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Donauschwäbisches Zentralmuseum
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DAUERAUSSTELLUNG

In der Dauerausstellung wird eine “Reise entlang der Donau” als Multivisionsschau animiert. Gezeigt wird die deutsche Migration nach Ungarn und Südosteuropa im 18. Jahrhundert. Die Museumsbesucher erfahren Einzelheiten aus dem Leben und der Arbeit der Neusiedler in einer multiethnischen Region.
Zum Tragen kommt die Kultur der Donauschwaben in ihren Dörfern und Städten und das Verhältnis zu den Nachbarn. Gezeigt werden Modernisierung und Industrialisierung. Die Zwischenkriegszeit wird ebenso behandelt wie Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg. Auch die Folgen mit Flucht, Vertreibung und Deportationen finden ebenso ihre museale Darstellung wie das Eingehen auf die Staaten Ungarn, Rumänien und Jugoslawien zwischen 1945 bis 1989.
Ein Schwerpunkt des Museums ist die Behandlung Südosteuropas nach 1989. Nicht zuletzt sind aus diesen Intentionen die zahllosen Kontakte zu und die Zusammenarbeit mit Museen in Ungarn, Rumänien und den Nachfolgeländern Jugoslawiens abzuleiten.
Begleitet und ergänzt wird die Dauerausstellung von einer Reihe qualitätvoller Sonderausstellungen wie beispielsweise die vom rumänischen Kulturministerium preisgekrönte Ausstellung Hausgeschichten. Deutsche Spuren in den Donauländern.

VERANSTALTUNGEN IM DZM
VON
OKTOBER BIS DEZEMBER 2018

SONDERAUSSTELLUNGEN

30. November 2018 bis 28. April 2019

Glühender Stahl und rauchende Schlote
300 Jahre Industriegeschichte des Banater Berglands

Zu Beginn des 18. Jahrhunderts kamen die ersten deutschsprachigen Bergleute in das Banater Bergland. Die Region in Westrumänien, reich an Kupfer-, Eisen- und Manganerzen, an Steinkohle und vielen anderen Mineralien, war einst ein bedeutendes Industriezentrum Südosteuropas. Heute sind die meisten Werke stillgelegt. Von der rasanten Entwicklung zeugt noch die beeindruckende Industriearchitektur. Aus der Perspektive der Banater Berglanddeutschen blickt die Ausstellung auf 300 Jahre Industriegeschichte im Herzen Südosteuropas.
In Kooperation mit dem Heimatverband der Banater Berglanddeutschen e.V. und der Kulturreferentin für den Donauraum.

29, Juni bis 28. Oktober 2018

Schöne neue Welt.  Migranten -  Traumhäuser
Eine Ausstellung über die unbekannte Seite von Arbeitsmigration innerhalb Europas

Frauen und Männer lassen ihre Angehörigen in Rumänien, Serbien oder Kroatien zurück, um in Deutschland, Italien oder Spanien ihren Lebensunterhalt zu sichern. Sie leben sparsam, schicken ihrer Familie Geld und investieren den Rest in den Ausbau eines Hauses in ihrem Heimatort. Dieses Haus bezeugt ihren Mut und Erfolg — aber es bleibt den Großteil des Jahres unbewohnt.
In Kooperation mit der Koordinierung für Ostmittel- und Südosteuropa am Museum Europäischer Kulturen SMB, Berlin, und dem Rumänischen Kulturinstitut, Berlin
Englischsprachiger Katalog „Brave New World. Romanian Migrants' Dream Houses" für 23 Euro im Museumsshop
Informationen über das Projekt unter:bravenewworld.komsoe.eu
schönewelt

Zur Eröffnung der Ausstellung am 27. Juni 2018 sprachen:

Iris Mann, Bürgermeisterin für Bildung, Soziales und Kultur in Ulm und Vorstandsvorsitzende des Donauschwäbischen Zentralmuseums

Dr. Beate Wild,  Koordinierung Ostmittel- und Südosteuropa am Museum Europäischer Kukturen, Berlin, SPK

Musik:
Multumult, Bukarest

Schöne neue Welt

Migranten - Traumhäuser

Der Traum vom eigenen Haus ist weit verbreitet. Etwas Bleibendes für sich und die Kinder zu schaffen, ist das Ziel vieler Familien. Häuser können aber weit mehr bedeuten als ein Zuhause.

Oft sind sie weithin sichtbare Zeichen für den Fleiß, den Erfolg und den sozialen Aufstieg ihrer Eigentümer, die mangels Arbeit ihr Dorf verließen, um in einem anderen Land den Unterhalt ihrer Familien zu sichern. Sie stehen zudem für den modernen westlichen Lebensstil und eine neue Ästhetik.

Exemplarisch stellt die Ausstellung Traumhäuser aus Rumänien, Serbien und Kroatien vor und beleuchtet zugleich die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Hintergründe. Den so genannten stolzen Häusern, die rumänische Arbeitsmigranten seit 2000 in drei Regionen Nordrumäniens errichteten, stehen repräsentative Häuser serbischer und kroatischer Migranten gegenüber, die bereits ab den 1960er Jahren zur Arbeit ins Ausland aufbrachen. In Form und Farbe heben sie sich oft von den traditionellen Häusern der Umgebung ab, greifen westliche Bau-Moden wie auch regionale Stile ihrer Gastländer auf.

Bewohnt werden die Häuser allerdings kaum. Denn ihre Eigentümer arbeiten das Jahr über im Ausland. Nur zu Weihnachten, Ostern und im August kehren sie zurück, um ihre Verwandten zu besuchen, die Nachbarn und Freunde zu treffen und Neuigkeiten auszutauschen. Vor allem den August prägen pompöse Hochzeiten und andere Familienfeste. Danach wird es wieder ruhig.

Die repräsentativen Häuser spiegeln nicht nur den „Preis", den die Familien der Migranten im Spagat zwischen beiden Welten zahlen, sondern auch die einschneidenden gesellschaftlichen Veränderungen der Länder, in denen die Migranten heute arbeiten.

Begleitprogramm

4. Oktober, 19 Uhr
Der Tod in den stillen Winkeln des Lebens
Autorenlesung mit Oliver Bottini
Kriminalroman über Rumäniens Ausverkauf an ausländische Agrarinvestoren, ausgezeichnet mit dem Deutschen Krimipreis 2018

Oktober,
Termine und Ort werden im DZM-Programmheft bekanntgegeben
Transilvania mea - Gewinner und Verlierer
Dokumentarfilm von Fabian Daub
Turbo-Kapitalismus, Subventionen, Arbeitsmigration ... Welche Folgen hatte Rumäniens EU-Beitritt für die Menschen in Siebenbürgen?

Öffentliche Führungen:
Sonntags um 14.00 Uhr am 8. und 22. Juli, 12. und 26. August, 9. und 23. September, 14. und 28. Oktober.
Am Samstag, 15. September, um 18.00 Uhr im Rahmen der Ulmer/Neu- Ulmer Kulturnacht.

Führungen für Gruppen
lassen sich buchen unter Tel. 0731 / 962 54 105

2. Oktober 2018 bis 6. Januar 2019

Banater Orgeln und Orgelbauer
Bilder einer europäischen Orgellandschaft

Im Dezember 2017 hat die UNESCO den Orgelbau und die Orgelmusik zum immateriellen Weltkulturerbe erklärt. Auf dem Gebiet des historischen Banats befinden sich etwa 350 Orgeln in katholischen, evangelischen und reformierten Kirchen und in Synagogen. Die Anfänge führen in die Jahre nach den Türkenkriegen zurück, als die ersten kleinen Orgeln aus Wien nach Temeswar gebracht wurden. Es sind nicht nur aus musikalischer Sicht wertvolle Musikinstrumente, die Orgeln und das Orgelspiel sind seitdem auch fester Bestandteil der Kultur dieser Region im südöstlichen Europa.

Eine Ausstellung des Gerhardsforums Banater Schwaben e.V., München
Autor und Konzeption der Ausstellung: Dr. Franz Metz

Ausstellungseröffnung

am Samstag, 29. SEPTEMBER um 19.00 Uhr in der Martin-Luther-Kirche-Ulm, Mettlachweg 2 in Verbindung mit einem

Kirchenkonzert
mit Franz Metz an der Walcker-Orgel und Franz Tröster, Trompete (s. Veranstaltungen)

DZM  AUF  YOUTUBE

18. Oktober bis 8. November

DonauschwäbischeZeitzeugen erzählen
DZM-Filme online

Das DZM präsentiert die ersten Ergebnisse seines internationalen Zeitzeugenprojekts. 21 Menschen aus fünf Ländern erzählten vor laufender Kamera mit großer Offenheit über ihr Leben und ihre donauschwäbische Identität. Insgesamt 40 Stunden umfasst die vielstimmige Filmdokumentation. Vier Filme mit spannenden Ausschnitten aus den Interviews stellen wir in den nächsten Wochen ins Internet.

Filmstarts
ab 11. Oktober „Verlust - Kindheit im Krieg”
ab 18. Oktober „Auf der Suche - Neuanfänge nach 1945”
ab 25. Oktober „Gehen oder Bleiben - Leben im Kommunismus”
ab 1. November „Blick nach vorn - Die nächste Generation”

Filme auf www.dzm-museum.de und auf YouTube.

Zeitzeugen-Veranstaltung „Was ich euch sagen will”
Am 13. Oktober (statt 27. Oktober) um 17.00 Uhr laden wir die Filmemacherin und einige Zeitzeugen zu einer Podiumsdiskussion ein (siehe unter Veranstaltungen).

TERMINE IM DZM VON OKTOBER BIS DEZEMBER

OKTOBER

Mi., 03.10.

14.00 Uhr

Öffentliche Schauspielführung durch das Museum.
Max. 20 Teilnehmer. Um Voranmeldung wird gebeten

Do., 04.10.

19.00 Uhr

Lesung mit Oliver Bottini: “Der Tod in den stillen Winkeln des Lebens”

So., 07.10.

14.00 Uhr

Öffentliche Themenführung: “Frauen geben den Ton an”

Do., 11.10

19.00 Uhr

Schüler-Theaterstück “Auf der Flucht”

So., 14.10.

14.00 Uhr

Öffentliche Führung durch die Ausstellung “Schöne neue Welt”

Mi., 17.10.

19.00 Uhr

Dokumentarfilm: “Transilvania mea - Von Gewinnern und Verlierern” im Kino Obscura (beim Roxy)

So., 21.10.

14.00  bis 17.00 Uhr

Gruselnachmittag für Kinder “Auf Draculas Schloß”

So., 21.10.

14.00 Uhr

Öffentliche Führung durchs Museum

Sa., 27.10.

17.00 Uhr

Podiumsgespräch mit Filmemacherin Astrid Beyer: “Zeitzeugen erzählen”

So., 28.10.

14.00 Uhr

Öffentliche Führung durch die Ausstellung “Schöne neue Welt”

NOVEMBER

Do., 01.11.

14.00 Uhr

Öffentliche Schauspielführung durch das Museum.
Max. 20 Teilnehmer. Um Voranmeldung wird gebeten

So., 04.11.

14.00 Uhr

Öffentliche Führung durchs Museum

So., 11.11.

14.00 Uhr

Öffentliche Themenführung: “Frauen geben den Ton an”

Do., 15.11.

19.00 Uhr

Buchpräsentation: “ Donauschwaben - Deutsche Siedler in Südosteuropa”

So., 18.11.

14.00 Uhr

Öffentliche Führung durchs Museum

So., 25.11.

14.00 Uhr

Öffentliche Themenführung: “Frauen geben den Ton an”

Do., 29.11.

19.00 Uhr

Ausstellungseröffnung: “Glühender Stahl und rauchende Schlote”

DEZEMBER

So., 02.12.

14.00 Uhr

Öffentliche Schauspielführung durch das Museum.
Max. 20 Teilnehmer. Um Voranmeldung wird gebeten

Do., 06.12.

19.00 Uhr

Lesung und Gespräch: “Wohnblockblues mit Hirtenflöte. Rumänien neu erzählen”

So., 09.12.

14.00 Uhr

Öffentliche Führung durch die Ausstellung “Glühender Stahl und rauchende Schlote”

So., 16.12.

14.00 Uhr

Öffentliche Führung durchs Museum

So., 23.12.

14.00 Uhr

Öffentliche Führung durch die Ausstellung “Glühender Stahl und rauchende Schlote”

Mo., 24.12.

 

Heiligabend: Museum geschlossen

Di.. 25.12.

 

Erster Weihnachtstag: Museum geschlossen

Mi. 25.12.

11.00 bis 17.00 Uhr

Zweiter Weihnachtstag: Museum geöffnet

So., 30.12.

14.00 Uhr

Öffentliche Schauspielführung durch das Museum.
Max. 20 Teilnehmer. Um Voranmeldung wird gebeten

Mo., 31.12.

 

Silvester: Museum geschlossen

JANUAR 2019

Di., 01.01.2019

11.00 bis 17.00 Uhr

Neujahr: Museum geöffnet

06.01.

14.00 Uhr

Öffentliche Schauspielführung durch das Museum.
Max. 20 Teilnehmer. Um Voranmeldung wird gebeten

VERANSTALTUNGEN

Donnerstag, 4. Oktober, 19.00 Uhr

Der Tod in den stillen Winkleln des Lebens
Aut
orenlesung mit Oliver Bottini

„Das große Thema des Buches — und das hinter den Morden — ist der Landraub. Rumäniens Ausverkauf an ausländische Agrarinvestoren, an die Saudis, die Dänen, die Deutschen. Vierzig Prozent des Ackerlandes gehört ihnen schon.Oliver Bottini, bekannt für seine Krimis mit der Freiburger Kommissarin Louise Boni, erzählt von dieser Landnahme in einer Sprache, so schnörkellos, unerschütterlich und klar wie die Landschaft, der seine Figuren nicht entkommen. Sie alle sind Beschädigte, Trauernde, Suchende. Man folgt ihnen gerne, mit einem gewissen Novembergefühl." (Süddeutsche Zeitung)
Deutscher Krimipreis 2018
In Kooperation mit der Buchhandlung Mahr, Langenau Eintritt: 5 Euro

Donnerstag, 11. Oktober, 19.00 Uhr

Auf der Flucht aufderflucht1018
Schüler-Theaterstück

Erster Akt: „Kindheit im Licht”. Requisit: eine Maisstrohpuppe... Viele Monate arbeiteten Schülerinnen und Schüler des Illertal-Gymnasiums Vöhringen an einem Theaterstück über Flucht und Vertreibung der Donauschwaben. Dazu kamen sie immer wieder ins DZM, um sich von Gesprächen mit Zeitzeugen, von Museumsexponaten und von persönlichen Berichten inspirieren zu lassen. Auf dieser Grundlage entwickelten sie fiktive Fluchtbiografien, die sie nun im DZM auf die Bühne bringen. Vorhang auf!

Eintritt frei
In Kooperation mit dem Illertal-Gymnasium Vöhringen

Samstag, 13. Oktober, 19.00 Uhr

„Was ich euch sagen will”
Podiumsgespräch zum Start der Filmreihe „Zeitzeugen erzählen”

Ein Filmteam besuchte im Auftrag des DZM im vergangenen Jahr 21 Menschen in Deutschland, Ungarn, Rumänien, Serbien und Kroatien, um ihre Lebenserzählungen festzuhalten. Wir Zeigen nun die ersten Ausschnitte aus dem gewonnenen Filmmaterial. Im Gespräch mit Dokumentarfilmerin Astrid Beyer und mitwirkenden Zeitzeugen wird das Geschehen vor und hinter der Kamera beleuchtet.

Eintritt frei

Mittwoch, 17. Oktober 19.00 Uhr, Obscura (beim Roxy)

Transilvania mea  - Von Gewinnern und Verlierern
Dokumentarfilm

Turbo-Kapitalismus, Subventionen, ausländische Investoren, Arbeitsmigration ... Welche Folgen hatte Rumäniens EU-Beitritt für die Menschen in Siebenbürgen?
Auf einer filmischen Reise durch das „Land jenseits der Wälder" im Jahr 2016 erkundete das Filmteam heutige Lebenswelten. Der Film zeigt eine Gesellschaft, die noch immer unter Korruption und politischer Apathie leidet. Und in der sich viele Menschen, trotz starker sozialer Gegensätze, ihre Lebenskraft und Selbstgenügsamkeit bewahrt haben.                      
Anschließend Diskussion mit Regisseur Fabian Daub

In Kooperation mit dem Dietrich Theater Neu-Ulm
Eintritt: € 8,50, ermäßigt € 7,50

Donnerstag, 15. November, 19.00 Uhr

Donauschwaben - Deutsche Siedler in Südosteuropa
Buchpräsentation mit den Autoren Gerhard Seewann und Michael Portmann und Harald Roth (Direktor des Deutschen Kulturforums östliches Europa)

Endlich gibt es eine kompakte Darstellung der Geschichte aller Donauschwaben von der Ansiedlung bis in die Gegenwart. Auf 400 Seiten haben die Historiker Gerhard Seewann und Michael Portmann ein leicht zu lesendes Handbuch verfaßt, das den aktuellen Forschungsstand wiedergibt. Das Buch behandelt alle Siedlungsgebiete und ordnet die Geschichte der Deutschen zwischen Budapest und Belgrad in die großen politischen und gesellschaftlichen Strömungen der letzten drei Jahrhunderte ein. Ein kleines, aber wichtiges Kapitel europäischer Geschichte!    

Das DZM ist Partner des Verlags des Deutschen Kulturforums östliches Europa und hat fast 300 Illustrationen zu dem Buch recherchiert und aus dem Museumsbestand beigesteuert. Die Publikation ist ab November für den sagenhaft günstigen Preis von 19,80 Euro im Museumsshop erhältlich.
In Kooperation mit dem Deutschen Kulturforum östliches Europa in Potsdam
Eintritt frei                  

Donnerstag, 29. November, 19.00 Uhr

Glühender Stahl und rauchende Schlote -300 Jahre Industriegeschichte des Banater Berglands

Ausstellungseröffnung

Donnerstag, 6. Dezember, 19.00 Uhr

Wohnblockblues mit Hirtenflöte. Rumänien neu erzählen
Lesung und Gespräch mit dem Herausgeber Florian Kührer-Wielach und den Autoren Joachim Wittstock (Sibiu/Hermannstadt) und Iris Wolff (Berlin)

Der Herausgeber des Buches „Rumänien neu erzählen” spricht mit zwei seiner 20 Autoren über das für viele Menschen fremde EU-Mitglied. Rumänien, das sind landläufig Walachei und Schwarzes Meer, Transsilvanien und Karpaten, verwunschene Landschaften, uralte Städte, Armut und Idyll. Die Autorinnen und Autoren dieses Bandes zeichnen ohne Klischees eine wenig bekannte europäische Literaturlandschaft an der unteren Donau, die darauf wartet, entdeckt zu werden.

Joachim Wittstock, geb. 1939, lebt in Sibiu/Hermannstadt. Er arbeitet als Schriftsteller, Literaturhistoriker und Übersetzer rumänischer Literatur.
Iris Wolff, geb. 1977 in Hermannstadt, war nach ihrem Studium Mitarbeiterin des Deutschen Literaturarchivs Marbach und Stipendiatin der Kunststiftung Baden-Württemberg. Sie lebt heute in Berlin.

In Kooperation mit dem Institut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa, München und der Buchhandlung Mahr, Langenau
Eintritt: € 5,00

KINDER UND FAMILIEN

Sonntag, 21. Oktober, 14.00 bis 17.00 Uhr

Auf Draculas Schloß
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Ein Gruselnachmittag für Kinder zwischen 6 und 12 Jahren
„Willkommen auf Draculas Schloß!” heißt es am Sonntag vor Halloween im DZM. Auf der Suche nach der Wahrheit über Graf Dracula erwartet unsere mutigen Besucher ein schauriger Nachmittag.

14.00 bis 17.00 Uhr
Gruseliges Basteln mit Kati Strazzeri

14.00 / 15.00 / 16.00 Uhr
Gruselgeschichten mit Tine Mehls

Daneben gibt es Geisterspiele und es können leckere Spinnen und Skelette verspeist werden.
Doch Vorsicht vor den Vampiren!
Eintritt: € 3,00

KULTURREEFERENTIN

Zu den Aufgaben der Kulturreferentin

Die vom Bund geförderte Kulturreferentin ist für die kulturelle Breitenarbeit nach § 96 BVFG zuständig. Ziel dieser Tätigkeit ist die Vermittlung der deutschen Kultur und Geschichte im östlichen Europa im In- und Ausland.
Die Kulturreferentin organisiert Veranstaltungen, führt Maßnahmen der Bildungs- und Jugendarbeit sowie Kooperationsprojekte mit in- und ausländischen Partnern durch und sie fördert Projekte Dritter.
Mehr Informationen unter Tel. 0731/96254-115

Dienstag, 23. Oktober, 9.00 bis 12.15 Uhr

Ein Tanzkleid für Katharina - Die Geschichte der deutschen Siedlungsgebiete in Südosteuropa
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Das Tanzkleid der Katharina Märcz erzählt eine besondere Geschichte. Ursprünglich war der Stoff Teil eines donauschwäbischen Gewandes, das wie seine Besitzerin eine neue Heimat finden musste. Am Beispiel von Bildern und Exponaten aus dem Museum zeichnet der Kurs die Geschichte der deutschen Siedler in Südosteuropa nach.

Freitag, 16. November, 17.00 bis 21.00 Uhr im Haus der Donaubudapest1018

10. Donausalon
Ungarn

In seiner zehnten Auflage stellt der Donausalon 2018 Ungarn in den Mittelpunkt. Im Zentrum stehen Facetten der Landeskunde und die aktuelle politische Situation des Landes. Nach einer Einführung berichten Vertreterinnen und Vertreter aus unterschiedlichen Bereichen der ungarischen Zivilgesellschaft von ihrer Tätigkeit. Anschließend besteht die Möglichkeit, mit ihnen ins Gespräch zu kommen und zu diskutieren. Ein musikalisches Rahmenprogramm und ein kleiner Empfang runden das Programm des Abends ab.

RUND UMS MUSEUM

+++ Ulm international: Mit der Internet-Plattform www.migrationnachulm.de lädt die Kulturabteilung dazu ein, hinter die Kulissen der multikulturellen Stadtgesellschaft zu schauen. Auch die DZM-Gruppe „Migration verbindet” steuerte einen Baustein zur Website bei. Anhand kleiner Foto-Stories erzählen die Teilnehmer darin von ihren Wegen nach Ulm und von den Orten und Dingen, die auf ihrem Weg wichtig waren..

MUSEUMSSHOP

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Mit einer neuen Einrichtung und einem frischem Sortiment startet der Museumsshop ins neue Jahr. Nach dem Ausstellungsbesuch kann man  jetzt im Shop auch einen Kaffee trinken. Das Sortiment umfaßt nicht nur Bücher und Ansichtskarten, sondern auch eine Auswahl an Geschenken und Mitbringseln. Viele Artikel gibt es übrigens ausschließlich im DZM — wie das Stempelset „Donauschwäbischer Bauernhof”, das Mäppchen „Ulmer Schachtel” oder die Keramikobjekte der ungarndeutschen Kunsthandwerkerin Cintia Teimel. Und Einkaufen kann man bei uns sogar am Sonntag

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Zur Ausstellung “Donauschwaben - Deutsche Siedler in Südosteuropa” ist ab November die gleichnamige Publikation mit ca 400 Seiten und 300 Abbildungen zum Preis von € 19,80 im Museumsshop erhältlich.

Text und Fotos aus den aktuellen Museumsnachrichten