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Donauschwäbisches Zentralmuseum
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DAUERAUSSTELLUNG

In der Dauerausstellung wird eine “Reise entlang der Donau” als Multivisionsschau animiert. Gezeigt wird die deutsche Migration nach Ungarn und Südosteuropa im 18. Jahrhundert. Die Museumsbesucher erfahren Einzelheiten aus dem Leben und der Arbeit der Neusiedler in einer multiethnischen Region.
Zum Tragen kommt die Kultur der Donauschwaben in ihren Dörfern und Städten und das Verhältnis zu den Nachbarn. Gezeigt werden Modernisierung und Industrialisierung. Die Zwischenkriegszeit wird ebenso behandelt wie Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg. Auch die Folgen mit Flucht, Vertreibung und Deportationen finden ebenso ihre museale Darstellung wie das Eingehen auf die Staaten Ungarn, Rumänien und Jugoslawien zwischen 1945 bis 1989.
Ein Schwerpunkt des Museums ist die Behandlung Südosteuropas nach 1989. Nicht zuletzt sind aus diesen Intentionen die zahllosen Kontakte zu und die Zusammenarbeit mit Museen in Ungarn, Rumänien und den Nachfolgeländern Jugoslawiens abzuleiten.
Begleitet und ergänzt wird die Dauerausstellung von einer Reihe qualitätvoller Sonderausstellungen wie beispielsweise die vom rumänischen Kulturministerium preisgekrönte Ausstellung Hausgeschichten. Deutsche Spuren in den Donauländern.

SONDERAUSSTELLUNGEN

20. Februar bis 27. Mai 2018

Deutsche in Rumänien. Eine Minderheit — viele Geschichten

Der deutsche Barockdichter Martin Opitz wunderte sich nicht wenig, als er fern der Heimat auf eine gut organisierte deutschsprachige Gemeinschaft traf: die Siebenbürger Sachsen. Wer sich heute auf eine Reise durch Rumänien begibt, wird ähnlich überrascht sein. Hier leben Siebenbürger Sachsen, Banater und Sathmarer Schwaben, Landler, Zipser, Buchenland-, Bergland- und Dobrudschadeutsche. Ihre Vorfahren kamen zu unterschiedlichen Zeiten aus verschiedenen Gebieten in das heutige Rumänien.
Die große Abwanderung nach 1989 bedrohte zunächst die Existenz der verbliebenen deutschen Gemeinschaften. Vielerorts konnten sie aber im Rückgriff auf ihre traditionsreiche Selbstorganisation neue Strukturen aufbauen und so ihre Sprache und Kultur pflegen. Die Ausstellung in deutscher und rumänischer Sprache gibt erstmals einen umfassenden Überblick über die Deutschen in Rumänien in einem Zeitraum von über 850 Jahren, und sie zeichnet ihren Weg als Mittler zwischen Deutschland und Rumänien bis in die Gegenwart nach.
Ein Teil dieser rumänisch-deutschen Geschichte spiegelt sich in der Sammlung des DZM wider. Mitgenommenes und Zurückgelassenes, als Erinnerung Aufbewahrtes und zum Abschied Geschenktes kam teils über verschlungene und abenteuerliche Wege ins Museum. Eine Auswahl dieser Objekte zeigen wir in der Ausstellung.

Etwas zum Hintergrund der  Ausstellung “Deutsche in Rumänien”

Auf der Flucht vor dem Dreißigjährigen Krieg gelangte der Barockdichter Martin Opitz nach Rumänien. Er wunderte sich nicht wenig, als er dort „ganz echte Deutsche" traf - die Siebenbürger Sachsen. Wer heute durch Rumänien reist, wird ähnlich überrascht sein. Hier leben Siebenbürger Sachsen, Banater und Sathmarer Schwaben, Landler, Zipser, Buchenland-, Bergland- und Dobrudschadeutsche.
Ihnen widmen das Demokratische Forum der Deutschen in Rumänien und die deutsche Botschaft in Bukarest eine umfassende Ausstellung. Bildreich und informativ umspannt sie einen Zeitraum vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Die lebensweltliche Vielfalt, das Gemeinwesen und das reiche Kulturerbe der Minderheit sind dabei ebenso Thema wie ihre Rolle als Vermittler in Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft.
Ein Teil deutsch-rumänischer Geschichte spiegelt sich in der Sammlung des Donauschwäbischen Zentralmuseums wider. Mitgenommenes und Zurückgelassenes, als Erinnerung Aufbewahrtes und zum Abschied Geschenktes, leidenschaftlich Gesammeltes und zufällig Erhaltenes kam über teils verschlungene Wege in das Museum. Eine Auswahl daraus wird nun erstmals ausgestellt.

Veranstaltungen zur Ausstellung “Deutsche in Rumänien

Vernissage
Deutsche in Rumänien eine Minderheit, viele Geschichten
Musik: Esther Kretzinger (Sopran) und Georges-Emmanuel Schneider (Violine)
Montag, 19. Februar, 19.00 Uhr

Führungen
Mit Rita Siegmund (Siebenbürgen/ Ulm)
immer sonntags,14.00 Uhr 25. Februar, 11.+25. März, 8.+ 22. April, 13.+27. Mai
Führungen individuell buche
n unter Telefon 0731/962 54-105

Veranstaltungen
Familiennachmittag
Das Märzchen bringt den Frühling nach Ulm

Mit Kinderbuchautorin und Kunsttherapeutin Claudia König
Sonntag, 18. Februar, 14.00 -17.00 Uhr

Expertengespräch
Doppelte Identität? Französische Schwabendörfer im Banat
Mit Journalist Ernst Meinhardt (Deutsche Welle, Berlin
Mittwoch, 11. April, 19.00 Uhr

Lesung und Gespräch
Die Spitzen-Elf/Primul unsprezece junge Lyrik aus Rumänien
Mit Herausgeber Bogdan Coºa (Bukarest) und Verleger Thomas Zehender (danubebooks Verlag Ulm)

Donnerstag, 19. April, 19.00 Uhr

Heimattage der Banater Schwaben in Ulm, 19. bis 21. Mai
Nach dem Fest das Fest
Vernissage und lyrisch-musikalisches Programm mit Katharina Eismann (Temeswar/Offenbach)

Sonnabend, 19. Mai, 19.00 Uhr

20. FEBRUAR bis 29. APRIL 2018

Georg Haller

Georg Haller ist einer der wenigen sathmarschwäbischen Künstler des frühen 20. Jahrhunderts. In seinen Bildern hielt er ländliche Szenen im Stile der zeitgenössischen Genremalerei fest. Dorfgassen, Aussiedlerhöfe, Weiden, Wälder und winterliche Szenen, das waren seine Motive. Haller war ein hervorragender Grafiker und Aquarellist, seine Werke zeugen von sicherem Können, Selbstdisziplin und Offenheit. 1914 besuchte er die ungarische Künstlerkolonie in Nagybánya. Inspiriert durch die jungen Künstler dort wurden seine Bilder dynamischer, farbenfroher, mutiger.1883 kam Georg Haller in dem von Schwaben bewohnten Dorf Terem im Komitat Sathmar in einer bäuerlichen Familie zur Welt. Nach dem Gymnasium in Sathmar (heute Satu Mare, Rumänien) studierte er an der Königlichen Kunsthochschule in Budapest. Später arbeitete er als Kunstlehrer am Piaristengymnasium und wohnte bis zu seinem frühen Lebensende 1934 in dem deutsch geprägten Dorf Kleinteting nahe Buda.

Georg Haller
Ein sathmarschwäbischer Künstler

Die Grenzregion Sathmar im Nordwesten Rumäniens wird von Ungarn, Rumänen und Deutschen bewohnt. Die Geschichte der Deutschen begann hier im 18. Jahrhundert, als die Agenten des Grafen Károlyi im Schwabenland um neue Siedler warben. Nach anfänglichen Schwierigkeiten wurde die Ansiedlung zur Erhaller0117folgsgeschichte.
Heute allerdings ist die deutsche Sprache in Sathmar nur noch selten zu hören; eine Folge nationalistischer Strömungen, der zwei Weltkriege und der Wende von 1989. Weitgehend vergessen ist auch der aus Sathmar Georg Haller stammt aus dem Dorf Terem/ Tiream und studierte an der Kunsthochschule Budapest. Er war Kunstlehrer und ließ sich im nahegelegenen, deutsch geprägten Kleinteting/Budatny nieder. Haller starb bereits mit 51 Jahren. Seine Grafiken, Aquarelle und Ölbilder zeugen von seinem sicheren grafischen Können, von Selbstdisziplin und einer offenen Haltung.

18.  MAI  BIS 22. JULI 2018

Nach dem Fest das Fest. Grenzgänger

„Die Seele ist ein Zugvogel sie lebt aus dem Wolkenkoffer”
Rumänien während der Ceausescu-Diktatur: Ein Dorffest im Banat endet mit der spektakulären Flucht von 15 Trachtenpaaren und Pfarrer „durch Wald und Wiese, durchs Hintertürl nach Europa". So erzählt die Autorin Sigrid Katharina Eismann diese wahre Geschichte. Sie selbst war damals nahe dran — ihr Cousin gehörte zu den Flüchtlingen, ihre eigene Familie wartete 16 Jahre lang auf die Erlaubnis zur Ausreise. Eismann entwickelte dazu ein interaktives Kunstprojekt, das diese Fluchtgeschichte mit ihren Reisetexten zwischen Deutschland und Rumänien verbindet.

Ein Projekt von Sigrid Katharina Eismann, Hagen Bonifer und Sven Eismann
In Zusammenarbeit mit der Koordinierungsstelle Internationale Stadt Ulm
Eintritt frei

21. JUNI BIS 3. JULI 2018

Deutsche aus Rußland. Geschichte und Gegenwart

Integration der Deutschen aus Rußland als Erfolgsgeschichte
Die Ausstellung stellt im ersten Teil die sechs deutschen Siedlungsgebiete im ehemaligen Russischen Zarenreich vor: Wolga, Schwarzes Meer, Kaukasus, Bessarabien, Wolhynien und die deutschen Siedlungen im Baltikum. Der zweite Teil befaßst sich mit der Rückkehr der Deutschen aus Rußland und der ehemaligen UdSSR in das Land ihrer Vorfahren seit 1988.

Eine Wanderausstellung der Landsmannschaft der Deutschen aus Rußland, gefördert vom Bundesministerium des Inneren (BMI) und dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF).
Eintritt frei

AB 29. JUNI 2018

Schöne neue Welt.  Migranten -  Traumhäuser

Eine Ausstellung über die unbekannte Seite von Arbeitsmigration innerhalb Europas
Kooperation mit der Koordinierung für Ostmittel- und Südosteuropa am Museum Europäischer Kulturen SMB, Berlin und dem Rumänischen Kulturinstitut, Berlin.

TERMINE IM DZM VON APRIL BIS JUNI 2018

APRIL

So., 01.04

14.00 Uhr

Öffentliche Schauspielführung durch das Museum
Max. 20 Teilnehmer; um Voranmeldung wird gebeten

So., 08.04.

14.00 Uhr

Familientag: Kulturkarussel

So., 08.04.

14.00 Uhr

Öffentliche Führung durch die Ausstellung “Deutsche in Rumänien”

Mi., 11.04.

19.00 Uhr

Gespräch mit Ernst Meinhardt: „Doppelte Identität? Die Banater Schwaben und ihre vergessene französische Geschichte”

Do., 12.04.

19.00 Uhr

Lesung und Gespräch mit Noémi Kiss: „Dürre Engel”

So., 22.04.

14.00 Uhr

Öffentliche Führung durch die Ausstellung “Deutsche in Rumänien”

Do., 26.04.

19.00 Uhr

Zeitzeugengespräch: „Von der Gefangenschaft ins Zwangsarbeitslager”

So., 29.04.

14.00 Uhr

Öffentliche Führung durch das Museum “Deutsche Spuren  in Südosteuropa”

MAI

So., 06.05.

14.00 Uhr

Öffentliche Führung durch das Museum “Deutsche Spuren  in Südosteuropa”

So., 13.05.

14.00 bis 17.00 Uhr

Internationaler Museumstag

Do., 17.05.

19.00 Uhr

Vernisage “Nach dem Fest das Fest”

Sa., 19.05.

19.00 Uhr

Konzert mit der Donauschwäbischen Singgruppe Landshut zum Heimattag der Banater Schwaben

So., 20.05.

14.00 Uhr

Öffentliche Schauspielführung durch das Museum
Max. 20 Teilnehmer; um Voranmeldung wird gebeten

So., 27.05.

14.00 Uhr

Öffentliche Führung durch die Ausstellung “Deutsche in Rumänien”

Do., 31.05.

19.00 Uhr

Konzert des Siedlerchors aus Entre Rios, Brasilien

JUNI

So., 03.06.

11.00/14.00 Uhr

Tag der Festung: Öffentliche Führung durch das Reduit der Oberen Donaubastion

So., 10.06.

14.00 Uhr

Öffentliche Führung durch das Museum “Deutsche Spuren  in Südosteuropa”

So., 17.06.

14.00 Uhr

Öffentliche Schauspielführung durch das Museum
Max. 20 Teilnehmer; um Voranmeldung wird gebeten

Mi., 20.06.

19.00 Uhr

Ausstellungseröffnung „Deutsche aus Rußland. Geschichte und Gegenwart”

So., 24.06.

19.00 Uhr

Öffentliche Schauspielführung durch das Museum
Max. 20 Teilnehmer; um Voranmeldung wird gebeten

Mi., 27.06.

19.30 Uhr

Ausstellungseröffnung „Schöne neue Welt. Migranten - Traumhäuserser”

VERANSTALTUNGEN

Mittwoch, 11. April, 19.00 Uhr

Doppelte Identität? Die Banater Schwaben und ihre vergessene französische Geschichte

Bilderschau und Gespräch mit Journalist Ernst Meinhardt
Unter den ersten Ansiedlern im Banat waren im 18. Jahrhundert auch Franzosen, ja es gab sogar französische Dörfer. Über die Jahre paßten sie sich der Mehrheit in ihrer Umgebung an und wurden Banater Schwaben. In Triebswetter wurde immerhin bis 1830 französisch gepredigt, und noch 1927 erklärte der Bürgermeister den Großteil seiner Bevölkerung zu Franzosen.
Der Journalist Ernst Meinhardt hat die vergessene französischbanatschwäbisch-serbisch-rumänische Geschichte erforscht und Erstaunliches herausgefunden. Eintritt: € 5,00

Donnerstag, 12. April, 19.00 Uhr

Dürre Engel

Lesung und Gespräch mit Noémi Kiss
Mit einem Totschlag endet die Ehe zwischen der Lehrerin Livia und ihrem Mann. Vor dem Prozeß stellt sich Livia die Frage, wie es dazu kommen konnte. Wo war der Punkt, an dem die Ehe zerbrach? Während sie versucht, die Scherben der Vergangenheit zusammen zu setzen, erfährt der Leser vieles aus dem Ungarn der 1980er Jahre — Gulaschkommunismus, Wendezeit. Die in Budapest lebende Autorin Noémi Kiss ist bekannt für ihre lyrische Sprache, die zugleich messerscharf den Alltag dieses Paares seziert.
In Kooperation mit der Buchhandlung Mahr, Langenau und der Europäischen Donauakademie, Ulm
Eintritt: € 5,00

Donnerstag, 19. April, 19.00 Uhr

Die Spitzen-Elf. Junge Lyrik aus Rumänien

Buchvorstellung und Gespräch mit Herausgeber Bogdan Cosa
„Eine spannende Reise durch die Gedankenwelt der aktuellen rumänischen Lyrik”, sagt danube books-Verleger Thomas Zehender über den neuen zweisprachigen Gedichtband „Die Spitzenelf / Primul unsprezece”. Er präsentiert elf junge Autorinnen und Autoren aus Rumänien, die bis auf eine Ausnahme nicht älter als 39 Jahre sind. Zusammengestellt hat diese Spitzen-Elf der Literaturwissenschaftler, Journalist und Autor Bogdan Cosa als Herausgeber und profunder Kenner der Literaturszene seines Landes.
In Kooperation mit danubebooks
Eintritt: € 5,00

Donnerstag, 26. April, 19.00 Uhr

Von der Gefangenschaft ins Zwangsarbeitslager

Zeitzeugengespräch
Nach sechsjähriger Gefangenschaft in sowjetischen Lagern wird Georg Richter 1950 zurück nach Ungarn entlassen. Als Ungarndeutscher ist er ungarischer Staatsbürger, doch der 25jährige wird in seiner Heimat erneut gefangen gehalten. Zusammen mit über 4.000 anderen Ungarndeutschen wird er für weitere drei Jahre im Lager Tiszalök interniert, wo er unter unmenschlichen Bedingungen beim Bau eines Wasserkraftwerks Zwangsarbeit leisten muß. Georg Richter lebt heute in Ulm.
Ein Zeitzeugengespräch mit Georg Richter und mit der Leiterin des Jakob-Bleyer-Heimatmuseums in Budaörs, Kathi Gajdos-Frank. Die Budapester Historikerin Ágnes Tóth referiert in einem Einführungsvortrag über die Geschichte der Deutschen in Ungarn nach dem Zweiten Weltkrieg.
Eintritt: € 5,00

Sonntag, 13. Mai, 11.00-17.00 Uhr

Internationaler Museumstag
Unter dem Motto „Netzwerk Museum: Neue Wege, neue Besucher" feiern Museen in ganz Deutschland in diesem Jahr den 41. Internationalen Museumstag. Dazu bieten wir ein vielfältiges Programm mit freiem Eintritt an.

11.00 Uhr:

Schauspielführung „Wer jetzo zieht ins Ungarland, dem blüht die goldne Zeit!”
In fünf verschiedenen Rollen erzählt die Schauspielerin Claudia Lemke die Geschichte der Donauschwaben hautnah. Begrenzte Teilnehmerzahl!

14.00 Uhr:

Führung durch die Sonderausstellung „Deutsche in Rumänien”
mit Rita Siegmund

14.00 bis 17.dzm160418c00 Uhr:

Budapester Kaffeehaus
Legendär sind die Kaffeehäuser in Budapest, etwa das noble Cafä New York, das Literaturcafé Ruszwurm auf dem Burgberg oder das Cafe Gerbeaud im Zentrum von Pest. Wir lassen die mondäne Kaffeehauskultur der Donaumonarchie aufleben mit Dobostorte und Gerbeaudschnitten. Dazu spielen die Brüder Eduard und Alexander Sonderegger Salonmusik.

 


15.00 Uhr:

Wundersames und Märchenhaftes
Geschichtenerzählerin Tine Mehls erzählt rumänische Märchen für Groß und Klein.

15.00 und 16.00 Uhr:

Weinverkostung
Die Weinexperten Manuela Huschle und Robert Niemetz von der Wein-Bastion führen durch die Geschmackswelten der Weinanbaugebiete entlang der Donau.

Donnerstag, 17. Mai, 19.00 Uhr

Nach dem Fest das Fest
Vernissage und Performance mit Katharina Eismann und Musiker

19. und 20. Mai

Heimattag der Banater Schwaben
Der diesjährige Heimattag in Ulm steht unter dem Motto „Als Banater Schwaben wirken. Begegnung - Geschichte - Kultur”
Der Eintritt in das Museum ist für die Teilnehmer des Heimattages an diesem Wochenende frei.
Öffnungszeiten am Samstag: 11.00  -19.00 Uhr

Samstag, 19. Mai, 19 Uhr
Donauschwäbische Singgruppe Landshut Konzert unter der Leitung von Reinhard Scherer
Lieder in banatschwäbischer und bayerischer Mundart/vierstimmiger Chorgesang und Soli
Eintritt frei

Donnerstag, 31. Mai, 19.00 Uhr

Konzert des Siedlerchors aus Entre Rios, Brasilien
Auf Europatournee gibt der Chor auch ein Konzert in Ulm. Das Programm enthält donauschwäbisches, deutsches und brasilianisches Liedgut - eine einmalige Mischung, erwachsen aus der kulturellen Vielfalt von Entre Rios.
Seit 1951 ließen sich entwurzelte Donauschwaben in diesem brasilianischen Bundesstaat „zwischen den Flüssen" nieder. In fünf Dörfern gründeten sie schon bald Kirchenchöre, aus denen Anfang der 1970er Jahre der Siedlerchor entstand.
Eintritt frei

Mittwoch, 3. Juni, 11.00 - 17.00 Uhr

Tag der Festung
Vom Festungsgebäude zum Museum

11.00  und 14.00 Uhr:

Führung durch das Festungsgebäude
Beim Rundgang durch das Reduit der Oberen Donaubastion betreten die Besucher Räume, die sonst verschlossen sind, und hören die Geschichte des historischen Bauwerks mit seiner vielfältigen Nutzung. Sie erfahren Näheres über seine aufwändige Sanierung in den Jahren 1995 bis 2000 und die heutige Funktion als Museum.
Museumseintritt und Führungen am Festungstag frei

Mittwoch, 20. Juni, 19.00 Uhr

Deutsche aus Rußland. Geschichte und Gegenwart
Ausstellungseröffnung

Mit Bürgermeisterin Iris Mann und einem Vortrag von Jakob Fischer, Landsmannschaft der Deutschen aus Rußland

Mittwoch, 27. Juni, 19.30 Uhr

Schöne neue Welt. Migranten  - Traumhäuser
Ausstellungeröffnung

KINDER UND FAMILIEN

Sonntag, 8. April, 13.30 und 15.30 Uhr

Kulturkarussell

Zum Ende der Osterferien veranstalten acht Ulmer und Neu-Ulmer Kultureinrichtungen ein kunterbuntes Kulturkarussell für die gesadzm160418amte Familie. Zwei Tage lang, vom 7. bis 8. April, können Kinder gemeinsam mit ihren Eltern, Großeltern oder Geschwistern lesen, lernen, spielen, basteln und erleben. Wie bei einem richtigen Karussell kann man bei jeder neuen Runde einsteigen, und zwar wann und wo man möchte. Das DZM lädt am Sonntag zu einem spannenden Krimidetektivspiel ein:
Kronenraub
Aufruhr im DZM! Die streng gesicherte Stephanskrone, das Zeichen des rechtmäßigen Herrschers Ungarns, wurde gestohlen. Wie konnte das geschehen? Wer hilft mit, die Spuren zu lesen und die Krone wiederzufinden?
Tageskarte € 3,00 (gilt an diesem Tag auch für das Museum Ulm, die Kunsthalle Weishaupt, das HfG-Archiv und das Dokumentationszentrum Oberer Kuhberg)

KULTURREEFERENTIN

Zu den Aufgaben der Kulturreferentin

Die vom Bund geförderte Kulturreferentin ist für die kulturelle Breitenarbeit nach § 96 BVFG zuständig. Ziel dieser Tätigkeit ist die Vermittlung der deutschen Kultur und Geschichte im östlichen Europa im In- und Ausland.
Die Kulturreferentin organisiert Veranstaltungen, führt Maßnahmen der Bildungs- und Jugendarbeit sowie Kooperationsprojekte mit in- und ausländischen Partnern durch und sie fördert Projekte Dritter.
Mehr Informationen unter Tel. 0731/96254-115

Die Welt des Balkandzm160418b

Seminar
Ein Bindeglied zwischen Okzident und Orient könnte der Balkan sein. Was dieser Balkan ist, wie er entstand und welche Besonderheiten die Region bis heute prägen, wird im Seminar erarbeitet.

Termin: 10.4. jeweils 9-12.15 Uhr im Donauschwäbischen Zentralmuseum
Anmeldung über die Frauenakademie der Volkshochschule Ulm, Tel. 0731/15 30 47

“Europa sind wir”

Vorbereitung des Internationalen Donaujugendcamps 2018
Seit Februar beteiligen sich Schülerinnen und Schüler aus 27 Schulen des Donauraumes am Don@u-online Projekt „Europa ein (T)Raum?". In einer Zukunftswerkstatt werden kreative Ideen für Europa entwickelt. 80 Schülerinnen und Schüler bereiten sich außerdem auf die Teilnahme am Internationalen Donaujugendcamp, das vom 5. - 11. Juli im Rahmen des Donaufestes in Ulm und Neu-Ulm stattfinden wird, vor. Das Europäische Kulturerbejahr 2018 rückt die Geschichte von Europas Kultur und das materielle wie immaterielle Kulturerbe in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Jugendliche aus den Donauländern werden dieses Kulturerbe „wieder” entdecken und beim Donaufest sichtbar machen.
Ein Projekt der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg gemeinsam mit dem Europazentrum Baden-Württemberg, dem Donaubüro Ulm/Neu-Ulm und der Kulturreferentin für den Donauraum am Donauschwäbischen Zentralmuseum, unterstützt vom Kultusministerium Baden-Württemberg

RUND UMS MUSEUM

+++ Seit Januar 2018 unterstützt Cornelia Thiele als wissenschaftliche Mitarbeiterin das DZM-Team. Sie übernimmt die Projektkoordination für die Überarbeitung der Dauerausstellung bis 2021. Als erfahrene Kuratorin und Historikerin ist sie für die Konzeption des kulturgeschichtlichen Donaurundgangs verantwortlich..

+++ Am 14. Mai 2018 besucht der Chor des Ungarndeutschen Bildungszentrums Baja auf seiner Deutschlandreise auch das DZM und besichtigt die Ausstellung. Die Stadt Baja mit 40.000 Einwohnern liegt rund 160 km südlich von Budapest an der Donau. Das Ungarndeutsche Bildungszentrum ist als gemeinsames deutschungarisches Projekt aufgrund einer zwischenstaatlichen Vereinbarung ab dem Jahr 1988 aufgebaut worden, mit dem Ziel „die Sprache der deutschen Minderheit zu erhalten und die deutsche Sprache zu stärken". Inzwischen ist aus dem Projekt eine deutschungarische Begegnungsschule entstanden, die als Beispiel für die europäische Bildungsintegration gilt..

+++Ulmer Geschichte für die Ohren: Im Haus der Stadtgeschichte informiert eine neue Audiostation über die Zuwanderung nach Ulm seit 1945. Mit Elsa Koch und Hans Supritz kommen dort auch zwei Donauschwaben zu Wort, die kurz zuvor vom DZM interviewt worden waren. Elsa Koch, eines der vielen Flüchtlingskinder in der Kienlesbergkaserne, erzählt vom Zigarettenkippensammeln. Und Hans Supritz, dessen Familie 1954 endlich aus Jugoslawien ausreisen durfte, erinnert sich: „Wir haben unbedingt nach Ulm wollen!”

MUSEUMSSHOP

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Mit einer neuen Einrichtung und einem frischem Sortiment startet der Museumsshop ins neue Jahr. Nach dem Ausstellungsbesuch kann man  jetzt im Shop auch einen Kaffee trinken. Das Sortiment umfaßt nicht nur Bücher und Ansichtskarten, sondern auch eine Auswahl an Geschenken und Mitbringseln. Viele Artikel gibt es übrigens ausschließlich im DZM — wie das Stempelset „Donauschwäbischer Bauernhof”, das Mäppchen „Ulmer Schachtel” oder die Keramikobjekte der ungarndeutschen Kunsthandwerkerin Cintia Teimel. Und Einkaufen kann man bei uns sogar am Sonntag

Text und Fotos aus den aktuellen Museumsnachrichten