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Donauschwäbisches Zentralmuseum
Museumsveranstaltungen

DAUERAUSSTELLUNG

In der Dauerausstellung wird eine “Reise entlang der Donau” als Multivisionsschau animiert. Gezeigt wird die deutsche Migration nach Ungarn und Südosteuropa im 18. Jahrhundert. Die Museumsbesucher erfahren Einzelheiten aus dem Leben und der Arbeit der Neusiedler in einer multiethnischen Region.
Zum Tragen kommt die Kultur der Donauschwaben in ihren Dörfern und Städten und das Verhältnis zu den Nachbarn. Gezeigt werden Modernisierung und Industrialisierung. Die Zwischenkriegszeit wird ebenso behandelt wie Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg. Auch die Folgen mit Flucht, Vertreibung und Deportationen finden ebenso ihre museale Darstellung wie das Eingehen auf die Staaten Ungarn, Rumänien und Jugoslawien zwischen 1945 bis 1989.
Ein Schwerpunkt des Museums ist die Behandlung Südosteuropas nach 1989. Nicht zuletzt sind aus diesen Intentionen die zahllosen Kontakte zu und die Zusammenarbeit mit Museen in Ungarn, Rumänien und den Nachfolgeländern Jugoslawiens abzuleiten.
Begleitet und ergänzt wird die Dauerausstellung von einer Reihe qualitätvoller Sonderausstellungen wie beispielsweise die vom rumänischen Kulturministerium preisgekrönte Ausstellung Hausgeschichten. Deutsche Spuren in den Donauländern
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MUSEUMSPROGRAMM  VON MAI BIS AUGUST  2024

RUND UMS MUSEUM

            Grußwort des neuen Direktors Tamás Szalay

LIEBE FREUNDINNEN UND FREUNDE DES MUSEUMS,

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enn szalayeine Geschichte zu Ende geht, beginnt eine neue Geschichte.
So könnte ich mein erstes Grußwort als neuer Direktor des DZM beginnen. Aber das wäre falsch. Mein Vorgänger Christian Glass, der Gründungsdirektor des Museums, und sein Team haben ein hervorragendes Museum aufgebaut und zum Erfolg geführt. Es ist sogar im Aufbruch: Das DZM wurde kürzlich modernisiert und um eine zweite Dauerausstellung erweitert und stößt bei den Besucherinnen auf durchweg positive Resonanz.
Was gibt es hier also neu zu beginnen? Meiner Meinung nach geht es eher um eine Weiterentwicklung. In unseren beiden Dauerausstellungen Donauschwaben. Aufbruch und Begegnung und Donau. Flußgeschichten steckt viel Potenzial, das wir auf unterschiedliche Weise weiterdenken können. Es gibt noch viele unerzählte Geschichten und viele unerlebte Erfahrungen im DZM, und wir laden Sie ein, diese gemeinsam mit uns zu entdecken und zu erleben.
Es ist also nicht eine neue Geschichte, die beginnt, sondern eine neue Ära, die wir gemeinsam mit Ihnen gestalten wollen. Abschließend kann ich nur den Wunsch von Herrn Glass wiederholen: Bleiben Sie dem Museum treu!

Tamás Szalay
Museumsdirektor

 +++ DESIGN AWARD FÜR FLUSSGESCHICHTEN +++

Für die Gestaltung unserer 2022 eröffneten Dauerausstellung „Donau. Flussgeschichten" wurde das Berliner Studio it's about mit dem German Design Award Gold 2024 prämiert. „Eine lebendige wie unterhaltsame Erfahrung für Groß und Klein", lautet die Begründung der Fachjury.
Das DZM hatte das Gestaltungsbüro 2019 nach einem Wettbewerb beauftragt, die Donau in den Kasematten des Museumsgebäudes erlebbar zu machen. It's about überzeugte uns damals mit der Idee, den Fluss und seine Ufer in die Ausstellungsarchitektur zu übertragen. So fanden die Flussgeschichten, die das Museumsteam erzählen wollte, ihren beschwingten und farbenfreudigen Rahmen.
Wir freuen uns mit it's about über die Auszeichnung!

+++ NEU IM DZM-TEAM: AMELIE BACH +++

Seit 1. Januar verstärkt Amelie Bach das Museumsteam als neue wissenschaftliche Mitarbeiterin und folgt damit auf Kathinka Engels. Sie wird vor allem in den Bereichen Sammlung und Ausstellung arbeiten, aber auch Pressetexte und Beiträge für die Social-Media-Accounts des Museums verfassen sowie an verschiedenen Projekten und Veranstaltungen mitwirken

„Das Team hat mich bereits sehr nett aufgenommen. Meine ersten Termine und Aufgaben waren spannend und ich freue mich auf alles, was kommt", so die Wissenschaftlerin.

+++ TERMINÄNDERUNG +++

Die für den 16. Mai geplante Eröffnung der Ausstellung „Schwerer Stoff. Frauen - Trachten - Lebensgeschichten" findet erst am26. September statt.

+++ LIFELINE -AUSSTELLUNG VON DIETER MAMMEL IN TEMESWA/TIMIŞOARA(RUMÄNIEN) +++

Flucht, Vertreibung, Verlust, Hoffnung, Neubeginn: Der zeitgenössische bildende Künstler Dieter Mammel widmet diesen Themen sein Ausstellungsprojekt „Lifeline", das er gemeinsam mit dem DZM entwickelt hat. Für ihn sind die Themen sehr nah, denn er erzählt in seinen Bildern seine Familiengeschichte. Seine Großmutter mütterlicherseits stammt aus Temeswar, sein Großvater aus Franzfeld / KaCarevo bei Belgrad. Sie mussten während des Zweiten Weltkriegs fliehen und die Familie fand eine neue Heimat in Baden-Württemberg.
Geschichten aus der Familie sind reichlich vorhanden, aber kaum Fotos. Dieter Mammel hat es als seine Aufgabe empfunden, diesen Abschnitt der Familiengeschichte in Gemälde zu übersetzen - die keine Einzelgeschichte ist, sondern für die Erfahrungen zahlreicher Familien steht, die das gleiche Schicksal erlebt haben.
Flucht, Vertreibung und Kriegserfahrungen sind leider nicht nur historische Themen, sondern allgegenwärtige Erfahrungen unserer Zeit. Dieter Mammel ergänzt das Erzählte mit Erlebtem über die aktuelle Flucht aus Syrien und der Ukraine - und gibt dem Projekt damit eine noch allgemeinere Bedeutung und Gültigkeit.
Die Ausstellungsreihe folgt dem Fluchtweg der Familie. Die Ausstellung wird erstmals am 10. Mai im Nationalen Kunstmuseum in Temeswar/ Timişioara eröffnet und ist dort bis zum 4. August zu sehen, bevor sie über das Nationalmuseum Pantschowa / Panćevo
2025 ins DZM Ulm kommt.                                     

ÖFFENTLICHE FÜHRUNGEN

MAI

Freitag, 3. Mai, 15.30 Uhr
Sonntag, 5. Mai, 14.00 Uhr
Sonntag, 12. Mai, 14.00 Uhr
Sonntag 19. Mai
11.00 Uhr
13.00 Uhr
14.00 Uhr
Sonntag, 26. Mai, 14.00 Uhr

Donauschwaben, Aufbruch und Begegnung
Donau. Flußgeschichten
Familienführung: “Märchenreise entlang der Donau”
Internationaler Museumstag
Donauschwaben, Aufbruch und Begegnung
Donau. Flußgeschichten
Familienführung: “Märchenreise entlang der Donau”
Donauschwaben, Aufbruch und Begegnung

JUNI

Sonntag, 2. Juni
11.00 Uhr
14.00 Uhr
Freitag, 7. Juni, 15.30 Uhr
Sonntag, 9. Juni, 14.00 Uhr
Sonntag, 16. Juni, 14.00 Uhr
Sonntag 23. Juni, 14.00 Uhr
Sonntag, 30. Juni, 14.00 Uhr

Tag der Festung
Entdecker-Tour durch das Museumsgebäude
Entdecker-Tour durch das Museumsgebäude
Donau. Flußgeschichten
Schauspielführung „Wer jetzo zieht ins Ungarland ...”
Schauspielführung „Wer jetzo zieht ins Ungarland ...”
Donau. Flußgeschichten
Donauschwaben, Aufbruch und Begegnung

JULI

Freitag, 5. Juli, 15.30 Uhr
Sonntag, 7. Juli, 14.00 Uhr
Freitag, 12. Juli, 15.30 Uhr
Sonntag, 14. Juli, 14.00 Uhr
Sonntag, 21. Juli, 14.00 Uhr
Sonntag, 28. Juli, 14.00 Uhr

Donauschwaben. Aufbruch und Begegnung
Donauschwaben, Aufbruch und Begegnung
Donau. Flußgeschichten
Familienführung: “Märchenreise entlang der Donau”
Themenführung “Frauen geben den Ton an”
Schauspielführung „Wer jetzo zieht ins Ungarland ...”

AUGUST

Freitag, 2. August, 15.30 Uhr
Sonntag, 4. August, 14.00 Uhr
Sonntag, 11. August, 14.00 Uhr
Sonntag, 18. August, 14.00 Uhr
Sonntag, 25. August, 14.00 Uhr

Themenführung “Frauen geben den Ton an”
Familienführung: “Märchenreise entlang der Donau”
Donau. Flußgeschichten
Donauschwaben, Aufbruch und Begegnung
Themenführung “Frauen geben den Ton an”

Das DZM hat an folgenden Feiertagen geöffnet: Maifeiertag 1.5., Christi Himmelfahrt 9.5., Pfingstsonntag 19.5., Pfingstmontag 20.5., Fronleichnam 30.5.

AUSSTELLUNGEN

Vorschau

Kabinett-Ausstellung ab 26. Juli

STADTLESEN UND STADTBESCHREIBEN BUDAPEST MIT DEN AUGEN STUDIERENDER

Der Donauraum ist vor allem durch seine kulturelle Vielfalt geprägt: Diese Tatsache bietet umfangreichen Stoff für Projekte, Veranstaltungen, wissenschaftliche Studien usw. Die Perspektiven ändern sich, es gibt immer wieder etwas Neues zum Thema. Wie nehmen junge Menschen diese Vielfalt wahr? Wie „lesen" und wie „beschreiben" sie sie? Die Ausstellung stellt diese Fragen und beantwortet sie auf experimentelle Art und Weise.
Studierende der Universität Tübingen setzen sich in einem Seminar und bei einer Exkursion im aktuellen Sommersemester mit der Vielfalt der Donaumetropole auseinander. Sie sammeln Geschichten und Objekte und konzipieren gemeinsam mit dem DZM-Team eine Kabinett-Ausstellung. Das Projekt ist nicht nur für die Studierenden, sondern auch für das DZM ein Experiment: Eine Ausstellung entsteht auf untypische Weise, indem mehr dem Zufall überlassen bleibt als gewöhnlich.
Das Seminar und die Exkursion werden durchgeführt von Prof. Dr. Reinhard Johler (Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaft), Dr. Olivia Spiridon (Deutsches Seminar), Tamá                                                                        s Szalay (DZM) und Dr. Swantje Volkmann (Kulturreferentin für den Donauraum am DZM).
Ausstellungseröffnung am Donnerstag, 25. Juli, um 19.00 Uhr

Findet erst ab 26. September 2024 statt!

SCHWERER STOFF -Frauen - Trachten - Lebensgeschichten

Poppige Farben auf goldenem Grund neben tiefschwarzer Brautkleidung: Donauschwäbische Trachten geben überraschende Einblicke in die einstige Lebenswelt von Frauen und Mädchen. Diese Welt war eng, weil von dörflichen und kirchlichen Regeln bestimmt, aber auch weit, weil sie die Vielfalt einer multikulturellen Gesellschaft bot.
Die Ausstellung zeigt textile Schätze aus der DZM-Sammlung und erzählt die Geschichten der einstigen Trägerinnen. Sie schlägt Brücken zwischen Tradition und Moderne, Ideologie und Realität, einstigem und heutigem textilen Upcycling.
Kooperation mit dem Ethnographischen Museum, Budapest, der Koordinierung Ostmittel- und Südosteuropa am Museum Europäischer Kulturen, Berlin, und dem Zentrum für Gestaltung, Freie, staatlich anerkannte Schulen Ulm.

VERANSTALTUNGEN

Samstag und Sonntag, 18. und 19. Mai

HEIMATTAG DER BANATER SCHWABEN
Nach dem Heimattag der Deutschen im Banat in der Kulturhauptstadt Temeswar 2023 treffen sich die Banater Schwaben an Pfingsten wieder in ihrer Patenstadt Ulm.
Am Samstagvormittag bietet das DZM den Besuchern desw Heimattages zwei Führungnen durch die Dauerausstellung an:
10.00 Uhr Donauschwaben. Aufbruch und Begegnung
11.00 Uhr: Donau. Flußgeschichten                                            

Der Eintritt in das Museum ist für die Teilnehmer des Heimattages an diesem Wochenende frei.
Die Veranstaltung in Kooperation mit der Kulturreferentin für den Donauraum.

Sonntag, 19. Mai, 10.00 bis 18.00 Uhr

INTERNATIONALER MUSEUMSTAG
Unter dem Motto „Museen mit Freude entdecken" feiern Museenin ganz Deutschland in diesem Jahr den 47. Internationalen Museumstag. Dazu bieten wir ein vielfältiges Programm mit freiem Eintritt.
11.00 Uhr: „Donauschwaben. Aufbruch und Begegnung”Führung durch die ständige Ausstellung
13.00 Uhr: „Donau. Flussgeschichten”Führung durch die ständige Ausstellung
14.00 - 17.00 Uhr: Budapester Kaffeehaus
Legendär sind die Kaffeehäuser in Budapest, etwa das noble Cafe New York, das Literaturcafe Ruszwurm auf dem Burgberg oder das Cafe Gerbeaud im Zentrum von Pest. Wir lassen die mondäne Kaffee-hauskultur der Donaumonarchie aufleben mit Dobos- und Sacher-torte. Dazu erklingt ungarisch-österreichische Salonmusik mit dem Ulmer Konzertmeister Tamäs Füzesi und Klavierbegleitung.
14.00 Uhr: „Es war einmal ..."
Geführte Märchenreise entlang der Donau mit Tine Mehls
16.00 Uhr: Weinverkostung
Weinexperten der Weinbastion führen durch die Geschmackswelten der Weinanbaugebiete entlang der Donau.

Dienstag, 28. Mai / 19 Uhr

AUFBRUCH VON ULM ENTLANG DER DONAU
Vortrag von Marie-Kristin Hauke und Márta Fata
Im 18. Jahrhundert war Ulm einer der zentralen Sammelpunkte für Auswanderungswillige aus dem Südwesten des Reichs, der Schweiz, dem Elsaß und Lothringen. Hier bestiegen sie die Ulmer Schachteln, die sie donauabwärts nach Ungarn brachten.
Wie aber ging die (protestantische) Stadt mit den vielen (katholischen) Durchreisenden um, die regelmäßig nach Ulm kamen? Wo kamen sie unter? Wie versorgte man sie? Was passierte, wenn jemand krank wurde oder starb? Oder vor der Abfahrt noch heiraten wollte? Wie ging man gegen betrügerische Werber vor? Und wie verhinderte man, daß das Auswanderungsfieber auch die eigenen Untertanen erfaßte?
Die Antwort auf diese und weitere Fragen rund um Ulm und die Auswanderung im 18. Jahrhundert gibt der in einer korrigierten Neuauflage erschienene Band der Historikerin Dr. Marie-Kristin Hauke vom Stadtarchiv Ulm in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Márta Fata vom Institut für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde Tübingen.
Kooperationsveranstaltung mit dem Haus der Stadtgeschichte Stadtarchiv Ulm und dem Verlag Klemm + Oelschläger.

 

Sonntag, 2. Juni, 10.00 -18.00 Uhr

TAG DER FESTUNG
Beim Rundgang durch das Reduit der Oberen Donaubastion betreten Sie Räume, die sonst verschlossen sind, und entdecken die Geschichte des historischen Bauwerks mit seiner vielfältigen Nutzung. Sie erfahren Näheres über seine aufwendige Sanierung in den Jahren 1995 bis 2000 und die heutige Funktion als Museum.
Eintritt und Führungen kostenfrei

Internationales Donaufest

Entdecken Sie die kulturelle Vielfalt des Donauraums! Das Donauschwäbische Zentralmuseum und die Kulturreferentin für den Donauraum bieten täglich im Themenzelt „Europäische Geschichte" ein Programm zum Mitmachen, Zuhören und Genießen, Kennenlernen und Erleben.
Zusätzlich findet eine Lesung im Museum statt und die Kulturreferentin präsentiert in der Abschlussveranstaltung die internationale Zusammenarbeit des Donaujugendcamps auf der Neu-Ulmer Bühne.

Freitag, 5. Juli, 17.00-21.00 Uhr

Pécs - Eine Reise wert
Die Regionalhauptstadt Pécs / Fünfkirchen gilt in Ungarn als die stimmungsvollste Stadt des Landes. Das historische Zentrum gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe, weil sich hier römerzeitliche Denkmäler in ungewöhnlicher Dichte finden. Zum Charme der Stadt tragen auch die Bauwerke aus der osmanischen Zeit und der Österreichisch-Ungarischen Monarchie bei.
Der Tourismusverband Pécs stellt seine Stadt vom 5. bis 7. Juli in unserem Zelt vor. Es gibt zahlreiche Informationen zu Kultur und Geschichte sowie täglich um 17 Uhr eine Weinprobe.

Samstag, 6. Juli, 11.00-21.00 Uhr

Migration verbindet
Das Internationalen DZM-Forum „Migration verbindet" stellt sich vor. Die Gruppe präsentiert die Ergebnisse ihrer fast 10-jährigen Kooperation mit dem Museum. Verschiedene Mitmach-Aktionen laden zu Kreativität und Dialog ein.
17.00 Uhr: Weinprobedes Tourismusverbandes Pécs

Sonntag, 7. Juli, 11.00-20.00 Uhr

Pécs - Eine Reise wert
Der Tourismusverband Pécs stellt seineStadt vom 5. bis 7. Juli vor.
17.00 Uhr: Weinprobe

Sonntag, 7. Juli, 11.00 Uhr

Frieda Paris „Nachwasser"
Matinee mit Frieda Paris, Silke Knäpper(Moderation) und Bernhard Sinz (Klavier)

Was ein Gedicht sein kann? Alles. Mit „Nachwasser" stellt die gebürtige Ulmerin Frieda Paris ein berührendes Debüt vor, feinsinnig und poetisch, durchlässig, tiefschichtig, auffächernd. Hier schreibt eine Schreibende, die den Einflüsterungen ihrer Wortmütter ebenso lauscht wie denen eines Vogels, der auf ihrer Schreibschulter ein Nest gebaut hat. Der Text läßt seine Leserinnen und Leser an der Entstehung eines langen Gedichts teilhaben, nimmt sie mit an den Schneidetisch, wo alles zusammenfindet: gestrandetes Poesiegut, Tränensalz, Wörter der Kindheit - und Zettelrückseiten aus dem Nachlaß der großen Wortmutter Friederike Mayröcker. Unbeirrt legt die Autorin Sätze für sich und die Lesenden auf die Kante des Tischs, hin zu einem einzigen lebenslangen Satz, in der Hoffnung, er möge - irgendwann - auf jemanden zuhalten.
„Man muß sich „Nachwasser" vorstellen wie Chris Markers Filmessay „Sans Soleil" mit ruhiger Stimme vorgelesene Briefe, während die Schauplätze wechseln, von Wien nach Hokkaido, zurück in die Kindheit in Süddeutschland, vom Schnee zum Sand, und darüber die Schrift, in der Schwebe.” - Marcel Beyer
Frieda Paris, Master of Arts, geboren 1986 in Ulm. Abitur und Gesellin zur Damenschneiderin in Wald. Seit 2010 lebt sie in Wien. Dort studierte sie Theater-, Film- und Medienwissenschaften sowie Sprachkunst. Paris entwickelt Hörspiele (zuletzt „HERZBEFELLT, ein Nachrufen") und Gedichte, immer nah am Material. Finalistin beim 28. Open Mike.
Kooperation mit dem Internationalen Donaufest Ulm/Neu-Ulm und dem Ulmer Lyriksommer

Montag, 8. Juli, 11.00-20.00 Uhr

Schöne blaue Donau
Mitmach-Aktionen rund um die Donau für Groß und Klein: Bring' deine „Ulmer Schachtel" in den sicheren Hafen, teste dein Wissen beim Donau-Quiz und gestalte deine eigenen Donau-Postkarten!
17.00 Uhr: Märchenreise entlang der Donau
Tine Mehls erzählt Geschichten für Groß und Klein

Dienstag, 9. Juli, 11.00-20.00 Uhr

Schöne blaue Donau
Mitmach-Aktionen rund um die Donau
17.00 Uhr: Vortrag mit Henning Petershagen: Die Ulmer Schachtel
Warum ist sie schwarz-weiß? Woher kommt ihr seltsamer Name? Wie viele Auswanderer passten in ein einzelnes Schiff? was machten die Schiffsleute im Dunkeln und bei Hochwasser? Erstaunliches und neu Erforschtes präsentiert und diskutiert Ulms bekanntester Schachtologe

Neu-Ulm: Dienstag, 9. Juli, 18.00 Uhr

Donauliebe „Und Dienstag küsse ich Dich mündlich"
Abschlußperformance des Donaujugendcamps

Mittwoch, 10. Juli, 11.00-20.00 Uhr

Kunstprojekt „Geheimnisvoll"
Programm zum Abschluß des Projektes vom 10. bis 13. Juli
Auf Initiative der Kulturreferentin für den Donauraum am DZM Ulm fand seit 2022 ein internationales Kunstprojekt statt: „Mysterious" vereinte Künstler und Jugendliche aus fünf Städten des Donauraums (darunter vier Kulturhauptstädte Europas). Dabei kamen bewußt neue Methoden und Formate wie Co-Creation zum Einsatz.
Die Ergebnisse der Künstlertreffen in den Kulturhauptstädten des Donauraums - in Novi Sad (RS), Veszprém (HU), Timişoara (RO) und Bad Ischl (AT) werden nun präsentiert. In den Projektwochen erkundeten junge Künstler aller Kunstdisziplinen gemeinsam mit einheim  ischen Jugendlichen besonders attraktive, aber wenig bekannte, vergessene oder schwer zugängliche Orte. Gemeinsam entwickelten sie dort eine künstlerische Performance. Gesucht und gefunden wurden dabei besondere Ortmit ihren verborgenen Geschichten, Legenden oder historischen Ereignissen.
Im Themenzelt werden sowohl die einzelnen Orte wie das Tunnelsystem von Peterwardein in Novi Sad, der Stefania-Palast in Temeswar, die Margareten-Ruine in Veszprém oder die alte Fleischhauerei in Ebensee vorgestellt. Die anwesenden Künstler kommen mit den Besuchern ins Gespräch und berichten über ihre Erfahrungen im Projekt.
In Kooperation mit Donaubüro Ulm/Neu-Ulm gGmbH, Baden-Württemberg Stiftung und Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg
15.00 Uhr: Workshop „Donau-Mysterien"
Im Workshop erfahren Teilnehmende Geheimnisse des Donauraumes, denen sie sich spielend, lernend und kreativ nähern.
17.00 Uhr: Podiumsdiskussion „Ost und West"
Warum gibt es noch immer (oder schon wieder) eine Spaltung, die auch entlang der Donau stark zu spüren ist? Wer spaltet wen? Und warum? Was kann getan werden?

Donnerstag, 11. Juli, 11.00-20.00 Uhr

Kunstprojekt „Geheimnisvoll"
Programm zum Abschluß des Projektes vom 10. bis 13. Juli
15.00 Uhr: Workshop „Donau-Mysterien"
Im Workshop erfahren Teilnehmende Geheimnisse des Donauraumes, denen sie sich spielend, lernend und kreativ nähern.

17.00 Uhr: karpatenflecken. donauwellen.
Lesung von Thomas Perle
Drei Frauen aus drei verschiedenen Generationen werden über politische, geografische und sprachliche Grenzen hinweg durch die Geschichte getrieben.
Eine europäische Familiengeschichte über die ersten Kolonisten in den Waldkarpaten, über die Weltkriege, Flucht und Vertreibung und die Hoffnung auf ein neues Leben im Westen. Die Donau fließt seit Jahrtausenden dahin und beobachtet uns Menschen. Vom Schwarzwald bis zum Schwarzen Meer schaut die Donau. Sinniert, sie kommentiert, was wir an ihren Ufern, in ihren Fluten treiben.

Freitag, 12. Juli, 11.00-21.00 Uhr

Kunstprojekt „Geheimnisvoll"
Programm zum Abschluß des Projektes vom 10. bis 13. Juli
15.00 Uhr: Workshop „Donau-Mysterien"
Im Workshop erfahren Teilnehmende Geheimnisse des Donauraumes, denen sie sich spielend, lernend und kreativ nähern.
17 Uhr: Finissage zum Projekt „Geheimnisvoll"
Was verbindet ein fast eintausend Jahre altes Nonnenkloster mit einem Jugendstilpalast von 1909? Beide gehörten zu den mysteriösen Orten, die im Projekt „Geheimnisvoll" vorgestellt, in einer künstlerischen Performance bearbeitet und so der Öffentlichkeit bekannt gemacht wurden. Welche Geheimnisse die alte Fleischhauerei in Ebensee und die Tunnel von Peterwardein bargen, erfahren die Besucher der Finissage im Themenzelt.
Neben Musik und guten Gesprächen liest der Kurator für Österreich, Jakob Kinz, Texte, die an den einzelnen Orten entstanden sind.

Samstag, 13. Juli, 11.00-21.00 Uhr

Kunstprojekt „Geheimnisvoll”
Programm zum Abschluss des Projektes
15.00 Uhr: Geheimnisvolle Donaumärchen
Tine Mehls erzählt Geschichten für Groß und Klein

Sonntag, 14. Juli, 11.00-18.00 Uhr

Schöne blaue Donau
Mitmach-Aktionen rund um die Donau fürGroß und Klein. So können die Besucherinnen „Ulmer Schachteln" in den sicheren Hafen bringen, ihr Wissen beim Donau-Quiz testen und Donau-Postkarten selbst gestalten.

KULTURREEFERENTIN

Zu den Aufgaben der Kulturreferentin

Die vom Bund geförderte Kulturreferentin ist für die kulturelle Breitenarbeit nach § 96 BVFG zuständig. Ziel dieser Tätigkeit ist die Vermittlung der deutschen Kultur und Geschichte im östlichen Europa im In- und Ausland.
Die Kulturreferentin organisiert Veranstaltungen, führt Maßnahmen der Bildungs- und Jugendarbeit sowie Kooperationsprojekte mit in- und ausländischen Partnern durch und sie fördert Projekte Dritter.
Mehr Informationen unter Tel. 0731/96254-115

Interkulturelle Kunstprojekte im Donauraum
Kunst ist nicht nur karte_donauraumein Kommunikationsmittel, sondern auch das vielfältige kulturelle Erbe der Menschheit. Zu den Werten Europas gehören die Vielfalt seiner Kulturen und die Fülle seiner Sprachen. Die Vielfalt des Donauraumes und sein künstlerischer Reichtum stehen im Mittelpunkt der Kunstprojekte. Diese dienen der Künstlervernetzung, dem künstlerischen Austausch und der Präsentation von bildender Kunst. Neben internationalen Wanderausstellungen und Workshops finden auch temporäre künstlerische Performances statt. Dabei tauschen Künstler aus den Donauländern Erfahrungen aus, begegnen sich und lernen Arbeitswelten sowie Ergebnisse ken-nen. Sie fungieren dabei als Multiplikatoren, die ihre Erkenntnisse wiederum in ihre jeweiligen Herkunftsländer tragen und dort vermitteln.

Projektraum Donau
Projekträume sind seit längerer Zeit ein probates Mittel der Künstlervernetzung, des künstlerischen Austausches und der Präsentation von bildender Kunst. Das Markenzeichen zeitgenössischer Kunsträume im Donauraum ist eine Ambivalenz aus Vielfalt, Popularität und sozialer Unsicherheit.

Kunst am Strom
Das internationale Kunstprojekt ermöglicht einen vielseitigen Einblick in künstlerische Positionen quer durch alle Generationen und Kunstformen der Donauländer. Neben  aktuellen Kunstpositionen steht das Spannungsfeld zwischen der oftmals kosmopolitischen Position der Künstler und vorhandenen, nationalen Bindungen im Mittelpunkt.

Geheimnisvoll: 2022 - 2024
Das Kultur-Kunst-Projekt wendet sich bewußt vom klassischen Schema der Wanderausstellungen und Symposien ab - und neuen Methoden zu. Es finden temporäre Treffen von Künstlern aus der ganzen Region in den aktuellen europäischen Kulturhauptstädten des Donauraumes statt: 2022 Novi Sad und die Vojvodina/Serbien, Schaufenster auf dem Internationalen Donaufest in Ulm und Neu-Ulm; 2023 Timişoara und das Banat/Rumänien und Veszprem und die Balaton-Region/Ungarn; 2024 Bad Ischl und das Salzkammergut/Österreich, 2024 Präsentation der Projektergebnisse auf dem Internationalen Donaufest in Ulm und Neu-Ulm. In den Städten treffen sich junge Künstler, die gemeinsam mit lokalen Jugendlichen besonders attraktive, aber wenig bekannte, vergessene und nicht leicht zugängliche Orte der Stadt kennenlernen und in einer künstlerischen Performance bearbeiten.

Internationale Jugendbegegnungen im Donauraum
„Bei unserer Zusammenarbeit konnte ich feststellen, daß wir uns näher im Denken sind, wie wir es vielleicht vermuten.”

Tim Basler aus Waldshut, Teilnehmer

Internationales Donaujugendcamp „Europa sind wir” im Rahmen des Internationalen Donaufestes in Ulm/Neu-Ulm
Das Jugendcamp lädt alle zwei Jahre Jugendliche aus den Donauländern nach Ulm und Neu-Ulm ein und stärkt damit die Idee des intensiven Austauschs zwischen Heranwachsenden unterschiedlichster Kulturen - der Zukunft Europas. Die Jugendlichen ab 16 kommen aus Baden-Württemberg, Bayern, Österreich, Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Kroatien, Serbien, Montenegro, Bosnien-Herzegowina, Rumänien, Bulgarien, der Ukraine und Moldawien.

Junge Donaubrücken - Einführung in die EU-Donauraumstrategie für junge Erwachsene
Eine Seminarwoche in Wien in Kooperation mit dem Magistrat der Stadt Wien.

Licht und Klang auf neuen Brücken
Eine 5-tägige Exkursions- und Workshopwoche in verschiedene Regionen des Donauraumes mit besonderen kreativen und künstlerischen Schwerpunkten.

Don@u-Online donauonline
Schulklassen aus Baden-Württemberg begegnen Schulklassen der Donau-Anrainerstaaten in einem virtuellen Kursraum und entwickeln gemeinsam ihr eigenes Europa-Projekt.

„Was mir in meiner Arbeit am Herzen liegt, ist die Jugendarbeit. Mit großer Begeisterung organisiere ich Jugendbegegnungen im In- und Ausland. Dabei lernen sich junge Erwachsene aus allen Donauländern kennen, erleben eine erfüllte und erfüllende Zeit und entwickeln gemeinsam Projekte, wie beispielsweise eine große Präsentation beim Donaujugendcamp im Rahmen des Internationalen Donaufestes in Ulm/Neu-Ulm. Freundschaften, die hier geschlossen werden, sind wichtig für die einzelnen Biografien und noch wichtiger für den Zusammenhalt in einem gemeinsamen Europa. Dieses Europa erleben wir bei den Jugendbegegnungen in einer sehr persönlichen, sehr ehrlichen und offenen Art und Weise.”

Dr. Swantje Volkmann

AKTUELLE VERANSTALTUNGEN DER KULTURREFERENTIN

20. 25. Mai

KUNSTPROJEKT „GEHEIMNISVOLL"
im Rahmen der Kulturhauptstadt Bad Ischl (Salzkammergut) in Ebensee (Österreich)

Im Rahmen des Projektes treffen sich Künstler aus der Donauregion zu mehrtägigen Workshops. Mit Hilfe lokaler Jugendlicher und Studenten bearbeiten sie spannende, vergessene oder nicht leicht zugängliche Orte in einer künstlerischen Performance.

04.-10. Juli

INTERNATIONALES DONAUJUGENDCAMP „EUROPA SIND WIR"

„Ihr lebt die Freundschaft über Kulturen hinweg, über Grenzen hinweg."
Seit dem Jahr 2008 treffen sich beim Internationalen Donaufest Jugendliche aus verschiedenen Ländern des Donauraumes. Sie kommen nach Ulm und Neu-Ulm unter dem Motto „Europa sind wir" und reden über die Zukunft Europas. Die jungen Erwachsenen verbringen eine Woche am Donauufer und erleben ihre Kulturen und Sprachen im Austausch mit vielen anderen. Gemeinsam nehmen sie an Workshops teil und diskutieren neue Ideen. In den Workshops wird eine gemeinsame Performance kreiert, die im Programm des Donaufestes auf der Bühne am Neu- Ulmer Ufer aufgeführt wird.
EUROPA SIND WIR 2024
Kooperationspartner: Donaubüro Ulm/Neu-Ulm gGmbH, Baden-Württemberg Stiftung, Ministerium für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg, Stadt Ulm, Stadt Neu-Ulm, Landeszentrale für politische Bildung des Landes Baden-Württemberg

Samstag, 6. Juli

GEGEN DAS VERGESSEN - WIDERSPRECHEN FÜR DEMOKRATIE
Workshop für die Teilnehmer des Jugendcamps

Montag, 8. Juli, 14.00 Uhr

SCHÖNE NEUE WELT - WIE VERÄNDERT KÜNSTLICHE INTELLIGENZ EUROPA?
Präsentation der Ergebnisse des Don@u-Online Projektes im Edwin-Scharff-Haus Neu-Ulm
28 Schulklassen aus dem Donauraum tauschen untereinander Ideen aus, das erste Mal liegt der Fokus auf Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz. Jeder ist eingeladen, mitzumachen. Künstliche Intelligenz ist unglaublich wichtig, weil sie in vielen Bereichen für mehr effektive und innovative Lösungen sorgt. KI hilft Unternehmen, Dinge schneller und besser zu machen -von automatischen Abläufen bis zur klugen und schonenden Nutzung von Ressourcen. Dank KI können schwierige Probleme schnell gelöst werden. Interessante Gespräche entstehen erst dann, wenn verschiedene Ansichten ausgetauscht werden, im Unterricht sowie online mit Klassen aus anderen Donauländern.

Dienstag, 9. Juli, 18.00 Uhr
Bühne Neu-Ulm

DONAULIEBE „UND DIENSTAG KÜSSE ICH DICH MÜNDLICH"
Abschlußperformance des Donaujugendcamps
Der große Schatz des Donauraums sind die Menschen, die den Raum bewohnen, prägen, gestalten, ihn vielleicht lieben oder auch hassen.
Und was wäre ein menschliches Leben ohne die Liebe. Wie diese von historischen Liebespaaren erlebt, erlitten und erfahren wurde, zeigt unsere Performance „Donauliebe". Neben der wohl brennenden aber letztlich doch kurzen Liebe von Albert zu Mileva, dem schlechten Umgang von Karl Robert mit vier Frauen oder der Liebe Lenaus zu Sophie, die ihn in den Wahnsinn trieb, suchen wir nach Antworten auf die Frage, wie finde ich das Glück.

Samstag, 13. Juli, 19.30 Uhr
Podium Theater Ulm

SIDY THAL - A SCHTIKL
Szenische Lesung von und mit Thomas Perle

vergisst eine stadt?
vergißt ein ort
jemals
was
einmal
geschehen
dort?
schreibt sich
ein
ereignis
schreibt sich
schiebt sich
schicht
um schicht
ein aufgeschichte
dieser stadt.

Am 26. November 1938 explodierten während eines Auftritts der jüdisch-bukowinischen Sängerin Sidy Thal am Temeswarer Theater zwei Handgranaten im Saal. Ein antisemitischer Anschlag, verübt von der rechtsextremen nationalistischen Bewegung der Legionäre, bei dem vier Menschen starben und siebzig verletzt wurden. Ein Ereignis, kaum bekannt in der Stadt, dem sich Thomas Perle für das Deutsche Staatstheater Temeswar widmete. Das Stück SIDY THAL wurde dort in Kooperation mit dem Jüdischen Staatstheater Bukarest in der Regie von Clemens Bechtel im Rahmen des Kulturhauptstadtjahres 2023 uraufgeführt.

SIDY THAL a schtikl ist ein Fragment daraus, das anläßlich des Internationalen Donaufestes in Ulm und Neu-Ulm im Theater Ulm präsentiert wird.
Schauspieler: u.a. Thomas Perle, Jan M. Walter
Trio Machandel: Jochen Anger (Klarinette), Markus Munzer-Dorn (Gitarre) und Yannick Sartorelli (Kontrabaß)
Kooperationspartner: Kulturreferentin für den Donauraum am DZM,Deutsches Kulturforum östliches Europa,Moses Mendelssohn Stiftung

MUSEUMSSHOP

Mit einer neuen Einrichtung und einem frischen Sortiment startet der Museumsshop ins neue Jahr. Nach dem Ausstellungsbesuch kann man  jetzt im Shop auch einen Kaffee trinken. Das Sortiment umfaßt nicht nur Bücher und Ansichtskarten, sondern auch eine Auswahl an Geschenken und Mitbringseln. Viele Artikel gibt es übrigens ausschließlich im DZM — wie das Stempelset „Donauschwäbischer Bauernhof”, das Mäppchen „Ulmer Schachtel” oder die Keramikobjekte der ungarndeutschen Kunsthandwerkerin Cintia Teimel. Und Einkaufen kann man bei uns sogar am Sonntag.

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Zur Ausstellung “Donauschwaben - Deutsche Siedler in Südosteuropa” ist ab November die gleichnamige Publikation mit ca 400 Seiten und 300 Abbildungen zum Preis von € 19,80 im Museumsshop erhältlich.

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Text und Fotos aus den aktuellen Museumsnachrichten