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Donauschwäbisches Zentralmuseum
Museumsveranstaltungen

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DAUERAUSSTELLUNG

In der Dauerausstellung wird eine “Reise entlang der Donau” als Multivisionsschau animiert. Gezeigt wird die deutsche Migration nach Ungarn und Südosteuropa im 18. Jahrhundert. Die Museumsbesucher erfahren Einzelheiten aus dem Leben und der Arbeit der Neusiedler in einer multiethnischen Region.
Zum Tragen kommt die Kultur der Donauschwaben in ihren Dörfern und Städten und das Verhältnis zu den Nachbarn. Gezeigt werden Modernisierung und Industrialisierung. Die Zwischenkriegszeit wird ebenso behandelt wie Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg. Auch die Folgen mit Flucht, Vertreibung und Deportationen finden ebenso ihre museale Darstellung wie das Eingehen auf die Staaten Ungarn, Rumänien und Jugoslawien zwischen 1945 bis 1989.
Ein Schwerpunkt des Museums ist die Behandlung Südosteuropas nach 1989. Nicht zuletzt sind aus diesen Intentionen die zahllosen Kontakte zu und die Zusammenarbeit mit Museen in Ungarn, Rumänien und den Nachfolgeländern Jugoslawiens abzuleiten.
Begleitet und ergänzt wird die Dauerausstellung von einer Reihe qualitätvoller Sonderausstellungen wie beispielsweise die vom rumänischen Kulturministerium preisgekrönte Ausstellung Hausgeschichten. Deutsche Spuren in den Donauländern
.

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Bitte bachten Sie das beondere Angebot

der Kulturreferentin für den Herbst 2020

Nach achtwöchiger coronabedingter Schließung ist das Museum für Besucher ab dem 12. Mai wieder geöffnet.
In einer Mitteilung des Museums heißt es dazu:

Die im öffentlichen Bereich zur Zeit geltenden Vorsichtsmaßnahmen wie Abstandsregeln und Hygienevorschriften gelten auch im Museum. Alle Ausstellungsbereiche sind für Individualbesucher aber uneingeschränkt zugänglich. Gruppenführungen und andere Vermittlungsangebote werden bis Ende August leider nicht angeboten.

Wie sah die Museumsarbeit der letzten Wochen aus? Zusammen mit den Gestaltern wurde vor allem im Homeoffice an der Konzeption für den neuen Ausstellungsrundgang „Donau. Flußgeschichten” gearbeitet.
Drei- bis viermal im Jahr versendet das DZM sein Programm. Leider müssen bis zum Sommer alle geplanten Veranstaltungen einschließlich des Internationalen Donaufestes abgesagt werden. Jedoch gibt es gute Nachrichten für diejenigen, die die aktuelle Ausstellung „Koffer-Geschichten. Migration verbindet” noch nicht gesehen haben: Die Ausstellung wird bis zum 4. Oktober verlängert.

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DAS DZM SCHLIESST SEINE TÜREN - VORÜBERGEHEND

Unabhängig vom Corona-Virus und ganz nach Plan: Im DZM beginnen die Bauarbeiten für die Modernisierung des Museums.

Bis November ist deshalb leider kein Museumsbesuch möglich.

Was passiert in den nächsten 12 Monaten im DZM? Ganz schön viel! Wir aktualisieren unsere Donauschwaben- Ausstellung und schaffen mit „Donau. Flußgeschichten" einen neuen, zweiten Rundgang. Wir entwickeln neue Angebote im Bereich Kulturelle Bildung und Vermittlung. Wir bekommen öffentlich zugängliches WLAN, einen einladenden Kassen- und Shop-Bereich, eine neue Brandmeldeanlage... und vieles mehr.

Bleiben Sie auf dem Laufenden!
Auf der DZM-Website und auf unseren Social-Media-Kanälen können Sie mitverfolgen, was sich auf der Museumsbaustelle tut.

Endlich ist es soweit! Das Donauschwäbische Zentralmuseum
wird neugestaltet!

Diesen Herbst laden wir Sie vor einer längeren Umbaupause herzlich zu Veranstaltungen und Führungen im Museum ein!
Da im Dezember die Bauarbeiten für die Umgestaltung der Dauerausstellung beginnen, wird das Museum vom 7. Dezember 2020 bis November 2021 geschlossen.
Am letzten Wochenende vor der Schließung, am 5. und 6. Dezember, ist der Eintritt frei.

Sonntag, 4. Oktober, 13.00 -17.00 Uhr
Finissage zur Ausstellung Koffergeschichten

Donnerstag, 22. Oktober,
19.00 Uhr
Die Unschärfe der Welt
Die Schriftstellerin Iris Wolff stellt ihren neuen Roman über eine Familie aus dem Banat vor.
Kooperation mit Buchhandlung Mahr

Mittwoch, 9. Dezember, 19.00 Uhr
Spiel des Schicksals
Filmvorführung und Gespräch mit der Dokumentarfilmerin Éva Hübsch (Neusatz/Novi Sad)

Öffentliche Führungen sonntags um 14 Uhr und ab Oktober zusätzlich auch samstags, 14.00 Uhr.
Schauspielführungen und Führungen durch die Dauerausstellung im wöchentlichen Wechsel. Bitte informieren Sie sich auf www dzm-museum.de
Am letzten Wochenende vor der Schließung, am 5. und 6. Dezember ist der Eintritt frei
.

VERANSTALTUNGEN IM DZM
VON
JANUAR BIS APRIL 2020

SONDERAUSSTELLUNGEN

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26. Oktober 2019 verlängert bis zum 4. Oktober 2020

Koffer-Geschichten. Migration verbindet

Eine Ausstellung in der Ausstellung
„Was hat die Geschichte der Donauschwaben mit mir selbst zu tun?” Darauf antworten elf  Ulmer mit internationalen Wurzeln. Sie kommentieren und bereichern die Dauerausstellung des Museums. Mit ihren eigenen Migrationsgeschichten setzen sie ganz neue Akzente. Die Dinge aus ihrem Gepäck erhalten hier eine eigene Stimme: Strandtasche, Kochbuch, Tischdeckchen — sie alle verknüpfen das frühere Leben ihrer Besitzer mit deren neuem Leben in Ulm.

Eine Ausstellung zum Mit-Mischen
Sechs Stationen laden dazu ein, neue Erfahrungen zu machen und eigene Ideen einzubringen. Mischen Sie mit und werden selbst Teil der Ausstellung!
Ein Projekt des Internationalen DZM-Forums „Migration verbindet”!

Aktion: Koffer-Geschichten für Alle

Während der Ausstellung „Koffer-Geschichten. Migration verbindet” erhalten Sie zu Ihrem gekauften Museumsticket eine Freikarte für einen erneuten Besuch. Diese können Sie entweder selbst einlösen oder an
jemanden verschenken.”

Forum
„Migration verbindet”
So bunt wie Ulm: Unsere Wurzeln liegen in Indien, Kenia, Algerien, der Ukraine, Rumänien, Ungarn, Serbien, Bosnien-Herzegowina und Deutschland. In der Ausstellung lassen wir Dinge aus unserem Gepäck sprechen. Und wir suchen nach den Spuren der Donau-Schwaben. Verbindet uns heute etwas mit ihrer Geschichte?

Werde Teil der Ausstellung!
Bringe ein Foto mit von dir an deinem Lieblingsort in Ulm! Erweitere das wachsende Kochbuch mit Rezepten! Zeige an der großen Weltkarte deinen Weg nach Ulm! Entdecke mit einem Memory- Spiel Weisheiten aus aller Welt! Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Freikarten-Aktion: Koffer-Geschichten für Alle!
Während der Ausstellung erhaltet ihr zusätzlich zu eurem gekauften Museumsticket eine Freikarte für das DZM zum Wiederkommen oder zum Verschenken.

Veranstaltungen zur Son derausstellung “Koffer-Geschichten”

Sonnabend, 19.9.2020

Kulturnacht

18.00 Uhr: Führung durch die Ausstellung
 

Sonntag, 4.10.2020

Finissage

Führung durch die Ausstellung, Live-Musik, Kreativ-Aktion und ein Märchen des DZM-Forums „Migration verbindet”

LOGBUCH DZM 2021

3, 2, 1 ... neu in der Sammlung des DZM!

Wir haben neue spannende Exponate für unseren Donaurundgang gefunden und für die Sammlung des DZM angekauft. Dafür habendzm_050120a wir nicht nur das Internet durchforstet, sondern auch unsere Partner in Südosteuropa auf die Suche geschickt. Wir freuen uns, Ihnen heute schon Einblick in unseren neuen Fundus gewähren zu können:
Mit dieser alten Tabakdose werden Erinnerungen an die versunkene Donauinsel Ada Kaleh am Eisernen Tor geweckt. In den 1970er Jahren wurde dort die Donau wegen eines Wasserkraftwerks über 35 Meter aufgestaut. Mit der Insel versank nicht nur ein grünes Naherholungsgebiet, sondern auch die osmanische Kultur auf der Insel. Seitdem ranken sich Mythen und Legenden um das verlorene Paradies.
Die Anstecknadel stammt von einem Schiff der Donau-Dampfschiffahrts-Gesellschaft, kurz DDSG. Die Gesellschaft wuchs im 19. Jahrhundert zur bedeutendsten Binnenreederei der Welt. Jährlich wurden über 1,6 Mio. Passagiere auf der Donau befördert. Wichtigste Strecke war die Route Wien — Budapest..

NEU IM MUSEUM

Dieter Mammel: Banat 2

Ein Flüchtlingstreck durchquert eine weite Ebene. In der Leere der Leinwand finden die Menschen keinen Halt, sie wirken verloren. Ihr Ziel ist ungewiss. Das DZM erwarb mit dem Aquarell „Banat 2” eine zeitgenössische, melancholische Stellungnahme zum Thema Flucht.
Der Berliner Künstler Dieter Memmel ist für großformatige Bildserien bekannt. Seine unverwechselbare Technik läßt die dargestellten Figuren verschwommen wirken: Er malt mit Tusche auf nasser Leinwand. Konturen zerfließen, Farbe versickert. Nichts . läßt sich korrigieren, jeder Pinselstrich muß gelingen.
In „Banat 2” von 2018 verarbeitet Dieter Mammel zwei ihn prägende Ereignisse: die Flucht seiner Großeltern aus Franzfeld/Kaèarevo (Banat, heute Serbien) und die Fluchtkatastrophe des Jahres 2015, mit der er in Griechenland konfrontiert wurde und die ihn seither menschlich und künstlerisch umtreibt.

DZM  AUF  YOUTUBE

Zeitzeugen erzählen

Filme des DZM im Internet

Das DZM führte Interviews mit älteren Donauschwaben, aber auch mit deren Kindern, Enkeln und Urenkeln. Es entstand eine umfassende Dokumentation über Lebenswege und -perspektiven mehrerer Generationen. Sie dient dem Museum als Fundus zur wissenschaftlichen Auswertung und wird in künftige Ausstellungen einfließen.

Vier Filme sind bereits online (DZM-Webseite und YouTube):
Film 1 Verlust — Kindheit im Krieg
Film 2 Auf der Suche — Neuanfänge nach 1945
Film 3 Gehen oder Bleiben — Leben im Kommunismus
Film 4 Blick nach vorn — Die junge Generation

„Äußerst wertvolles Material zur Aufarbeitung der donauschwäbischen Geschichte”
(Viviane Schüssler, Donauschwäbisch-Brasilianische Kulturstiftung, Entre Rios)

„Manche Ereignisse scheinen so leicht daher gesagt zu sein, doch welche gravierenden Wirkungen sich für jeden Einzelnen daraus entwickelt haben, das kann nur erahnt werden.”
(Elsa Koch, Zeitzeugin)

TERMINE IM DZM VON JANUAR BIS APRIL 2020

JANUAR

So., 05.01

14.00 Uhr

Öffentliche Schauspielführung durchs Museum

So., 12.01.

14.00 Uhr

Öffentliche Führung durchs Museum

So., 19.01,

14.00 Uhr

Öffentliche Führung durch die Ausstellung „Koffer-Geschichten. Migration verbindet”

Sa., 25.01.

14.00 Uhr

Erinnerung und Diskussion: „Vor 75 Jahren: Deportation der Deutschen aus Südosteuropa in die Sowjetunion”

So., 26.01.

14.00 Uhr

Öffentliche Schauspielführung durchs Museum

FEBRUAR

So., 02.02.

14.00 Uhr

Öffentliche Führung durchs Museum

So., 09.02.

14.00 Uhr

Öffentliche Schauspielführung durchs Museum

Do., 13.02.

19.00 Uhr

Lesung mit Nadine Schneider: „Drei Kilometer”

So., 16.02.

14.00 Uhr

Öffentliche Führung durchs Museum

So., 23.02.

14.00 Uhr

Öffentliche Schauspielführung durchs Museum

MÄRZ

So., 01.03

14.00 Uhr

Öffentliche Schauspielführung durchs Museum

Do., 05.03.

19.00 Uhr

Bildervortrag mit Elisabeth Fendl: „Eine Reise nach Karlsbad im Jahre 1909”

So., 08.03

14.00 Uhr

Öffentliche Führung durchs Museum

So., 15.03.

14.00 Uhr

Öffentliche Führung durch die Ausstellung „Koffer-Geschichten. Migration verbindet”

Do., 19.03.

19.00 Uhr

Lesung mit Michael Martens: „Im Brand der Welten: Ivo Andriæ. Ein europäisches Leben”

So., 22.03.

14.00 Uhr

Öffentliche Führung durchs Museum

So., 29.03.

13.00 - 17.00 Uhr

Familiennachmittag „Oster-Eierlei”

So., 29.03

14.00 Uhr

Öffentliche Führung durchs Museum

APRIL

Do., 02.04.

19.00 Uhr

Lesung mit Martin Pollack: „Die Frau ohne Grab. Bericht über meine Tante”

So., 05.04.

14.00 Uhr

Öffentliche Führung durchs Museum

So., 12.04.

14.00 Uhr

Öffentliche Schauspielführung durchs Museum

So., 19.04.

14.00 Uhr

Öffentliche Führung durchs Museum

Do., 23.04

19.00 Uhr

Vortrag mit Maren Röger: „Zwischen Religion und Nation. Judenheiten im modernen Osteuropa”

So.,  26.04.

14.00 Uhr

Öffentliche Schauspielführung durchs Museum

 

Das DZM hat an folgenden Feiertagen geöffnet: Karfreitag 10.4., Ostersonntag 12.4., Ostermontag 13.4.

VERANSTALTUNGEN

Samstag, 25. Januar, 14.00 Uhr

Vor 75 Jahren: Deportation der Deutschen aus Südosteuropa in die Sowjetunion
Erinnerung und Diskussion

Verschleppung und Zwangsarbeit werfen lange Schatten, nicht nur im Leben der Betroffenen. Auch Kinder und Enkel sind von den Erfahrungen ihrer Vorfahren geprägt  - selbst dann, wenn das Thema in der Familie ein Tabu bildete.
Nach einer Einführung von Peter-Dietmar Leber, Bundesvorsitzenden der Landsmannschaft der Banater Schwaben, berichten Betroffene, Kinder und Enkel von ihren Erfahrungen mit Großeltern und Eltern zu diesem Thema. „Meistens haben sie geschwiegen, weil sie vergessen wollten, um weiterleben zu können,...”. Eine besonders schwierige Situation erlebten Frauen, die aus dem Arbeitslager mit einem „fremden" Kind zu ihren Familien heimkehrten.
Kooperation mit der Kulturreferentin für den Donauraum und der Landsmannschaft der Banater Schwaben
Eintritt frei
Eine Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung beim Kultur-und Dokumentationszentrum der Banater Schwaben möglich. Berücksichtigt werden die Anmeldungen in der Reihenfolge des Eintreffens. Email: kulturzentrum@banater-schwaben.de

Donnerstag, 13. Februar, 19.00 Uhr

Drei Kilometer
Buchvorstellung und Lesung mit Autorin Nadine Schneider

Rumänien, Sommer 1989. In dem donauschwäbischen Dorf, drei Kilometer von der Grenze gelegen, ist noch nicht absehbar, daß das Regime noch vor Jahresende gestürzt wird. Und doch dreht sich hier alles um die Frage weggehen oder bleiben? Der Gedanke an Flucht liegt verlockend und quälend nah. Die drei jungen Erwachsenen Hans, Misch und die Ich-Erzählerin Anna leben ihr Dorfleben, das aus Arbeit, Familie, Langeweile und Dorffesten besteht. Wer und wer mit wem wird durchs Maisfeld gehen und die Flucht über Jugoslawien nach Deutschland versuchen?

Anders als die Banater Autorin Herta Müller, deren Haltung gegen die Diktatur immer hart und klar ist, beschreibt Nadine Schneider den Zweifel und die Ungewißheit der Personen. „Schneiders Sprache ist durchsetzt und grundiert von poetisch aufgeladenen Beobachtungen, doch bleibt der Blick der Erzählerin stets auf die engen Verhältnisse fokussiert.” (Zeit Online)
Kooperation mit der Buchhandlung Mahr, Langenau
Eintritt: € 5,00

Donnerstag, 5. März, 19.00 Uhr

Eine Reise nach Karlsbad im Jahre 1909
Bildervortrag mit Elisabeth Fendl

In bürgerlichen Kreisen der Donaumonarchie erfreuten sich Badereisen um 1900 großer Beliebtheit. Das westböhmische Karlsbad/ Karlovy Vary galt damals als Kurort von Weltrang. Man trank das ärztlich verordnete Heilwasser, nahm Moorbäder, machte lange Spaziergänge, frönte aber auch leiblichen Genüssen und der Geselligkeit. Der Vortrag schildert bildreich den Badebetrieb, aber auch dessen Schattenseiten, wie die Lage der Dienstboten oder den Bäder-Antisemitismus.

Die Volkskundlerin Dr. Elisabeth Fendl forscht am Institut für Volkskunde der Deutschen des östlichen Europa, Freiburg. Zu ihren Schwerpunkten gehört die Kulturgeschichte der Böhmischen Länder.

Eintritt: € 5,00

Donnerstag, 19. März, 19.00 Uhr

Im Brand der Welten: Ivo Andriæ, Ein europäisches Leben
Buchvorstellung und Lesung mit Michael Martens

Michael Martens ist politischer Korrespondent der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Er verbrachte sieben Jahre in Belgrad und schrieb für die FAZ nicht nur über die tagesaktuelle Politik in Südosteuropa. Wie tief er in die Geschichte des Vielvölkerstaats Jugoslawien vorgedrungen ist, zeigt seine Biografie von Ivo Andriæs.
Der jugoslawische Autor wurde 1961 vor allem für sein Werk „Die Brücke über die Drina” mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet — ein Stück Weltliteratur. Michael Martens zeichnet Andriæs außergewöhnlichen Lebensweg nach: Er führt von der Kindheit in Bosnien über das Attentat von Sarajevo 1914 bis zu seinem Amt als Vertreter des Königreichs Jugoslawien in Hitlers Berlin.
„Ich betrachte Ivo Andriæ als meinen Vorläufer, denn er war so mutig, uns zu zeigen, daß wir alle aus dem gleichen Stoff sind” (Orhan Pamuk).

Kooperation mit der Buchhandlung Mahr, Langenau
Eintritt: € 5,00

Donnerstag, 2. April, 19.00 Uhr

Die Frau ohne Grab. Bericht über meine Tante
Buchvorstellung und Lesung mit Martin Pollack

Seit Jahren ist die Geschichte seiner Familie Teil der literarischen und historischen Arbeit von Martin Pollack. Sein neues Buch handelt von seiner Tante Pauline, die in den ersten Monaten nach dem Kriegsende 1945 in das provisorische Internierungslager Schloß Hrastovec gebracht wurde und dort schon nach wenigen Tagen zu Tode kam. Die Strapazen waren für die 70jährige wohl zu viel. Ein Grab existiert nicht, da sie wie viele andere, die das Lager nicht überlebten, einfach nur verscharrt wurde. Pollacks Tante war eine eher unauffällige Frau, die nicht wie ihre Brüder dem nazistischen Wahn verfallen war. Trotzdem scheint sie ein Opfer der verwandtschaftlichen Verhältnisse geworden zu sein.
Für Martin Pollack ist die
se Spurensuche von großer Bedeutung, weil am Schicksal einer einzelnen Person die größeren Zusammenhänge gut verständlich werden.

Kooperation mit der Buchhandlung Mahr, Langenau

Eintritt: € 5,00

Donnerstag, 23. April, 19.00 Uhr

Zwischen Religion und Nation. Judenheiten im modernen Osteuropa
Vortrag mit Maren Röger

Bis zur Vernichtung im Zweiten Weltkrieg lebten im östlichen Europa ca. 11 Millionen Jüdinnen und Juden. Der Begriff „Jiddischland" bezeichnete im ausgehenden 19. Jahrhundert Teile des heutigen Rußlands, Weißrußlands, Litauens, der Ukraine, Polens und Rumäniens. Dort hielten sich traditionelle Lebensformen länger als im Westen. Aber auch dort veränderten sich die Lebenswelten durch Assimilation, jüdische Nationalbewegung, Antisemitismus und Emigration.

Die Historikerin Prof. Dr. Maren Röger lehrt und forscht an der Universität Augsburg; sie leitet zudem das dortige Bukowina-Institut.
Eintritt: € 5,00

KINDER UND FAMILIEN

Sonntag, 29. März, 13.00 - 17.00 Uhr

Oster-Eierlei
Wir laden unsere kleinen und großen Besucher zu einem bunten Nachmittag rund um Ostern ein. Vieles gibt es zu erleben

Kreativwerkstatt
Kreativ wird es in unserer Osterwerkstatt. Hier können Eier mit der ungarischen Wachstechnik verziert werden. Rita Brandt zdzm_050120deigt, wie mit Bienenwachs Muster auf das Ei aufgetragen werden, das anschließend gefärbt wird. Daneben darf fleißig gebastelt werden von lustigen Osterhasen bis hin zu Osterkörbchen.

Frühlingsmärchen
Um 14.00 und 15.00 Uhr heißt es Ohren spitzen! Dann erzählt Märchenerzählerin Tine Mehls lustige und spannende Frühlingsgeschichten.

Osterspiele
Lirum, Larum, Löffelei! Wer schafft es, ein Ei auf einem Löffel unbeschädigt durch einen Hindernisparcours zu balancieren? Dieses und viele andere Spiele erwarten unsere kleinen Besucher.

Schönes und Leckeres
Verzierte Eier, Grußkarten und vieles mehr kann man in unserem Museumsshop erwerben und sich bei Kaffee und Kuchen mal eine Pause gönnen.

Eintritt: € 3,00

KULTURREEFERENTIN

Zu den Aufgaben der Kulturreferentin

Die vom Bund geförderte Kulturreferentin ist für die kulturelle Breitenarbeit nach § 96 BVFG zuständig. Ziel dieser Tätigkeit ist die Vermittlung der deutschen Kultur und Geschichte im östlichen Europa im In- und Ausland.
Die Kulturreferentin organisiert Veranstaltungen, führt Maßnahmen der Bildungs- und Jugendarbeit sowie Kooperationsprojekte mit in- und ausländischen Partnern durch und sie fördert Projekte Dritter.
Mehr Informationen unter Tel. 0731/96254-115

Das Herbstprogramm der Kulturreferentin

Für die Veranstaltungen der Kulturreferentin melden Sie sich bitte vorab unter der
 E-Mail: Swantje.Volkmann@dzm-museum.de
an.

Bitte beachten Sie die jeweils vor Ort gültigen Hygiene- und Coronavorschriften. Eine kurzfristige Absage von Veranstaltungen und Projekte ist möglich.
Bei der Kulturreferentin können auch weiterhin Mittel für Kulturprojekte beantragt werden, die sich mit der Kultur und Geschichte der Deutschen in Ostmittel- und Südosteuropa auseinandersetzen. Auch die Wanderausstellungen werden weiter ausgeliehen. Bitte wenden Sie sich mit Ihren Anliegen an die Kulturreferentin:

Dr. Swantje Volkmann
Kulturreferentin für den Donauraum
Donauschwäbisches Zentralmuseum
Schillerstr. 1
89077 Ulm
Tel.: +49 731 96 254 115
Mobil: +1523 19 47 916
E-Mail: Swantje.Volkmann@dzm-museum.de
www.dzm-museum.de

PROGRAMM

21. September 2020, um 19.00 Uhr
Szenische Lesung: „Ich habe hier nichts mehr zu suchen"
Ungarisches Kulturinstitut Stuttgart
Robert Baloghs Dramolett wird von Ildikó Frank, Andreas Kosek und Zoltán Ágoston gelesen.

24. September - 8. November 2020
Internationale Ausstellung „Kunst am Strom"
Schallaburg/Österreich
5. November - 15. Dezember 2020
VUNU Kunstgalerie Košice/Slowakei
Die Ausstellung soll neugierig machen auf die künstlerischen Nachbarschaften im Donauraum.

6., 20. Oktober, 3. November, 9.00 -12.00  Uhr
Seminar der Frauenakademie an der vh Ulm im DZM „Ein Tanzkleid für Katharina - Aufbruch entlang der Donau"
Am Beispiel von Geschichten und Exponaten, zeichnet der Kurs die Geschichte der deutschen Siedler in Südosteuropa nach.

16. Oktober 2020, 17.00 Uhr,
Donausalon „Sehnsucht nach Temeswar" - Welche Auswirkungen haben Zu- und Abwanderung auf die Region Temeswar?
Haus der Begegnung Ulm

28.- 30. Oktober
Shaping solidarity by culture
Donaukulturkonferenz in der Schallaburg/Österreich

6. - 8. November 2020
eTwinning Projekt „Licht und Klang auf neuen Brücken" in Stuttgart

Treffen der Lehrkräfte zur Vorbereitung des Online-Projektes

11. - 15. November 2020
Donaustand bei der Messe Buch Wien

RUND UMS MUSEUM

+++ Im Rathaus der serbischen Stadt Sombor unterzeichneten der Direktor des DZM, Christian Glass, und der Leiter des Stadtmuseums Sombor, Peter Mrakoviæ, am 30. Oktober 2019 ein Kooperationsabkommen. Beide Museen wollen in Zukunft eng zusammenarbeiten. In der nordserbischen Stadt entsteht derzeit das erste kommunale Museum über die Donauschwaben im südöstlichen Europa.

+++ Das Zentrale Kunstdepot der Stadt Ulm ist fertig! Das 5.000 Quadratmeter große Gebäude — hoch gesichert, klimatisiert und mit moderner Lagertechnik ausgestattet — wird vor allem vom Museum Ulmgenutzt. Aber auch das DZM hat hier Räume, in denen wir künftigTextilien, Möbel und Gemälde lagern. Die ersten Dinge aus unsererSammlung haben bereits einen neuen Platz gefunden.

+++ Seit September letzten Jahres unterstützen Helene Brielmaier und Jannis Lohrberg mit einem einjährigen Bundesfreiwilligen-dienst das DZMTeam. Während Jannis Lohrberg der Kulturreferentin für Südosteuropa mit Planung und Organisation von Projekten in Wien, Temeswar, oder Budapest hilft, ist Helene Brielmaier im Museum zu finden. Dort kümmert sie sich hauptsächlich um unseren Facebookauftritt und ist in die Planung von DZM 2021 involviert.

MUSEUMSSHOP

Mit einer neuen Einrichtung und einem frischem Sortiment startet der Museumsshop ins neue Jahr. Nach dem Ausstellungsbesuch kann man  jetzt im Shop auch einen Kaffee trinken. Das Sortiment umfaßt nicht nur Bücher und Ansichtskarten, sondern auch eine Auswahl an Geschenken und Mitbringseln. Viele Artikel gibt es übrigens ausschließlich im DZM — wie das Stempelset „Donauschwäbischer Bauernhof”, das Mäppchen „Ulmer Schachtel” oder die Keramikobjekte der ungarndeutschen Kunsthandwerkerin Cintia Teimel. Und Einkaufen kann man bei uns sogar am Sonntag

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Zur Ausstellung “Donauschwaben - Deutsche Siedler in Südosteuropa” ist ab November die gleichnamige Publikation mit ca 400 Seiten und 300 Abbildungen zum Preis von € 19,80 im Museumsshop erhältlich.

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Text und Fotos aus den aktuellen Museumsnachrichten