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Donauschwäbisches Zentralmuseum
Museumsveranstaltungen

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Das Donauschwäbische Zentralmuseum ist immer noch mit seinem Umbau beschäftigt, und derzeit ruhen all seine Tätigkeiten. Mit nachstehendem Schreiben vom August 2021 wendet sich Museumsdirektor Christian Glass an die Freunde seines Hauses für einen knappen Zwischenbericht zum Stand der Arbeiten und einem Hinweis auf geplante Aktivitäten.

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lm, im August 2021

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Museumsfreunde,

Sie haben lange keine Post mehr von uns erhalten?! Stimmt, denn seit acht Monaten ist unser Haus wegen Umbaus geschlossen. Das bedeutet: keine Sonderausstellungen, keine Veranstaltungen, keine Programmhefte.
Ab Februar 2022 sind Sie dann herzlich eingeladen, unsere beiden neuen permanenten Ausstellungen kennenzulernen: „Donauschwaben. Aufbruch und Begegnung” und „Donau. Flußgeschichten”.
Doch bis zur Wiedereröffnung dauert es noch einige Monate. Deshalb hat das Internationale DZM-F orum „Migration verbindet” in diesem Sommer eine Open-Air-Ausstellung vorbereitet. „Was macht ein Fest zum Fest” heißt die Schau, die ab 14. August rund um das Museum zu sehen ist.
Kommen Sie doch einmal zu unserer Fest-Ausstellung vorbei! Ansonsten freue ich mich auf ein Wiedersehen im kommenden Jahr.
Mit besten Grüßen

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DAS DZM HAT SEINE TÜREN - VORÜBERGEHEND - GESCHLOSSEN

Unabhängig vom Corona-Virus und ganz nach Plan: Im DZM beginnen die Bauarbeiten für die Modernisierung des Museums.

Bis Februar 2022 ist deshalb leider kein Museumsbesuch möglich.

Was passiert in den nächsten 12 Monaten im DZM? Ganz schön viel! Wir aktualisieren unsere Donauschwaben- Ausstellung und schaffen mit „Donau. Flußgeschichten" einen neuen, zweiten Rundgang. Wir entwickeln neue Angebote im Bereich Kulturelle Bildung und Vermittlung. Wir bekommen öffentlich zugängliches WLAN, einen einladenden Kassen- und Shop-Bereich, eine neue Brandmeldeanlage... und vieles mehr.

Bleiben Sie auf dem Laufenden!
Auf der DZM-Website und auf unseren Social-Media-Kanälen können Sie mitverfolgen, was sich auf der Museumsbaustelle tut.

Endlich ist es soweit! Das Donauschwäbische Zentralmuseum
wird neugestaltet!

Diesen Herbst laden wir Sie vor einer längeren Umbaupause herzlich zu Veranstaltungen und Führungen im Museum ein!
Da im Dezember die Bauarbeiten für die Umgestaltung der Dauerausstellung beginnen, wird das Museum vom 7. Dezember 2020 bis November 2021 geschlossen.
Am letzten Wochenende vor der Schließung, am 5. und 6. Dezember, ist der Eintritt frei.

Sonntag, 4. Oktober, 13.00 -17.00 Uhr
Finissage zur Ausstellung Koffergeschichten

Donnerstag, 22. Oktober,
19.00 Uhr
Die Unschärfe der Welt
Die Schriftstellerin Iris Wolff stellt ihren neuen Roman über eine Familie aus dem Banat vor.
Kooperation mit Buchhandlung Mahr

Mittwoch, 9. Dezember, 19.00 Uhr
Spiel des Schicksals
Filmvorführung und Gespräch mit der Dokumentarfilmerin Éva Hübsch (Neusatz/Novi Sad)

Öffentliche Führungen sonntags um 14 Uhr und ab Oktober zusätzlich auch samstags, 14.00 Uhr.
Schauspielführungen und Führungen durch die Dauerausstellung im wöchentlichen Wechsel. Bitte informieren Sie sich auf www dzm-museum.de
Am letzten Wochenende vor der Schließung, am 5. und 6. Dezember ist der Eintritt frei
.

DAUERAUSSTELLUNG

In der Dauerausstellung wird eine “Reise entlang der Donau” als Multivisionsschau animiert. Gezeigt wird die deutsche Migration nach Ungarn und Südosteuropa im 18. Jahrhundert. Die Museumsbesucher erfahren Einzelheiten aus dem Leben und der Arbeit der Neusiedler in einer multiethnischen Region.
Zum Tragen kommt die Kultur der Donauschwaben in ihren Dörfern und Städten und das Verhältnis zu den Nachbarn. Gezeigt werden Modernisierung und Industrialisierung. Die Zwischenkriegszeit wird ebenso behandelt wie Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg. Auch die Folgen mit Flucht, Vertreibung und Deportationen finden ebenso ihre museale Darstellung wie das Eingehen auf die Staaten Ungarn, Rumänien und Jugoslawien zwischen 1945 bis 1989.
Ein Schwerpunkt des Museums ist die Behandlung Südosteuropas nach 1989. Nicht zuletzt sind aus diesen Intentionen die zahllosen Kontakte zu und die Zusammenarbeit mit Museen in Ungarn, Rumänien und den Nachfolgeländern Jugoslawiens abzuleiten.
Begleitet und ergänzt wird die Dauerausstellung von einer Reihe qualitätvoller Sonderausstellungen wie beispielsweise die vom rumänischen Kulturministerium preisgekrönte Ausstellung Hausgeschichten. Deutsche Spuren in den Donauländern
.

SONDERAUSSTELLUNGEN

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26. Oktober 2019 verlängert bis zum 4. Oktober 2020

Koffer-Geschichten. Migration verbindet

Eine Ausstellung in der Ausstellung
„Was hat die Geschichte der Donauschwaben mit mir selbst zu tun?” Darauf antworten elf  Ulmer mit internationalen Wurzeln. Sie kommentieren und bereichern die Dauerausstellung des Museums. Mit ihren eigenen Migrationsgeschichten setzen sie ganz neue Akzente. Die Dinge aus ihrem Gepäck erhalten hier eine eigene Stimme: Strandtasche, Kochbuch, Tischdeckchen — sie alle verknüpfen das frühere Leben ihrer Besitzer mit deren neuem Leben in Ulm.

Eine Ausstellung zum Mit-Mischen
Sechs Stationen laden dazu ein, neue Erfahrungen zu machen und eigene Ideen einzubringen. Mischen Sie mit und werden selbst Teil der Ausstellung!
Ein Projekt des Internationalen DZM-Forums „Migration verbindet”!

Aktion: Koffer-Geschichten für Alle

Während der Ausstellung „Koffer-Geschichten. Migration verbindet” erhalten Sie zu Ihrem gekauften Museumsticket eine Freikarte für einen erneuten Besuch. Diese können Sie entweder selbst einlösen oder an
jemanden verschenken.”

Forum
„Migration verbindet”
So bunt wie Ulm: Unsere Wurzeln liegen in Indien, Kenia, Algerien, der Ukraine, Rumänien, Ungarn, Serbien, Bosnien-Herzegowina und Deutschland. In der Ausstellung lassen wir Dinge aus unserem Gepäck sprechen. Und wir suchen nach den Spuren der Donau-Schwaben. Verbindet uns heute etwas mit ihrer Geschichte?

Werde Teil der Ausstellung!
Bringe ein Foto mit von dir an deinem Lieblingsort in Ulm! Erweitere das wachsende Kochbuch mit Rezepten! Zeige an der großen Weltkarte deinen Weg nach Ulm! Entdecke mit einem Memory- Spiel Weisheiten aus aller Welt! Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Freikarten-Aktion: Koffer-Geschichten für Alle!
Während der Ausstellung erhaltet ihr zusätzlich zu eurem gekauften Museumsticket eine Freikarte für das DZM zum Wiederkommen oder zum Verschenken.

Veranstaltungen zur Son derausstellung “Koffer-Geschichten”

Sonnabend, 19.9.2020

Kulturnacht

18.00 Uhr: Führung durch die Ausstellung
 

Sonntag, 4.10.2020

Finissage

Führung durch die Ausstellung, Live-Musik, Kreativ-Aktion und ein Märchen des DZM-Forums „Migration verbindet”

LOGBUCH DZM 2021

3, 2, 1 ... neu in der Sammlung des DZM!

Wir haben neue spannende Exponate für unseren Donaurundgang gefunden und für die Sammlung des DZM angekauft. Dafür habendzm_050120a wir nicht nur das Internet durchforstet, sondern auch unsere Partner in Südosteuropa auf die Suche geschickt. Wir freuen uns, Ihnen heute schon Einblick in unseren neuen Fundus gewähren zu können:
Mit dieser alten Tabakdose werden Erinnerungen an die versunkene Donauinsel Ada Kaleh am Eisernen Tor geweckt. In den 1970er Jahren wurde dort die Donau wegen eines Wasserkraftwerks über 35 Meter aufgestaut. Mit der Insel versank nicht nur ein grünes Naherholungsgebiet, sondern auch die osmanische Kultur auf der Insel. Seitdem ranken sich Mythen und Legenden um das verlorene Paradies.
Die Anstecknadel stammt von einem Schiff der Donau-Dampfschiffahrts-Gesellschaft, kurz DDSG. Die Gesellschaft wuchs im 19. Jahrhundert zur bedeutendsten Binnenreederei der Welt. Jährlich wurden über 1,6 Mio. Passagiere auf der Donau befördert. Wichtigste Strecke war die Route Wien — Budapest..

NEU IM MUSEUM

Dieter Mammel: Banat 2

Ein Flüchtlingstreck durchquert eine weite Ebene. In der Leere der Leinwand finden die Menschen keinen Halt, sie wirken verloren. Ihr Ziel ist ungewiss. Das DZM erwarb mit dem Aquarell „Banat 2” eine zeitgenössische, melancholische Stellungnahme zum Thema Flucht.
Der Berliner Künstler Dieter Memmel ist für großformatige Bildserien bekannt. Seine unverwechselbare Technik läßt die dargestellten Figuren verschwommen wirken: Er malt mit Tusche auf nasser Leinwand. Konturen zerfließen, Farbe versickert. Nichts . läßt sich korrigieren, jeder Pinselstrich muß gelingen.
In „Banat 2” von 2018 verarbeitet Dieter Mammel zwei ihn prägende Ereignisse: die Flucht seiner Großeltern aus Franzfeld/Kaèarevo (Banat, heute Serbien) und die Fluchtkatastrophe des Jahres 2015, mit der er in Griechenland konfrontiert wurde und die ihn seither menschlich und künstlerisch umtreibt.

DZM  AUF  YOUTUBE

Zeitzeugen erzählen

Filme des DZM im Internet

Das DZM führte Interviews mit älteren Donauschwaben, aber auch mit deren Kindern, Enkeln und Urenkeln. Es entstand eine umfassende Dokumentation über Lebenswege und -perspektiven mehrerer Generationen. Sie dient dem Museum als Fundus zur wissenschaftlichen Auswertung und wird in künftige Ausstellungen einfließen.

Vier Filme sind bereits online (DZM-Webseite und YouTube):
Film 1 Verlust — Kindheit im Krieg
Film 2 Auf der Suche — Neuanfänge nach 1945
Film 3 Gehen oder Bleiben — Leben im Kommunismus
Film 4 Blick nach vorn — Die junge Generation

„Äußerst wertvolles Material zur Aufarbeitung der donauschwäbischen Geschichte”
(Viviane Schüssler, Donauschwäbisch-Brasilianische Kulturstiftung, Entre Rios)

„Manche Ereignisse scheinen so leicht daher gesagt zu sein, doch welche gravierenden Wirkungen sich für jeden Einzelnen daraus entwickelt haben, das kann nur erahnt werden.”
(Elsa Koch, Zeitzeugin)

TERMINE IM DZM

KULTURREEFERENTIN

Zu den Aufgaben der Kulturreferentin

Die vom Bund geförderte Kulturreferentin ist für die kulturelle Breitenarbeit nach § 96 BVFG zuständig. Ziel dieser Tätigkeit ist die Vermittlung der deutschen Kultur und Geschichte im östlichen Europa im In- und Ausland.
Die Kulturreferentin organisiert Veranstaltungen, führt Maßnahmen der Bildungs- und Jugendarbeit sowie Kooperationsprojekte mit in- und ausländischen Partnern durch und sie fördert Projekte Dritter.
Mehr Informationen unter Tel. 0731/96254-115

RUND UMS MUSEUM

+++ Im Rathaus der serbischen Stadt Sombor unterzeichneten der Direktor des DZM, Christian Glass, und der Leiter des Stadtmuseums Sombor, Peter Mrakoviæ, am 30. Oktober 2019 ein Kooperationsabkommen. Beide Museen wollen in Zukunft eng zusammenarbeiten. In der nordserbischen Stadt entsteht derzeit das erste kommunale Museum über die Donauschwaben im südöstlichen Europa.

+++ Das Zentrale Kunstdepot der Stadt Ulm ist fertig! Das 5.000 Quadratmeter große Gebäude — hoch gesichert, klimatisiert und mit moderner Lagertechnik ausgestattet — wird vor allem vom Museum Ulmgenutzt. Aber auch das DZM hat hier Räume, in denen wir künftigTextilien, Möbel und Gemälde lagern. Die ersten Dinge aus unsererSammlung haben bereits einen neuen Platz gefunden.

+++ Seit September letzten Jahres unterstützen Helene Brielmaier und Jannis Lohrberg mit einem einjährigen Bundesfreiwilligen-dienst das DZMTeam. Während Jannis Lohrberg der Kulturreferentin für Südosteuropa mit Planung und Organisation von Projekten in Wien, Temeswar, oder Budapest hilft, ist Helene Brielmaier im Museum zu finden. Dort kümmert sie sich hauptsächlich um unseren Facebookauftritt und ist in die Planung von DZM 2021 involviert.

MUSEUMSSHOP

Mit einer neuen Einrichtung und einem frischem Sortiment startet der Museumsshop ins neue Jahr. Nach dem Ausstellungsbesuch kann man  jetzt im Shop auch einen Kaffee trinken. Das Sortiment umfaßt nicht nur Bücher und Ansichtskarten, sondern auch eine Auswahl an Geschenken und Mitbringseln. Viele Artikel gibt es übrigens ausschließlich im DZM — wie das Stempelset „Donauschwäbischer Bauernhof”, das Mäppchen „Ulmer Schachtel” oder die Keramikobjekte der ungarndeutschen Kunsthandwerkerin Cintia Teimel. Und Einkaufen kann man bei uns sogar am Sonntag

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Zur Ausstellung “Donauschwaben - Deutsche Siedler in Südosteuropa” ist ab November die gleichnamige Publikation mit ca 400 Seiten und 300 Abbildungen zum Preis von € 19,80 im Museumsshop erhältlich.

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Text und Fotos aus den aktuellen Museumsnachrichten