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Westpreußisches Landesmuseum

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Klosterstraße 21
48231 Warendorf

info@westpreussisches-landesmuseum.de
www.westpreussisches-landesmuseum.de

AM ZWEITEN ADVENT, DEM 9. DEZEMBER, VON 11. 00 BIS 18. 00 UHR, KOMMEN

 DIE WARENDORFER PLÃTZCHEN

AUCH INS WESTPREUSSISCHE LANDESMUSEUM

BETEILIGT SIND NEBEN VIELEN ANDEREN DAS KULTURREFERAT AM WESTPREUSSISCHEN LANDESMUSEUM UND  ERSTMALS
 DER NEUGEGRÃœNDETE VEREIN ZUR FÖRDERUNG DES WESTPREUSSISCHEN LANDESMUSEUMS

Zum Aufrufen des Programms für den 2. Advent am 9. Dezember 2018 klicken Sie auf

“Warendorfer Plätzchen”

EINLADUNG
Der Museumsdirektor Dr. Lothar Hyss und die Kulturreferentin am Museum und Vorsitzende des Vereins zur Förderung des Westpreußischen Landesmuseums im Franziskanerkloster Warendorf Magdalena Oxfort M. A. laden ganz herzlich ins Westpreußische Landesmuseum, ehemaliges Franziskanerkloster, Klosterstraße 21, nach Warendorf ein.
Am 9. Dezember 2018 findet im Anschluß an die “€žWeihnachts-Plätzchen” im Museum (11.00 - 18.00 Uhr) ein Benefiz-Konzert in der Klosterkirche, Beginn 19.30 Uhr, statt.

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Infostand des Museumsfördervereins. Hier herrschte während des ganzen Tages reger Betrieb. Der Verein konnte eine Anzahl neuer Mitglieder aufnehmen.

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Buntes Treiben an den Verkaufständen, die sich um den gesamten klösterlichen Kreuzgang des Museums gruppierten!

Die Veranstaltung war nicht nur in der Stadt, sondern ganz besonders auch im Museum von zahlreichen interessierten Besuchern geprägt. Im Museum waren  im klösterlichen Kreuzgang Verkaufsstände aufgestellt, die diverse weihnachtliche Waren anboten. Zudem gab es die Möglichkeit, sich bei Kaffee und schmackhaften Torten, aber auch Eintopf zu stärken. Für das Museum war die €žWeihnachts-Plätzchen-Veranstaltung zugleich eine gute Möglichkeit, sich den Besuchern zu präsentieren. Frau Jutta Fethke, die Kunsthistorikerin des Museums, hatte alle Hände voll zu tun, an diesem Tage den Museumsbesuchern “ihre” Julie Wolfthorn-Ausstellung vorzustellen.

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Zu dem Konzertsolisten Roberto Tascini

Roberto Tascini begann sein Studium der klassischen Gitarre bei Guiseppe Ficara, das er 2001 mit der höchsten Auszeichnung, unter der Leitung von Pietro Antinori abschloß. Im März 2001 schloß Tascini ein paralleles Studium der Konservierung von Kunst- und Kulturgütern an der Universität von Ravenna mit Auszeichnung ab.
Während seines Studiums legte er einen besonderen Schwerpunkt auf die Akustik von Musiktheatern und Konzertsälen. 2004 beendete er sein Studium der Musikpädagogik ab und absolvierte 2005 erfolgreich einen Masterstudiengang Gitarre an der Musikhochschule Luzern unter der Leitung von Frank Bungarten, den er mit dem Konzertdiplom (Master of Arts) abschloß.
Seit über zehn Jahren tritt Roberto Tascini als Solist und mit verschiedenen Kammerensembles (u. a. EONGuitar-Quartet) sowohl in Italien als auch im Ausland  auf. In postgraduierten Studien- und Meisterkursen bei Frank Bungarten und Alberto Ponce perfektionierte Tascini seine gitarristischen Fähigkeiten. Er hat die ersten öffentlichen Aufführungen verschiedener zeitgenössischer Werke präsentiert und hat an mehreren Aufnahmen teilgenommen, darunter die CDs “Ad Parnassum” und “Music for Winds & Guitars” mit Werken des Komponisten Euro Teodori und “EONGuitar-Quartet” des gleichnamigen Quartetts. Als Solist hat er “Suites y Sonatas Latinoamerica” (2010) mit Musik von A. Lauro, G. Montana, A.Ginastera und “The Winter of our Discontent” aufgenommen, - eine CD-Monographie über den deutschen Komponisten Hans Werner Henze. Sie enthält dessen beide Sonaten “Royal Winter Music I & II”. Im Januar 2017 erschien seine neue CD mit einer Monographie über den italienischen Komponisten Mario Castelnuovo-Tedesco.
Seit 2006 ist Roberto Tascini künstlerischer Leiter des Internationalen Gitarrenfestivals “Joaquin Rodrigo” in Porto San Giorglo, Italien.
Roberto Tascini ist Professor für klassische Gitarre am Konservatorium “Giovanni Palsiello” in Taranto/ltalien.

Programm des Konzerts in der Klosterkirche

Johann Sebastian Bach
„Ciaconna”
aus der Violinpartita Nr. 2, d-Moll, BWV1004

Arcangelo Corelli
„Pastorale“
aus dem Concerto Grosso op. 6, Nr. 8

Johann Sebastian Bach
„Jesu bleibet meine Freude“,
Choral aus der Kantate „Herz und Mund und Tat und Leben“
BWV 147

Antonio Vivaldi
„Gitarrenkonzert D-Dur“, RV 93
Allegro giusto, Largo, Allegro

Luigi Boccherini
„Introduktion und Fandango”
aus dem Quintett Nr. 4, D-Dur
für Gitarre und Streicher, G 448

Pause 20 Minuten, mit eritreischer Kaffeezeremonie und Infos

Antonio Vivaldi
„La Follia“
aus op. 1, Nr. 12, d-Moll, RV 63

Der Förderverein des Museums

Der im Juli 2018 gegründete Verein zur Förderung des Westpreußischen Landesmuseums im Franziskanerkloster Warendorf e. V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Westpreußischen Landesmuseum bei der Erfüllung seiner Aufgaben zu unterstützen und es im Bewußtsein der Öffentlichkeit zu verankern. Ebenso will der Verein die Beschaffung von Mitteln forcieren, die dem Ausbau des Westpreußischen Landesmuseums dienen.
Der Verein fördert die Zusammenarbeit mit der Stadt und dem Kreis Warendorf, insbesondere mit allen kulturellen Einrichtungen der Region und darüber hinaus. Er verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke; die Mittel des Vereins dürfen nur für die in der Satzung angegebenen Zwecke verwendet werden. Mitglieder erhalten keinerlei Zuwendungen seitens des Vereins. Somit ist gewährleistet, daß Spenden- oder Vereinsbeiträge ausschließlich dem Westpreußischen Landesmuseum im ehemaligen Franziskanerkloster zu Gute kommen.

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SONDERAUSSTELLUNG

Vom 21. Oktober 2018 bis zum 24. März 2019
 

“Vergessen Sie uns nicht”

Die Malerin Julie Wolfthorn
(Thorn 1864 -1944 Theresienstadt)

Wenn Sie auf den Link “Vergessen Sie uns nicht” klicken, öffnet sich der Info-Flyer zu der Malerin Julia Wolfthorn!

Zu dem für Donnerstag, den 29. November 2018 um 18.00 Uhr vorgesehenen Vortrag von Dr. Heike Carstensen macht das Museum auf nachstehende Änderungen und Ergänzungen aufmerksam:

Der ursprünglich von Dr. Heike Carstensen vorgesehene Vortrag “...mit Pinsel und Palette bewaffnet will ich mir die Welt erobern…” entfällt krankheitsbedingt und wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. Statt dessen spricht
Victoria Gehricke, Berlin,
zum Thema “Eine durch und durch moderne Künstlerin” -  Julie Wolfthorns Etablierung im Kunstbetrieb ihrer Zeit. Begleitend zur Sonderausstellung »Vergessen Sie uns nicht.« Die Malerin Julie Wolfthorn (Thorn 1864 – 1944 Theresienstadt) stellt Viktoria Gehricke die Künstlerin Julie Wolfthorn im Rahmen ihres Vortrags vor. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich die Bedeutung einer Künstlerin rekonstruieren läßt, deren Werk nur lückenhaft erhalten ist. Einen Eindruck von Wolfthorns künstlerischer Bedeutung vermittelt insbesondere die Einschätzung durch die Zeitgenossen mit unterschiedlichem Bezug zum Werk der Malerin. Ebenso wird der Frage nachgegangen, wie sich eine Künstlerin um 1900 in einer von männlichen Berufsgenossen dominierten Branche etablieren konnte. Der zeitgenössischen Tages- und Fachpresse als Reflektionsfläche der öffentlichen Meinung kommt dabei eine wichtige Rolle zu. Auch die Frage nach der Einbindung Julie Wolfthorns in die damalige moderne Künstlergemeinschaft stellt einen wichtigen Aspekt in der Rekonstruktion ihrer Relevanz dar. Im Anschluß an den Vortrag bietet sich die Möglichkeit zur weiteren Diskussion.
Viktoria Gehricke, Freie Universität Berlin, 2014-2016 studentische Mitarbeiterin am Institut für Religionswissenschaft im DFG Sonderforschungsbereich “Transformationen der Antike/ Der differente Gott“. Seit 2016 Beschäftigung am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte. Seit 2015 Forschung über Julie Wolfthorn, u. a. Provenienzrecherche zu einem verschollenen Werk Wolfthorns im Nachlaß der Berliner Verlegerfamilie Mosse.

Der Eintritt beträgt € 2,50.

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Einige Angaben zum Lebensweg Julie Wolfthorns

Unter dem Namen Julie Wolf(f) wurde die spätere Künstlerin in Thorn als jüngstes Kind in einer jüdisch-bürgerlichen Familie am 8. Januar 1864 geboren. Ihr später angenommener Name Wolfthorn erinnert an ihre Geburtsstadt.  Zu ihren vier Geschwistern zählte der Bildhauer Georg Wolf.
Ab 1890 studierte sie Malerei und Grafik in Berlin und ab 1892 an der Pariser Académie Colarossi bei Gustave Courtois und Edmond Aman-Jean. 1893 kehrte sie nach Berlin zurück und lebte jahrzehntelang in einem Haus in Kurfürstenstraße, das heute nicht mehr besteht.
1895 besuchte sie die von Curt Herrmann geleitete Zeichenschule für Damen und verbrachte zwei Jahre später den Sommer in der Künstlerkolonie Worpswede. Deren Atmosphäre sagte ihr jedoch nicht zu.
1898 wurde sie Gründungsmitglied der Berliner Secession, die sie jedoch bald wieder verließ. Gleichwohl stellte sie regelmäßig ihre Werke in der „Secession“ aus. Im gleichen Jahre wurde sie Mitglied des „Vereins der Künstlerinnen und Kunstfreunde Berlin“. Um die Jahrhundertwende gehörte sie zu den wenigen Frauen, die regelmäßig Aufträge von der Kunst- und Literaturzeitschrift Jugend - Münchner illustrierte Wochenschrift für Kunst und Leben erhielt. Diese Zeitschrift war von Georg Hirth und Fritz von Ostini gegründet worden und erschien von 1896 bis 1940 in München.
Verheiratet war Julie Wolfthorn seit 1904 mit dem Kunsthistoriker und -kritiker Rudolf Klein-Diepold (1871–1925).
Zusammen 1905 mit mehr als 200 Künstlerinnen unterzeichnete Julie Wolfthorn 1905 eine Petition auf Zulassung an die Preußische Akademie der Künste; die Forderung wurde jedoch ablehnend beschieden.1906  gründete sie mit Käthe Kollwitz die Ausstellungsgemeinschaft „Verbindung Bildender Künstlerinnen“. 1912 folgte zusammen mit Käthe Kollwitz die Wahl in den Vorstand und die Jury der Secession, und 1927 trat sie dem Hiddensoer Künstlerinnenbund bei.
Bereits in der Anfangsphase des Nationalsozialismus erfolgte 1933 die Auflösung des Hiddensoer Künstlerinnenbundes. Noch im gleichen Jahr schloß man sie als Jüdin aus dem Vorstand der Secession aus. Sie behielt ihren Wohnsitz in Berlin bei und arbeitete mit dem 1941 verbundenen Kulturbund Deutscher Juden zusammen. Nach dem Verbot folgte die Verhaftung der Mitarbeiter und die Beschlagnahme des Vereinsvermögens.
Als Achtundsiebzigjähre deportierten die Nationalsozialisten am 28. Oktober 1942 die Künstlerin mit ihrer Schwester Luise Wolf in das Konzentrationslager Theresienstadt. Unter widrigsten Umständen gelang es ihr, in der Lagerhaft künstlerisch weiterzuarbeiten. Julie Wolfthorn überlebte in Theresienstadt zwei Jahre und verstarb dort am 29. Dezember 1944 wenige Tage vor ihrem 81. Geburtstag.

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Auf dieser Postkarte, die Julie Wolfthorn am 17. Oktober 1942 an ihren Freund Carl Eeg, unmittelbar vor ihrer Deportation in das KZ Theresienstadt  schrieb - das sie lebendig nicht mehr verlassen sollte -, ist das Thema der Ausstellung “Vergessen Sie uns nicht” festgehalten.


VERANSTALTUNG DES KULTURREFERATS

Begleitveranstaltung zur Sonderausstellung “Vergessen Sie uns nicht!”

Am Mittwoch, dem 25. Oktober 2018 um 18.00 Uhr, hält der aus Thorn stammende Kunsthistoriker Dr.Sławomir Majoch im Vortragsraum des Westpreußischen Landesmuseums einen Vortrag mit dem Thema In Vergessenheit geratene Künstler der Preußenzeit in Thorn (1793-1920)

Zu Einzelheiten siehe dazu die nachstehende Pressemitteilung

Vortrag: Dr. Sławomir Majoch, Kurator, Universitätsbibliothek Thorn,Die in Vergessenheit geratenen Künstler der Preußenzeit in Thorn (1793-1920) 

25. Oktober 2018 um 18.00 Uhr, Westpreußisches Landesmuseum, Eintritt 2,50 Euro

In diesem Vortrag wird das Wirken deutscher Künstler während der Preußenzeit in Thorn beleuchtet, die in der Kunstgeschichte nach 1920 in Vergessenheit geraten sind. Es waren vor allem Künstler wie Wilhelm Völcker (1799-1870), Karl Bennewitz von Löfen (1826-1895), Eduard Gaertner (1801-1877) und Julie Wolfthorn (1864-1944), die die lokale Künstlerszene Thorns der damaligen Zeit bildeten und prägten
Julie Wolfthorn war jüdischen Glaubens. Durch die starke Verbundenheit zu ihrer Heimatstadt fügte an das Ende ihres Geburtsnamens den Namen Thorn hinzu. Nachdem sie die Stadt verließ, studierte sie ab 1890 Malerei und Grafik in Berlin und ab 1892 in Paris. 1893 kehrte sie nach Berlin zurück und war Gründungsmitglied der Berliner Secession. Wolfthorn war eng mit Käthe Kollwitz und Dory Hitz befreundet und wurde als Grafikerin und als Porträtmalerin berühmter Persönlichkeiten bekannt. 1933 wurde sie als Jüdin aus dem Vorstand der Secession ausgeschlossen. Am 28. Oktober 1942 wurde Julie Wolfthorn im Alter von 78 Jahren zusammen mit ihrer Schwester Luise Wolf von den Nationalsozialisten in das Ghetto Theresienstadt deportiert. Dort zeichnete sie, so weit ihr das unter den Umständen möglich war. Sie überlebte dort zwei Jahre und verstarb wenige Tage vor ihrem 81. Geburtstag.
Mit der Stadt Thorn war auch die jüdische Familie Jacobi eng verbunden. Lotte Jacobi (1896-1990), die in München das Studium der Fotografie und des Films absolvierte, führte ein Fotoatelier in Berlin und emigrierte 1935 in die USA. Ihr New Yorker Atelier besuchten Berühmtheiten wie Albert Einstein, Thomas Mann, Marc Chagall, Eleanor Roosevelt oder Alfred Stieglitz. Bis 1955 lebte sie in der Stadt und porträtierte amerikanische und emigrierte europäische Intellektuelle, Schriftsteller und Künstler.
 
Neben diesen Persönlichkeiten gab es viele weitere deutsche Künstler, die Anfang des 19. Jahrhunderts nach Thorn kamen, um die Atmosphäre und die Denkmäler der Stadt zu verewigen. Bis heute wurden sowohl die Künstler der lokalen Künstlerszene – die wegen der Anwesenheit der preußischen Garnison sehr ephemer war – als auch die zugereisten Künstler, die zahlreiche Stadtansichten verewigten, nicht objektiv genug beurteilt. In Thorn gab es bisher keine Ausstellung, die ihnen gewidmet wurde, obwohl sie an der Erschaffung eines multikulturellen Bildes der Stadt während der Preußenzeit beteiligt waren.
Der Referent dieses Vortrags wird das Oeuvre der Künstler rekonstruieren und eine Antwort auf folgende Frage finden: aus welchem Grund sind diese Künstler und ihre Werke selbst in Vergessenheit geraten sind, wobei sie doch in Thorn und weit darüber hinaus einst so bekannt waren?
Dr. Sławomir Majoch studierte Kunstgeschichte und Geschichte in Thorn.  Von 2001 bis 2017 war er als Kurator am Universitätsmuseum Thorn tätig und lehrte Kunstgeschichte an der Universität von Thorn. Seit 2017 ist Dr. Majoch zudem Kustos an der Universitätsbibliothek Thorn.

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Eduard Gaertner, Rathaus zu Thorn, 1848, Öl auf Leinwand, 50,7 x 80 cm, Inv. Nr. 1973.13.1,Washington, National Gallery of Art

Termine für Veranstaltungen im Rahmen der Ausstellung Julie Wolfthorn im Jahr 2018/2019

Öffentliche Führungen durch die aktuelle Sonderausstellung »Vergessen Sie uns nicht«. Die Malerin Julie Wolfthorn (Thorn 1864–1944 Theresiensadt), zu denen das Museum herzlich einlädt.
Die Führungen finden jeweils sonntags um 15.00 Uhr statt. Der Eintritt beträgt € 2,50  zzgl. Museumseintrtt € 4,00 . Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die nächsten Termine sind:
16. Dezember 2018
06. Januar 2019
20. Januar 2019
03. Februar 2019
17. Februar 2019
03. März 2019
17. März 2019

Das Begleitprogramm zur Sonderausstellung wird im Januar 2019 fortgesetzt.

Donnerstag, 31. Januar 2019, 18.00 Uhr

Vortrag: Künstler in Theresienstadt 1941-1944, Dr. Daniela Uher, Germanisches Nationalmuseum Nürnberg. Eine Veranstaltung in Kooperation mit der VHS Warendorf.

Mittwoch, 20. Februar 2019, 18.00 Uhr

Zeitzeugengespräch: Eine Überlebende des Ghettos Theresienstadt berichtet. Ein Gespräch mit der aus Warendorf stammenden Zeitzeugin Liesel Binzer. Moderation: Matthias Ester M.A., Münster. Eine Veranstaltung in Kooperation mit der VHS Warendorf und dem Arbeitskreis „Jüdisches Leben in Warendorf“ der Altstadtfreunde Warendorf e.V. und der VHS Warendorf.

Donnerstag, 14. März 2019, 18.00 Uhr

Vortrag: »Man tue was man wolle! « Ida Gerhardi (1862 – 1927) im Umfeld deutscher Künstlerinnen in Paris um 1900, Dr. Susanne Conzen, Städtische Galerie Lüdenscheid.