. Am 28. Oktober 1942 wurde Julie Wolfthorn im Alter von 78 Jahren zusammen mit ihrer Schwester Luise Wolf von den Nationalsozialisten in das Ghetto Theresienstadt deportiert. Dort zeichnete sie, so weit ihr das unter den Umständen möglich war. Sie überlebte dort zwei Jahre und verstarb wenige Tage vor ihrem 81. Geburtstag.
Mit der Stadt Thorn war auch die jüdische Familie Jacobi eng verbunden. Lotte Jacobi (1896-1990), die in München das Studium der Fotografie und des Films absolvierte, führte ein Fotoatelier in Berlin und emigrierte 1935 in die USA. Ihr New Yorker Atelier besuchten Berühmtheiten wie Albert Einstein, Thomas Mann, Marc Chagall, Eleanor Roosevelt oder Alfred Stieglitz. Bis 1955 lebte sie in der Stadt und porträtierte amerikanische und emigrierte europäische Intellektuelle, Schriftsteller und Künstler.
 
Neben diesen Persönlichkeiten gab es viele weitere deutsche Künstler, die Anfang des 19. Jahrhunderts nach Thorn kamen, um die Atmosphäre und die Denkmäler der Stadt zu verewigen. Bis heute wurden sowohl die Künstler der lokalen Künstlerszene – die wegen der Anwesenheit der preußischen Garnison sehr ephemer war – als auch die zugereisten Künstler, die zahlreiche Stadtansichten verewigten, nicht objektiv genug beurteilt. In Thorn gab es bisher keine Ausstellung, die ihnen gewidmet wurde, obwohl sie an der Erschaffung eines multikulturellen Bildes der Stadt während der Preußenzeit beteiligt waren.
Der Referent dieses Vortrags wird das Oeuvre der Künstler rekonstruieren und eine Antwort auf folgende Frage finden: aus welchem Grund sind diese Künstler und ihre Werke selbst in Vergessenheit geraten sind, wobei sie doch in Thorn und weit darüber hinaus einst so bekannt waren?
Dr. Sławomir Majoch studierte Kunstgeschichte und Geschichte in Thorn.  Von 2001 bis 2017 war er als Kurator am Universitätsmuseum Thorn tätig und lehrte Kunstgeschichte an der Universität von Thorn. Seit 2017 ist Dr. Majoch zudem Kustos an der Universitätsbibliothek Thorn.

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Eduard Gaertner, Rathaus zu Thorn, 1848, Öl auf Leinwand, 50,7 x 80 cm, Inv. Nr. 1973.13.1,Washington, National Gallery of Art

Termine für Veranstaltungen im Rahmen der Ausstellung Julie Wolfthorn im Jahr 2018/2019

Öffentliche Führungen durch die aktuelle Sonderausstellung »Vergessen Sie uns nicht«. Die Malerin Julie Wolfthorn (Thorn 1864–1944 Theresiensadt), zu denen das Museum herzlich einlädt.
Die Führungen finden jeweils sonntags um 15.00 Uhr statt. Der Eintritt beträgt € 2,50  zzgl. Museumseintrtt € 4,00 . Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die nächsten Termine sind:
16. Dezember 2018
06. Januar 2019
20. Januar 2019
03. Februar 2019
17. Februar 2019
03. März 2019
17. März 2019

Das Begleitprogramm zur Sonderausstellung wird im Januar 2019 fortgesetzt.

Donnerstag, 31. Januar 2019, 18.00 Uhr

Vortrag: Künstler in Theresienstadt 1941-1944, Dr. Daniela Uher, Germanisches Nationalmuseum Nürnberg. Eine Veranstaltung in Kooperation mit der VHS Warendorf.

Mittwoch, 20. Februar 2019, 18.00 Uhr

Zeitzeugengespräch: Eine Überlebende des Ghettos Theresienstadt berichtet. Ein Gespräch mit der aus Warendorf stammenden Zeitzeugin Liesel Binzer. Moderation: Matthias Ester M.A., Münster. Eine Veranstaltung in Kooperation mit der VHS Warendorf und dem Arbeitskreis „Jüdisches Leben in Warendorf“ der Altstadtfreunde Warendorf e.V. und der VHS Warendorf.

Donnerstag, 14. März 2019, 18.00 Uhr

Vortrag: »Man tue was man wolle! « Ida Gerhardi (1862 – 1927) im Umfeld deutscher Künstlerinnen in Paris um 1900, Dr. Susanne Conzen, Städtische Galerie Lüdenscheid.

Der Förderverein des Museums

Der im Juli 2018 gegründete Verein zur Förderung des Westpreußischen Landesmuseums im Franziskanerkloster Warendorf e. V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Westpreußischen Landesmuseum bei der Erfüllung seiner Aufgaben zu unterstützen und es im Bewußtsein der Öffentlichkeit zu verankern. Ebenso will der Verein die Beschaffung von Mitteln forcieren, die dem Ausbau des Westpreußischen Landesmuseums dienen.
Zu den besonderen Aufgaben gehört, das Museum beim Erwerb und Erhalt von Museumsgut zu unterstützen. Das ist allein deshalb von Bedeutung, da die institutionell fördernden öffentlichen Hände keine Mittel für den Ankauf von Exponaten zur Verfügung stellen.
Der Verein fördert die Zusammenarbeit mit der Stadt und dem Kreis Warendorf, insbesondere mit allen kulturellen Einrichtungen der Region und darüber hinaus. Er verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke; die Mittel des Vereins dürfen nur für die in der Satzung angegebenen Zwecke verwendet werden. Mitglieder erhalten keinerlei Zuwendungen seitens des Vereins. Somit ist gewährleistet, daß Spenden- oder Vereinsbeiträge ausschließlich dem Westpreußischen Landesmuseum im ehemaligen Franziskanerkloster zu Gute kommen.
Die Freunde des Westpreußischen Landesmuseums und alle, die an dem Wirken des Museums interessiert sind, können die Arbeit des Fördervereins mit ihrer Spende nachhaltig unterstützen. Nachstehend das Konto des Fördervereins bei der

Volksbank Warendorf:
IBAN; 77 4126 2501 6404 0001 00
BIC: GENODEM1AHL